Typhusbakterien werden mit verunreinigter
Nahrung und Trinkwasser aufgenommen. Nach einer Inkubationszeit von 1 bis 2 (3)
Wochen entwickelt sich hohes Fieber mit schwerem Krankheitsgefühl,
Kopfschmerzen und Verstopfung, im zweiten Stadium treten Hautveränderungen
(Roseolen) auf, Leber und Milz vergrößern sich stark, es kann zu
erbsbreiartigen Durchfällen kommen. Komplikationen wie Darmdurchbruch und
Bauchfellentzündung können tödlich verlaufen. Weitere Komplikationen sind
Hirnhaut-, Lungen-, Herz- und Knochen-Entzündungen. Beim "Paratyphus" handelt
es sich um verwandte Erreger, die ein ähnliches, etwas milderes Krankheitsbild
hervorrufen. Die Diagnose ist aus dem Blut, später aus dem Stuhl zu
sichern.
Schutz: Aktive Impfung (mit ca. 60%igem Schutz), Nahrungsmittelhygiene.
Schutz: Aktive Impfung (mit ca. 60%igem Schutz), Nahrungsmittelhygiene.
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