Jupp Heynckes sollte als Fußball-Weiser eine Art Brückenbauer in eine glorreiche Zukunft des FC Bayern München sein. Doch nach dem 0:2-Debakel bei Bayer Leverkusen muss der Chefcoach um seinen Arbeitsplatz bangen.
"Nach dem heutigen Tag müssen wir sicherlich nicht mehr von der Meisterschaft reden", stellte der total frustrierte Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger nach dem vielleicht vorentscheidenden Tiefschlag fest und fügte wohlwissend hinzu: "Natürlich kommt jetzt die Kritik und wir sind unter Druck."
Jupp Heynckes gerät nach dem Leverkusen-Spiel mehr und mehr in die Schusslinie. "Wenn man Trainer beim FC Bayern ist, muss man mit solchen Situationen umgehen, gelassen und souverän sein", sagte der 66-Jährige, den Nerlinger aber demnächst zum Gespräch bitten will: "Zum gegebenen Zeitpunkt. Den muss ich nicht verkünden." Toni Kroos, der unter Heynckes in Leverkusen zum Nationalspieler geworden war, wünscht sich eine Trainerdiskussion nicht: "Hoffentlich gibt es jetzt keine."
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Heynckes unter Druck
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Der Münchener Trainer Jupp Heynckes gerät mehr und mehr unter Druck.
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