The Book of Eli
In einer postapokalyptischen Welt kämpft Oscar-Preisträger Denzel Washington in "The Book of Eli" für die Zukunft der Menschheit.
Science-Fiction, USA, 2009
Mit
Denzel Washington, Gary Oldman, Mila Kunis
Dt. Kinostart: 18.02.2010
FSK 16
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Es ist das Jahr 2044. Ein mysteriöser Mann schreitet einsam durch eine verwüstete Endzeit-Landschaft. Sein Name: Eli. Er ist schwer bewaffnet, denn er führt etwas mit sich, dass er beschützen und an einen sicheren Ort bringen muss. Es ist ein Buch, dessen Geheimnis aus der verbliebenen Menschheit wieder eine Zivilisation machen könnte. Das erweckt aber auch die Begierde anderer, äußerst gefährlicher Feinde. Der skrupellose Despot Carnegie möchte unbedingt in dessen Besitz gelangen. Als ausgerechnet seine beste Kriegerin, die schöne Solara, sich Eli anschließt, eskaliert die Konfrontation zwischen den beiden Kontrahenten endgültig...
Das Jahr 2044: Amerika liegt in Trümmern. Brutale Banden jagen in den zerstörten Städten und verwaisten Dörfern erbarmungslos nach Wasser und Rohstoffen. Inmitten dieses apokalyptischen Elends streift der wortkarge Eli (Denzel Washington), bestückt mit einem ganzen Arsenal an Waffen, durch die entvölkerte Landschaft. Beseelt von dem Gedanken, ein sagenumwobenes Buch um jeden Preis nach Westen zu schaffen.
Als Mischung aus blutigem Samuraidrama ("Zatoichi - The Blind Swordsman") und den desillusionierten Spätwestern eines Clint Eastwood ("Pale Rider - Der namenlose Reiter") inszenierten die Regiebrüder Albert und Allen Hughes mit "The Book of Eli" ein nicht nur visuell atemberaubendes Endzeitabenteuer. Bis in kleinste Detail kreierten die "From Hell"-Macher das Szenario einer degenerierten Gesellschaft, in der nach einem nicht näher benannten Krieg das archaische Recht des Stärkeren gilt. Inmitten dieser unwirtlichen Realität setzen sie einen schwertschwingenden Krieger als Zeichen der Hoffnung - stoisch und bedrohlich zugleich verkörpert vom zweifachen Oscar-Preisträger Denzel Washington ("Glory", "Training Day"). So wie sich die Strapazen seiner langjährigen Odyssee nur erahnen lassen, so vage bleibt auch seine hoffnungsstiftende Mission bis zum Schluss. Was "The Book of Eli" zusätzliche Spannung verleiht.
Am Ende entpuppt sich der Film unnötigerweise als religiös aufgeladene Erweckungsparabel, in der der Glaube an eine übergeordnete Macht zur Rettung der Zivilisation führt. Doch dies ist angesichts der hintergründigen Erzählweise und der erschreckend realistischen Atmosphäre, die Albert und Allen Hughes erzeugt haben, zu verschmerzen.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Als Mischung aus blutigem Samuraidrama ("Zatoichi - The Blind Swordsman") und den desillusionierten Spätwestern eines Clint Eastwood ("Pale Rider - Der namenlose Reiter") inszenierten die Regiebrüder Albert und Allen Hughes mit "The Book of Eli" ein nicht nur visuell atemberaubendes Endzeitabenteuer. Bis in kleinste Detail kreierten die "From Hell"-Macher das Szenario einer degenerierten Gesellschaft, in der nach einem nicht näher benannten Krieg das archaische Recht des Stärkeren gilt. Inmitten dieser unwirtlichen Realität setzen sie einen schwertschwingenden Krieger als Zeichen der Hoffnung - stoisch und bedrohlich zugleich verkörpert vom zweifachen Oscar-Preisträger Denzel Washington ("Glory", "Training Day"). So wie sich die Strapazen seiner langjährigen Odyssee nur erahnen lassen, so vage bleibt auch seine hoffnungsstiftende Mission bis zum Schluss. Was "The Book of Eli" zusätzliche Spannung verleiht.
Am Ende entpuppt sich der Film unnötigerweise als religiös aufgeladene Erweckungsparabel, in der der Glaube an eine übergeordnete Macht zur Rettung der Zivilisation führt. Doch dies ist angesichts der hintergründigen Erzählweise und der erschreckend realistischen Atmosphäre, die Albert und Allen Hughes erzeugt haben, zu verschmerzen.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Cast
Kino-Neustarts
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