Wie durch ein Wunder
Im sentimentalen Fantasydrama über Liebe und Verlust entwickelt Teenieschwarm Zac Efron übersinnliche Fähigkeiten: Er kann mit toten Menschen sprechen.
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Durch einen tragischen Autounfall in der Nähe eines Friedhofs kommen der 15-jährige Charlie (Zac Efron) und sein kleiner Bruder Sam (Charlie Tahan) ums Leben und schwören sich in den Momenten "danach", auf immer zusammenzubleiben. Die Wiederbelebungsmaßnahmen eines Notarztes holen allerdings Charlie wieder zurück und auch 13 Jahre später hat er die Vergangenheit nicht hinter sich lassen können. Er arbeitet auf dem Friedhof und hält sich tatsächlich an sein Versprechen, Sam niemals alleine zu lassen. Dank seiner Gabe, Geister sehen und mit ihnen sprechen zu können, "besucht" er seinen Bruder fast jeden Abend und spielt mit ihm. Doch dann begegnet er der abenteuerlustigen Tess (Amanda Crew) und das erste Mal seit dem Unfall scheint Charlie aus seinem zurückgezogenen Alltag zu erwachen. Als die mutige Seglerin nach einer Ausfahrt in einem Sturm vermisst wird, triff t er sie erneut auf ungewöhnliche Weise und damit beginnt ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit. Charlie muss sich entscheiden, ob er bereit ist, Frieden mit der Vergangenheit zu schließen und an eine Zukunft zu glauben.
Charlie St. Cloud steht wahrlich auf der Sonnenseite des Lebens. Er ist der beste Segler der Stadt und hat außerdem schon vor seinem Highschool-Abschluss ein Stipendium für die Elite-Uni Stanford in der Tasche. Kein Wunder also, dass er für seinen elfjährigen Bruder Sam der ultimative Held ist. Doch dann trifft die Familie ein schwerer Schicksalsschlag. Bei einem Autounfall, den Charlie knapp überlebt, stirbt sein kleiner Bruder. Als Charlie nach der Beerdigung dem Geist von Sam begegnet, wird der Teenager an sein Versprechen erinnert, immer für den kleinen Bruder da zu sein. Er schmeißt seine Studienpläne hin, nimmt einen Job auf dem örtlichen Friedhof an und trifft sich jeden Abend mit Sams Geist, um mit ihm Baseball zu üben. Doch als Charlie fünf Jahre später der abenteuerlustigen Seglerin Tess begegnet, muss er sich entscheiden: Lässt er die Vergangenheit und seinen Bruder Sam in Frieden ruhen und folgt dem Mädchen, das er liebt?
Nach der Teenagerkomödie "17 Again" haben sich Regisseur Burr Steers und "High School Musical"-Star Zac Efron für das Drama "Wie durch ein Wunder" erneut zusammengetan. Dessen Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Ben Sherwood. Efron glänzt in der Rolle des sentimentalen Charlie, der nach dem Tod seines Bruders in Lethargie verfällt und seine Wünsche begräbt. Ebenso wie der Teenager tritt auch der Film auf der Stelle, bis ihm ein überraschender Twist in der zweiten Hälfte frischen Aufwind verleiht. Durch das aufdringliche Motto "Liebe überwindet alle Grenzen" und die malerisch inszenierte Kulisse driftet Burr Steers' modernes Märchen gelegentlich in Kitsch ab und drückt mit allen Mitteln auf die Tränendrüse. Nur wollen sich die Emotionen kaum einstellen, was vor allem an den übernatürlichen Storywendungen liegt, die gegen Ende nicht mal mehr der eigenen Logik folgen. Warum Charlie mit toten Menschen reden kann, bleibt bis zum Ende hin offen. Doch selbst daran dürften sich pubertierende Mädchen nicht weiter stören. Sobald Zac Efron mit seinen stahlblauen Augen in die Kamera blickt, sind die offensichtlichen Stolpersteine der Story augenblicklich vergessen.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Nach der Teenagerkomödie "17 Again" haben sich Regisseur Burr Steers und "High School Musical"-Star Zac Efron für das Drama "Wie durch ein Wunder" erneut zusammengetan. Dessen Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Ben Sherwood. Efron glänzt in der Rolle des sentimentalen Charlie, der nach dem Tod seines Bruders in Lethargie verfällt und seine Wünsche begräbt. Ebenso wie der Teenager tritt auch der Film auf der Stelle, bis ihm ein überraschender Twist in der zweiten Hälfte frischen Aufwind verleiht. Durch das aufdringliche Motto "Liebe überwindet alle Grenzen" und die malerisch inszenierte Kulisse driftet Burr Steers' modernes Märchen gelegentlich in Kitsch ab und drückt mit allen Mitteln auf die Tränendrüse. Nur wollen sich die Emotionen kaum einstellen, was vor allem an den übernatürlichen Storywendungen liegt, die gegen Ende nicht mal mehr der eigenen Logik folgen. Warum Charlie mit toten Menschen reden kann, bleibt bis zum Ende hin offen. Doch selbst daran dürften sich pubertierende Mädchen nicht weiter stören. Sobald Zac Efron mit seinen stahlblauen Augen in die Kamera blickt, sind die offensichtlichen Stolpersteine der Story augenblicklich vergessen.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Cast
Charlie St. Cloud
Zac Efron
Filme
The Lucky One - Für immer der Deine,
Happy New Year,
Wie durch ein Wunder,
17 Again,
High School Musical 3 - Senior Year,
Ich & Orson Welles
Kino-Neustarts
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