Miral
Nach dem Tod ihrer Mutter findet Miral im Mädcheninternat von Hind Husseini ein neues Zuhause.
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Die junge hübsche Miral (Freida Pinto) wächst als Schülerin des berühmten Dar- Al-Tifl-Instituts wohlbehütet und glücklich in Ostjerusalem auf. Ihre Lehrerin Hind (Hiam Abbass) legt - ebenso wie Mirals liebevoller Vater Jamal (Alexander Siddig) - großen Wert auf eine gute Ausbildung für Mädchen und erzieht ihre palästinensischen Schützlinge zu Menschlichkeit und Gewaltfreiheit. Als Miral erwachsen wird und sich in den politischen Aktivisten Hani (Omar Metwally) verliebt, droht sie diese Ideale aus den Augen zu verlieren. Doch Hind kämpft um sie wie um ihre eigene Tochter ...
Als sie sich Jahre später der Intifada anschließt, kommt es zum Bruch zwischen der jungen Frau ("Slumdog Millionär"-Star Freida Pinto) und ihrer Lehrerin. Julian Schnabels Film, der auf einem Tatsachenroman von Rula Jebreal basiert, spannt einen Bogen von der Gründung des Staates Israels 1948 bis zum Ende der ersten Intifada 1993 und schildert die Ereignisse aus der Perspektive palästinensischer Frauen. Beim Festival von Venedig wurde dem Film deshalb vorgehalten, er betreibe "primitive antizionistische Propaganda". Ein absurder Vorwurf, denn von einem Biopic kann man kaum erwarten, dass die historischen Zusammenhänge objektiv dargestellt werden. Dennoch ist "Miral" nur ansatzweise gelungen. Doch das liegt nicht an seiner "politischen Naivität", sondern an der fahrigen Inszenierung, die das Geschehen von einer entfesselten Handkamera einfangen lässt.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Text u. Wertung: CINEMA Online
Cast
Hind Husseini, Mirals Ziehmutter
Hiam Abbass
Filme
Miral,
Ein Sommer in New York - The Visitor,
Dialog mit meinem Gärtner,
Lemon Tree,
Trennung,
Es begab sich aber zu der Zeit...
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