What a Man
Matthias Schweighöfer spielt in seinem Regiedebüt einen angepassten Softie, der nichts unversucht lässt, um ein richtiger Stier zu werden.
Komödie/Slapstick, USA/DEU, 2011
Mit
Matthias Schweighöfer, Sibel Kekilli, Elyas M`Barek
Dt. Kinostart: 25.08.2011
FSK 12
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Die Komödie erzählt die Geschichte des jungen Lehrers Alex (Matthias Schweighöfer), der, von seiner Freundin Carolin (Mavie Hörbiger) verlassen, eine Reise zu sich selbst beginnt. Aber wie überwindet man heute die Stolpersteine des modernen Mannes? Und was ist es eigentlich, was den Mann zum Mann macht? Seine wunderbar chaotische Freundin Nele (Sibel Kekilli) weiß zwar wie man Pandas rettet, aber ist in Sachen Beziehungen selbst noch nicht wirklich sortiert. Schließlich versucht sein bester Freund Okke (Elyas M'Barek), ein testosterongeladener, liebenswerter Macho, ihm Unterricht im Mann-Werden zu geben und organisiert eine Reihe von Exkursionen. Vielleicht geht es für Alex aber gar nicht darum ein anderer Mann zu werden, sondern die eine Frau zu finden, die ihn so liebt wie er ist...
Alex (Matthias Schweighöfer) leidet unter Flugangst, doch das ist längst nicht sein größtes Problem. Seine Freundin (Mavie Hörbiger) befindet sich gerade in der Notaufnahme, weil sie sich beim Sex die Rippe und das Steißbein geprellt hat. Dass die zickige Blondine im Bett jede Menge Spaß hat, darauf deuten auch die Handschellen und die Dildos hin, die Alex im Schlafzimmerschrank findet. Carolin - an dieser Einsicht führt kein Weg vorbei - betrügt ihn mit dem durchtrainierten Fotografen (Thomas Kretschmann) aus der Nachbarwohnung. In seiner Not wendet sich Alex an seinen türkischen Freund Okke (Elyas M'Barek). Der soll aus dem netten Grundschullehrer einen richtigen Mann machen. Besonders subtil ist Schweighöfers Regiedebüt zwar nicht ausgefallen, doch wer die Beziehungskomödien von Til Schweiger ("Zweiohrküken") mag, wird sich auch hier köstlich amüsieren. Mit ausgelassener Spielfreude stolpert der 30-Jährige von einer komischen Situation in die nächste. Dass der Film kein Klischee auslässt und vor keiner Albernheit zurückschreckt, ist durchaus gewollt, geht es doch in erster Linie darum, zu zeigen, wie absurd unsere Vorstellungen von wahrer Männlichkeit sind. Unvergesslich: Milan Peschels Auftritt als Machotherapeut, der die "Muschi-Männer" zum Bäumefällen antreten lässt. Und am Ende wird auch der letzte Zuschauer verstanden haben, was Frauen an Männern besonders schätzen. Anmachsprüche wie "Warste kacken?" gehören jedenfalls nicht dazu.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Text u. Wertung: CINEMA Online
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