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Kokowääh
 
In seiner neuen Komödie nach "Zweiohrküken" muss sich Til Schweiger als überforderter Hallodri über Nacht mit den Freuden des Vaterseins herumschlagen. Und das ausgerechnet mit seiner eigenen achtjährigen Tochter Emma Tiger.

 

 

 

Komödie/Slapstick, DEU, 2011
Dt. Kinostart: 03.02.2011
FSK 6
 
Mit Til Schweiger, Emma Tiger Schweiger, Jasmin Gerat

 

 

 

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"Kokowääh" Komödie/Slapstick, DEU 2011
 

©2010 Warner Bros. Ent

Drehbuchautor Henry (Til Schweiger) hangelt sich von einer glücklosen Liebschaft zur Nächsten und beruflich kommt er auch auf keinen grünen Zweig. Wie aus heiterem Himmel erhält er ein sensationelles Angebot: er soll als Co-Autor an einer Bestsellerverfilmung arbeiten - zusammen mit der Autorin, seiner Ex-Freundin und großen Liebe Katharina (Jasmin Gerat). Während Henry auf seine große zweite Chance hofft, taucht plötzlich die 8-jährige Magdalena (Emma Tiger Schweiger) vor seiner Wohnungstür auf und stellt sein Leben auf den Kopf. Sie soll seine Tochter aus einem vergessenen One-Night-Stand sein und Henry soll sich erst mal - solange die Kindsmutter Charlotte (Meret Becker) in den USA eine Gerichtsverhandlung hat - um Magdalena kümmern. Henry ist genauso wie Tristan (Samuel Finzi), der sich bisher für den Vater der Kleinen hielt, mit der neuen Situation überfordert. Von jetzt auf gleich Vater werden ist nicht leicht. Erst recht, wenn man nebenher das Buch seines Lebens schreiben und die große Liebe zurückgewinnen muss...
 

 

"Kokowääh" Komödie/Slapstick, DEU 2011
 

©2010 Warner Bros. Ent

Schock! Nach acht Jahren steht sie plötzlich vor seiner Tür, die kleine Magdalena (Emma Schweiger), die behauptet, seine Tochter zu sein. Henry (Til Schweiger) ist verzweifelt, hat er doch gerade den lukrativen Job bekommen, das Drehbuch für die Verfilmung des Bestsellers seiner Exfreundin Katharina (Jasmin Gerat) zu schreiben. "Wissen Sie, warum Charlotte Ihnen das Kind vor die Tür gesetzt hat?", fragt Zahnarzt Tristan (Samuel Finzi), der die aufgeweckte Kleine jahrelang im guten Glauben als seine leibliche Tochter aufgezogen hat, den überforderten Henry. "Weil Sie der Vater sind und meine Ehe im Arsch ist. Sie müssen jetzt Verantwortung übernehmen." Und was das bedeutet, muss Henry schon bald am eigenen Leib erfahren. Denn für einen Eigenbrötler wie ihn sind Karriere und Verantwortung anderen gegenüber nur schwer unter einen Hut zu bringen. Klar, die Geschichte eines Hallodri, der über Nacht zum Vater wird, ist nicht besonders neu. Wie dieser versucht, sich mit dem verzweifelten Stiefvater seiner Tochter zu arrangieren, hingegen schon. Und genau darin liegt die Stärke von Til Schweigers siebter Regiearbeit. Anders als in seinen Kinohits "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken" lässt es der 47-Jährige in der Tradition seiner Tragikomödie "Barfuss" deutlich erwachsener angehen. Zoten oder Schenkelklopfer wie zuletzt in "Zweiohrküken" sucht man hier vergebens - auch wenn eingestreute Gags, wie eine Maulsperre in
Tristans Praxis, das Zwerchfell gehörig reizen. Ansonsten konzentriert sich Produzent, Co-Autor und Regisseur Schweiger aber auf sensible Art und Weise auf die Beziehung zweier Männer am Rande des Nervenzusammenbruchs.

Und mit Samuel Finzi ("Bella Block") hat Schweiger seinen perfekten Gegenpart gefunden: Dem chaotischen Single Henry setzt Finzi den großherzigen, von der Liebe seines Lebens enttäuschten Biedermann Tristan entgegen. Das zwischen Melancholie, Wut und Trotz wechselnde Minenspiel des gebürtigen Bulgaren berührt und offenbart die ganze Tragik eines aus seiner familiären Verwurzelung gerissenen Vaters - untermalt von einem gefühlvollen Score und gut aufeinander abgestimmten Pop- und Rocksongs von Angels & Airwaves bis Amy MacDonald. Inmitten dieser allmählich wachsenden Männerfreundschaft sorgt Emma Schweiger für die drolligen Momente im Film. Wenn die Achtjährige, die bereits in Filmen wie "Männerherzen" und "Keinohrhasen" an der Seite ihres Vaters spielte, mit ihrer unbekümmerten Art das Leben des Einzelgängers auf den Kopf stellt, werden selbst Kinderhasser weich.

Angesichts der vielen emotionalen Momente kann die eingestreute Liebesgeschichte eigentlich nur abfallen. Während in "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken" die Dialoge zwischen Anna (Nora Tschirner) und Ludo gepfefferte Wortscharmützel lieferten, und die lange unausgesprochene Zuneigung von Nick und Leila (Johanna Wokalek) in "Barfuss" Gänsehaut verursachte, dient die Liaison von Henry und Katharina (Jasmin Gerat) in "Kokowääh" nur als Ergänzung zur rührend erzählten Vater-Tochter-Vater-Beziehung.

Text u. Wertung: CINEMA Online
 

 

 
 

 

Cast

 
Regie
 
Til Schweiger
 
Filme
 
Schutzengel, Das gibt Ärger, Die drei Musketiere, Happy New Year, Keinohrhasen 3, Kokowääh
 
 
 
 
Torsten Künstler
 
Filme
 
Kokowääh
 
 
 
 
 
Darsteller
 
Henry
 
Til Schweiger
 
Filme
 
Schutzengel, Das gibt Ärger, Die drei Musketiere, Happy New Year, Keinohrhasen 3, Kokowääh
 
 
 
 
Til Schweiger und Emma Schweiger in "Kokowääh"
Magdalena
 
Emma Tiger Schweiger
 
Filme
 
Kokowääh,
 
 
Zweiohrküken
 
 
 
 
Til Schweiger und Jasmin Gerat in "Kokowääh"
Katharina
 
Jasmin Gerat
 
Filme
 
Kokowääh,
 
 
Zweiohrküken,
 
 
Mord auf Rezept, Nachtschicht: Vatertag, Der Bulle von Tölz: Strahlende Schönheit, Mädchen Mädchen 2 - Loft oder Liebe
 
 
Tristan
 
Samuel Finzi
Charlotte
 
Meret Becker
 
Patientin
 
Katharina Thalbach
 
Agentin
 
Friederike Kempter
 
 
Alle Darsteller

 

 

 

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