Der Lorax
Rettet die Natur! In den USA hat die Dr.-Seuss-Adaption schon über 200 Mio. Dollar eingespielt. Jetzt startet das rasante 3D-Spektakel über den Wächter des Waldes und Fürsprecher der Bäume auch bei uns.
Trickfilm, USA, 2012
Dt. Kinostart: 19.07.2012
FSK 0
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Die 16-jährige Ashley hat nur einen Wunsch: sie möchte einen echten Baum. Denn den gibt es schon lange nicht mehr. Schuld daran ist der skrupellose Once-ler, der aus purer Geldgier sämtliche Bäume gefällt hat. Obwohl ihn der charmante, manchmal aber leicht nervige Lorax, der es sich als Meister des Waldes zur Aufgabe gemacht hat, unsere Welt und die Natur zu schützen, schon mehr als einmal gewarnt hat Der 11-jährige Ted ist bis über beide Ohren in Audrey verliebt, die das jedoch nicht weiß. Jetzt hätte er die Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen und ihren größten Wunsch zu erfüllen. So begibt er sich auf eine abenteuerliche Reise, um dem Once-ler den allerletzten Baumsamen, den er noch hat, abzuluchsen. Das kann ihm aber nur mit der Unterstützung des Lorax gelingen.
Seine Geschichten sind nicht nur skurril und originell, sie sind auch ziemlich lehrreich, üben Konsumkritik ("Der Grinch") und erinnern uns an die Vielfalt des Lebens ("Horton hört ein Hu!"). Zeitlos aktuell ist auch die Botschaft, die "Der Lorax" vermittelt, das Lieblingsbuch des 1991 verstorbenen Dr. Seuss (sprich: Suhs). Es ermahnt uns, sorgsam mit der Natur umzugehen. Die Geschichte spielt in Thneedville, einer Stadt, in der alle Pflanzen aus Kunststoff sind und Frischluft in Plastikflaschen verkauft wird. Hier lebt der
zwölfjährige Ted, dessen Freundin Ashley davon träumt, einmal einen richtigen Baum zu sehen. Und so macht sich der Junge auf die Suche nach dem Onceler, einem mysteriösen Einsiedler, der für das Verschwinden der Vegetation verantwortlich sein soll. Durch ihn lernen wir schließlich den Lorax kennen, den Beschützer des Waldes (der auch in der deutschen Fassung von Danny DeVito gesprochen wird).
Regisseur Chris Renaud ("Ich - Einfach unverbesserlich") wollte die Vorlage in Ehren halten, doch wie werkgetreu kann ein computeranimierter 3D-Film sein, der auf einer schlichten Bildergeschichte mit gereimten Versen basiert? Während Regisseure wie Tim Burton ("Corpse Bride") oder Wes Anderson ("Der fantastische Mr. Fox") ihren Trickfilmen eine ganz eigene künstlerische Form verleihen, unterscheidet sich "Der Lorax" mit seinen quietschbunten Bildern und seiner hektischen Erzählweise kaum von den meisten anderen Animationskomödien der letzten Jahre. Was nicht heißt, dass der Film schlecht ist. Nur mit dem Geist von Dr. Seuss hat das alles nichts zu tun.
Text u. Wertung: CINEMA Online
zwölfjährige Ted, dessen Freundin Ashley davon träumt, einmal einen richtigen Baum zu sehen. Und so macht sich der Junge auf die Suche nach dem Onceler, einem mysteriösen Einsiedler, der für das Verschwinden der Vegetation verantwortlich sein soll. Durch ihn lernen wir schließlich den Lorax kennen, den Beschützer des Waldes (der auch in der deutschen Fassung von Danny DeVito gesprochen wird).
Regisseur Chris Renaud ("Ich - Einfach unverbesserlich") wollte die Vorlage in Ehren halten, doch wie werkgetreu kann ein computeranimierter 3D-Film sein, der auf einer schlichten Bildergeschichte mit gereimten Versen basiert? Während Regisseure wie Tim Burton ("Corpse Bride") oder Wes Anderson ("Der fantastische Mr. Fox") ihren Trickfilmen eine ganz eigene künstlerische Form verleihen, unterscheidet sich "Der Lorax" mit seinen quietschbunten Bildern und seiner hektischen Erzählweise kaum von den meisten anderen Animationskomödien der letzten Jahre. Was nicht heißt, dass der Film schlecht ist. Nur mit dem Geist von Dr. Seuss hat das alles nichts zu tun.
Text u. Wertung: CINEMA Online
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