Lockout
Auf den Spuren von Kurt Russell alias Die Klapperschlange soll Guy Pearce die Tochter des Präsidenten aus einem Weltraumknast retten.
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50 Meilen von der Erde entfernt befindet sich das ausbruchssicherste Gefängnis der Zukunft: MS One. Hier fristen die 500 gefährlichsten Verbrecher der Welt ihr Dasein im künstlichen Tiefschlaf. Als US-Präsidententochter Emilie (Maggie Grace) auf geheimer humanitärer Mission in das High-Tech-Gebäude reist, gerät sie in Lebensgefahr: Während eines gezielten Komplotts werden die Insassen aus ihren Gefängnis-Kapseln befreit und bringen die MS: One unter ihre Kontrolle. Undercover-Agent Snow (Guy Pearce), der einst zu Unrecht für einen Mord verurteilt wurde, bekommt auf der Erde ein Ultimatum gestellt: Stoppt er die feindliche Übernahme, bietet ihm die US-Regierung seine Freilassung an. In einer gnadenlosen One-Man-Show stellt sich Snow den unberechenbaren Gegnern - für ihn und Emilie beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.
Nach einer Originalidee von Luc Besson" heißt es im Vorspann von "Lockout". Angesichts der zusammengeklauten Story wirkt dieser Hinweis schon etwas frech. Schließlich sind die unverblümten Parallelen zu "Die Klapperschlange" und "Mad Max" unübersehbar.
Im Zentrum des Sci-Fi-Abenteuers steht der sprücheklopfende Hard-core-Agent Snow (Guy Pearce), der aufgrund eines Missverständnisses zu jahrelanger Haft im Hochsicherheitsknast MS One verurteilt werden soll - einer Weltraumbasis, in der die brutalsten Verbrecher der Erde in einem komatösen Schlaf dahinvegetieren. Snows Tage scheinen gezählt - bis ausgerechnet die Tochter des US-Präsidenten (Maggie Grace) das Weltraumgefängnis besucht. Kurz nach ihrer Ankunft kann sich der Psychopath Hydell von seinen Fesseln lösen und die anderen Häftlinge befreien. Der Beginn eines infernalen Aufstandes, den einzig Snow niederschlagen kann. Ob Spezialeffekte auf unterem Videospielniveau, stereotype Figuren oder nervtötende Machosprüche: Krawalliger Spaß im "Crank"-Stil kommt in diesem von Luc Besson ("Transporter") co-produzierten Edel-Trasher kaum auf. Stattdessen müht sich ein unterforderter Guy Pearce ("Memento") durch eine uninspirierte Abfolge von Actionszenen, die weder besonders durchgeknallt noch komisch geraten sind. Einzig die Eröffnung des Films, in der Snow von sinistren Gestalten malträtiert wird und sie mit rotzigen Antworten zur Weißglut treibt, sorgt für so manch grobschlächtigen Schmunzler: "Wer war der Mann am Telefon?" "Sein Name war Fuck You. Er war Asiate."
Text u. Wertung: CINEMA Online
Im Zentrum des Sci-Fi-Abenteuers steht der sprücheklopfende Hard-core-Agent Snow (Guy Pearce), der aufgrund eines Missverständnisses zu jahrelanger Haft im Hochsicherheitsknast MS One verurteilt werden soll - einer Weltraumbasis, in der die brutalsten Verbrecher der Erde in einem komatösen Schlaf dahinvegetieren. Snows Tage scheinen gezählt - bis ausgerechnet die Tochter des US-Präsidenten (Maggie Grace) das Weltraumgefängnis besucht. Kurz nach ihrer Ankunft kann sich der Psychopath Hydell von seinen Fesseln lösen und die anderen Häftlinge befreien. Der Beginn eines infernalen Aufstandes, den einzig Snow niederschlagen kann. Ob Spezialeffekte auf unterem Videospielniveau, stereotype Figuren oder nervtötende Machosprüche: Krawalliger Spaß im "Crank"-Stil kommt in diesem von Luc Besson ("Transporter") co-produzierten Edel-Trasher kaum auf. Stattdessen müht sich ein unterforderter Guy Pearce ("Memento") durch eine uninspirierte Abfolge von Actionszenen, die weder besonders durchgeknallt noch komisch geraten sind. Einzig die Eröffnung des Films, in der Snow von sinistren Gestalten malträtiert wird und sie mit rotzigen Antworten zur Weißglut treibt, sorgt für so manch grobschlächtigen Schmunzler: "Wer war der Mann am Telefon?" "Sein Name war Fuck You. Er war Asiate."
Text u. Wertung: CINEMA Online
Cast
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