The Amazing Spider-Man
The Amazing Spider-Man Nur wenige Jahre nach seinem letzten Kinoauftritt bekommt der berühmte Superheld aus dem Marvel-Universum eine temporeiche Frischzellenkur in 3D vepasst.
Comicverfilmung, USA, 2012
Mit
Andrew Garfield, Emma Stone, Rhys Ifans
Dt. Kinostart: 28.06.2012
FSK 12
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"The Amazing Spider-Man™" erzählt die Geschichte von Peter Parker (Andrew Garfield), einem High School Schüler und Außenseiter, der als kleiner Junge von seinen Eltern verlassen worden ist und seitdem von seinem Onkel Ben (Martin Sheen) und Tante May (Sally Field) aufgezogen wird. Wie die meisten Teenager, versucht Peter herauszufinden, wer er ist und wie er zu der Person geworden ist, die er heute ist. Außerdem findet er seine erste High School Liebe, Gwen Stacy (Emma Stone). Gemeinsam kämpfen die beiden um Liebe, Hingabe und Geheimnisse. Als Peter einen mysteriösen Aktenkoffer entdeckt, der einst seinem Vater gehört hat, fängt er damit an, Nachforschungen anzustellen, weil er verstehen will, warum seine Eltern damals so plötzlich verschwunden sind. Seine Recherchen führen ihn direkt zu Oscorp und dem Labor von Dr. Curt Connors (Rhys Ifans), dem ehemaligen Partner seines Vaters. Nachdem Spider-Man sich auf einen Kollisionskurs mit Connors Alter Ego The Lizard begeben hat, muss Peter einige lebensverändernde Entscheidungen treffen, wie er seine Kräfte einsetzt. Und er formt sein Schicksal, ein Held zu sein.
Fünf Jahre ist es her, dass sich der Wandkrabbler in "Spider-Man 3" das letzte Mal über die Leinwand hangelte. Doch weil u. a. die Kosten für eine weitere Verfilmung des Marvel-Comics mit Tobey Maguire in der Hauptrolle zu explodieren drohten, entschieden sich die Verantwortlichen für einen Reboot. Große Unterschiede zu Maguires erstem Spidey-Abenteuer von 2002 gibt es darin jedoch nicht; dafür andere Darsteller und eine düstere Ausrichtung der Heldengenese. Seitdem er von seinen Eltern verlassen wurde, wächst Peter Parker bei Tante May und Onkel Ben in New York auf. Zu Hause ebenso hilfsbereit wie zuverlässig, eckt der Teenager in der Schule mit seinem Gerechtigkeitsempfinden regelmäßig an. Richtig brenzlig aber wird es, als er auf einem Labor-Ausflug von einer mutierten Spinne gebissen wird. Denn plötzlich kann der schlaksige Außenseiter Wände emporkrabbeln und entwickelt übermenschliche Sinne. Und die kann er im Kampf gegen den Gen-Experten Dr. Connors (Rhys Ifans), der sich nach einem Selbstversuch in eine Echse verwandelt hat, auch gut gebrauchen.
"Aus großer Macht erwächst große Verantwortung": Zwar sucht man den berühmten Satz aus der Spider-Man-Trilogie von Sam Raimi (weltweites Boxoffice: 2,5 Mrd. Dollar) hier vergebens - das nachhaltige Mantra schwebt dennoch in jedem Moment über dem neuen Spandexkraxler, gespielt von Andrew Garfield. Zwischen unbeholfenem Idealismus und Allmachtsphantasien hin und her gerissen, verleiht dieser dem Superhelden eine zwiespältige Tiefe, die sein bübischer Vorgänger Tobey Maguire erst in Teil 3 vollends entfaltete. Zudem wirkt die Teenieromanze zwischen Peter und Gwen Stacy (Emma Stone) wahrhaftiger und weniger melodramatisch als früher. Allerdings rechtfertigen diese Nuancen eine Auffrischung des Franchises nur bedingt. Dramaturgisch und visuell ist dem 3D-Spektakel nichts vorzuwerfen, substanziell wirklich Neues hat der Film dem Franchise nicht hinzuzufügen.
Text u. Wertung: CINEMA Online
"Aus großer Macht erwächst große Verantwortung": Zwar sucht man den berühmten Satz aus der Spider-Man-Trilogie von Sam Raimi (weltweites Boxoffice: 2,5 Mrd. Dollar) hier vergebens - das nachhaltige Mantra schwebt dennoch in jedem Moment über dem neuen Spandexkraxler, gespielt von Andrew Garfield. Zwischen unbeholfenem Idealismus und Allmachtsphantasien hin und her gerissen, verleiht dieser dem Superhelden eine zwiespältige Tiefe, die sein bübischer Vorgänger Tobey Maguire erst in Teil 3 vollends entfaltete. Zudem wirkt die Teenieromanze zwischen Peter und Gwen Stacy (Emma Stone) wahrhaftiger und weniger melodramatisch als früher. Allerdings rechtfertigen diese Nuancen eine Auffrischung des Franchises nur bedingt. Dramaturgisch und visuell ist dem 3D-Spektakel nichts vorzuwerfen, substanziell wirklich Neues hat der Film dem Franchise nicht hinzuzufügen.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Cast
Kino-Neustarts
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