Ted
"Family Guy"- Erfinder Seth MacFarlane kommt auf den Bären.
Komödie/Slapstick, USA, 2012
Mit
Mila Kunis, Mark Wahlberg, Seth MacFarlane
Dt. Kinostart: 02.08.2012
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Ted (Originalstimme: Seth MacFarlane) ist der abgefahrenste Teddybär, der je über die Leinwand flimmerte. Ted kann sprechen, was nicht selten in kräftiges Fluchen ausartet, er säuft, kifft und hurt, was die Bärenhaut so hergibt. Das hat John Bennett (Mark Wahlberg) nun davon, dass er sich nichts sehnlicher gewünscht hat, als dass sein Lieblingsteddybär lebendig werden soll. Jetzt hat er alle Hände voll zu tun, um diesen fellgewordenen Kindheitstraum zu bändigen...
Es beginnt wie ein Märchen: An Weihnachten geht für den kleinen John sein größter Wunsch in Erfüllung, als sein Teddybär über Nacht zum Leben erwacht und sich beide schwören, für immer beste Freunde zu bleiben. 25 Jahre später hat sich zwar die Welt an das plüschige Wunder gewöhnt, die einstigen Spielgefährten John (Mark Wahlberg) und Ted haben sich aber zu eingefleischten Tagedieben gemausert, die ihr Leben mit Kiffen und Partys vergeuden. Daran nimmt vor allem Johns Herzensdame Lori (Mila Kunis) Anstoß, die schließlich ihren Freund vor die Wahl stellt: der Bär oder ich?
Bei seinem Spiel- und Realfilmdebüt setzt Regisseur Seth MacFarlane auf einen Kunstgriff, mit dem er bereits seinen beiden Zeichentrickserien "Family Guy" und "American Dad" anarchisches Kultpotential beschert hat. Sein sprechender und wahrlich kein Blatt vor den Mund nehmender Bär (im Original intoniert von MacFarlane selbst und synchronisiert von Will-Smith-Stimme Jan Odle) beschert "Ted" in der perfekt getricksten Interaktion mit menschlichen Darstellern einige gewagte Jokes, bei denen selbst den "Hangover"- Jungs die Ohren schlackern würden. Leider versucht MacFarlane gleichzeitig, ein klassisches Hollywood-Lustspiel über das unvermeidliche Ende der unbeschwerten Kindheit zu erzählen, in der ein schwachbrüstiger Nebenplot über einen besessenen Ted-Fan für zusätzliche Dramatik sorgen soll. Schade, denn brillante Over-the-Top-Cameos, u. a. von "Flash Gordon"-Darsteller Sam J. Jones oder Souldiva Norah Jones, beweisen, dass mit komplett gelöster Spaßhandbremse eine unvergessliche Kultkomödie möglich gewesen wäre.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Bei seinem Spiel- und Realfilmdebüt setzt Regisseur Seth MacFarlane auf einen Kunstgriff, mit dem er bereits seinen beiden Zeichentrickserien "Family Guy" und "American Dad" anarchisches Kultpotential beschert hat. Sein sprechender und wahrlich kein Blatt vor den Mund nehmender Bär (im Original intoniert von MacFarlane selbst und synchronisiert von Will-Smith-Stimme Jan Odle) beschert "Ted" in der perfekt getricksten Interaktion mit menschlichen Darstellern einige gewagte Jokes, bei denen selbst den "Hangover"- Jungs die Ohren schlackern würden. Leider versucht MacFarlane gleichzeitig, ein klassisches Hollywood-Lustspiel über das unvermeidliche Ende der unbeschwerten Kindheit zu erzählen, in der ein schwachbrüstiger Nebenplot über einen besessenen Ted-Fan für zusätzliche Dramatik sorgen soll. Schade, denn brillante Over-the-Top-Cameos, u. a. von "Flash Gordon"-Darsteller Sam J. Jones oder Souldiva Norah Jones, beweisen, dass mit komplett gelöster Spaßhandbremse eine unvergessliche Kultkomödie möglich gewesen wäre.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Cast
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