Haywire
Ein weiblicher Auftragskiller wird von den eigenen Leuten in eine Falle gelockt. Knapp mit dem Leben davongekommen, sinnt sie nun auf Rache.
Action, USA, 2011
Mit
Gina Carano, Michael Angarano, Channing Tatum
Dt. Kinostart: 08.03.2012
FSK 16
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Die attraktive Mallory Kane (Gina Carano) hat einen gefährlichen Beruf: Als Geheimagentin leitet sie rund um die Welt an der Grenze zur Legalität verdeckte Einsätze für Regierungen, die bereit sind, den nötigen Preis zu zahlen. Was geschieht jedoch, wenn eine Mission plötzlich aus dem Ruder gerät? Verraten von ihren eigenen Auftraggebern, wird sie plötzlich selbst zur Gejagten und muss im Fadenkreuz einer knallharten internationalen Fahndung um ihr Leben kämpfen. Für Mallory gibt es kein Zurück: Systematisch und gnadenlos übt sie Rache an all jenen, die sie hinterhältig und eiskalt ans Messer liefern wollten.
Konstanz kann man Steven Soderbergh sicher nicht vorwerfen. Dem Filmemacher, der von seinen amerikanischen Landsleuten als Arthouse-Regisseur verehrt wird, produziert schwer verdauliche Kost wie "Solaris" ebenso wie gefälliges Mainstream-Kino - siehe "Ocean's Eleven". Mit "The Limey" hat er 1999 auch schon einen Killerthriller abgeliefert, ähnlich dem hier vorliegenden "Haywire".
Die Storyline des Films erinnert an Sam Peckinpahs "Killer Elite" aus dem Jahr 1975. Der Agent eines privaten Geheimdienstes, der im Auftrag der Regierung operiert, wird von den eigenen Leuten hereingelegt und rächt sich danach. Diesem Plot folgt auch Soderbergh, mit dem kleinen Unterschied, eine Frau in der Hauptrolle zu besetzen. Keine gewöhnliche, sondern Gina Carano, Weltklasse-Fighterin im Mixed Martial Arts. Mit ihr hoffte der Regisseur Kampfszenen zu realisieren, deren Dynamik nicht wie bei "Bourne" oder "Mission: Impossible" erst am Schneidetisch entsteht. Und tatsächlich: Zwar ist die hübsche Kampfkünstlerin mit 1,73 Meter Körperlänge nicht gerade zwergwüchsig, aber wenn sie sich gegen scheinbar doppelt so schwere Kerle mit Händen und Füßen zu Wehr setzt, dann wird für den Zuschauer sowohl die Wucht als auch der Schmerz des Kampfes geradezu spürbar. Doch Soderberghs Technik ist Segen und Fluch zugleich, denn der weitgehende Verzicht auf schnelle Schnitte entspricht nun so gar nicht den Sehgewohnheiten im modernen Actionkino. In den USA jedenfalls blieben die Zuschauerzahlen weit hinter den Erwartungen zurück. Wer aber ein Ticket löste und sich auf den Film einließ, der wurde sicher nicht enttäuscht. Auf "Ocean's"-Niveau, gehört "Haywire" keinesfalls zu den schlechten Soderbergh-Filmen.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Die Storyline des Films erinnert an Sam Peckinpahs "Killer Elite" aus dem Jahr 1975. Der Agent eines privaten Geheimdienstes, der im Auftrag der Regierung operiert, wird von den eigenen Leuten hereingelegt und rächt sich danach. Diesem Plot folgt auch Soderbergh, mit dem kleinen Unterschied, eine Frau in der Hauptrolle zu besetzen. Keine gewöhnliche, sondern Gina Carano, Weltklasse-Fighterin im Mixed Martial Arts. Mit ihr hoffte der Regisseur Kampfszenen zu realisieren, deren Dynamik nicht wie bei "Bourne" oder "Mission: Impossible" erst am Schneidetisch entsteht. Und tatsächlich: Zwar ist die hübsche Kampfkünstlerin mit 1,73 Meter Körperlänge nicht gerade zwergwüchsig, aber wenn sie sich gegen scheinbar doppelt so schwere Kerle mit Händen und Füßen zu Wehr setzt, dann wird für den Zuschauer sowohl die Wucht als auch der Schmerz des Kampfes geradezu spürbar. Doch Soderberghs Technik ist Segen und Fluch zugleich, denn der weitgehende Verzicht auf schnelle Schnitte entspricht nun so gar nicht den Sehgewohnheiten im modernen Actionkino. In den USA jedenfalls blieben die Zuschauerzahlen weit hinter den Erwartungen zurück. Wer aber ein Ticket löste und sich auf den Film einließ, der wurde sicher nicht enttäuscht. Auf "Ocean's"-Niveau, gehört "Haywire" keinesfalls zu den schlechten Soderbergh-Filmen.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Cast
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