In guten Händen
Um 1880 entwickelte ein englischer Tüftler den ersten elektrischen Staubwedel - eine Erfindung, die schon bald zum erfolgreichsten Sexspielzeug aller Zeiten werden sollte.
Romanze/Liebesfilm, DEU/FRA/GBR, 2011
Mit
Maggie Gyllenhaal, Hugh Dancy, Jonathan Pryce
Dt. Kinostart: 22.12.2011
FSK 0
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Im Zeitalter der großen Erfindungen macht sich ein Mann daran, ein Heilmittel zu finden für das Leiden der Frauen... und elektrisierte ganz nebenbei unser aller Liebesleben! Um 1880 befindet sich die viktorianische Prüderie auf dem Höhepunkt, während gleichzeitig die Elektrizität ihren Siegeszug beginnt. In London ist derweil der leidenschaftliche junge Arzt Mortimer Granville auf der Suche nach einem neuen Job und stößt dabei auf Dr. Robert Dalrymple. Als Hysterie- und vermeintlicher Frauen-Experte hat er es mit einer stetig steigenden Zahl von Patientinnen zu tun. Zur Heilung legen Dalrymple und sein junger Kollege an ziemlich intimen Stellen Hand an - und haben damit durchschlagenden Erfolg. Als er in beiden Händen von Krämpfen geplagt wird, findet Mortimers medizinische Laufbahn genau wie seine Verlobung mit der jüngeren Tochter seines Chefs, ein im wahrsten Sinne des Wortes unbefriedigendes Ende. Um eine schnelle Lösung zu finden, tut er sich mit seinem alten Freund und Wissenschaftler Edmund St. John-Smythe zusammen. Die Elektrizität hat ihre ganz eigene Faszination und beflügelt Mortimer schließlich zur Erfindung des Vibrators. Somit erweist er nicht nur seinen hysterischen Patientinnen, sondern auch der sexuellen Befreiung der Frau im Allgemeinen einen großen Dienst. Und es dauert nicht lange, bis auch zwischen ihm und Emilys fortschrittlicher Schwester Charlotte die Funken sprühen.
Manchmal scheint es, als seien alle Geschichten bereits erzählt. Aber das täuscht. Oder wussten Sie, wann und unter welchen Umständen der erste Vibrator entwickelt wurde? Verantwortlich für diese Erfindung war der englische Mediziner Mortimer Granville, der um 1880 bei der Suche nach einer Anstellung angeblich auf Dr. Robert Dalrymple traf. Der Frauenarzt behandelt in seiner Praxis eine Krankheit, die es eigentlich gar nicht gibt: die weibliche Hysterie. Die "Beschwerden" seiner Patientinnen lindert Dalrymple (Jonathan Pryce) durch vaginale Stimulation. Seine Heilmethode ist bei den Londoner Frauen so beliebt, dass er einen Assistenten einstellen muss. Doch Mortimer (Hugh Dancy) ist seiner Aufgabe nur bedingt gewachsen. Weil er schon bald in beiden Händen von heftigen Krämpfen geplagt wird, ist er seinen Job schnell wieder los. Dalrymples rebellische Tochter Charlotte (Maggie Gyllenhaal), die im Londoner East End ein Armenhaus leitet, würde den idealistischen Arzt gern für ihre Arbeit gewinnen, doch der kommt durch die elektrischen Experimente seines Freundes Edmund (Rupert Everett) auf eine zukunftsweisende Idee...
"In guten Händen" verbindet die sozialen und technischen Umwälzungen des späten 19. Jahrhunderts zu einer amüsanten Gesellschaftskomödie. Dass sich die Ereignisse gegen Ende regelrecht überschlagen, wirkt nicht immer gefühlsecht. Doch die frechen, mit feiner Ironie gewürzten Dialoge sorgen für ein überaus befriedigendes Kinoerlebnis.
Text u. Wertung: CINEMA Online
"In guten Händen" verbindet die sozialen und technischen Umwälzungen des späten 19. Jahrhunderts zu einer amüsanten Gesellschaftskomödie. Dass sich die Ereignisse gegen Ende regelrecht überschlagen, wirkt nicht immer gefühlsecht. Doch die frechen, mit feiner Ironie gewürzten Dialoge sorgen für ein überaus befriedigendes Kinoerlebnis.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Cast
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