21 Jump Street
Ein irrsinniger Mix aus Actionkracher und Highschool-komödie.
Komödie/Slapstick, USA, 2012
Mit
Jonah Hill, Channing Tatum, Brie Larson
Dt. Kinostart: 10.05.2012
FSK 12
FSK 12
Jetzt Film bewerten!
Finden Sie Ihren Film!
Die beiden jungen Polizisten Schmidt (Jonah Hill) und Jenko (Channing Tatum) werden aufgrund ihres jugendlichen Aussehens der geheimen Jump-Street-Einheit zugeteilt und treten in der örtlichen Highschool ihren Dienst undercover an. Schmidt und Jenko tauschen ihre Waffen und Dienstmarken gegen Rucksäcke ein und riskieren ihr Leben, um gegen einen gewalttätigen und gefährlichen Drogen-ring zu ermitteln. Dabei müssen sie bald feststellen, dass die Highschool von heute nicht mehr das ist, was sie mal war, als sie selbst vor einigen Jahren dort noch zur Schule gegangen sind. Außerdem hatten sie nicht damit gerechnet, sich noch einmal mit den Schrecken und Ängsten, ein Teenager zu sein, auseinandersetzen zu müssen oder mit all den anderen Problemen, von denen sie glaubten, sie lägen längst hinter ihnen...
Sichtlich genervt klärt Polizeichef Hardy seine beiden Sorgen-Cops Jenko (Channing Tatum) und Schmidt (Jonah Hill) über ein wieder aufgenommenes Undercover-Programm aus den 80ern auf: "Die da oben haben keine Ideen mehr. Sie recyceln den gleichen Scheiß wieder und wieder, und hoffen, dass wir das nicht merken." So viel Selbstironie hätte man von einem Reboot einer ehemaligen Hitserie gar nicht erwartet. Zudem beweisen Phil Lord und Chris Miller ("Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen") mit ihrer Leinwandversion von "21 Jump Street - Tatort Klassenzimmer", welches Potenzial heute noch in angestaubten TV-Klassikern steckt.
Wie in der zwischen 1987 und 1991 produzierten Vorlage von Stephen J. Cannell ("Das A-Team") geht es auch in dieser Verfilmung um eine Gruppe jung aussehender Polizisten, die Schulen und Universitäten von Drogendealern und Gangs säubern sollen: 21 Jahre nach dem letzten Fall des alten "21 Jump Street"-Teams wird die verdeckte Ermittlereinheit neu aufgestellt. Unter der Ägide des dauerfluchenden Dickson (Ice Cube) werden der unsportliche, intelligente Schmidt und sein unterbelichteter Muskelfreund Jenko auf der Jagd nach den Entwicklern einer Designerdroge in die Sagan High School eingeschleust. Was sich für die Kindsköpfe anhört wie ein leichter Job, entpuppt sich schnell als Albtraum, denn sowohl Jenko als auch Schmidt müssen erkennen, dass sich seit ihrer Jugendzeit einiges verändert hat. Bereits an seinem Startwochenende in den USA spielte der Mix aus Actionkrachern wie "Bad Boys" und den Schulkomödien eines John Hughes ("Ferris macht blau") sein Budget von rund 35 Millionen Dollar wieder ein.
Und der Erfolg verwundert kaum. Wo sonst bekommt man einen Drogenrausch in Peter Pans Nimmerland, Verfolgungsjagden mit einem rosa Beetle, ad absurdum geführte Pyroeffekte und ein fulminantes Cameo von Johnny Depp und Peter DeLuise, den Stars der Urserie, geboten? Damit nicht genug: Neben den z. T. etwas ausufernden Anarchogags, die in der deutschen Synchronfassung hoffentlich ebenfalls zünden, darf man sich auf zwei perfekt aufeinander abgestimmte Hauptdarsteller und eine derbe Kumpelstory freuen, in der die Unglaubwürdigkeiten der Vorlage (30-jährige Cops als Schüler?) ebenso auf die Schippe genommen werden wie die gängigen High-school-Klischees von tumben Footballern und spleenigen Chemie-Nerds. Ganz zu schweigen von den Seitenhieben auf derzeitige TV-Hits. Dass vegane Öko-Aktivisten z. B. plötzlich zu Schulhelden mutieren, kann für Dumpfbacke Jenko nur einen Grund haben: "Daran ist dieser ,Glee'-Scheiß schuld!"
Text u. Wertung: CINEMA Online
Wie in der zwischen 1987 und 1991 produzierten Vorlage von Stephen J. Cannell ("Das A-Team") geht es auch in dieser Verfilmung um eine Gruppe jung aussehender Polizisten, die Schulen und Universitäten von Drogendealern und Gangs säubern sollen: 21 Jahre nach dem letzten Fall des alten "21 Jump Street"-Teams wird die verdeckte Ermittlereinheit neu aufgestellt. Unter der Ägide des dauerfluchenden Dickson (Ice Cube) werden der unsportliche, intelligente Schmidt und sein unterbelichteter Muskelfreund Jenko auf der Jagd nach den Entwicklern einer Designerdroge in die Sagan High School eingeschleust. Was sich für die Kindsköpfe anhört wie ein leichter Job, entpuppt sich schnell als Albtraum, denn sowohl Jenko als auch Schmidt müssen erkennen, dass sich seit ihrer Jugendzeit einiges verändert hat. Bereits an seinem Startwochenende in den USA spielte der Mix aus Actionkrachern wie "Bad Boys" und den Schulkomödien eines John Hughes ("Ferris macht blau") sein Budget von rund 35 Millionen Dollar wieder ein.
Und der Erfolg verwundert kaum. Wo sonst bekommt man einen Drogenrausch in Peter Pans Nimmerland, Verfolgungsjagden mit einem rosa Beetle, ad absurdum geführte Pyroeffekte und ein fulminantes Cameo von Johnny Depp und Peter DeLuise, den Stars der Urserie, geboten? Damit nicht genug: Neben den z. T. etwas ausufernden Anarchogags, die in der deutschen Synchronfassung hoffentlich ebenfalls zünden, darf man sich auf zwei perfekt aufeinander abgestimmte Hauptdarsteller und eine derbe Kumpelstory freuen, in der die Unglaubwürdigkeiten der Vorlage (30-jährige Cops als Schüler?) ebenso auf die Schippe genommen werden wie die gängigen High-school-Klischees von tumben Footballern und spleenigen Chemie-Nerds. Ganz zu schweigen von den Seitenhieben auf derzeitige TV-Hits. Dass vegane Öko-Aktivisten z. B. plötzlich zu Schulhelden mutieren, kann für Dumpfbacke Jenko nur einen Grund haben: "Daran ist dieser ,Glee'-Scheiß schuld!"
Text u. Wertung: CINEMA Online
Cast
Kino-Neustarts
Finden Sie Ihren Star!






























