Fast verheiratet
Die Komödie mit Emily Blunt und Jason Segel fängt da an, wo andere Filme aufhören: beim Heiratsantrag.
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Genau ein Jahr nachdem sie sich bei einer Silvesterparty kennen gelernt haben, überrascht Tom (Jason Segel) seine Freundin Violet (Emily Blunt) mit einem Verlobungsring. Und auch wenn der Heiratsantrag ein wenig anders über die Bühne geht als geplant, sagt sie ohne zu zögern ja. Das gemeinsame Leben als Verlobte gestaltet sich für die beiden nahezu perfekt: Er steht in einem der angesagtesten Restaurants der Stadt kurz vor einer Beförderung zum Chefkoch, sie arbeitet fleißig an ihrer Akademiker-Laufbahn und die ersten Hochzeitsvorbereitungen laufen auch nach Plan.
Dann aber platzt Violets Traum von einem Job in San Francisco und sie bekommt stattdessen eine befristete Stelle an der University of Michigan. Um ihrer Karriere nicht im Weg zu stehen, begleitet Tom seine Verlobte in die Provinz. Die Hochzeit wird dafür verschoben, wenn auch natürlich nur vorübergehend. Schließlich planen die beiden, in zwei Jahren wieder zurück in Kalifornien zu sein. Der Alltag im winterlichen Norden der USA gestaltet sich allerdings schwieriger als gedacht: Während Violet rund um die Uhr von ihrem Professor Winton (Rhys Ifans) auf Trab gehalten wird, findet Tom bloß einen Job im Sandwich-Laden um die Ecke und beginnt bald, sich zu langweilen. Ein möglicher Hochzeitstermin rückt in immer weitere Ferne - und auch die beiden Verlobten scheinen sich langsam voneinander zu entfernen...
Kaum hat Tom (Jason Segel) seiner Violet (JUPITER-Preisträgerin Emily Blunt) einen Antrag gemacht, da laufen auch schon die Vorbereitungen für den "glücklichsten Tag ihres Lebens". Aber plötzlich kommt alles anders als geplant: Violet erhält die heiß ersehnte Jobzusage einer Universität, doch die zeitlich befristete Arbeitsstelle befindet sich in Michigan - nicht gerade ein Traumziel der beiden. Tom stimmt trotzdem zu und begleitet seine Verlobte in den kalten Norden des Landes - und lässt dafür sogar seine Karriere als Chefkoch in einem angesagten Restaurant sausen.
Wohlgemerkt nur für zwei Jahre, danach soll es wieder zurück ins schöne San Francisco gehen. Doch in der Provinz findet Tom nur einen Job in einem Sandwichladen - und nur widerwillig passt er sich den örtlichen Gewohnheiten an. Doch schließlich geht er immer häufiger auf die Jagd, trägt selbstgestrickte Pullover und lässt sich auch körperlich extrem gehen. Sehr zum Leidwesen von Violet, die in ihrem Job aufgeht und von Professor Winton (Rhys Ifans) hofiert wird. Ein möglicher Hochzeitstermin rückt in immer weitere Ferne, und auch das Paar driftet langsam auseinander.
Vier statt zwei Jahre in Michigan vergehen, Violets jüngere Schwester hat inzwischen geheiratet und schon zwei Kinder bekommen, die Eltern werden unruhig, die Großeltern segnen das Zeitliche, und die Verlobten zweifeln langsam an ihrer Liebe. Zumindest einer von ihnen muss endlich eine Entscheidung treffen...
Klingt wie ein Drama? Ist es aber nicht, denn der Film über die Dauerverlobten ist so herzergreifend komisch, dass Sie nicht zu lange über einen Gag lachen sollten, sonst verpassen sie den nächsten. Allein der Verfall von Tom oder das Streitgespräch zwischen Violet und ihrer Schwester Suzie (Alison Brie) - die beiden imitieren die Stimmen von Krümelmonster und Elmo aus der Sesamstraße, um Suzies Kinder nicht zu erschrecken - sind zum Brüllen. Regisseur Nicholas Stoller, ansonsten ein Spezialist für derbe Scherze ("Männertrip"), präsentiert diesmal einen cleveren Spaß ohne pubertäre Ausrutscher.
Kein Wunder, denn Jason Segel schrieb am Drehbuch mit und Judd Apatow ("Brautalarm") produzierte. "Fast verheiratet" ist eine warmherzige Romanze, die uns dank des einfallsreichen Drehbuchs und der gut aufgelegten Hauptdarsteller Segel und Blunt mit einem Lächeln auf den Lippen aus dem Kino entlässt.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Wohlgemerkt nur für zwei Jahre, danach soll es wieder zurück ins schöne San Francisco gehen. Doch in der Provinz findet Tom nur einen Job in einem Sandwichladen - und nur widerwillig passt er sich den örtlichen Gewohnheiten an. Doch schließlich geht er immer häufiger auf die Jagd, trägt selbstgestrickte Pullover und lässt sich auch körperlich extrem gehen. Sehr zum Leidwesen von Violet, die in ihrem Job aufgeht und von Professor Winton (Rhys Ifans) hofiert wird. Ein möglicher Hochzeitstermin rückt in immer weitere Ferne, und auch das Paar driftet langsam auseinander.
Vier statt zwei Jahre in Michigan vergehen, Violets jüngere Schwester hat inzwischen geheiratet und schon zwei Kinder bekommen, die Eltern werden unruhig, die Großeltern segnen das Zeitliche, und die Verlobten zweifeln langsam an ihrer Liebe. Zumindest einer von ihnen muss endlich eine Entscheidung treffen...
Klingt wie ein Drama? Ist es aber nicht, denn der Film über die Dauerverlobten ist so herzergreifend komisch, dass Sie nicht zu lange über einen Gag lachen sollten, sonst verpassen sie den nächsten. Allein der Verfall von Tom oder das Streitgespräch zwischen Violet und ihrer Schwester Suzie (Alison Brie) - die beiden imitieren die Stimmen von Krümelmonster und Elmo aus der Sesamstraße, um Suzies Kinder nicht zu erschrecken - sind zum Brüllen. Regisseur Nicholas Stoller, ansonsten ein Spezialist für derbe Scherze ("Männertrip"), präsentiert diesmal einen cleveren Spaß ohne pubertäre Ausrutscher.
Kein Wunder, denn Jason Segel schrieb am Drehbuch mit und Judd Apatow ("Brautalarm") produzierte. "Fast verheiratet" ist eine warmherzige Romanze, die uns dank des einfallsreichen Drehbuchs und der gut aufgelegten Hauptdarsteller Segel und Blunt mit einem Lächeln auf den Lippen aus dem Kino entlässt.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Cast
Tom Solomon
Jason Segel
Filme
The End of the World,
Fast verheiratet,
Immer Ärger mit 40,
Bad Teacher,
Die Muppets,
Jeff, der noch zu Hause lebt
Kino-Neustarts
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