2 Tage New York
In Julie Delpys "2 Tage Paris" traf ein Amerikaner die Familie seiner französischen Freundin und erlebte einen veritablen Kulturschock.
Komödie/Slapstick, BEL/DEU/FRA, 2010
Mit
Julie Delpy, Chris Rock, Albert Delpy
Dt. Kinostart: 17.05.2012
FSK 12
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Die letzte Katastrophe liegt fünf Jahre zurück - damals fiel Marion (Julie Delpy) mit ihrem amerikanischen Freund bei ihren Eltern in Paris ein. Die beiden haben den gemeinsamen Lebensabschnitt längst hinter sich, Fotografin Marion wohnt jetzt mit Sohnemann im Big Apple und verliebt sich in Mingus (Chris Rock), den alleinerziehenden Vater einer siebenjährigen Tochter. Ist er der Mann fürs Leben? Im Prinzip ja. Doch der Härtetest lässt nicht lange auf sich warten: Diesmal taucht Marions kauziger Vater (Albert Delpy) in New York auf - mit ihrer neurotischen Schwester Rose (Alexia Landeau) und ihrem unerträglich aufdringlichen Ex-Freund Manu (Alex Nahon) im Schlepptau. Der Kulturschock zwischen arroganten Franzosen und pragmatischen Amis verheddert sich nicht nur in sprachlichen Tücken, sondern eskaliert in skurrilen Marotten und Provokationen, die selbst das scheinbar feste Fundament in Mingus' und Marions Beziehung bröckeln lassen. Denn auch zwei hektisch kurze Tage bieten leider reichlich Gelegenheit, sich Wahrheiten an den Kopf zu werfen, die man und frau später bereuen ...
Nationale Klischees und kulturelle Missverständnisse spielen auch in "2 Tage New York" eine große Rolle, doch diesmal sind die Gags noch ein bisschen derber und die komischen Situationen noch ein bisschen peinlicher. Marion (Delpy) lebt mit ihrem dreijährigen Sohn, ihrem neuen Freund Mingus (Chris Rock) und dessen siebenjähriger Tochter in Manhattan. Während sie sich auf ihre erste Vernissage vorbereitet, auf der neben Fotos auch ihre Seele zum Verkauf angeboten wird, hat Marions kauzige Verwandtschaft ihren Besuch angekündigt. Die skurrilen Eigenarten der Pariser Verwandtschaft, ihre neurotischen Macken und geschmacklichen Entgleisungen bringen nicht nur die Beziehung von Mingus und Marion ins Wanken, sondern fordern auch vom Zuschauer jede Menge Toleranz. Man kann einfach nicht glauben, was man da sieht. Es ist zum Fremdschämen.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Text u. Wertung: CINEMA Online
Cast
Kino-Neustarts
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