Marley
Zwischen Ganja und Gitarren: Das stimmungsvolle Porträt von Reggae-Superstar Bob Marley hat genau die richtigen Rasta-Vibrations.
Dokumentarfilm, USA/GBR, 2011
Dt. Kinostart: 17.05.2012
FSK 6
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Bob Marleys ungebrochene Berühmtheit ist alles andere als nur ein Phänomen der Popmusik. Auch über 30 Jahre nach seinem Tod im Mai 1981 sind viele seiner Songs auf der ganzen Welt berühmt und seine Musik ist immer wieder überall dort zu hören, wo sich politischer Protest formiert: so erst kürzlich im Mittleren Osten ebenso wie in Afrika oder bei den Occupy Wallstreet-Versammlungen und ihren weltweiten Ablegern. Seine nach wie vor anwachsende Fan-Gemeinde (mehr als 35 Millionen Menschen "gefällt" seine von der Marley-Familie gepflegte Facebook-Seite) ist Zeugnis einer musikalischen Botschaft, die damals wie heute die Menschen auf der ganzen Welt zu einen vermag.
Mit etwas Pech wäre er als Adam Marley in die Musikgeschichte eingegangen. So wollte ein Plattenproduzent den späteren Weltstar Bob Marley umbenennen, weil ihm der Vorname Robert nicht gefiel. Aus Robert wurde später Bob. Und aus dem in Trenchtown, Jamaica, aufgewachsenen Mischling - Bobs Vater war ein Weißer - wurde der King of Reggae.
Oscar-Preisträger Kevin Macdonald, ebenso bekannt für Spielfilme ("Der letzte König von Schottland") wie für Dokumentationen ("Ein Tag im September"), hat ein umfassendes Porträt über den berühmten DreadlockRastafari gedreht. "Marley" enthält Archivaufnahmen, aber auch nie gesehenes Bildmaterial. Zahlreiche Zeitzeugen kommen zu Wort, darunter Bobs Frau Rita, sein ältester Sohn Ziggy und Roots-Reggae-Ikone Bunny Wailer. Es entsteht eine leidenschaftliche Hommage an einen Revolutionär, der allein mit der Kraft seiner Musik gegen die Ungerechtigkeiten der Welt kämpfte und von dieser Mission bis zu seinem viel zu frühen Tod nicht abließ: Bob Marley starb am 11. Mai 1981 im Alter von nur 36 Jahren.
Traumhaft schön ist der Abspann: Zu den Klängen des Marley-Hits "Three Little Birds" werden Kinder aus allen Teilen der Welt gezeigt, die den Refrain "Don't worry about a thing, 'cause every little thing gonna be all right" mitsingen. Würdiger kann man den großen Künstler und Idealisten Bob Marley nicht verabschieden.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Oscar-Preisträger Kevin Macdonald, ebenso bekannt für Spielfilme ("Der letzte König von Schottland") wie für Dokumentationen ("Ein Tag im September"), hat ein umfassendes Porträt über den berühmten DreadlockRastafari gedreht. "Marley" enthält Archivaufnahmen, aber auch nie gesehenes Bildmaterial. Zahlreiche Zeitzeugen kommen zu Wort, darunter Bobs Frau Rita, sein ältester Sohn Ziggy und Roots-Reggae-Ikone Bunny Wailer. Es entsteht eine leidenschaftliche Hommage an einen Revolutionär, der allein mit der Kraft seiner Musik gegen die Ungerechtigkeiten der Welt kämpfte und von dieser Mission bis zu seinem viel zu frühen Tod nicht abließ: Bob Marley starb am 11. Mai 1981 im Alter von nur 36 Jahren.
Traumhaft schön ist der Abspann: Zu den Klängen des Marley-Hits "Three Little Birds" werden Kinder aus allen Teilen der Welt gezeigt, die den Refrain "Don't worry about a thing, 'cause every little thing gonna be all right" mitsingen. Würdiger kann man den großen Künstler und Idealisten Bob Marley nicht verabschieden.
Text u. Wertung: CINEMA Online
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