Jesus liebt mich
Komödie/Slapstick von Florian David Fitz aus dem Jahr 2012
Komödie/Slapstick, DEU, 2012
Mit
Florian David Fitz, Jessica Schwarz, Hannelore Elsner
Dt. Kinostart: 20.12.2012
FSK 12
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Es war ja klar, dass sich Marie (Jessica Schwarz) wieder in den Falschen verliebt. Jeshua
(Florian David Fitz) ist einfach zu perfekt. Endlich ein Mann, der zuhören kann, kein Egoist ist
und auch noch gut aussieht. Zugegeben, ein bisschen seltsam ist er schon. Er kommt aus
Palästina, hat einen schlechten Frisör, weiß nicht, was eine Tomate ist, und wäscht wildfremden
Menschen die Füße. Aber egal, wo die Liebe hinfällt. Und Marie kann weiß Gott eine Schulter
zum Anlehnen gebrauchen. Happy End? Nicht ganz ...! Denn dieser Jeshua hat eine Mission. Er
soll den Weltuntergang vorbereiten. Zwar nicht sofort. Aber nächsten Dienstag. So langsam
geht Marie ein Licht auf ...
Der Erfolg von Til Schweiger als Regisseur scheint auf andere deutsche Topschauspieler ansteckend zu wirken. Immer mehr Stars der jungen Garde drängen selbst auf den Regiestuhl. Nach Simon Verhoeven ("Männerherzen") und Matthias Schweighöfer ("What a Man") nun auch Florian David Fitz, der mit "Jesus liebt mich" den gleichnamigen Bestseller von David Safier ("Mieses Karma") verfilmt hat. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die lebenslustige Marie (Jessica Schwarz), die ihrem langweiligen Verlobten Sven (Marc Benjamin Puch) erst am Traualtar den Laufpass gibt. Wenig später lernt sie den leicht verstrahlt wirkenden Jeshua (Florian David Fitz, "vincent will meer") kennen. Schon glaubt sie, den Mann ihrer Träume gefunden zu haben, als der behauptet, er sei Jesus.
Bei Fitz sind weder Sarkasmus noch billige Blasphemie im Spiel, seine Komödie schafft es mit verschmitztem Humor, dem Zuschauer ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Wie bei den allermeisten Romantik-Komödien spielt die Story auch hier die geringste Rolle. Im Mittelpunkt steht vielmehr der vor Spielfreude strotzende Cast. Neben den Routiniers Jessica Schwarz, Michael Gwisdek, Hannelore Elsner und Henry Hübchen ist es vor allem der weitgehend unbekannte österreichische Schauspieler Nicholas Ofczarek, der in der Rolle des Teufels bleibenden Eindruck hinterlässt. Sein Satan ist ein Stinkstiefel - und das so buchstäblich, dass einem der üble Geruch im Kinosaal förmlich in die Nase steigt. Und Florian David Fitz? Der entwickelt sich nicht von ungefähr zum Publikumsliebling.
Der Heinz Rühmann des 21. Jahrhunderts erweist sich als einer der vielseitigsten deutschen Schauspieler, der als weltfremder Grantler ("Die Vermessung der Welt") ebenso überzeugt wie als verliebter Messias.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Bei Fitz sind weder Sarkasmus noch billige Blasphemie im Spiel, seine Komödie schafft es mit verschmitztem Humor, dem Zuschauer ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Wie bei den allermeisten Romantik-Komödien spielt die Story auch hier die geringste Rolle. Im Mittelpunkt steht vielmehr der vor Spielfreude strotzende Cast. Neben den Routiniers Jessica Schwarz, Michael Gwisdek, Hannelore Elsner und Henry Hübchen ist es vor allem der weitgehend unbekannte österreichische Schauspieler Nicholas Ofczarek, der in der Rolle des Teufels bleibenden Eindruck hinterlässt. Sein Satan ist ein Stinkstiefel - und das so buchstäblich, dass einem der üble Geruch im Kinosaal förmlich in die Nase steigt. Und Florian David Fitz? Der entwickelt sich nicht von ungefähr zum Publikumsliebling.
Der Heinz Rühmann des 21. Jahrhunderts erweist sich als einer der vielseitigsten deutschen Schauspieler, der als weltfremder Grantler ("Die Vermessung der Welt") ebenso überzeugt wie als verliebter Messias.
Text u. Wertung: CINEMA Online
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