The Rum Diary
Johnny Depp spielt in der Verfilmung des gleichnamigen Romans seines Freundes Hunter S. Thompson einen versoffenen Journalisten, der sich in Costa Rica in die Frau eines anderen verliebt.
Komödie/Slapstick, USA, 2011
Mit
Johnny Depp, Aaron Eckhart, Michael Rispoli
Dt. Kinostart: 02.08.2012
FSK 12
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Nachdem es ihm nicht gelungen ist, in New York Fuß zu fassen, schlägt der aufstrebende Journalist Paul Kemp (Johnny Depp) 1960 seine Zelte in Puerto Rico auf. Mit seiner forschen Schreibe soll er die vor sich hindümpelnde Gazette The San Juan Star auf Vordermann bringen. Bald schon aber lässt sich Kemp wie seine durchgeknallten Kollegen vom rum- und sonnengetränkten Dolce Vita auf der Karibikinsel mitreißen und treibt ziellos von Sonnenuntergang zu Sonnenuntergang. Bis er der bildschönen Chenault (Amber Heard) verfällt, Freundin des halbseidenen Bauträgers Sanderson (Aaron Eckhart). Wie andere amerikanische Unternehmer ist Sanderson fest entschlossen, Puerto Rico in ein kapitalistisches Paradies zu verwandeln, in dem jeder Wunsch erfüllt wird, wenn man ihn sich denn leisten kann. Und Kemp soll ihm bei seinen Plänen helfen, indem er in der Zeitung eine Lobeshymne auf dessen neuesten Nepp veröffentlicht. Kemp muss sich entscheiden: Soll er seine schreiberischen Fähigkeiten in den Dienst Sandersons stellen - oder den Betrüger ans Messer liefern...
Der Chefredakteur der "Daily News" in San Juan, Puerto Rico, traut seinen Augen nicht, als er die Minibar-Rechnung seines neuen
Reporters Paul Kemp (Johnny Depp) in Händen hält. 161 Mini-Schnapsflaschen stehen darauf. Viermal pro Tag mussten die Angestellten den Kühlschrank neu füllen. Kemp guckt unschuldig: "Ich dachte, die wären im Preis mit drin." Von seltenen humorigen Momenten wie diesem abgesehen, ist "The Rum Diary" wenig komisch. Vielmehr ist der Film eine illusionslose Trinkertragödie mit den besoffenen Lebenskünstlern in ihren ärmlichen Baracken auf der einen und den reichen, ausbeuterischen und betrügerischen Gegenspielern in ihren feudalen Strandhäusern auf der anderen Seite. Plakativer lässt sich kaum darstellen, wer gut und wer böse ist.
Erzählt wird, wie Kemp auf die Machenschaften des aalglatten Investors Sanderson (Aaron Eckhart) stößt. Nicht nur, dass er ihm die fantastisch aussehende Freundin Chenault (Amber Heard) ausspannt, am Ende deckt er das ganze Komplott auf. Anders als in der durchgeknallten Hunter- S.-Thompson-Adaption "Fear and Loathing in Las Vegas", in der ebenfalls Johnny Depp die Hauptrolle spielt, ist hier nichts von dem genialen Wahnsinn des Autors zu spüren. Leidenschaft? Fehlanzeige. Die Handlung plätschert so vor sich hin, regt nicht auf, tut niemandem weh. Die Figuren könnten einem egaler nicht sein, und selbst die Lovestory zwischen Johnny Depp
und Amber Heard (die dann offensichtlich auch im richtigen Leben eine Fortsetzung fand) zündet einfach nicht.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Reporters Paul Kemp (Johnny Depp) in Händen hält. 161 Mini-Schnapsflaschen stehen darauf. Viermal pro Tag mussten die Angestellten den Kühlschrank neu füllen. Kemp guckt unschuldig: "Ich dachte, die wären im Preis mit drin." Von seltenen humorigen Momenten wie diesem abgesehen, ist "The Rum Diary" wenig komisch. Vielmehr ist der Film eine illusionslose Trinkertragödie mit den besoffenen Lebenskünstlern in ihren ärmlichen Baracken auf der einen und den reichen, ausbeuterischen und betrügerischen Gegenspielern in ihren feudalen Strandhäusern auf der anderen Seite. Plakativer lässt sich kaum darstellen, wer gut und wer böse ist.
Erzählt wird, wie Kemp auf die Machenschaften des aalglatten Investors Sanderson (Aaron Eckhart) stößt. Nicht nur, dass er ihm die fantastisch aussehende Freundin Chenault (Amber Heard) ausspannt, am Ende deckt er das ganze Komplott auf. Anders als in der durchgeknallten Hunter- S.-Thompson-Adaption "Fear and Loathing in Las Vegas", in der ebenfalls Johnny Depp die Hauptrolle spielt, ist hier nichts von dem genialen Wahnsinn des Autors zu spüren. Leidenschaft? Fehlanzeige. Die Handlung plätschert so vor sich hin, regt nicht auf, tut niemandem weh. Die Figuren könnten einem egaler nicht sein, und selbst die Lovestory zwischen Johnny Depp
und Amber Heard (die dann offensichtlich auch im richtigen Leben eine Fortsetzung fand) zündet einfach nicht.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Cast
Kino-Neustarts
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