Who Killed Marilyn?
Komödie/Slapstick von Gérald Hustache-Mathieu aus dem Jahr 2011
Komödie/Slapstick, FRA, 2011
Mit
Jean-Paul Rouve, Sophie Quinton, Guillaume Gouix
Dt. Kinostart: 02.08.2012
FSK 12
FSK 12
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Dem Krimi-Autor Rousseau (Jean-Paul Rouve) sind die Ideen ausgegangen. Wo es früher in seinen Romanen ordentlich krachte, blutete und intrigierte, heißt es im Moment nur: Leere. Passenderweise ruft ihn während seiner Schreibblockade das Erbe seines verstorbenen Onkels in die Provinz, das saukalte und für seinen Käse berühmte Mouthe. Weil sich das vielversprechende Erbe als ausgestopfter Familienhund herausstellt, will Rousseau schon wieder abreisen. Doch als die Leiche der Dorfschönheit Candice Lecoeur (Sophie Quinton) gefunden wird, wittert der Schriftsteller eine vielversprechende Story. Die Lokalpresse überschlägt sich mit Spekulationen über den Selbstmord des Starlets, das mit einem Werbespot für besagten Käse groß herauskam und nicht nur äußerlich an Marilyn Monroe erinnert.
Rousseau ahnt, dass mehr hinter ihrem mysteriösen Tod steckt. Im Leichenschauhaus kreuzen sich ihre Wege zum ersten Mal: das heißeste Mädchen des kältesten Orts Frankreichs und der frisch inflammierte Autor. Rousseau beginnt zu recherchieren: woher stammen die Blutergüsse in dem schönen Gesicht, wieso wurde der Käsestar ausgerechnet im administrativen Niemandsland gefunden und warum weigert sich die Polizei, zu ermitteln? Auf der Suche nach der Wahrheit verstrickt er sich zunehmend in die Machenschaften des kleinen Ortes und stößt bei seinen Ermittlungen auf erschreckend viele Parallelen zwischen den Leben von Marilyn Monroe und Candice. War Marilyn vielleicht weit mehr als nur ein Vorbild der Blondine?
Mouth ist das kälteste Dorf in ganz Frankreich. Eigentlich will Krimiautor David Rousseau, dessen Onkel gerade gestorben ist, diesen Ort so schnell wie möglich wieder verlassen. Doch dann wird im verschneiten Niemandsland die Leiche einer jungen Frau gefunden. Bei der Toten handelt es sich um Candice Lecoeur, die Wetterfee eines Lokalsenders, die es als Werbeträgerin für eine regionale Käsesorte zu einiger Berühmtheit gebracht hat.
Da der unter einer Schreibblockade leidende Autor händeringend nach neuen Ideen sucht, beschließt er zu bleiben. Während die örtliche Polizei den Fall als Selbstmord zu den Akten legt, beginnt Rousseau auf eigene Faust zu ermitteln. Und stößt bei seinen Nachforschungen auf einige Ungereimtheiten. Unter anderem ist der letzte Band ihrer Tagebücher spurlos verschwunden. Außerdem sah die junge Frau nicht nur aus wie Marilyn Monroe, auch in ihren Biografien entdeckt Rousseau verblüffende Parallelen: Beide Frauen starben (angeblich) an einer Überdosis Tabletten, sie hatten am selben
Tag Geburtstag und waren mit Männern liiert, denen sie gefährlich werden konnten.
Je tiefer der Hobbykriminalist in das Leben der Verstorbenen eindringt, desto mehr gerät er selbst in Gefahr. Dass der Autor am Ende den Stoff für einen neuen Kriminalroman gefunden hat, ist keine Überraschung. Den Weg dahin schildert der Film mit lakonischem Humor und leiser Ironie, wirkt dabei aber insgesamt zu unentschlossen. Regisseur Gérald Hustache-Mathieu wusste offensichtlich selbst nicht so genau, wie ernst er seine hanebüchene Geschichte nehmen soll.
Text u. Wertung: CINEMA Online
Da der unter einer Schreibblockade leidende Autor händeringend nach neuen Ideen sucht, beschließt er zu bleiben. Während die örtliche Polizei den Fall als Selbstmord zu den Akten legt, beginnt Rousseau auf eigene Faust zu ermitteln. Und stößt bei seinen Nachforschungen auf einige Ungereimtheiten. Unter anderem ist der letzte Band ihrer Tagebücher spurlos verschwunden. Außerdem sah die junge Frau nicht nur aus wie Marilyn Monroe, auch in ihren Biografien entdeckt Rousseau verblüffende Parallelen: Beide Frauen starben (angeblich) an einer Überdosis Tabletten, sie hatten am selben
Tag Geburtstag und waren mit Männern liiert, denen sie gefährlich werden konnten.
Je tiefer der Hobbykriminalist in das Leben der Verstorbenen eindringt, desto mehr gerät er selbst in Gefahr. Dass der Autor am Ende den Stoff für einen neuen Kriminalroman gefunden hat, ist keine Überraschung. Den Weg dahin schildert der Film mit lakonischem Humor und leiser Ironie, wirkt dabei aber insgesamt zu unentschlossen. Regisseur Gérald Hustache-Mathieu wusste offensichtlich selbst nicht so genau, wie ernst er seine hanebüchene Geschichte nehmen soll.
Text u. Wertung: CINEMA Online
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