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Hugo Cabret
 
Mit diesem märchenhaften Abenteuer eines technisch versierten Waisenjungen im Paris der 30er-Jahre etabliert sich Oscar-Preisträger Martin Scorsese als Experte für Kinomagie in 3D.

 

 

 

Fantasy/Märchen, USA, 2011
Dt. Kinostart: 09.02.2012
FSK 6
 
Mit Ben Kingsley, Sacha Baron Cohen, Asa Butterfield

 

 

 

Film-Kritik

 

 
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"Hugo Cabret" Fantasy/Märchen, USA 2011
 

©Paramount Pictures / 2011 GK Films

Die Geschichte von "Hugo Cabret" spielt im Jahr 1931 unter den Dächern von Paris. Der 12-jährige Waisenjunge Hugo (Asa Butterfield) lebt alleine in den Gemäuern eines gigantischen Pariser Bahnhofs. Seit sein Vater (Jude Law), ein talentierter Uhrenmacher, bei einem Brand ums Leben gekommen ist, versteckt sich Hugo auf dem Dachboden hinter einer großen Bahnhofsuhr. Statt zur Schule zu gehen, muss er die Arbeit seines Onkels übernehmen: Täglich macht er einen Kontrollweg durch die großen Hallen, um alle Bahnhofsuhren in Schuss zu halten und aufzuziehen. Dabei muss er sich vor dem strengen Stationsvorsteher (Sacha Baron Cohen) in Acht nehmen, der keine Chance auslässt, seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Hugos einzige Erinnerungsstücke an seinen Vater sind ein rätselhaftes Notizbuch und ein kaputter Roboter - eine Art Aufziehfigur - die Hugos Vater vor seinem Tod in seiner Uhrmacherwerkstatt zu reparieren versuchte. So lebt Hugo zwischen tickenden Uhren und mysteriösen Notizen, bis er eines Tages die neugierige Isabelle (Chloe Moretz) trifft, die sein Leben auf sensationelle Weise verändern wird: denn sie besitzt einen Schlüssel, der den Roboter zum Leben erwecken kann. Mit Hilfe von Isabelle und ihrem mysteriösen Onkel (Ben Kingsely), kommt Hugo einem außergewöhnlichen Geheimnis auf die Spur, das sein und das Leben aller Beteiligten auf magische Weise verändern wird...!
 

 

"Hugo Cabret" Fantasy/Märchen, USA 2011
 

©Paramount Pictures / 2011 GK Films

Paris, 1931: Nach dem Tod seines Vaters hat sich der 12-jährige Hugo (Asa Butterfield) im Glockenturm des Hauptbahnhofs einquartiert. Unbemerkt von den Reisenden und dem übereifrigen Stationswachtmeister (Sacha Baron Cohen) arbeitet Hugo weiter daran, den mysteriösen Maschinenmann zum Laufen zu bringen, den sein Uhrmachervater einst entdeckt hatte. Ersatz­teile stibitzt der smarte Minitüftler im Spielzeugladen des griesgrämigen Papa Georges (Ben Kingsley), der ihm jedoch eines Tages auf die Schliche kommt und das Notizbuch des Vaters abnimmt. Wie Hugo mitmilfe von Papa Georges' aufgeweckter Patentochter Isabelle (Chloë Grace Moretz) versucht, die Aufzeichnungen zurückzuergattern und hinter das Geheimnis des Automatons zu kommen, basiert auf dem US-Bestseller "Die Entdeckung des Hugo Cabret". Warum ausgerechnet Martin Scorsese ("Taxi Driver") Brian Selznicks Jugendbuch verfilmt hat, wird in der zweiten Filmhälfte deutlich. Verzaubert "Hugo Cabret" zunächst als orgiastisch ausgestattetes Abenteuer eines an "Oliver Twist" erinnernden Kinderhelden, eröffnet die Reaktivierung des Maschinenmenschen eine weitere märchenhafte Dimension, die dem Kinofanatiker Scorsese direkt aus der Seele zu sprechen scheint.

Das Automaton-Geheimnis ist nämlich mit Isabelles Patenonkel verknüpft, der sich als in Vergessenheit geratener Filmpionier Georges Méliès entpuppt. Und wie Scorsese dessen fantastische Bilderwelten zu neuem Leinwandleben erweckt, gehört schon jetzt zu den magischsten Kino­momenten des Jahres. Betrachtet man "Hugo Cabret" als zeitgenössische Hommage an den Urvater der Tricktechnik, ist es stimmig, dass Scorsese auf State-of-the-Art-Effekte in 3D setzt. Dabei beweist der 69-jährige Regiealtmeister ein grandioses Gespür für dreidimensionales Inszenieren. Bereits die filmeröffnende Kamerafahrt, in der unser Blick über die Pariser Stadtkulisse und durch den Bahnhof bis zum beobachtenden Auge Hugos saust, entwickelt eine fast physisch spürbare Sogwirkung. Und wenn immer wieder Staubpartikel nicht nur über die Leinwand, sondern auch durch den Kinosaal tanzen, geben sich Patina und Moderne ein kongeniales Stelldichein. Gen Filmende sagt George Méliès: "Filme haben die Macht, Träume einzufangen." Wer das neue Meisterwerk von Martin Scorsese gesehen hat, kann dem nur beipflichten.

Text u. Wertung: CINEMA Online
 

 

 

 

Programminfos

 
Hugo Cabret
 
läuft in
13
deutschen Kinos
 
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Cast

 
Regie
 
Martin Scorsese
 
Filme
 
Hugo Cabret,
 
 
Shutter Island, Shine A Light,
 
 
Departed: Unter Feinden, No Direction Home: Bob Dylan, Clint Eastwood
 
 
 
Darsteller
 
Georges Méliès
 
Ben Kingsley
 
Filme
 
Der Diktator,
 
 
Hugo Cabret,
 
 
Prince of Persia: Der Sand der Zeit, Shutter Island, 50 Dead Men Walking, Der Love Guru
 
 
 
 
Stationsvorsteher
 
Sacha Baron Cohen
 
Filme
 
Der Diktator,
 
 
Hugo Cabret,
 
 
Brüno,
 
 
Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der..., Borat,
 
 
Ricky Bobby
 
 
 
 
Hugo Cabret
 
Asa Butterfield
 
Filme
 
Hugo Cabret,
 
 
Eine zauberhafte Nanny - Knall auf Fall in ein..., Der Junge im gestreiften Pyjama
 
 
Isabelle
 
Chloe Moretz
Onkel Claude
 
Ray Winstone
 
Lisette
 
Emily Mortimer
Mama Jeanne
 
Helen McCrory
 
Monsieur Labisse
 
Christopher Lee
René Tabard
 
Michael Stuhlbarg
 
 
Alle Darsteller

 

 

 

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