Voller Lebensfreude und Spontaneität genießen Paige (Rachel McAdams) und Leo (Channing Tatum) ihr junges Glück. Bei einem improvisierten Hochzeitsritual in einem Museum ist es Leos größter Wunsch, dass "wir immer den Weg zurück zueinander finden". Doch diese Sehnsucht wird schon bald auf eine harte Probe gestellt. Nach einem Autounfall erwacht Paige aus dem Koma, ohne ihren Mann zu erkennen. Sie hat alles vergessen, was in den letzten fünf Jahren passiert ist. Dass sie ihr Jurastudium abgebrochen hat, um Künstlerin zu werden, dass sie ihren Verlobten (Scott Speedman) verlassen und sich im Streit von ihren Eltern getrennt hat - daran kann sie sich nicht erinnern. Während Leo nichts unversucht lässt, das Herz seiner Frau erneut zu erobern, wittern ihre Eltern (Sam Neill, Jessica Lange) die Chance, die Vergangenheit ungeschehen zu machen.
Es klingt verrückt, doch Michael Sucsys Kinodebüt basiert tatsächlich auf einer wahren Geschichte - die den Zuschauer zum Philosophieren einlädt. Wenn wir die Zeit zurückdrehen könnten, würden wir dann noch einmal die gleichen Entscheidungen treffen, die gleichen Gefühle entwickeln? Dass der Film diese Fragen nur streift, könnte auch an Hauptdarsteller Channing Tatum liegen. Der agiert zwar nicht mehr ganz so hölzern wie in der Nicholas-Sparks-Verfilmung "Das Leuchten der Stille", lässt aber dennoch jede Tiefe vermissen. Im Grunde weiß auch der Zuschauer nicht so genau, warum sich Rachel McAdams in ihn verlieben sollte.
Text u. Wertung: CINEMA Online