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  • 21. August 2014 13:20

    Die Promi-Geburtstage vom 23. August 2014: Barbara Eden

    Als bezaubernder Flaschengeist wurde sie vor einem halben Jahrhundert berühmt.
    Barbara Eden als «Bezaubernde Jeannie» in den 60er Jahren.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / dpa
    Barbara Eden als «Bezaubernde Jeannie» in den 60er Jahren.
     
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    Bis heute ist Barbara Eden das «Jeannie»-Image nicht leid. Im Gegenteil: Die amerikanische Schauspielerin gibt immer noch Kostproben des neckischen Augenzwinkerns, mit dem die «Bezaubernde Jeannie» dem Astronauten Major Nelson (Larry Hagman) in der 60er-Jahre-Fernsehserie den Kopf verdrehte.

    Heute, am 23. August, hat Barbara Eden Geburtstag. Der wievielte es ist, darüber herrscht Verwirrung, denn Eden soll vor vielen Jahren begonnen haben, bei ihrem Geburtsjahr ein bisschen zu schummeln - selbstverständlich zu ihrem Gunsten.

    Sicher ist dagegen: Beim Life Ball in Wien schlüpfte Eden im vorigen Jahr in das bauchfreie Kostüm mit Haremshose und Kopfschleier. Es war eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten HIV-infizierter Menschen.

    Der gealterte aber immer noch kesse Flaschengeist zeigte sogar Bauchnabel. Das hätte 1965, beim Start der Serie im US-Fernsehen gegen die damals strengen Keuschheitsregeln verstoßen. Das orientalische Outfit der jungen Jeannie war züchtiger. Die Rolle machte Eden über Nacht zum Fernsehstar. Sie wurde zur vermarkteten Traumfrau, die als Jeannie-Puppe, in Comic-Heften und auf Plastikflaschen ihren Augenaufschlag zum Besten gab. Erst nach fünf Jahren und 139 Folgen wurde die Show in den USA eingestellt. In Deutschland war sie erstmals 1967 im ZDF zu sehen.

    Mit ihrem dritten Mann, einem Architekten, und mit Labradoodle Djinn-Djinn, nach ihrem Hund in der Serie «Bezaubernde Jeannie» benannt, lebt Eden in Beverly Hills. Von wegen Ruhestand: Mit 80 Jahren twittert die Schauspielerin ihren 22 000 Followers häufig Neuigkeiten zu. Anfang September ist sie Stargast bei einer Comic-Messe in Salt Lake City. Sie hat gerade einen fünfwöchigen Theaterauftritt mit dem Stück «Social Network» in Florida hinter sich. Eden sei in den letzten Monaten «sehr beschäftigt» gewesen, teilte ihr Agent der Nachrichtenagentur dpa mit. Sie würde sich derzeit auch einige Konzepte für neue Fernsehserien anschauen.

    Der Weg zum Jeannie-Star war nicht leicht. Wegen einer Sehstörung trug sie als Kind eine Brille mit Augenklappe. Die Mutter verordnete dem schüchternen Mädchen Gesangsstunden. Als Teenager wollte die im US-Staat Arizona geborene und in San Francisco aufgewachsene Eden zunächst Sängerin werden. In Hollywood nahm sie Schauspiel- und Tanzunterricht und wurde auf einer Club-Bühne von einem Filmproduzenten entdeckt. Es folgten erste Fernsehauftritte und kleine Kinorollen, darunter «Flammender Stern» (1960) mit Elvis Presley und «Die Wunderwelt der Gebrüder Grimm» (1962) an der Seite von Karlheinz Böhm. Mit «I Dream of Jeannie» wurde 1965 dann der Traum vom Ruhm wahr.

    Es war kein reines Glamour-Leben, wie Eden 2011 in ihren Memoiren mit dem Titel «Jeannie Out of the Bottle» (etwa: Jeannie raus aus der Flasche) schildert. Darin schreibt sie auch über Depressionen und erfolglose Jahre, über zwei gescheiterte Ehe und den Drogen-Tod ihres einzigen Sohnes. Matthew, aus der Ehe mit Schauspieler Michael Ansara, kam 2001 im Alter von 35 Jahren durch eine Überdosis Heroin ums Leben. Eden setzt sich seither verstärkt für Suchtkranke und andere Hilfs-Projekte ein.

    Seit dem Ende der Jeannie-Serie sei sie mehrmals gefragt worden, ihre Memoiren zu schreiben, sagte Eden 2010 der «New York Times». «Doch ich hatte recht viel Angst davor», räumte sie ein. Erst jetzt könne sie ihr bewegtes Leben zu Papier bringen. «Vielleicht kann ich dadurch einigen Frauen mit ähnlichen Problemen helfen.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    KEMPTER, Friederike deutsche Schauspielerin 35 23.08.1979 Stuttgart Deutschland
    COLLINS, Edwyn schottischer Popsänger und Songschreiber 55 23.08.1959 Edinburgh Großbritannien
    LONG, Shelley amerikanische Schauspielerin 65 23.08.1949 Fort Wayne USA
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  • 21. August 2014 10:11

    Die Promi-Geburtstage vom 21. August 2014: Peter Weir

    Peter Weir mag keine runden Geschichten. Er braucht Stoff mit «Ecken und Kanten», bevor er sich an einen Film macht.
    Regisseur Peter Weir 2010 in Madrid.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Juanjo Guillen
    Regisseur Peter Weir 2010 in Madrid.
     
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    «Gebt mir, was aus dem Rahmen fällt und widersprüchlich ist», fordert er von den Studios. Ihm gefallen genau jene Drehbücher, die im Fachjargon «broken» (unbrauchbar) heißen, wie der Australier in einem Interview sagte. Aus einigen «Unbrauchbaren» hat Weir cineastische Meisterwerke gemacht, darunter den Thriller «Der einzige Zeuge» (1985), das Schul-Drama «Der Club der toten Dichter» (1989) und die Satire «The Truman Show» (1998). An diesem Donnerstag (21. August) feiert der prominenteste Vertreter des New Australian Cinema und geschätzte Hollywood-Regisseur seinen 70. Geburtstag.

    In Sydney aufgewachsen, versuchte sich Weir zunächst in der Juristerei, brach das Studium aber ab und arbeitete fürs väterliche Immobilienbüro. Ein 18-monatiger Aufenthalt in Europa und der Job in einem Fernsehstudio in Sydney brachten ihn zum Filmemachen: Obwohl nur als Bühnenarbeiter angestellt, drehte Weir dort seine ersten Streifen und gewann den ersten Preis. Der Erfolg katapultierte ihn, damals 25 Jahre jung, auf einen Direktorenposten. Als Leiter der «Commonwealth Film Unit» war er für Dokumentarfilme über Australien verantwortlich.

    1973 wagte sich Weir an seinen ersten Spielfilm. Die surreale Komödie «Die Autos, die Paris auffraßen» handelt von den Einwohnern einer Kleinstadt, die von mutwillig verursachten Unfällen leben. Den Stoff dazu lieferte eine eigene Kurzgeschichte. In «Picknick am Valentinstag» (1975) findet Weir bereits zu seinem Leitmotiv, der Erfahrung mit dem Unbekannten. Die Geschichte von Schülerinnen, die am Berg Ayers Rock, einem heiligen Ort der australischen Ureinwohner verschwinden, konfrontiert mit mystischer Natur und dem Irrationalen in einer scheinbar rationalen Welt.

    Fragen nach Sinn und Identität wirft Weir auch in seinen Leinwanddramen «Die letzte Flut» (1977), in «Mosquito Coast» (1986) mit Harrison Ford und in «Fearless - Jenseits der Angst» (1993) mit Jeff Bridges auf. «Gallipoli» (1981) schildert den Ersten Weltkrieg in der Türkei, wo australische Soldaten von den Briten als Kanonenfutter verheizt wurden. Der Film machte Mel Gibson zum Star. Ein Jahr später stand Gibson erneut vor Weirs Kamera: In «Ein Jahr in der Hölle» spielte er neben Sigourney Weaver einen Rundfunk- Korrespondenten in Indonesien.

    Mit «Der einzige Zeuge» gab der australische Starregisseur 1985 sein Hollywood-Debüt. Der Film zählt zu den besten Krimis überhaupt. Er konfrontiert einen Großstadt-Cop (Harrison Ford) mit dem Alltag und Glauben der ländlichen Amish-Bevölkerung. Der nächste Welterfolg gelang Weir mit dem «Club der toten Dichter» (1989) über Konformität und Rebellion von Heranwachsenden. Der von Robin Williams mit viel Tiefgang gespielte Internatslehrer will den Schülern zur geistigen Unabhängigkeit verhelfen und scheitert.

    Mit dem Film «Green Card - Scheinehe mit Hindernissen» (1990) und seiner poetisch-leichten Stimmung schuf Weir eine der schönsten Liebeskomödien der 1990er Jahre. Mit «The Truman Show» (1998) gelang ihm eine bitterböse Satire auf die Medienwelt. Sie wurde in den USA als «Film des Jahrzehnts» gefeiert und brachte Weir sowohl eine Oscar-Nominierung wie auch einen Europäischen Filmpreis und den Preis des Hamburger Filmfests 1998 ein.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    PANETTIERE, Hayden amerikanische Schauspielerin 25 21.08.1989 Orangetown USA
    ALIZÉE französische Popsängerin 30 21.08.1984 Ajaccio Frankreich
    GEISSEN, Oliver deutscher Fernsehmoderator 45 21.08.1969 Hamburg Deutschland
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  • 19. August 2014 12:00

    Die Promi-Geburtstage vom 22. August 2014: Tori Amos

    Die amerikanische Singer/Songwriterin Tori Amos empfindet das Altern als große Belastung. «Vor meinem 50. Geburtstag hatte ich Probleme, das Älterwerden zu akzeptieren», sagte sie diesen Mai dem Magazin «Focus».
    Die Amerikanerin hat Fans in aller Welt: Tori Amos im Frühjahr 2014 zu Gast in Berlin.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Britta Pedersen
    Die Amerikanerin hat Fans in aller Welt: Tori Amos im Frühjahr 2014 zu Gast in Berlin.
     
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    Heute wird sie bereits 51. «Wir Frauen haben heiß zu sein. Unglücklicherweise. Einige Schauspielerinnen wie Helen Mirren oder Meryl Streep bekommen vielleicht noch Angebote, aber für Musikerinnen gibt es keine Großmütterrollen», so Amos im «Focus»-Interview. Bei Männern sei das anders, sagte Amos: «Johnny Depp, Brad Pitt oder George Clooney gelten als die Archetypen unseres Begehrens. Bei diesen Jungs wirkt das Alter geradezu aphrodisierend. Lebenserfahrung und Weisheit empfinden wir bei Männern als sexy.»

    Eigentlich dürfte die grazile Amerikanerin mit den roten Haaren aber keinen Grund haben, sich zu beschweren. Sie sieht jünger aus als sie ist, hat Fans in aller Welt und kann von Berufs wegen ständig unterwegs sein. Das Jahr 2014 steht ganz im Zeichen ihrer «Unrepentant Geraldines»-Tournee, mit der sie ihre musikalische Erfolgsgeschichte fortsetzt.

    Als im Jahr 1992 die Frau die britischen Charts im Sturm nahm, obwohl sie weder den damaligen Trends noch irgendwelchen gängigen Vorstellungen von Popmusik entsprach, da standen selbst Experten vor einem Rätsel, das übrigens bis heute nicht geknackt scheint, denn Tori Amos entzieht sich weiterhin jeder handelsüblichen Schublade.

    «Little Eartquakes» hieß das unter ihrem eigenen Namen erschienene Debüt-Album, mit dem Tori Amos die Popwelt damals leicht zum Beben brachte und das ihr den Ruf einbrachte, die Kate Bush der 90er Jahre zu sein.

    Seit über 20 Jahren zählt die eigenwillige Amos zu den interessantesten weiblichen Solo-Künstlerinnen abseits des Mainstream-Pop. Autobiografisch gefärbte Texte, schlicht-schöne Piano-Arrangements, Amos' markante Stimme und das Talent, stets eine etwas mysteriöse Stimmung zu erzeugen, machen den Charme ihrer Songs aus. Für Pop-Plattitüden und Stereotypen bleibt kein Platz im Werk von Tori Amos, die sich regelmäßig an der Macht des Mannes abarbeitet.

    Bevor Tori Amos, die 1963 in North Carolina geboren wurde und in Baltimore/Maryland aufwuchs, zu ihrem sehr eigenwilligen Gesangs- und Instrumentalstil fand, hatte sie sich zunächst der Rockmusik verschrieben. So schlug sie auf ihrem 1988 erschienenen Debütalbum «Y Kant Tori Read» noch sehr rockige Töne an, blieb damit allerdings hinter allen Erwartungen zurück. Erst unter ihrem eigenen Namen ging es vier Jahre später für sie richtig los - und ein Ende ist, Alter hin oder her, nicht abzusehen.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    SASSON, Deborah amerikanische Opernsängerin 55 22.08.1959 Boston USA
    WILANDER, Mats schwedischer Tennisspieler 50 22.08.1964 Växjö Schweden
    ROTH, Wolf deutscher Schauspieler 69 22.08.1945 Torgau Deutschland
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  • 15. August 2014 11:41

    Die Promi-Geburtstage vom 17. August 2014: Sean Penn

    Sean Penn zeigt Hollywood immer wieder, dass er etwas zu sagen hat. Das gilt nicht nur vor und hinter der Kamera, sondern auch häufig genug in der Öffentlichkeit. Vor allem wenn es um humanitäre Katastrophen geht, will der zweifache Oscarpreisträger nicht bloß zusehen.
    Der amerikanische Schauspieler Sean Penn wird 54.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Keith Bedford
    Der amerikanische Schauspieler Sean Penn wird 54.
     
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    Immer wieder setzt sich Sean Penn für Menschen ein, die in Not geraten sind - sei es infolge des Irakkrieges 2002, des Hurrikans «Katrina» 2005 in New Orleans oder des Erdbebens in Haiti 2010. Mit seinem aktuellen Projekt macht der US-Star, der heute 54 wird, auf die verheerende Situation aufmerksam, in der sich große Bevölkerungsteile Afrikas befinden. Die Dreharbeiten zu dem Drama «The Last Face» laufen bereits - und zwar unter Sean Penns Regie. Der Film, der in Südafrika produziert wird, handelt von den Konflikten im Sudan und Liberia. Schauplatz ist ein Flüchtlingslager, wo sich Charlize Theron (38) als Entwicklungshelferin in einen von Javier Bardem (45) gespielten Arzt verliebt.

    Die Begegnung der beiden Hauptdarsteller zu inszenieren, dürfte für den Filmemacher keine einfache Aufgabe sein. Schließlich sind Theron und Penn inzwischen selbst ein Paar. Nach wochenlangen Gerüchten zeigten sich die Hollywood-Schauspieler im Mai dieses Jahres Händchen haltend bei der Mode-Gala «Met-Ball» in New York.

    2010 hatten sich Penn nach 13-jähriger Ehe von Robin Wright getrennt, die als Forrest Gumps Freundin Jenny berühmt wurde. Mittlerweile eifert ihre gemeinsame Tochter Dylan beruflich ihren prominenten Eltern nach. In dem Horrorstreifen «Condemned» will sie im kommenden Jahr ihr Filmdebüt geben.

    Sean Penn - selbst Schauspielerkind - hatte seine Karriere 1982 mit seiner ersten Hauptrolle als ständig bekiffter Highschool-Boy Jeff Spicoli in der Kultkomödie «Ich glaub' ich steh' im Wald» begonnen. Jedoch waren es bis heute eher die gebrochenen Charaktere, die ihn zu Höchstform auflaufen ließen. So überzeugte er in «Dead Man Walking» (1995) in der Rolle eines Todeskandidaten, die ihm eine Oscar-Nomierung einbrachte.

    Bis Penn die begehrte Auszeichnung in Händen halten durfte, vergingen aber noch fast zehn Jahre. Erst im vierten Anlauf, als gequälter Vater in Clint Eastwoods «Mystic River» (2003), gewann Penn den begehrten Darsteller-Oscar. Im selben Jahr stand er auch für das nicht weniger meisterhafte Organspende-Drama «21 Gramm» von Alejandro González Iñárritu vor der Kamera.

    Penn schlüpft gern in Außenseiterrollen. In dem Streifen «Milk» (2008) spielte er mit erhobener Faust und unerschütterlichem Kampfgeist den schwulen Bürgerrechtler Harvey Milk. Eine Glanzleistung, die ihm 2008 seinen zweiten Oscar bescherte. Seinen Ruhm trübte Penn jedoch schon einige Male mit ungezügelten Wutausbrüchen. Nachdem er einen Statisten angegriffen hatte, musste er Ende der 80er Jahre eine mehrwöchige Haftstrafe absitzen. Im Herbst 2009 rastete er wieder aus, als ihm ein Paparazzo zu nahe kam. Weil er den Mann anschrie und trat, verpflichtete ihn das Gericht, einen Kurs zur Kontrolle von Wutausbrüchen zu absolvieren.

    Zuletzt war Penn Anfang des Jahres in «Das erstaunliche Leben des Walter Mitty» im Kino zu sehen. Als Starfotograf schickt er darin dem Bildredakteur des «Life»- Magazins (Ben Stiller) ein mysteriöses Foto und veranlasst ihn damit zu einer Abenteuerreise rund um den Erdball. In «The Gunman» spielt er einen Spion. Das Krimidrama kommt im März 2015 in die deutschen Kinos.

    Name Beruf Alter Geburtsdatum Geburtsort Land
    LAU, Frederick deutscher Schauspieler 25 17.08.1989 Berlin Deutschland
    WAHLBERG, Donnie amerikanischer Schauspieler 45 17.08.1969 Dorchester USA
    FRANZEN, Jonathan amerikanischer Schriftsteller 55 17.08.1959 Western Springs USA
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  • 14. August 2014 12:04

    Die Promi-Geburtstage vom 15. August 2014: Jennifer Lawrence

    Sie selbst ist längst ein Twen, doch sie bleibt weiterhin ein Idol vieler Teenager: Jennifer Lawrence verzückt Hollywood mit Charme und vor allem Talent. Bei ihr zu Hause stehen bereits jede Menge Preise, die sie bereits gewonnen hat. Dabei wird sie heute gerade einmal 24 Jahre alt.
    Jennifer Lawrence scheint den Spagat zwischen Teeni-Star und hochklassiger Schauspielerin mühelos geschafft zu haben.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Julien Warnand
    Jennifer Lawrence scheint den Spagat zwischen Teeni-Star und hochklassiger Schauspielerin mühelos geschafft zu haben.
     
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    Schon die Rolle im Independent-Film «Winter's Bone» brachte ihr 2011 mit nur 20 Jahren die erste Oscar-Nominierung ein. Dann wurde sie im Superhelden-Abenteuer «X-Men: Erste Entscheidung» und in Jodie Fosters Tragikomödie «Der Biber» besetzt. Schlielich der Oscar: 2013 verließ der neue Liebling von Publikum und Kritikern die Academy-Awards-Gala in Los Angeles mit einem dieser glänzenden Goldjungen unter dem Arm: Sie war als beste Hauptdarstellerin in der Tragikomödie «Silver Linings» (2012) ausgezeichnet worden.

    Für die Verkörperung einer frustrierten Hausfrau in der Gaunerkomödie «American Hustle» war sie dieses Jahr wiederum für einen Oscar nominiert, nun in der Kategorie «Beste Nebendarstellerin», ging aber letztlich leer aus. Tröstlich: Mit einem Golden Globe, ihrem zweiten, hat es hingegen auch 2014 wieder geklappt.

    Ihren Durchbruch hatte Jennifer Lawrence als starke und kämpferische Heldin Katniss Everdeen in der Blockbuster-Verfilmung des Bestsellers «Die Tribute von Panem». Mühelos spielte sie darin ihre männlichen Kollegen Liam Hemsworth und Josh Hutcherson an die Wand. Lawrence soll im übrigen, so heißt es, seinerzeit auch für die Rolle der Bella in der Verfilmung der «Twilight»-Saga vorgesprochen haben. Die bekam dann Kristen Stewart - zum Glück für Lawrence.

    Entdeckt worden war sie schon mit 14 Jahren in New York. «Ich stand in der Straße und schaute mir gerade Straßentänzer an, als jemand ein Foto von mir gemacht hat», erinnerte sie sich in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. «Von da an ist es losgegangen.» Es folgten zunächst kleinere Rollen in den Krimiserien wie «Monk» oder «Cold Case».

    Die Schauspielerei sei von klein auf ihr Traum gewesen. «Das ist genau das, was ich machen muss, das ist das, wofür ich gemacht bin und wo ich sein muss.» Von ihrer Zukunft habe sie in jenen Tagen zwar eine ganz normale Vorstellung gehabt, insgeheim habe sie ihren späteren Ruhm aber geahnt, verriet sie einmal der amerikanischen «Vogue». Eigentlich hatte sie Mutter und Ärztin werden und in den Südstaaten leben wollen. «Aber ich wusste immer, dass ich berühmt sein werde.» Es sei keine Vision gewesen, aber eine Art verborgene Gewissheit.

    Noch in diesem Jahr gibt es für ihre deutschen Fans ein Wiedersehen mit Lawrence im Kino. Sie ist im ersten Teil von «Die Tribute von Panem - Mockingjay» mit von der Partie, der am 20. November hierzulande anläuft. Kurz vor Weihnachten startet zudem das Drama «Serena» mit Lawrence als Titelheldin bei uns.

    Privat gibt sie sich bodenständig. Lawrence bezeichnet sich als «Countrygirl aus Kentucky» und sagt, sie spiele lieber Feldhockey oder reite mit dem Pferd durch die Gegend als sich auf Cocktailpartys zu langweilen.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    HENSTRIDGE, Natasha kanadische Schauspielerin 40 15.08.1974 Springdale Kanada
    MESSING, Debra amerikanische Schauspielerin 46 15.08.1968 Brooklyn USA
    VARTAN, Sylvie französische Sängerin 70 15.08.1944 Iskretz Bulgarien
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  • 14. August 2014 11:56

    Die Promi-Geburtstage vom 20. August 2014: Amy Adams

    Ein schöneres Kompliment kann sich eine Schauspielerin von einem Regisseur kaum wünschen. «Amy hat das Talent, alles was wir an Lois lieben zu verkörpern: Sie ist klug, zäh, lustig, warm, ehrgeizig und natürlich wunderschön».
    Amy Adams wird 40.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Paul Buck
    Amy Adams wird 40.
     
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    So schwärmte der Filmemacher Zack Snyder von Amy Adams, als er die Schauspielerin als Superman-Freundin und Reporterin Lois Lane für seinen Actionfilm «Man of Steel» (2013) ankündigte.

    Adams, die am Mittwoch (20. August) 40 wird, hat als Hollywoods Verwandlungskünstlerin jede Menge Superkräfte zu bieten. In dem Disney-Hit «Verwünscht» bezauberte sie als die naive Prinzessin Giselle, in dem Drama «Glaubensfrage» versteckte sie ihre rotblonden Haare unter einer Nonnentracht, in der Gaunerkomödie «American Hustle» trumpfte sich als gewieft-verführerische Trickbetrügerin mit Mut zu tiefen Ausschnitten auf.

    In den letzten zehn Jahren wurde sie fünfmal für einen Oscar nominiert, hat den Goldjungen aber noch nicht gewonnen. In diesem Jahr gab es als Trostpflaster zumindest den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einer Komödie, nach fünf Nominierungen ihre erste vergoldete Weltkugel. In der Kriminalgroteske «American Hustle» glänzte Adams an der Seite von Christian Bale und Bradley Cooper in der Rolle der cleveren Verführerin Sydney Prosser.

    Ihre oscar-nominierten Nebenrollen zeigen die enorme Bandbreite von Adams' Talent: In dem Sektendrama «The Master» (2013) war sie die Ehefrau eines charismatischen Gurus (Philip Seymour Hoffman), vordergründig brav, in Wirklichkeit aber berechnende Powerfrau.

    In dem Brüderdrama «The Fighter» (2011) mimte sie die starke Freundin des Underdog-Boxers Micky Ward (Mark Wahlberg). Als naive Nonne, zwischen einem Priester und einer strengen Oberin hin und her gerissen, überzeugte Adams 2009 in dem Gesellschaftsthriller «Glaubensfrage».

    Als Hochschwangere in dem Independent-Drama «Junikäfer» (2006) begeisterte Adams die Zuschauer beim Sundance-Festival, dann die Oscar-Juroren. Sie spielt die einzig Nette in einer verkorksten Familie.

    Den Ruf, nett und bodenständig zu sein, hat Adams mit ihrem berühmten Strahlelächeln nach vielen Erfolgen behalten. Ende Juni machte die Schauspielerin Schlagzeilen, als sie auf einem Flug von Detroit nach Los Angeles ihren Erste-Klasse-Sitz einem US-Soldaten überließ und selbst Economy flog. Bescheiden wehrte der Star vor Reportern der Sendung «Inside Edition» ab, sie habe das nur getan, um selbst aufzufallen. Nein, sie habe lediglich den Truppen einen Dienst erweisen wollen.

    Sie selbst stammt aus einer Soldaten- und Mormonenfamilie. Ihr Vater war in Italien stationiert, dort wurde Amy Lou als viertes von sieben Kindern geboren. Sie wuchs in einem kleinen Ort im US-Staat Colorado auf. Früh lernte sie tanzen und singen. In Hollywood hielt sie sich viele Jahre mit kleinen Fernsehrollen über Wasser.

    Auch nach ihrem Durchbruch in Steven Spielbergs Gaunerkomödie «Catch Me If You Can» (2002) an der Seite von Leonardo DiCaprio musste sie weiter auf gute Angebote warten. Erst nach dem Kritiker-Erfolg «Junikäfer» kam mit dem Disney-Märchen «Verwünscht» 2007 der große Kassenknüller.

    Seitdem ist Adams nicht mehr zu stoppen. Mit Tom Hanks drehte sie «Der Krieg des Charlie Wilson», mit Meryl Streep «Julie & Julia», mit Clint Eastwood «Back in the Game».

    An der Seite von Joaquin Phoenix war sie zuletzt in der futuristischen Love-Story «Her» zu sehen. Mit Christoph Waltz drehte sie kürzlich unter der Regie von Tim Burton «Big Eyes» ab. Die Filmbiografie um ein Künstlerehepaar kommt Ende des Jahres in die Kinos. Auch ihre Superheldenkräfte sind wieder gefragt. Für das im Dreh befindliche Action-Epos «Batman v Superman: Dawn of Justice» holt Regisseur Zack Snyder sie erneut als Lois Lane vor die Kamera.

    Kein Wunder, dass für eine Hochzeit einfach die Zeit fehlt. «Ich werde nicht so bald heiraten», verriet die Schauspielerin im Januar der US-Zeitschrift «Vanity Fair», schwärmte aber liebevoll von ihrem Kollegen Darren Le Gallo, mit dem sie seit über elf Jahren zusammen und seit 2008 Jahren verlobt ist. Die beiden sind Eltern einer vierjährigen Tochter.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    LOVATO, Demi amerikanische Schauspielerin und Sängerin 22 20.08.1992 Dallas USA
    CULLUM, Jamie britischer Jazzmusiker und Sänger 35 20.08.1979 Essex Großbritannien
    HOGER, Hannelore deutsche Schauspielerin und Regisseurin 73 20.08.1941 Hamburg Deutschland
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  • 13. August 2014 13:18

    Die Promi-Geburtstage vom 19. August 2014: Michael Naura

    Auf Bitte des Fotografen setzt sich Michael Naura noch einmal an sein Klavier und spielt Jazz. «Du bist ein guter Typ, das sehe ich sofort», sagt Naura.
    Der Jazzmusiker und Musikjournalist Michael Naura wird 80 Jahre alt.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Markus Scholz
    Der Jazzmusiker und Musikjournalist Michael Naura wird 80 Jahre alt.
     
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    In der Nachkriegszeit war er einer der erfolgreichsten Jazzpianisten in Deutschland, er gehörte zu den besten Jazzmusikern - neben Albert Mangelsdorff, Heinz Sauer, Ernst-Ludwig Petrowsky und dem Vibrafonisten Wolfgang Schlüter. Eine zweite Karriere - bedingt auch durch eine Erkrankung, die ihn zum Pausieren zwang - machte er beim Hörfunk. Von 1971 bis 1999 leitete er ebenso sachkundig wie scharfzüngig die NDR-Jazzredaktion.

    Am 19. August wird Naura 80. «Wir feiern mit der Familie und engen Freunden zuhause, nichts Großes, aber es wird einen Diavortrag mit humorvollen Fotos eines befreundeten Arztes geben», sagt seine Frau Christina.

    Die Gesundheit macht Naura zu schaffen. Von einer Herzerkrankung hat er sich aber erholt. «Es stand Spitz auf Knopf», berichtet seine Frau. Seit 30 Jahren leben beide zusammen, sie hilft ihm im Alter. Er trägt Schmuck von ihr, eine Kette, dazu an den Händen wuchtige Ringe. Seinen Humor hat Naura nicht verloren, macht sogar manches Späßchen mit seinem Krückstock.

    Ihr Zuhause ist ein altes Bauernhaus in der Siedlung Hollbüllhuus in Nordfriesland. Die gemütlichen, fast museal wirkenden Räume sind mit alten Möbeln und Accessoires im Bauernstil gestaltet. An den Wänden hängen Bilder im nordfriesischen Stil. Lange hat Naura auch selbst gemalt und gezeichnet, die vielen Bilder in seinem Arbeitszimmer zeugen davon.

    Naura, 1934 in Memel (heute Klaipeda/Litauen) geboren, kommt als Sechsjähriger mit der Mutter nach Berlin. Hier studiert er Philosophie, Soziologie und spielt nebenher Klavier. Die Musik verdrängt die Wissenschaften. 1953, mit 19 Jahren, gründet er in Berlin das Michael-Naura-Quintett; 1956 Umzug nach Hamburg. Im Jazzkeller in den Colonnaden spielt die 1962/63 zur besten deutschen Band gewählte Formation jahrelang sechs Nächte die Woche.

    «Es war schlimmer als Bergbau, schlimmer als Untertage-Arbeit», berichtete Naura einmal. Die Nächte in verqualmten, alkoholisierten Räumen forderten ihren Tribut. Von 1963 bis 1966 musste Naura pausieren. Die besten Jazzer Deutschlands taten sich zu einer Benefizvorstellung zusammen, um ihm zu helfen, die Kosten für die Behandlungen aufzubringen. Das hatte es in der deutschen Jazzgeschichte nie zuvor gegeben.

    1966 begegnet Naura dem Lyriker Peter Rühmkorf. Die Zusammenarbeit unter dem Stichwort «Jazz und Lyrik» zeigt vielfältige Früchte. Als Leiter der NDR-Jazzredaktion produziert, organisiert, schreibt, sammelt er und macht weiterhin auch Musik. Seine Kritiken sind sprachlich brillant, können aber auch herb ausfallen. «Kaum ein kritisches Wort im Jazz (...) besitzt mehr Gewicht», schrieb einmal die «Frankfurter Allgemeine Zeitung».

    Am Geburtstag würdigen sowohl NDR Kultur als auch NDR Info Naura in Beiträgen. NDR Info bringt darüber hinaus zwei weitere Sendungen - am 22. August (22.05-23.00 Uhr) das Jazz Special ««Radio ist Klang» zu Michael Nauras 80. Geburtstag» und am 23. August (20.15 - 21.00 Uhr) «Jazz Klassiker: NDR Aufnahmen mit Michael Naura». «Mit seiner ausdrucksstarken Stimme gab er seinen Worten im Radio einen hohen Wiedererkennungswert. Facettenreich und intuitiv sprach er ins Mikrofon, mal sanft berührend, mal provozierend», hebt der NDR hervor.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    NURU, Sara deutsches Model 25 19.08.1989 Erding Deutschland
    PERRY, Matthew amerikanischer Schauspieler 45 19.08.1969 Williamstown USA
    BAKER, Ginger britischer Schlagzeuger 75 19.08.1939 London Großbritannien
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  • 13. August 2014 10:54

    Die Promi-Geburtstage vom 14. August 2014: Mila Kunis

    Bei Mila Kunis dreht sich derzeit alles um das große Familienglück. Die US-Schauspielerin spricht in den Medien nicht nur übers Heiraten, sondern erwartet in den kommenden Wochen auch ihr erstes Kind. Heute wird die künftige Mutter 31 Jahre alt.
    Mila Kunis erwartet ihr erstes Kind.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Jörg Carstensen
    Mila Kunis erwartet ihr erstes Kind.
     
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    Eigentlich hatte die gebürtige Ukrainerin gar nicht vorgehabt, einen Ehebund zu schließen. Das habe sich aber geändert, als sie die Liebe ihres Lebens gefunden habe, erzählte Kunis jüngst dem US-Magazin «W». Der Auserwählte und Vater des Kindes ist ihr Schauspielkollege Ashton Kutcher (36). Das Paar hält die Termine für Geburt und Hochzeit allerdings noch geheim. Fest steht allerdings: Kutcher soll im Kreißsaal dabei sein.

    Ihren ersten Kuss hatten die beiden Schauspielkollegen bereits vor acht Jahren in der TV-Serie «Die wilden Siebziger». Doch von da an hat es noch eine ganze Weile gedauert bis sie wirklich zusammenfanden. Erst seit 2012 wurden Kunis und Kutcher immer häufiger gemeinsam gesichtet. Inzwischen standen sie auch für die US-Serie «Two and a Half Men», in der Kutcher eine Hauptrolle spielt, zusammen vor der Kamera.

    Im Alter von neun Jahren bekam Mila Kunis erstmals Schauspielunterricht. In den Anfangsjahren ihrer Karriere tauchte sie in TV-Serien wie «Baywatch» (1994/95) oder «Eine himmlische Familie» (1996/97) auf. Der große Durchbruch gelang der Schauspielerin mit dem Psychothriller «Black Swan» (2010), in dem sie als Tänzerin neben der Oscar-Gewinnerin Natalie Portman glänzte. 2011 folgte an der Seite von Justin Timberlake die romantische Komödie «Freunde mit gewissen Vorzügen».

    Nachdem die frühere «Sexiest Woman Alive» im schrägen Plüschtier-Film «Ted» (2012) mit Mark Wahlberg (41) und einem lebendigen Teddybären für lustige Unterhaltung gesorgt hatte, verzauberte sie die Kinogänger als hübsche Hexe Theodora in «Die fantastische Welt von Oz» (2013).

    Zuletzt erschien Kunis neben dem gerade gestorbenen Robin Williams auf der Leinwand. In «The Angriest Man in Brooklyn» (2014) gerät sie als Ärztin mit einem miesepetrigen Anwalt (Williams) aneinander.

    In einem Interview mit dem Magazin «Grazia» sagte die Kinodarstellerin einmal: «Wer diesen Job macht, sollte wissen, dass die Filmindustrie kein Schachspiel ist. Fünf Züge im Voraus denken? Geht nicht! Ich kann nur hoffen, dass ich tagtäglich die richtigen Entscheidungen treffe.» Eine Rolle an der Seite des Ausnahmeschauspielers Williams anzunehmen, war sicher kein Fehler.

    BERRY, Halle amerikanische Schauspielerin und Model 48 14.08.1966 Cleveland USA
    BRIGHTMAN, Sarah britische Sängerin 54 14.08.1960 Berkhampstead Großbritannien
    MARTIN, Steve amerikanischer Schauspieler 69 14.08.1945 Waco USA
    © dpa-infocom GmbH
  • 12. August 2014 16:10

    Die Promi-Geburtstage vom 18. August 2014: Volker Lechtenbrink

    Schon als kleiner Junge wollte Volker Lechtenbrink Schauspieler werden. «Ich konnte mir für mich nie etwas anderes vorstellen als die Schauspielerei», sagt Lechtenbrink, der am 18. August 70 Jahre alt wird, im Interview der Nachrichtenagentur dpa.
    Volker Lechtenbrink wird 70.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Britta Pedersen
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    Bereits mit acht Jahren hatte er sich als Sprecher für Kindersendungen im Norddeutschen Rundfunk (NDR) beworben - und wurde prompt genommen. Mit 10 Jahren stand er das erste Mal am Hamburger Schauspielhaus auf der Bühne, begutachtet von niemand Geringerem als Gustaf Gründgens. Der große Durchbruch kam mit 14 Jahren, als er in Bernhard Wickis Antikriegsfilm «Die Brücke» (1959) einen der sieben Jungen spielte, die kurz vor Kriegsende eine Brücke verteidigen.

    «Was kann einem Besseres passieren, als sein Leben lang mit der «Brücke» identifiziert zu werden?», sagt Lechtenbrink, der mit seinen langen blonden Haaren, dem grauen Drei-Tage-Bart und der modernen Hornbrille immer noch jugendlich wirkt. «Ich hatte Glück mit meiner Karriere. Irgendwie hat sich stets etwas Neues ergeben», sagt der Schauspieler mit der markanten, rauchigen Stimme. Nach dem Erfolg mit «Die Brücke» ging er wenig später, ein Jahr nach der mittleren Reife, vom Gymnasium Johanneum ab, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hamburger Staatlichen Hochschule für Bildende Künste und dem privaten Hamburger Schauspielstudio Hildburg Freese.

    Erste Stationen führten ihn nach Hannover, Köln, Berlin, München und immer wieder Hamburg, wo er nach seiner Flucht aus dem ostpreußischen Cranz über Bremen aufgewachsen ist und noch heute lebt. Mit 26 Jahren hatte er bereits rund 60 Bühnen- und 50 Fernsehrollen gespielt. «Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen», sagt Lechtenbrink. Seine Lieblingsrollen erkenne man daran, dass er sie mehrmals gespielt habe: Den Prinzen von Homburg, des Teufels General, Bleichenwang in «Was Ihr wollt» und Bruno in «Die Ratten». «Ich habe alles gespielt: vom Mörder bis zum Liebhaber, vom Verbrecher bis zum Komiker», sagt Lechtenbrink und lehnt sich entspannt zurück.

    In den 1970er Jahren entdeckte er sein Faible für die Musik und veröffentlichte 1976 seine erste und gleich erfolgreiche Platte «Der Macher». Längst in der Musikszene etabliert und nach zwölf Langspielplatten, verabschiedete er sich 1989 wieder aus dem Musikgeschäft. Zwischendurch hatte er auch noch drei Musiksendungen moderiert. Dem Theater und auch dem Fernsehen blieb er während all dieser Ausflüge immer treu. Hinzu kam 1995 noch der Job des Intendanten bei den Bad Hersfelder Festspielen, 2004 übernahm er für drei Jahre die Leitung des Hamburger Ernst Deutsch Theaters - die er aber gerne wieder abgab, da ihm «das ganze Organisatorische» nach eigenen Angaben nicht so liegt.

    «Ich war immer so neugierig. Und ich hatte auch Glück. Ich mochte diese Wechsel, damit man nicht in Routine verfällt», sagt er über seine Vielseitigkeit. Auch in seinem Privatleben geht es recht turbulent zu. Insgesamt viermal war der Schauspieler verheiratet, betont aber gleichzeitig das herzliche Verhältnis zu seinen Ex-Frauen, darunter die Schauspielerinnen Anja Topf und Jeanette Arndt. «Das waren Abschnitte meines Lebens, mit allen verstehe ich mich sehr gut. Wir fühlen uns miteinander verbunden.»

    Mit seiner jüngsten Tochter Sophie (22) stand er bereits gemeinsam auf der Bühne, passend zu seinem 70. Geburtstag hat seine Tochter Saskia (47), Drehbuchautorin, ein Stück über sein bewegtes Leben geschrieben. Titel: «Leben, so wie ich es mag», benannt nach einem seiner erfolgreichsten Songs. Die Uraufführung ist für den 30. Oktober am Ernst Deutsch Theater geplant. «Darin werde ich zum ersten Mal seit 30 Jahren auch wieder singen», verrät er schmunzelnd.

    Name Beruf Alter Geburtsdatum Geburtsort Land
    MIKA libanesisch-britischer Sänger 31 18.08.1983 Beirut Libanon
    SLATER, Christian amerikanischer Schauspieler 45 18.08.1969 New York USA
    FERCH, Heino deutscher Schauspieler 51 18.08.1963 Bremerhaven Deutschland
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  • 11. August 2014 10:31

    Die Promi-Geburtstage vom 16. August 2014: Pierre Richard

    Zottelige graue Haare, Jeans, Halskette und extrem lässig: Wenn Pierre Richard sagt, dass er sich nicht so alt fühlt wie er wird, glaubt man ihm das aufs Wort. Nicht nur wegen seines coolen Aussehens.
    Pierre Richard feiert 80. Geburtstag.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Maxim Shipenkov
    Pierre Richard feiert 80. Geburtstag.
     
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    Er habe den Eindruck, noch immer ein Jugendlicher zu sein, erklärte der Komiker im französischen Fernsehsender «Europe 1» vor wenigen Wochen. Anlass seines TV-Auftritts war seine One-Man-Show in der legendären Pariser Music Hall Olympia, mit der er seinen Geburtstag vorfeierte. Der Schauspieler, der mit «Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh» berühmt wurde, wird an diesem Samstag (16. August) 80 Jahre alt.

    «Der Freitag der 13 von Pierre Richard» hieß seine Schau. Gespielt und erzählt hat er die wichtigsten Momente seines Lebens - mit viel Witz und Humor. Der Titel war ein Wink mit dem Zaunpfahl, denn Richard hat vor allem als Film-Tollpatsch und sympathischer Unglücksvogel seine Karriere bestritten.

    In seiner Erinnerung seien ihm die Ohrfeigen geblieben, die er vor der Kamera hat einstecken müssen, erzählte er indem TV-Interview schmunzelnd. Und davon gab es viele: als zerstreuter Geiger, der ungewollt ins Visier der Geheimdienste geraten ist, als langer Blonder mit den roten Haaren oder als Blonder mit den blauen Augen. Vor allem Gérard Depardieu habe eine kräftige Hand gehabt, gestand er weiter. Mit dem Obelix-Star hat Richard mehrere Filme gedreht, darunter «Ein Tollpatsch kommt selten allein» und «Zwei irre Spaßvögel».

    Zerstreut, harmlos, sympathisch und mitleiderregend: Das komödiantische Talent gilt als unumstrittener Nachfolger von Louis de Funès und als Buster Keaton à la française, auch wenn er in den letzten Jahren versuchte, von seinem Tollpatsch-Image loszukommen. Er spielte in Tragikomödien wie «Die Rezepte eines verliebten Kochs» und «Das Findelkind». Allein in den vergangenen drei Jahren stand er in vier Filmen vor der Kamera. Mit «Und wenn wir alle zusammenziehen?» war er 2011 auch in Deutschland erfolgreich.

    Neugierig bleiben, auch wenn man hin und wieder ins Fettnäpfchen tritt, lautet seine Devise. «Solange man Projekte hat, bleibt man jung», pflegt er zu sagen. Dementsprechend umtriebig ist sein Leben. So besitzt er in Paris ein Restaurant für Spezialitäten der marokkanischen Küche, ist seit 1986 Winzer in Südfrankreich und hat vor knapp zwei Jahren einen Weinkeller in Paris eröffnet. Der Name: Le P'tit comptoir du Grand Blond - Der Kleine Schanktisch des Großen Blonden.

    Name Beruf Alter Geburtsdatum Geburtsort Land
    WILLIS, Rumer amerikanische Schauspielerin 26 16.08.1988 Paducah USA
    MADONNA amerikanische Popsängerin 56 16.08.1958 Bay City USA
    CAMERON, James kanadischer Regisseur 60 16.08.1954 Kapuskasing Kanada
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  • 11. August 2014 10:24

    Die Promi-Geburtstage vom 13. August 2014: Erika Berger

    Neulich auf einem Markt in der Kölner Innenstadt: Erika Berger hat ihren Einkaufszettel zuhause liegen lassen und versucht sich zu erinnern, was alles drauf stand. Da sagt plötzlich eine Frau neben ihr: «Frau Berger, darf ich sie mal was fragen?»
    Erika Berger hat früher Sexthemen in die Wohnzimmer gebracht.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Henning Kaiser
    Erika Berger hat früher Sexthemen in die Wohnzimmer gebracht.
     
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    Wie sich herausstellt, ist die Frau längere Zeit Single gewesen, jetzt bahnt sich eine Beziehung an - was soll sie da beachten? Erika Berger empfiehlt: «Sie müssen keine Hemmungen haben, Sie schauen tadellos aus. Aber tun Sie was für sich, gönnen Sie sich zum Beispiel ein neues Kleid!»

    Dass sie bis ans Ende ihrer Tage auf Sexthemen angesprochen werden würde, hatte ihr Oswalt Kolle - der «Aufklärer der Nation» - noch vor ihrer ersten Sendung 1987 prophezeit. «Tu es!», hatte er ihr mit Blick auf die Sendung geraten. «Aber rechne damit, dann auf immer und ewig für dieses Thema zuständig zu sein!» Am Mittwoch (13. August) wird Erika Berger 75, und spätestens jetzt weiß sie, dass er recht hatte. Dabei ist es mittlerweile fast ein Vierteljahrhundert her, seit sie in der RTL-Live-Sendung «Eine Chance für die Liebe» am roten Telefon Zuschauerfragen beantwortete.

    «Es war Aufklärungsarbeit, weil die Leute wirklich nicht wussten, was Sache war», erzählt sie. Das Internet gab es noch nicht, nur die «Bravo», die Stadtbücherei und die beste Freundin. Psychologen warfen Berger damals vor, sich ohne entsprechende Ausbildung zur Expertin aufzuschwingen. «Dabei habe ich nie gesagt, dass ich Psychologin bin», verteidigt sie sich. «Ich bin immer Journalistin gewesen.» Wenn sie mal etwas nicht wusste, rief sie Oswalt Kolle an, der kannte die Grundlagenforschung. «Ich dagegen bin jetzt nicht so ein großer Studienleser», gibt sie zu. «Ich löse Probleme eher aus dem Herzen heraus.»

    Ihre wichtigste Botschaft - «Sprecht doch mal miteinander!» - ist heute noch so aktuell wie damals. Und auch sonst ist ihr aufgefallen: «Es werden immer noch dieselben Fragen gestellt. «Er hat mich angelogen - warum macht er das?» «Er ist nicht zärtlich zu mir - wieso küsst er mich nicht?» Diese Themen bleiben.»

    Nach wie vor erkennen die Leute sie auf Anhieb. «Etwas verrät mich, und das ist meine Stimme!» Die Stimme mit der bayerischen Färbung hat man einfach abgespeichert: «Hallo, hier ist Erika Berger, wer spricht?» Ihr zweites Markenzeichen waren die gekonnt übereinandergeschlagenen Beine. Zurzeit hat sie zwar eine Sehnenscheidenentzündung im Fuß, aber sie bewegt sich immer noch sehr behände. Auf ihre tadellose Figur ist sie stolz - «ich bin durchaus eitel». Dafür macht sie Ausdauer- und Krafttraining und geht sonntags im Hallenbad schwimmen - ab 19 Uhr ist es fast leer, hat sie festgestellt: «Dann sind alle schon weg, weil sie noch «Tatort» gucken wollen.» Manchmal geht sie sogar auf die große Rutsche - als einzige Erwachsene unter lauter Kindern.

    Erika Berger fühlt sich wohl in ihrer Haut, das spürt man deutlich. «Ich bin wieder ein durch und durch glücklicher Mensch.» Sieben Jahre nach dem plötzlichen Herztod ihres Mannes Richard Mahkorn ist das keine Selbstverständlichkeit. Die Arbeit, so sagt sie, habe ihr geholfen, den Schicksalsschlag zu verkraften. Vier Jahre führte sie das Medienbüro ihres Mannes weiter, inzwischen hat sie es aufgegeben. «Es war mir einfach zuviel. Ich genieße jetzt das Leben.» Sich Gedanken über den Tod zu machen, liegt nicht in ihrer Art: «Je älter man wird, desto klarer wird auch, dass das Leben endlich ist. Deshalb sollte man sich jetzt vorrangig mit Dingen beschäftigen, die Spaß machen. Man muss weiterhin auf das Leben neugierig sein, denn es hält noch so einiges bereit!»

    Obwohl sie gebürtige Münchnerin ist und auch ihre beiden Kinder und die Enkel dort wohnen, will sie nicht aus Köln wegziehen. Sie wohnt direkt über einem Pub in der Innenstadt, in der unmittelbaren Umgebung kennt sie fast jeden. Sie kocht leidenschaftlich gern und geht viel aus. Ihren Geburtstag feiert sie mit ungefähr zehn engen Freunden in einem Restaurant.

    Und der Sex? Sie lacht herzhaft. «Oswalt Kolle hat mir mal einen sehr guten Satz gesagt: «Erika, du musst wissen, wer in der Jugend viel geübt hat, der kann's auch noch im Alter!»»

    Name Beruf Alter Geburtsdatum Geburtsort Land
    MORRISON, James britischer Popsänger 30 13.08.1984 Rugby Großbritannien
    MAKATSCH, Heike deutsche Schauspielerin 43 13.08.1971 Düsseldorf Deutschland
    BLEIBTREU, Moritz deutscher Schauspieler 43 13.08.1971 München Deutschland
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  • 10. August 2014 11:50

    Die Promi-Geburtstage vom 12. August 2014: Mark Knopfler

    Der Mann steht für den Sound der 80er Jahre: Mark Knopfler, Kopf und Gesicht der Dire Straits, hat mit Songs wie «Walk of Live» oder «Brothers in Arms» den Musikgeschmack der Jahre vor dem Fall des Eisernen Vorhangs entscheidend mitgeprägt.
    Mark Knopfler wird 65.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Robin Townsend/Archiv
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    Hörbar und familienfreundlich, irgendwie aber auch ein bisschen innovativ und anders - dafür steht der begnadete Gitarrist, Sänger und Songwriter Mark Knopfler bis heute. Am 12. August wird Knopfler 65 Jahre alt.

    Knopfler ist damit etwas jünger als die Vertreter der ganz großen britischen Musikergeneration, der etwa die Beatles, die Rolling Stones oder The Who angehören. Der kleine Mark wurde somit auf dem Nährboden groß, den andere bereits bereitet hatten. Die Gitarre gehörte damals in Newcastle, wo Mark und sein Bruder David nach dem Umzug der Familie aus dem schottischen Glasgow aufwuchsen, zur Grundausstattung.

    Viel professioneller war sein Weg zum Profi-Musiker aber auch nicht. Der Sohn eines aus Ungarn geflüchteten Juden und einer britischen Lehrerin trat zunächst als Hobby-Gitarrist in Newcastle und Leeds auf. Bei einem Besuch bei seinem Bruder David in London lag er schlafend mit Stiefeln und Gitarre in der Küche, als Davids Mitbewohner John Illsley von einer durchfeierten Nacht nach Hause kam. Es dauerte nicht mehr lange, bis die drei mit weiteren Musikern 1977 die Dire Straits gründeten.

    Mark Knopfler sagt heute: «Musik war immer das, was ich machen wollte.» Bis zum Alter von 28 Jahren klappte das allerdings nicht so recht. Hauptberuflich versuchte er sich in dieser Zeit unter anderem als Nachwuchs-Journalist bei der «Yorkshire Evening Post» in Leeds. Er schrieb zum Beispiel Konzertkritiken. Mark Knopfler wird heute als Musiker beschrieben, der Journalisten nicht besonders mag. Wenn ihm Interviewfragen zu dumm vorkommen, kann schon einmal passieren, dass er weitgehend verstummt. Wie viele Musikerkollegen gibt auch der Mann, der 120 Millionen Alben verkauft hat, Interviews vor allem dann, wenn es gerade eine neue Platte oder eine neue Tournee zu bewerben gilt.

    Vielleicht liegt das Desinteresse an den Medien aber auch ein bisschen an deren Enthüllungen. Knopfler, der über seine erfolgreichen Jahre mit den Dire Straits, als Solo-Künstler und als Produzent für viele Größen des Musik-Business Abermillionen verdient hat, wird wie eine Reihe anderer britischer Prominenter mit einem Steuervermeidungs-Netzwerk auf der Kanalinsel Jersey in Verbindung gebracht.

    Die Spekulationen belasten seine Arbeit eher weniger. 2012 brachte er mit «Privateering» ein neues Album heraus - das Überzeugendste seit «All The Roadrunning» aus dem Jahr 2006, wie das Fachblatt «Rolling Stone» befand. «Je älter ich werde, desto mehr will ich schreiben», sagte Knopfler damals. «Keine Ahnung, ob das daran liegt, dass ich glaube, die Zeit rennt mir davon.»

    Ist auch egal: Mit seinem Beitrag zu Eric Claptons Gedächtnis-Album für den im vergangenen Jahr gestorbenen Gitarren-Gott JJ Cale hat Knopfler schon wieder ein Meisterstück abgeliefert.

    Name Beruf Alter Geburtsdatum Geburtsort Land
    BALOTELLI, Mario italienischer Fußballspieler 24 12.08.1990 Palermo Italien
    TIKARAM, Tanita britische Sängerin 45 12.08.1969 Münster Deutschland
    METHENY, Pat amerikanischer Jazzgitarrist 60 12.08.1954 Lee's Summit USA
    KNOPFLER, Mark britischer Rockmusiker 65 12.08.1949 Glasgow Großbritannien
    HAMILTON, George amerikanischer Schauspieler 75 12.08.1939 Memphis USA
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  • 01. August 2014 11:45

    Die Promi-Geburtstage vom 08. August 2014: Jan Josef Liefers

    Eigentlich mag er Krimis nicht besonders. Trotzdem hat es Jan Josef Liefers zu einem der beliebtesten TV-Ermittler Deutschlands gebracht.
    Jan Josef Liefers wird 50.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Jens Kalaene
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    Im «Tatort» Münster geht er seit 2002 als schnöseliger Gerichtsmediziner Boerne auf Verbrecherjagd und fährt gemeinsam mit seinem Kollegen Axel Prahl alias Kommissar Thiel regelmäßig Traumquoten ein.

    Daneben ist der gebürtige Dresdner in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen präsent und steht als Musiker auf der Bühne. Die Klatschspalten stellen ihn und seine ebenfalls aus der DDR stammende Frau Anna Loos (43) gern als Traumpaar vor - was beide bestreiten. Am Freitag (8. August) feiert Liefers 50. Geburtstag.

    In seiner «Tatort»-Rolle als Prof. Dr. Karl-Friedrich Boerne tritt der Schauspieler mit viel Sinn für Witz und Situationskomik als arroganter Rechthaber auf, der allenfalls durch die Überzeichnung liebenswerte Seiten gewinnt. Allein mit der Folge «Summ, summ, summ» erreichte das Ermittler-Duo in Münster vergangenes Jahr fast 13 Millionen Zuschauer - der erfolgreichste «Tatort» seit 20 Jahren.

    «Hier kann man Geschichten machen, die schrulliger und vielleicht auch ein bisschen popeliger sind als in Berlin oder New York, die aber dafür auch viel mehr berühren», sagte Liefers einmal. Absichtlich hat er seinem Wagner-liebenden Professor Bart und Brille verpasst. «Boerne sollte anders aussehen als ich, damit ich problemlos andere Rollen spielen kann.»

    Und davon hat Liefers reichlich. Zu den Highlights gehörte etwa die Hauptrolle als Chirurg Richard Hoffmann in der vielgelobten Bestsellerverfilmung von Uwe Tellkamps Wenderoman «Der Turm» (2012). Für den SAT.1-Quotenhit «Das Wunder von Lengede» erhielt er 2004 den Adolf-Grimme-Preis. Und seinen Durchbruch schaffte er 1997 mit gleich zwei Kassenschlagern - mit Helmut Dietls Gesellschaftssatire «Rossini oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief» und dem Roadmovie «Knockin' on Heaven's Door».

    In die Schauspielerei wurde Liefers, wie er sagt, «reingeboren». Seine Eltern arbeiteten in Dresden am Theater, auch sein Großvater war Schauspieler, er wuchs praktisch im Theater auf. Weil er als Künstlerkind im «Arbeiter- und Bauernstaat» kein Abitur machen durfte, lernte er zunächst Tischler an der Semperoper in Dresden und absolvierte dann die renommierte Schauspielschule «Ernst Busch» in Berlin.

    Mit gerade mal 25 trat er am 4. November 1989 - kurz vor dem Fall der Mauer - als Redner bei der legendären Alexanderplatz-Demonstration auf, bei der Hunderttausende gegen Gewalt und Unterdrückung im Stasi-System protestierten. «Ich habe keine wehmütigen Gefühle, wenn ich an die DDR denke. Ich war kein Fan dieses Staates und weine ihm keine Träne nach», sagte er dem Magazin «Stern», betont aber auch: «Du wirst nicht plötzlich Wessi, nur weil die Grenze offen ist.»

    Seine Frau Anna Loos, Schauspielerin aus Brandenburg und seit 2006 Frontfrau der Rock-Band Silly, hat Liefers bei den Dreharbeiten zum Roadmovie «Halt mich fest» kennengelernt. Das Paar ist seit zehn Jahren verheiratet und lebt mit zwei Töchtern, Hund und Katze im bürgerlichen Berliner Stadtteil Steglitz. Zudem hat Liefers zwei Kinder aus früheren Beziehungen. Mit Loos war er mehrfach auch gemeinsam auf dem Bildschirm zu sehen - etwa 2013 in dem ARD-Film «Nacht über Berlin» als Liebespaar in der beginnenden NS-Zeit.

    Trotz seiner Popularität als Schauspieler wollte sich Liefers nie allein darauf festlegen lassen - er arbeitet auch als Regisseur, Drehbuchautor und Filmkomponist. 2002 veröffentlichte er sein Popmusik-Debüt «J.J.@Oblivion», das an intelligente Pop-Bands wie Blur oder die Flaming Lips erinnerte. Im September soll ein neues Album erscheinen. Für sein soziales Engagement, unter anderem für ein Kinderhospiz, erhielt er 2011 den deutschen Verdienstorden.

    Wie lange Liefers den Fans bei all diesen Aktivitäten als Prof. Boerne erhalten bleibt, ist offen. «Auch eine lustige und interessante Konstellation wie unsere hat wahrscheinlich eine Halbwertszeit», sagte er Anfang des Jahres. «Irgendwann wird es genug sein, und dann werden wir aufhören.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    KÖNIG, Ralf deutscher Comic-Zeichner und Drehbuchautor 54 08.08.1960 Soest Deutschland
    STOLZE, Lena österreichisch-deutsche Schauspielerin 58 08.08.1956 Ost-Berlin DDR
    CARRADINE, Keith amerikanischer Schauspieler, Sänger und Komponist 65 08.08.1949 San Mateo USA
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  • 31. Juli 2014 10:24

    Die Promi-Geburtstage vom 05. August 2014: Helene Fischer

    Sie heizt nicht nur der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ein: Schlagerstar Helene Fischer ist ein Phänomen.
    Helene Fischer wird 30.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Daniel Reinhardt
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    Jogi Löws Jungs hat sie mit ihrem Lied «Atemlos durch die Nacht» auf die Spiele der WM in Brasilien eingestimmt. Und sie war nach dem gewonnenen Finale bei der Feier in Berlin dabei, wo sie eine Zeile ihres Hits für das Spektakel umtextete: «Spür', was Fußball mit uns macht.»

    Am 5. August wird die Sängerin 30 Jahre alt. Der Begriff «Sängerin» ist dabei ein wenig kurz gegriffen: Sie ist Tänzerin, Akrobatin, Schauspielerin, Moderatorin und Sängerin in einer Person.

    Ihre Lieder mögen nicht jedem gefallen, aber die, die sie mögen, sind in millionenfacher Gesellschaft - ob Jung oder Alt, Mann oder Frau, im In- oder im Ausland. Ihre Musik hat sich seit ihrem Karrierestart ebenso gewandelt wie ihr Auftreten. «Und morgen früh küss ich dich wach» aus dem ersten Album «Von hier bis unendlich» von 2005 klingt wie klassischer Schlager, «Atemlos» auf dem Album «Farbenspiel» von 2013 schon fast wie Deutsch-Pop. Und während Helene Fischer früher in langen Kleidern auftrat, zeigt sie heute deutlich mehr Haut. Gern wird sie mit Andrea Berg verglichen.

    Was ist ihr Phänomen? «Helene Fischer kam zumindest anfangs auch immer sehr unschuldig wie ein Engel auf die Bühne und war jemand, die durften die Männer verehren, ohne dass die Frau eifersüchtig wurde», sagt der Bochumer Schlagerforscher Ingo Grabowsky. «Auch wenn sie sich ja heute sehr stark optisch freizügiger gibt, glaube ich, dass sie insgesamt dieses Bild des Engels immer noch darstellt.» Und sie biete nicht nur Schlager bei ihren Konzerten, sondern auch Akrobatik und internationale Songs.

    Am 5. August 1984 kam Helene Fischer in Krasnojarsk in Sibirien zur Welt. «Ich trage eine russische Seele in mir», sagte sie 2011 der Schweizer Tageszeitung «Blick». Ende der 80er Jahre zog sie mit ihrer Familie nach Wöllstein in Rheinland-Pfalz. «Wir sind stolz auf sie», sagt der Verbandsgemeinde-Bürgermeister Gerd Rocker, der Helene Fischer noch als Kind kennt. Er würde sie gern zum Konzert dorthin holen.

    Nach der Schulzeit ging es nach Frankfurt, wo Helene Fischer an der Stage & Musical School eine Ausbildung zur Musical-Darstellerin machte. Familienbande ist ihr wichtig. Ihre Eltern Peter und Maria sowie ihre Schwester Erika sind bei Konzerten oft dabei. Helene Fischer lebt in Hessen und auf Mallorca, ist aber meist unterwegs.

    Heimat ist für sie da, wo ihre Familie ist. «Ich habe zurzeit noch keinen bestimmten Ort, zu dem ich mich hingezogen fühlen würde und den ich als Heimat bezeichnen könnte», sagte sie 2013 in einem dpa-Interview. Mit ihrem jüngsten Album hält sich Helene Fischer seit Wochen in den Charts. In der NDR-Talkshow bekannte sie im März: «Ich weiß ja selbst nicht, wie lange diese Phase anhält. Ich genieße es einfach.» Und später: «Ich muss ja nicht so wie früher bei allen Dorffesten irgendwie dabei sein.» Da musste sie selbst schmunzeln. In diesem Jahr moderierte sie den Musikpreis Echo und heimste selbst zwei Auszeichnungen ein, so auch in der Kategorie «Album des Jahres».

    Fast jeder meint, Helene Fischer zu kennen. Sie ist präsent in Shows und Zeitschriften. Und doch unnahbar. Sie schirmt sich so ab, wie es bei ihrer Bekanntheit noch möglich ist.

    Ein Porträt über sie wäre unvollständig, wenn nicht der Name Florian Silbereisen fällt. Der Mann, mit dem sie seit 2008 zusammen ist. Der Mann, der wie sie als Multitalent gilt. Der Mann, dem sie das Lied «Wär' heut' mein letzter Tag» widmete, wie sie selbst 2011 in «Blick» verriet. «Vor jedem Schlafengehen telefonieren wir», sagte sie 2012 der «Bild».

    Ab 25. September geht Helene Fischer auf Tour. 2015 singt sie in über 15 Stadien. Vor den Auftritten kommt stets ein Ritual: Mit Band und Tänzern steht sie im Kreis und motiviert ihr Team. Zu ihrem Erfolg beigetragen haben auch ihr Manager Uwe Kanthak, der Komponist Jean Frankfurter und die Texterin Kristina Bach. Was hört sie selbst gern? Zum Beispiel Céline Dion und Jon Bon Jovi, verriet sie «Planet Interview» 2013.

    Künstlerkollegen haben eine hohe Meinung von ihr. «Helene Fischer ist einfach so, dass man sagt: Oh Mann, die ist wirklich perfekt», sagte Barbara Schöneberger im Februar. Roland Kaiser attestierte ihr im April: «Qualität setzt sich durch.» Und Hape Kerkeling bezeichnete sie und Andrea Berg im März als «Top-Granaten des Schlagers».

    «Fehlerfrei» heißt ein Lied auf ihrem aktuellen Album. Der Titel scheint wie für sie geschaffen. Im Text heißt es allerdings auch: «Keiner ist fehlerfrei! Was ist denn schon dabei?»

    Wie sie ihren Geburtstag feiert, ist ein Geheimnis. Ihr Management möchte die Sängerin bis Jahresende vor zu viel Rummel bewahren - keine Interviews. Hat sie bei dem Erfolg noch Wünsche? Ja: Der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» sagte die 1,58 Meter große Frau 2012: «Ein paar Zentimeter mehr wären schön.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    KRUSE, Anja deutsche Schauspielerin 58 05.08.1956 Essen Deutschland
    MITTERMAIER, Rosi deutsche Skirennläuferin 64 05.08.1950 Reit im Winkl Deutschland
    RAMÍREZ, Sergio nicaraguanischer Schriftsteller und Politiker 72 05.08.1942 Masatepe Nicaragua
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  • 30. Juli 2014 16:51

    Die Promi-Geburtstage vom 01. August 2014: Sam Mendes

    Sein Terminkalender scheint oft übervoll zu sein. Zumindest soll der britische Bühnen- und Filmregisseur Sam Mendes zunächst mit dem Kopf geschüttelt haben, als die Produzenten ihn für das 24. James-Bond-Filmabenteuer gewinnen wollten. Gerade hat er aber doch zugesagt.
    Der britische Regisseur Sam Mendes wird 49. Foto: Facundo Arrizabalaga © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Der britische Regisseur Sam Mendes wird 49. Foto: Facundo Arrizabalaga
     
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    Es könnte sich in barer Münze auszahlen, auf Sam Mendes gewartet zu haben. Der Regisseur, der heute 49 Jahre wird, hat es wenigstens geschafft, mit «Skyfall» (2012) einen wahren Kassenschlager zu landen: den kommerziell erfolgreichsten Bond-Film aller Zeiten. Ist es möglich, den eigenen Rekord zu brechen? Die Zukunft wird es zeigen.

    Nach größeren Theaterprojekten, die für ihn Vorrang hatten, nimmt Mendes demnächst also wieder auf dem Regiestuhl Platz, um den weltberühmten Geheimagenten 007 – verkörpert von Daniel Craig (46) – erneut auf die Jagd nach Bösewichten zu schicken. Der Kinostart des Films basierend auf einem Drehbuch von Neal Purvis und Robert Wade mit John Logan ist für den Herbst 2015 angekündigt. Die drei Autoren waren auch für das «Skyfall»-Skript verantwortlich.

    Geboren am 1. August 1965 als Sohn eines Hochschuldozenten und einer Kinderbuchautorin im englischen Reading, geht Mendes im nur unweit entfernten Oxford zur Schule und studiert danach Englisch an der Cambridge University. Sein Bachelor-Examen hat er 1987 in der Tasche. Er geht zum Theater und bringt, gerade 24 Jahre alt, Tschechows «Kirschgarten» mit Judi Dench, heute 79, in London auf die Bühne. Schnell macht er sich bei der Shakespeare Company einen klingenden Namen. Seine Inszenierungen von «Troilus und Cressida» mit Ralph Fiennes (51) und «Richard III.» mit Simon Russell Beale (53) werden bejubelt.

    Er ist noch keine 30, als er den Posten des künstlerischen Direktors vom Donmar Warehouse in London übernimmt. Unter anderem bringt er Tennessee Williams' «Glasmenagerie» und das Musical «Cabaret» neu auf die Bühne. Bald kennt man ihn und seine Inszenierungen auch in New York.

    Der Millenniumswechsel steht bei Mendes dann ganz im Zeichen der tragikomischen Sozialsatire «American Beauty» (1999). Für dieses Regiedebüt beim Film, mit dem er laut «Imdb.com» zufolge vergleichsweise bescheidene 150 000 Dollar verdient, wird der Brite im Jahr 2000 mit einem Golden Globe und vor allem einem Oscar ausgezeichnet. Im selben Jahr heftet ihm zu Hause in England die Queen zudem einen Order of the British Empire (CBE) ans Revers. Kurzum: Er arbeitet nicht nur mit etlichen Stars aus Hollywood wie Nicole Kidman oder Tom Hanks zusammen, er ist selbst einer.

    Mendes pendelt zwischen den Welten, zwischen Bühne und Filmset, zwischen Europa und den USA. Er scheint den Erfolg in seinem Metier gepachtet zu haben. Von der Kritik hochgelobt werden beispielsweise das Kriegsdrama «Jarhead» mit Jake Gyllenhaal (2005), bei dem Mendes ebenso den Hut aufhat wie beim Gesellschaftsdrama «Zeiten des Aufruhrs» (2008) mit Leonardo DiCaprio (38) und Kate Winslet (38), mit der er damals schon seit fünf Jahren verheiratet ist. Mit ihr hat er auch einen Sohn, geboren 2003 in New York.

    Die Ehe wird nicht auf ewig halten. Seit 2010 ist das Glamour-Paar geschieden. Der Grund für die Trennung soll Medienberichten zufolge die Schauspielerin Rebecca Hall (32) gewesen sein.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    SCHWEINSTEIGER, Bastian deutscher Fußballspieler 30 01.08.1984 Kolbermoor Deutschland
    MEIKLOKJES, Enie van de deutsche Moderatorin und Sängerin 40 01.08.1974 Potsdam DDR
    MILBERG, Axel deutscher Schauspieler 58 01.08.1956 Kiel Deutschland
    © dpa-infocom GmbH
  • 24. Juli 2014 09:31

    Die Promi-Geburtstage vom 25. Juli 2014: Barbara Meier

    Tausende Mädchen und junge Frauen träumen von einer Karriere als Model. Viele erhoffen sich von der ProSieben- Castingshow «Germany's Next Topmodel» die Eintrittskarte für ein Leben im Rampenlicht.
    Gern gesehener Gast auf dem roten Teppich: Barbara Meier beim Filmfest München.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Felix Hörhager
    Gern gesehener Gast auf dem roten Teppich: Barbara Meier beim Filmfest München.
     
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    Eine große internationale Laufstegkarriere hat bislang zwar keine der Gewinnerinnen hingelegt, einen gewissen Bekanntheitsgrad haben aber alle erreicht. Dazu gehört auch Barbara Meier, die sich im Finale 2007 durchsetzte und heute 28 Jahre alt wird.

    Bei ihrem Sieg war die Mathematikstudentin aus Regensburg gerade mal 20 und hatte nach Angaben von ProSieben die Maße 81-61-94. Als Hobbys nannte die 1,74 Meter große Frau mit den roten Haaren EDV und Rock'n'Roll.

    «Die ersten Schritte waren wahnsinnig schwer und mit sehr viel harter Arbeit verbunden», erzählte Barbara Meier dem Magazin «Closer». Ihre Karriere begann nicht in den Fashion-Metropolen New York oder Mailand, sondern in Athen und Istanbul. «Dort habe ich meist sieben Tage die Woche, zwölf Stunden am Tag in Fotostudios verbracht, oft tagelang kein Sonnenlicht gesehen und hatte gerade so viel Freizeit, um meine Kleidung zu waschen und ab und zu ins Fitness-Studio zu gehen.»

    Neben ihrer Model-Karriere hat sich Barbara Meier inzwischen auch verstärkt der Schauspielerei zugewandt. «Schreie der Vergessenen» hieß ihr Spielfilmdebüt von 2011, der auf ProSieben gezeigt wurde. In dem Mystery-Thriller war sie als gehörloses Medium zu sehen. Mit ihrer Leistung war Barbara Meier damals nicht komplett zufrieden: «An manchen Stellen im Film ist mir aufgefallen, dass ich ein bisschen mehr Abwechslung in den Ausdruck hätte reinbringen können - daran möchte ich noch arbeiten», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

    Und das scheint sich alles gut zu entwickeln. Gerade erst stand Barbara Meier für den TV-Märchenfilm «Siebenschön» vor der Kamera, der zu Weihnachten 2014 ausgestrahlt werden soll.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    USLAR, Moritz von deutscher Journalist, Theaterautor und Schriftsteller 44 25.07.1970 Köln Deutschland
    MÜLLER, Ina deutsche Kabarettistin, Sängerin und Moderatorin 49 25.07.1965 Köhlen Deutschland
    IMAN amerikanisches Model und Schauspielerin 59 25.07.1955 Mogadischu Somalia
    © dpa-infocom GmbH
  • 24. Juli 2014 09:02

    Die Promi-Geburtstage vom 30. Juli 2014: Hilary Swank

    Mit einer Lüge ergatterte Hilary Swank ihre erste Kinorolle, die ihr prompt den Oscar als beste Hauptdarstellerin einbrachte.
    Zwei Oscars auf die harte Tour - Hilary Swank wird 40.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Julien Warnand
    Zwei Oscars auf die harte Tour - Hilary Swank wird 40.
     
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    Die damals 25-jährige Schauspielerin wollte unbedingt den Part der tragischen Filmheldin Teena Brandon in «Boys Don't Cry» haben. Der Regisseurin Kimberly Peirce schwindelte sie vor, sie sei erst 21, genau so alt wie die junge transsexuelle Amerikanerin Brandon, die sich als Mann ausgab und 1993 ermordet wurde.

    Swank schnitt ihre Haare ab, trug nur noch Männerkleidung und triumphierte auf der Leinwand mit einer bestechenden Verwandlung. In der Oscar-Nacht im März 2000 stach die Newcomerin etablierte Stars wie Annette Bening, Meryl Streep und Julianne Moore aus. Heute wird Swank 40 Jahre alt.

    Hollywood wurde auf die burschikose Schönheit mit den kantigen Wangenknochen aufmerksam. Regisseur Sam Raimi gab ihr 2001 in dem Mystery-Drama «The Gift - Die dunkle Gabe» eine Rolle als geprügelte Ehefrau. Christopher Nolan holte Swank für den Thriller «Insomnia - Schlaflos» an der Seite von Al Pacino als Polizistin vor die Kamera.

    Gleich mit ihrer zweiten Hauptrolle boxte sich Swank buchstäblich wieder auf die Oscar-Bühne. Als Kellnerin in Clint Eastwoods Drama «Million Dollar Baby» (2005) hat sie es sich in den Kopf gesetzt, Profi-Boxerin zu werden. Auf diese harte Tour will Maggie zerrütteten Verhältnissen entfliehen. In einem Zweikampf wird sie lebensbedrohlich am Genick verletzt und ist fortan vom Hals abwärts gelähmt.

    Eastwood spielt den alternden Boxtrainer Frankie Dunn. Als Produzent und Regisseur steckte er zwei Oscars ein. Swank gewann mit 30 Jahren für ihren Mut und den extremen körperlichen Einsatz ihren zweiten goldenen Mann als beste Hauptdarstellerin.

    Die Bereitschaft, kämpferisch an Grenzen zu gehen, verdankt Swank auch ihrer eigenen Herkunft. «Ich bin nur ein Mädchen aus einer Wohnwagensiedlung, das einen Traum hatte», sagte sie in der Oscar-Nacht. Als sie 2007 auf Hollywoods berühmten «Walk Of Fame»- Bürgersteig mit einem Stern verewigt wurde, erinnerte sie an ihre ärmliche Kindheit und an den mühsamen Start ihrer Karriere. Mit kaum einem Pfennig Geld sei sie mit ihrer Mutter als Teenager nach Hollywood gekommen. Sie campierten im Auto, um Castings zu besuchen. Mit kleinen Fernsehrollen - «Buffy the Vampire Slayer», «The Next Karate Kid», «Beverly Hills 90210» - ging es langsam nach oben.

    Nach zwei Oscar-Siegen lag die Messlatte plötzlich hoch. Privat ging es unterdessen bergab. Nach neunjähriger Ehe ließen sich Swank und ihr Kollege Chad Lowe 2006 scheiden. Kinder hatte das Paar nicht. Die Schauspielerin suchte sich abwechslungsreiche Rollen: Brian de Palmas Thriller «Black Dahlia», den Gruselstreifen «The Reaping - Die Boten der Apokalypse» und mit «P.S. Ich liebe Dich» (2008) erstmals auch eine Liebeskomödie. Doch für niedliche Rollen sei Swank wohl fehlbesetzt, lästerten viele Kritiker.

    Für die androgyne Rolle der legendären US-Luftfahrtpionierin Amelia Earhart, die 1932 als erste Frau allein den Atlantik überflog, erschien Swank genau richtig. Mit kurzen Haaren im hellbraunen Piloten-Overall sah sie Earhart enorm ähnlich. Swank produzierte den Film «Amelia» (2010) auch mit, doch an den Kinokassen und bei den Kritikern fiel das Heldinnenepos durch. Besser kam das Justizdrama «Betty Anne Waters» an, mit Swank in der Underdog-Rolle einer Kellnerin, die wegen ihres inhaftierten Bruders auf die Schulbank zurückkehrt und Anwältin wird.

    Der Oscar-Glanz ist etwas angestaubt, doch Swanks strahlende Auftritte sind weiter gefragt. Anfang Juli sorgte sie mit Tilda Swinton bei der Berliner Fashion Week für Glamour, im Februar war Swank bei «Wetten, dass..?» zu Gast. Bei den vielen Reisen nach Europa dürfte auch Boyfriend Laurent Fleury eine Rolle spielen. Der in Paris lebende Franzosen war bereits beim Wiener Opernball im Februar 2013 an Swanks Seite.

    Im Dezember darf die Oscar-Preisträgerin wieder auf der Leinwand kämpfen. Dann läuft der unkonventionelle Western «The Homesman» unter der Regie von Tommy Lee Jones in den deutschen Kinos an. Swank mimt darin eine taffe Frau, die einen beschwerlichen Kutschen-Treck anführt.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    NOLAN, Christopher britischer Regisseur 44 30.07.1970 London Großbritannien
    KLINSMANN, Jürgen deutscher Fußballer und Fußballtrainer 50 30.07.1964 Göppingen Deutschland
    BOGDANOVICH, Peter amerikanischer Filmregisseur 75 30.07.1939 Kingston USA
    © dpa-infocom GmbH
  • 24. Juli 2014 08:56

    Die Promi-Geburtstage vom 29. Juli 2014: Ulrich Tukur

    Die Schauspielerei ist Tukurs Leidenschaft, abgründige Figuren sind seine bevorzugten Rollen. Wer ihn bei Dreharbeiten beobachtet, kann sehen, wie er sich auf Knopfdruck verwandelt, an seine Grenzen geht, eben noch den Widerling mimen und im selben Augenblick den charmanten Herzensbrecher geben kann.
    Ulrich Tukur spielt Bernhard Grzimek.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Frank Rumpenhorst
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    Gerade erst stand er für Dreharbeiten als Bernhard Grzimek vor der Kamera. In der ARD-Verfilmung über den berühmten Naturschützer, Tierfilmer und Zoodirektor, die irgendwann nächstes Jahr gezeigt werden soll, werden auch dessen düstere Seiten beleuchtet. Eine maßgeschneiderte Rolle für Tukur, der heute 57 Jahre alt wird.

    «Er konnte mit Tieren umgehen, aber er hatte Probleme mit Menschen. Er war unleidlich und autoritär», sagte Tukur am Rande der Dreharbeiten. Für ihn sei dieser widersprüchliche Mensch schwer zu fassen gewesen. «Ich wusste vorher auch gar nichts über die Abgründe in seiner Lebensgeschichte. Aber das ist natürlich auch tolles Futter.»

    Tolles Futter bietet auch der «Tatort»: Im November 2010 hatte Tukur als LKA-Ermittler Felix Murot mit dem Krimi «Wie einst Lilly» seinen Einstand als Kommissar gegeben und wurde dafür von der Fernsehzeitschrift «Hörzu» mit der Goldenen Kamera als bester Schauspieler ausgezeichnet. «Solange sich die Rolle entwickelt und sich die Zuschauer nicht langweilen, mache ich weiter», sagte Tukur.

    Im Oktober kommt sein neuer Fall ins Fernsehen: «Im Schmerz geboren», der von Florian Schwarz im Stile von Quentin Tarantino inszeniert wurde, ist bereits ausgezeichnet worden. Der Krimi erhielt den Bernd-Burgemeister-Fernsehpreis - ein mit 25 000 Euro dotierter Produzentenpreis.

    Ulrich Tukur gilt als einer der wandlungsfähigsten und international gefragtesten Mimen des Landes. So spielte er im Oscar-Erfolg «Das Leben der Anderen» einen Stasi-Oberstleutnant, in John Rabe verkörperte er den «Schindler von China», neben George Clooney agierte er in «Solaris» und er wirkte in Michael Hanekes Oscar-Film «Das weiße Band» mit.

    Das alles aber scheint ihm nicht zu reichen. Der Schauspieler gründete 1995 die Tanzkapelle «Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys», gab sein Schriftsteller-Debüt mit dem Erzählband «Die Seerose im Speisesaal - Venezianische Geschichten» und baut in der Toskana Wein ein, den er in Venedig verkostet, wo Tukur seit vielen Jahren lebt.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    RADNOR, Josh amerikanischer Schauspieler 40 29.07.1974 Columbus USA
    DORFF, Stephen amerikanischer Schauspieler 41 29.07.1973 Atlanta USA
    SPILS, May deutsche Filmregisseurin 73 29.07.1941 Twistringen Deutschland
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  • 24. Juli 2014 08:10

    Die Promi-Geburtstage vom 31. Juli 2014: Geraldine Chaplin

    Am Altwerden kann sie nichts Gutes entdecken: «Ich sehe wirklich keinen Vorteil darin, keinen einzigen», sagte Geraldine Chaplin schon vor zwei Jahren der «Brigitte Woman».
    Mehr als nur die Tochter: Geraldine Chaplin wird 70.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Tobias Hase
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    Altern sei «ein grausamer, schrecklicher Prozess». Doch auch an ihr geht es nicht vorbei und am 31. Juli wird die Tochter des vielleicht berühmtesten Schauspielers der Kinogeschichte 70. Immerhin: Geraldine Chaplin hat die sieben Jahrzehnte gut genutzt.

    Was ist das für ein Leben, wenn man immer «die Tochter» ist? Wenn man ständig am Vater gemessen wird, dessen Nachnamen man trägt und dessen Beruf man ausübt. Die Antwort: Gar kein so Schlechtes, zumindest als Kind. «Viele meiner Klassenkameraden waren ganz wild darauf, einmal Charlie Chaplin kennenzulernen. Natürlich habe ich das nicht umsonst gemacht», sagte sie dem Magazin «Focus-Schule». Geld habe sie nicht genommen. «Sagen wir einmal: Hausaufgaben abschreiben lassen gegen ein Treffen mit meinem Vater.» Dabei war sie eine gute Schülerin - «auch wenn ich im Grunde meines Herzens faul bin».

    Geraldine war das erste Kind aus Chaplins vierter Ehe. Sieben Geschwister sollten noch folgen. Als sie 1944 in Kalifornien geboren wurde, war ihre Mutter 19, der Vater 55. Chaplin liebte junge, sehr junge Frauen, aber der Tochter zufolge war er ein guter Vater. Er ließ sie in seiner bitteren Tragikomödie «Rampenlicht» mitspielen, da war sie gerade acht. Und sie war angesteckt: Statt Ballerina wollte die kleine Geraldine jetzt Schauspielerin werden.

    Mit nur 21 Jahren kam ihre vielleicht größte Rolle: Chaplin durfte in «Doktor Schiwago» dessen Ehefrau Tonya spielen. Die Kritiker waren angetan vom Talent der jungen Frau und sie sind es noch. Denn Chaplin hat bislang in weit mehr als 100 Filmen mitgespielt - unter anderem 1992 in der großen Filmbiografie «Chaplin» die Mutter ihres Vaters.

    Die Ehe ihrer Eltern ist das große Vorbild für die Tochter: «Mein Mann und ich versuchen miteinander so zu sein: stets interessiert am anderen, sehr innig.» Geheiratet hat sie erst mit 62, den chilenischen Filmemacher Patricio Castilla. Sie ist aber seit langem mit ihm zusammen und die gemeinsame Tochter Oona, benannt nach ihrer Großmutter, ist inzwischen 28 und selbst Schauspielerin. Chaplin hat noch einen Sohn, Shane. Der ist 40 und stammt aus einer langjährigen Beziehung mit dem spanischen Regisseur Carlos Saura. Mit Saura hat sie auch viele ihrer Filme gedreht.

    Und sie dreht weiter. Zum Beispiel mit Daniel Brühl, mit dem sie vor zwei Jahren den Film «Und wenn wir alle zusammenziehen?» machte - und an dem sie gefallen fand. «Wenn ich jung wäre, würde ich mir Daniel Brühl als Freund schnappen», sagte sie damals.

    Was sie nun zum Siebzigsten macht, hängt sie nicht an die große Glocke. Aber was sie gern wäre, dass sagte sie in einem Interview: Ein alter Mann auf Sizilien: «Die Männer sitzen einfach herum, rauchen ihre Zigaretten, spielen Domino.» Auch nicht schlecht.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    UHLIG, Elena deutsche Schauspielerin 39 31.07.1975 Düsseldorf Deutschland
    ROWLING, Joanne K. britische Schriftstellerin 49 31.07.1965 Chipping Sodbury Großbritannien
    CORR, Jim irischer Musiker 50 31.07.1964 Dundalk Irland
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  • 22. Juli 2014 08:11

    Die Promi-Geburtstage vom 28. Juli 2014: Udo Walz

    Udo Walz schnappt sich die «Bunte» und guckt im Namensregister, wer es ins Blatt geschafft hat. Berlins berühmter Friseur ist Medienprofi.
    Udo Walz in seinem Salon in Berlin.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Britta Pedersen
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    Er weiß, dass wohl manche Illustrierte in Kürze Doppelseiten bringen wird: Am 28. Juli wird das «schwäbische Cleverle» (Walz über Walz) 70 Jahre alt. Er feiert das in einer Kabarettbar mit 150 Leuten und Überraschungsgästen. «Es kommt auch irgendjemand aus Hollywood», erzählt er beim Interview in seinem Salon.

    Walz hatte sie alle vor dem Spiegel: Romy Schneider, Marlene Dietrich, Claudia Schiffer, Maria Callas, Julia Roberts, Jodie Foster. Was als Leistung nicht zu unterschätzen ist: Er war für den Relaunch von Angela Merkels Frisur verantwortlich. Heute macht sich kein Kabarettist mehr über ihre Haare lustig.

    Früher hieß es, Berlin habe anders als München keine Bussi-Gesellschaft. Das hat sich in den Jahren nach dem Regierungsumzug und in der Ära Wowereit geändert. Walz ist Teil davon, ein Liebling auf dem Hauptstadtparkett: umtriebig und immer für einen Plausch gut. Oder für Sprüche, die man sich ins Kissen sticken kann: «Das Leben ist keine Generalprobe. Man erlebt alles nur einmal.»

    Auf seiner Handy-Hülle steht «king of fucking everything», das hat der «König von eigentlich allem» von Schauspielerin Ursula Karven geschenkt bekommen. Barbara Becker und «Bunte»-Chefin Patricia Riekel waren Trauzeugen, als Walz 2008 seinen 26 Jahre jüngeren Freund Carsten Thamm heiratete. Wobei der Friseur als Schwuler konservativ ist: Er findet, Männer können nicht im klassischen Sinne heiraten, sondern sich nur verpartnern. Als Merkel-Fan ist er in die CDU eingetreten.

    Falls Produzent Nico Hofmann das Leben des Starfriseurs verfilmen wollte, die Story ginge so: Der Sohn einer Fabrikarbeiterin wächst im schwäbischen Waiblingen auf. Nach einem Praktikum mit 14 und einer dreijährigen Lehre in Stuttgart geht er nach St. Moritz in der Schweiz, als Liebling der Society ist er schon mit 18 berühmt für seine Hochsteckfrisuren, heißt es in seiner Vita. 1968 öffnet er seinen ersten Salon in Berlin. Wie viele Männer flieht er damals dort vor der Bundeswehr.

    1974 vergrößert sich der Unternehmer, später arbeitet er für Modedesigner wie Wolfgang Joop, Jil Sander und Jean Paul Gaultier. Walz spielt in Fernsehserien und Dokusoaps mit, macht Werbung für ein Diätmittel, moderiert eine Talkshow und veröffentlicht Bücher, seine zweiten Memoiren sollen dieses Jahr folgen. Ihm gehören acht Salons, zwei davon auf Mallorca. Ein «Berliner Phänomen» und «Regierender Friseurmeister» nennen ihn die Zeitungen.

    An seiner Karriere bereut Walz nichts: «Es ist alles perfekt. Das müsste alles so wieder kommen, wenn ich einen Wunsch hätte.» Der Stammsitz liegt in der Nähe des Kurfürstendamms, im alten West-Berlin. Frauen aus ganz Deutschland reisen an, um sich beim Meister die Haare machen zu lassen. Das kostet um die 150 Euro.

    Walz ist kein Friseur für Smalltalk: «Bei mir quatscht niemand. Die Leute wissen, dass ich mich nicht unterhalte und dass mich der Pudel von Frau Maier und was der zum Mittagessen kriegt, nicht interessiert.» Seine Mitarbeiter weist er an, die Kunden bloß nicht zu fragen, woher sie kommen oder was sie beruflich machen: «Ist nicht erlaubt.» Wenn, soll die Kundschaft das Gespräch anfangen.

    «Udos Rat ist unaufdringlich, dafür treffsicher», hat Sabine Christiansen einmal über ihn gesagt. Über prominente Gäste im Salon würde Walz auch nach einer Flasche Wodka nichts verraten, beteuert er. Über sich selbst sagt er: «Ich bin ein uneitler Mensch.» Tatsächlich hängen auf seinem weißen Oberhemd noch die Haarstoppeln eines Kunden. Gegen seine Selbsteinschätzung spricht, wie geübt Walz vor der Kamera posiert. Er lacht, legt die Hand ans Kinn oder guckt männlich-ernst in die Kamera: «Jetzt kriegst du Sean Connery.»

    Walz ist älter geworden. Sein Carsten achtet darauf, dass der Diabetiker seine Tabletten nimmt. Meckern kommt Walz nicht über die Lippen, in den Salon geht er fast täglich. «Ich ruhe in mir selber», sagt er. «Ich habe ein schönes Leben. Ich habe ein schönes Zuhause, ich habe zwei Hunde, ich habe einen tollen Partner.» Er genieße das Leben. «Das Wort Stress kenne ich gar nicht.» Was ihm die Zahl 70 bedeutet? «Ich tröste mich und sage, manche Leute werden gar nicht 70.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    SCHUMANN, Kai deutscher Schauspieler 38 28.07.1976 Dresden DDR
    LOUGHLIN, Lori amerikanische Schauspielerin 49 28.07.1965 New York USA
    DAVIS, Jim amerikanischer Cartoonist 69 28.07.1945 Marion USA
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  • 21. Juli 2014 15:46

    Die Promi-Geburtstage vom 22. Juli 2014: Prinz George

    Er wohnt in feinsten Palästen, bewegt sich in der nobelsten Gesellschaft. Um seine Termine kümmert sich ein Büro, Flugreisen gehören für ihn zum Alltag. Und: Er ist ein Türöffner.
    Prinz George feiert seinen ersten Geburtstag.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / John Stillwell
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    Seine Königliche Hoheit, Prinz George, füllt kurz vor seinem Geburtstag die Klatschspalten der bunten Blättchen in der britischen Heimat und in aller Welt. Am 22. Juli wird er ein Jahr alt.

    «Ich kann kaum glauben, dass er schon Türen aufmacht», wird seine Mutter Kate vom britischen «Hello!»-Magazin zitiert. Dass der kleine Prinz, der als gegenwärtige Nummer drei der britischen Thronfolge, später einmal König werden soll, schon ganz schön schnell laufen kann, fügt sie hinzu. Auf einem Polo-Turnier, das er gemeinsam mit seinen Eltern Kate und Prinz William besuchte, stellte er das auch vor Fotografen und damit öffentlich unter Beweis.

    Das ist eigentlich das Gegenteil von dem, was seine Eltern wollen. William und Kate überlegten sich schon vor Georges Geburt eine Strategie, wie sie mit dem Wunsch der Medien nach ihrem Kind umgehen sollten. Massen von Fotografen und Kameraleuten aus aller Welt vor dem Krankenhaus in Londons Innenstadt, auf dessen Geburtsstation Kate das Kind bekam, machten deutlich: Eine Strategie ist nötig.

    Und die lautet: dosierte Öffentlichkeit. Prinz George kam bisher nur einige wenige Male Fotografen vor die Linse: kurz nach der Geburt beim Verlassen des Krankenhauses, bei seiner Taufe, bei einer Auslandsreise nach Neuseeland und Australien - und eben, offenbar eher per Zufall, bei dem Polo-Turnier. Die Botschaft lautet: Der spätere Thronfolger ist gesund, kann laufen und sieht dem Papa ähnlich - das muss reichen an Information für die Untertanen.

    Viel mehr ist nicht bekannt, über den kleinen Stammhalter und seine ersten Monate. Anfangs hat er viel geschrien, wie Vater William zugab. Das Magazin «Vanity Fair» will wissen, dass es ein echter Kampf gewesen sein soll, George in eine Schlaf-Routine zu bekommen. Zumal die Muttermilch der zierlichen Kate nicht ganz ausgereicht haben soll, um den stämmigen George satt zu bekommen.

    «Er war ständig hungrig», schreibt das Blatt unter Berufung auf die Teilzeit-Nanny Jessie Webb. Erst als Mama Kate ihm die ersten Breichen zufütterte, sollen die Nächte im eigens renovierten Kensington-Palast wieder ruhiger geworden sein.

    William und Kate wollen - das hatten sie direkt und indirekt mehrmals kundgetan - eine möglichst «normale» Kindheit für ihren Sohn. Abgesehen davon, dass es für ein Jahr alte Engländer keineswegs normal ist, in Palästen zu wohnen, First-Class um die Welt zu jetten und auf den Titelseiten von Hochglanzmagazinen zu erscheinen: Der Plan dürfte zum Scheitern verurteilt sein, auch wenn Kate inzwischen lieber in den abgeschirmten Palast-Gärten statt in öffentlichen Parks mit ihrem Kleinen spazierengeht.

    Queen Elizabeth II. (88), so stecken Palast-Insider immer wieder britischen Medien, soll auf ein «gewisses Maß» an königlichen Traditionen bei der Erziehung des späteren Thronfolgers bestehen. Die Taufe im traditionellen Taufkleid wird gern als - vergleichsweise harmloses - Beispiel angeführt.

    William und Kate dagegen scheinen zu versuchen, zumindest die Grenzen des Machbaren auszuloten - ähnlich wie es Williams 1997 tödlich verunglückte Mutter Diana einst tat. «Ich drücke meine Kinder zu Tode und gehe abends mit ihnen zu Bett», wurde Diana zitiert.

    Ein völlig anderer Ansatz, als etwa bei der Erziehung von Dianas früherem Mann, Thronfolger Prinz Charles. Dieser wurde vor allem von Personal erzogen, wie er selbst einmal öffentlich machte, seine Eltern sah er meist nur kurz abends vor dem Schlafengehen.

    Die «Cambridges», wie Williams junge Familie in Großbritannien gerne genannt wird, zogen nach der Geburt ihres Sohnes nicht direkt in den Kensington-Palast, sondern blieben zuerst einmal für ein paar Wochen in der Provinz in Bucklebury, bei den Middletons.

    Statt in London im Mittelpunkt zu stehen, wollen sie lieber so oft wie möglich auf dem Land wohnen. Die Queen stellte der jungen Familie inzwischen ein Schlösschen auf ihrem Landsitz in Sandringham (Norfolk) zur Verfügung. Und als es nach Down Under ging, rangen sie der Queen die Mitfluggenehmigung für George ab. Normalerweise sollen Thronfolger nicht gemeinsam ein Flugzeug besteigen.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    DAFOE, Willem amerikanischer Schauspieler 59 22.07.1955 Appleton USA
    DI MEOLA, Al amerikanischer Jazz-Gitarrist 60 22.07.1954 Jersey City USA
    WAALKES, Otto deutscher Komiker 66 22.07.1948 Emden Deutschland
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  • 21. Juli 2014 15:09

    Die Promi-Geburtstage vom 11. August 2014: Chris Hemsworth

    Es gibt eine neue Generation von Schauspielern in Hollywood: muskelbepackte Hünen mit Wahnsinns-Oberarmen und kantigem Gesicht, die sich vor allem als Superhelden hervortun.
    Chris Hemsworth wird 31.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Tal Cohen
    Chris Hemsworth wird 31.
     
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    Zu diesen Hunks (englisch für gut gebauter Mann) gehören etwa Chris Evans («Capatain America»), Channing Tatum («G.I. Joe») und natürlich Chris Hemsworth, der heute 31 Jahre alt wird. Klar, dass er in seiner Freizeit gerne Surfen geht.

    Er ist der Mann mit dem Hammer, der Donnergott Thor, den der australische Schauspieler schon in mehreren Filmen verkörperte. Momentan dreht er das Action-Spektakel «Marvel's The Avengers 2: Age of Ultron» - natürlich wieder als Thor. Und auch Chris Evans ist in dieser Muskel-Orgie mit von der Partie. Im nächsten Jahr soll der Blockbuster in die Kinos kommen.

    So ein Körper fällt natürlich nicht vom Himmel: 15 Kilo Muskelmasse hat Hemsworth aufgebaut, um einen ordentlich Gott anzugeben. Das war kein reines Zuckerschlecken: «Meine Frau fand meine Muckis zwar ganz sexy. Für mich war es ein bisschen zu viel des Guten», sagte er im Interview mit dem Frauenmagazin «Joy».

    Über seine Zukunft war sich Chris Hemsworth lange Zeit unschlüssig. «Früher wollte ich jede Woche etwas anderes werden: Mal Profi-Boxer, dann Fußballspieler, Arzt oder Rechtsanwalt. Oder professioneller Surfer. Erst als ich meinen älteren Bruder in der TV-Serie «Neighbours» sah, wusste ich, dass ich Schauspieler werden wollte», sagte er der Zeitschrift «OK!».

    Sein älterer Bruder ist Luke, der vor allem in TV-Serien mitspielt. Bekannter ist noch Chris' jüngerer Bruder Liam, der durch «Die Tribute von Panem» und nicht zuletzt durch seine Liaison mit Miley Cyrus berühmt wurde. Er hatte sich damals auch um die «Thor»-Rolle beworben, musste sich aber schließlich seinem Bruder geschlagen geben.

    Zum Zwist hat das nicht geführt: «Wir feuern uns gegenseitig an, wie es sich für Brüder gehört», sagte Chris Hemsworth laut «Spiegel Online», «doch bei der Arbeit hat jeder seinen eigenen Kopf und eigene Ziele.»

    Dass Chris Hemsworth aber nicht nur effektvoll den Hammer schwingen kann, das zeigte er an der Seite von Daniel Brühl in Ron Howards Rennfahrer-Drama «Rush - Alles für den Sieg» (2013). Er spielt den charismatischen Lebemann James Hunt, der gegen den biederen Technokraten Niki Lauda um den WM-Titel in der Formel 1 kämpft. Eine Oscar-würdige Leistung befanden viele Kritiker.

    Verheiratet ist Chris Hemsworth seit Dezember 2010 mit der gebürtigen Spanierin Elsa Pataky. Im März sind die beiden Eltern von Zwillingen geworden. Damit hat ihre gemeinsame Tochter India Rose (2) mit einem Schlag zwei Brüderchen bekommen.

    Und vorbei sind die wilden Zeiten: «Ich habe es früher krachen lassen», sagte Hemsworth der Zeitschrift «OK!». «Sex, Drugs and Rock'n'Roll. Obwohl ich lieber Bier getrunken habe, als Drogen zu nehmen.» Inzwischen steht für den Australier aber die Familie ganz oben.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    JUNO, Madeline deutsche Singer-Songwriterin 19 11.08.1995 Offenburg Deutschland
    SCHWIERS, Jasmin deutsche Schauspielerin 32 11.08.1982 Eupen Belgien
    JACKSON, Joe britischer Musiker 60 11.08.1954 Burton-upon-Trent Großbritannien
    © dpa-infocom GmbH
  • 21. Juli 2014 15:07

    Die Promi-Geburtstage vom 10. August 2014: Antonio Banderas

    Viele hatten ihrer Beziehung von Anfang an keine Chance gegeben. Aber Antonio Banderas, der heute 54 wird, und Melanie Griffith haben es allen Zweiflern jahrelang gezeigt - und dann kam doch das Ehe-Aus.
    Antonio Banderas. Foto: Paolo Aguilar © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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    Nach fast 20 Jahren ließen die beiden Hollywood-Stars vor einem Monat die Welt wissen, dass sie sich «sorgfältig und einvernehmlich» zu diesem Schritt entschieden hätten und sie die Trennung aber «liebevoll und freundschaftlich» hinter sich bringen wollten. Als Begründung wurden die nichtssagenden «unüberbrückbaren Differenzen» angegeben. Griffith («Die Waffen der Frauen») und Banderas («Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs») hatten sich 1996 das Jawort gegeben.

    Schwierige Zeiten gab es immer mal wieder für die beiden, die angeblich schon mehrere Trennungsphasen hinter sich hatten. Aber Banderas hielt doch immer zu Melanie Griffith, selbst als sie jahrelang mit Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit kämpfte.

    Und so brodelt die Gerüchteküche: von Fremdgehen ist da die Rede und von Eifersucht. Eines aber ist sicher: Irgendwann ist die Liebe der beiden auf der Strecke geblieben. Kennengelernt hatte sich das Paar vor der Kamera - bei der romantischen Komödie «Two Much» (1996). Sie haben eine gemeinsame 17-jährige Tochter.

    José Antonio Domínguez Banderas wurde 1960 in Málaga geboren. Statt in die Fußstapfen seines Vaters, eines Polizisten, zu treten, tingelte er schon als Teenager mit einer kleinen Schauspieltruppe durch ganz Spanien. Als 19-Jähriger zog er nach Madrid, um seine Karriere anzukurbeln. Dort entdeckte ihn Regisseur Pedro Almodóvar, der in den 80er Jahren gerade dabei war, sich mit provokanten Filmen einen Namen zu machen.

    Banderas startete in der schrillen Komödie aus dem Homosexuellen- und Rockmilieu «Labyrinth der Leidenschaften» (1982); in «Matador» (1986) verkörperte er einen Nachwuchsstierkämpfer, der kein Blut sehen kann; in «Feßle mich!» (1990) einen Psychiatrie-Patienten, der eine heroinsüchtige Prostituierte dazu zwingt, sich in ihn zu verlieben.

    Auf der Landkarte Hollywoods erschienen Banderas und Almodóvar erstmals 1988 mit der überdrehten Komödie «Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs». Nachdem der Film für einen Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert wurde, packte Banderas seine Koffer und zog nach Los Angeles - und das, ohne ein Wort Englisch zu sprechen. Für seine Debüt-Rolle in «Mambo Kings» (1992) studierte er den Text phonetisch ein, ohne ihn wirklich zu verstehen.

    Ohne große Schwierigkeiten konnte sich Antonio Banderas in Hollywood durchsetzen und wurde als legendärer Outlaw Zorro in zwei Filmen schließlich zum Superstar.

    Inzwischen hat Banderas auch wieder mit seinem Entdecker Pedro Almodóvar zusammengearbeitet. In dem kühlen Horrorthriller «Die Haut, in der ich wohne» (2011) spielt er eine Art modernen Frankenstein, der in seinem abgeschiedenen Landhaus bei Toledo einer jungen Frau Stück für Stück eine makellose künstliche Haut verpasst. In der luftigen Komödie «Fliegende Liebende» hat er an der Seite von Penélope Cruz einen Gastauftritt.

    Mit «33 días» schließt sich für Antonio Banderas der Kreis. Unter der Regie von Altmeister Carlos Saura wird er Pablo Picasso spielen, der wie Banderas in Málaga geboren wurde. Der Film soll 2015 in die Kinos kommen.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    OLI P. deutscher Schauspieler und Moderator 36 10.08.1978 Berlin Deutschland
    ARQUETTE, Rosanna amerikanische Schauspielerin 55 10.08.1959 New York USA
    AUSTIN, Patti amerikanische Pop- und Jazzsängerin 64 10.08.1950 New York USA
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  • 21. Juli 2014 15:05

    Die Promi-Geburtstage vom 06. August 2014: Michelle Yeoh

    Für Michelle Yeoh geht es wieder zur Sache: Das mit vier Oscars ausgezeichnete Martial-Arts-Drama «Tiger & Dragon» (2000) wird eine Fortsetzung erhalten. Die Dreharbeiten zu «Crouching Tiger Hidden Dragon II - The Green Destiny» sollen noch in diesem Jahr in Neuseeland und China beginnen.
    Michelle Yeoh wird 52. Foto: Juan Herrero © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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    Das philosophische Melodram «Tiger & Dragon» brachte dem in Taiwan geborenen Regisseur Ang Lee damals den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film ein. Michelle Yeoh, die auch im Originalfilm mitspielte, und der Kampfkünstler und Schauspieler Donnie Yen übernehmen in der Fortsetzung die Hauptrollen. Regie führt der chinesische Action-Choreograph Yuen Wo-Ping.

    Die in Malaysia geboren Michelle Yeo, die heute 52 Jahre alt wird, glänzt gern in Actionfilmen. Mit dem Polit-Epos «The Lady» zeigte sie aber auch ihre andere Seite. In Luc Bessons Biografie über Birmas Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi verkörpert Yeoh die ebenso sanfte wie charakterstarke Lady, die ihr sicheres Leben im britischen Exil gegen den gefährlichen Politkampf in ihrem Heimatland Birma tauscht.

    Bekannt wurde Michelle Yeoh vor allem als schlagkräftiges Bond-Girl in «Der Morgen stirbt nie». Sie war nicht nur schöne Staffage für 007 Pierce Brosnan, sonder mischte auch munter mit Faustschlägen und Fußtritten mit. «Körpersprache interessiert mit mehr als die tatsächliche Sprache», sagte sie im Interview mit der britischen Zeitung «The Guardian». Pierce Brosnan nannte sie damals den «weiblichen James Bond».

    Ursprünglich hatte sie Balletttänzerin werden wollen, musste aber ihren Traum aus Gesundheitsgründen begraben. Sie sattelte auf Choreographie um, gewann im Vorrübergehen im Alter von 21 Jahren den Titel Miss Malaysia und landete schließlich in der Filmindustrie, wo sie sich als Action-Star in Hongkong einen Namen machte und schließlich zur bestbezahlten Schauspielerin in Asien aufstieg.

    Seit zehn Jahren ist sie mit Jean Todt, dem ehemaligen Ferrari-Chef der Formel 1, liiert. «Ich habe Michelle bei einem Termin in Shanghai gesehen, einem Ferrari-Termin, zu dem sie als Gast geladen war», sagte Todt der «Wirtschaftswoche». «Ich wusste sofort, dass sie meine Traumfrau ist, noch bevor ich sie kennengelernt hatte. Es war Schicksal.» Und da passt es auch ganz gut, dass Michelle Yeoh als Global Road Safety Ambassador für mehr Verkehrssicherheit wirbt.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    HALLIWELL, Geri britische Popsängerin 42 06.08.1972 Watford Großbritannien
    JOBATEY, Cherno deutscher Fernsehmoderator und Journalist 49 06.08.1965 Berlin Deutschland
    RENZI, Anouschka deutsche Schauspielerin 50 06.08.1964 Berlin Deutschland
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  • 21. Juli 2014 15:02

    Die Promi-Geburtstage vom 03. August 2014: Mathieu Kassovitz

    Wie sieht das Leben in den Pariser Vorstädten aus? Mathieu Kassovitz zeigt es. Mit seinem preisgekrönten Film «La Haine» («Hass») zog der französische Regisseur den Zuschauer in die Welt sozialer Spannungen in Frankreich. Die Banlieue - ein Pulverfass.
    Mathieu Kassovitz wird 47. Foto: Stephane Reix © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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    Armut, Drogen, Hoffnungslosigkeit und Gewalt fängt Kassovitz in grobkörnigen Schwarz-Weiß-Bildern ein, die fast dokumentarisch anmuten. Ein kluger, ein verstörender und wütender Film über Pariser Jugendliche, für die der Eiffelturm auf einem anderen Planeten zu liegen scheint

    Für seine ungeschönte Darstellung des tristen Leben in den hässlichen Pariser Trabantenstädten wurde Kassovitz, der heute 47 Jahre alt wird, in Cannes 1995 mit dem Regie-Preis ausgezeichnet. Ein fulminanter Karrierestart, mit dem sich Kassovitz lässig und eindringlich als Vertreter eines neuen europäischen Realismus empfohlen hat.

    Gewalt spielt in den Filmen von Mathieu Kassovitz immer wieder eine Rolle. In «Assassin(s)» (1997) geht es um einen Killer, der seiner Profession mit Leidenschaft nachgeht. Da er allerdings in die Jahre gekommen ist, will er sein Wissen an einen Jüngeren weitergeben, der aber die professionelle Klasse des älteren Killers vermissen lässt.

    Mit Grusel, Gewalt und viel Geheimnis schwingt sich die französische Großproduktion «Die purpurnen Flüsse» (2001) mit Jean Reno zu einem Grenzgang zwischen Thriller, Milieustudie und Filmpoesie auf.

    Im Mikrokosmos einer abgelegenen Berg-Universität finden seltsame Morde statt. Andernorts in den französischen Alpen wird eine Kindergruft geschändet. Zwei Kommissare beginnen die Recherche. Ihre beiden Wege nähern sich immer mehr an; dabei begegnen die beiden Skinheads, einer blinden Nonne - und schließlich einem perfiden Projekt zur Zucht des perfekten Menschen zwischen Nazi- und Genwahn.

    Von seinem Realismus der Anfangstage hat sich Kassovitz zwar entfernt, dafür aber bietet er rasantes Action-Kino mit einem zeitgeistigen Bilderfluss, wie man ihn im europäischen Kino nur selten zu sehen bekommt.

    Da ließ Hollywood nicht lange auf sich warten. Mit «Gothika» (2003) gab der französische Regisseur sein US-Debüt. In dem Horror-Thriller spielt Halle Berry eine junge Psychiaterin in einer Gefängnisklinik. Nach einem übersinnlichen Erlebnis und einem unerklärlichen Mord wird sie dort selbst zur Patientin. «Ich hoffe, dass sich alle mächtig gruseln», sagte die Schauspielerin bei der Berlin-Premiere des eher durchwachsenen Films, der aber laut Filmdatenbank «Imdb» weltweit rund 140 Millionen Dollar einspielte.

    Sein internationaler Ausflug fand mit der französisch-amerikanischen Koproduktion «Babylon A.D.» (2008) aber abrupt sein Ende. In dem abgedrehten Sci-Fi-Film herrscht Krieg und Terror in der Welt. Nur die Stärksten können hier überleben, einer von ihnen ist Vin Diesel, der den Söldner Torop spielt. Dabei lotet Kassovitz mit seiner High-Speed-Ästhetik die Grenzen der Wahrnehmung aus.

    An Vin Diesel hat Mathieu Kassovitz allerdings nicht die besten Erinnerungen. Nach den Dreharbeiten ließ er sich recht beleidigend über dessen schauspielerischen Leistungen aus. Und seine amerikanische Produktionsfirma, die seiner Meinung nach den Film verschnitten hat, verließ er mit den Worten: «Ihr könnt mich alle mal», verriet er «Pure People».

    Mathieu Kassovitz ist ein Mann, der sagt, was er denkt. Und dabei legt er sich mit Gott und der Welt an, wenn er ordentlich Dampf ablässt. Über das französische Kino zog er ebenso her wie über den ehemaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy. Ausgewogenheit ist nicht sein Ding: Und auf seiner Website konnte man auch schon mal ein Foto von Kassovitz sehen, mit der Aufforderung an alle Neider, ihm «die Fresse zu polieren».

    Ein kompromissloser Mann, ein kompromissloser Regisseur: Vielleicht ist das der Grund, warum Kassovitz' Regie-Werk bisher überschaubar geblieben ist. Als Schauspieler hat er da schon mehr vorzuweisen. Man konnte ihn in «Die fabelhafte Welt der Amélie», in «Asterix & Obelix: Mission Kleopatra» oder Spielbergs «München» sehen.

    Seine Erfüllung sieht er aber nicht in der Schauspielerei: «Ich bin da eher hineingestolpert, weil ich in meinen ersten Filmen selbst mitgemacht habe. Aber ich bekomme nicht den gleichen Adrenalinkick wie vom Regieführen», sagte er «Spiegel Online».

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    KOLLEGAH deutscher Rapper 30 03.08.1984 Friedberg Deutschland
    EGNER, Fritz deutscher Moderator 65 03.08.1949 München Deutschland
    SHEEN, Martin amerikanischer Schauspieler 74 03.08.1940 Dayton USA
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Die Promi-Geburtstage vom 23. August 2014: Barbara Eden
Als bezaubernder Flaschengeist wurde sie vor einem halben Jahrhundert berühmt.
http://www.arcor.de/content/unterhaltung/people/geburtstage/2577424,1,Die-Promi-Geburtstage-vom-23.-August-2014%3A-Barbara-Eden,content.html
http://www.arcor.de/iimages/gimages/69FTgoAokUzKD6ZnN42JUE+CxWQ7UVWMnrBrvjjEd1A=.jpg
 
<b>Brake</b><br/>Sa. 23.08. / 01.00 / RTL<br/><br/>Jeremy Reins, von Beruf Secret-Service-Agent, erlebt einen wahren Alptraum: Er findet sich plötzlich in einer engen Plastikkiste, die wiederum in einem Kofferraum liegt, wieder. Neben ihm ein Funkgerät und eine Digitaluhr mit runter laufendem Countdown. Alsbald wird Jeremy klar, dass er entführt wurde und nun Informationen preisgeben soll, die nur er kennt. Die Zeit läuft unaufhaltsam runter und der Sauerstoff wird knapp...  © RTLBrake
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Zitatecheck: Wer hat's gesagt?

 
"Als Teenager war ich besessen von James Bond."
 
 
 
 
 

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