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  • 27. August 2014 07:34

    Die Promi-Geburtstage vom 01. September 2014: Per Kirkeby

    Markus Lüpertz hält ihn für den besten Künstler Skandinaviens: Die Rede ist von dem Dänen Per Kirkeby, der heute seinen 76. Geburtstag feiert. «Koloristische Sensationen», nennt der Kunsthistoriker Siegfried Gohr seine Bilder.
    Der dänische Künstler Per Kirkeby wird 76.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Federico Gambarini
    Der dänische Künstler Per Kirkeby wird 76.
     
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    Malen braucht Zeit: In seinem Atelier in der Nähe von Kopenhagen oder in seinem Refugium auf der Insel Læsø arbeitet Kirkeby häufig gleichzeitig an mehreren Bildern, verwirft, übermalt, häuft Schicht auf Schicht und überdenkt immer wieder aufs Neue, bis ein Bild schließlich fertig ist. Der Ursprung scheint häufig nur noch schemenhaft durch. Es ist ein immerwährender Prozess mit offenem Ende: «Gespannt ist bei mir eine Art Schlüsselbegriff», sagte der Maler in der Dokumentation «Per Kirkeby - Der Natur auf der Spur» des Bayerischen Rundfunks. «Wir werden immer von den Bildern überrascht.»

    Kirkeby gestaltet monumentale Landschaftsräume: Der Blick auf die Natur, ihre Phänomene und Erdschichten prägen sein malerisches Werk. Er übersetzt die Kraft der Natur in abstrakte Gemälde. Nur ahnen kann man Felsen, Bäume, Wasser, Berge oder Pflanzen. «Diese seltsamen, schwindelerregenden Blicke durch den Stoff hindurch», beschrieb er seinen Ansatz. Wie einst der Geologe auf Expeditionen in Grönland scheint der Maler sich auf die Suche nach inneren Strukturen der Natur jenseits des Sichtbaren begeben zu haben.

    Der 1938 in Kopenhagen als Per Christensen geborene Däne studierte zunächst Geologie und begann 1962 ein Kunststudium an der Experimental Art School in Kopenhagen. Happenings standen auf der Tagesordnung, aber schon zu Anfang seiner künstlerischen Ausbildung begnügte er sich nicht mit einem Medium, sondern probierte sich in Malerei und Grafik, drehte 8-mm-Filme und wirkte an verschiedenen Aufführungen mit.

    Zu Beginn der 1970er Jahre wandte sich Kirkeby von der Pop Art der informellen Malerei der 1950er Jahre zu. 1973 entstand «Huset» (Das Haus), seine erste Backsteinskulptur im Außenraum. Im Jahr darauf folgten die ersten Ölgemälde, seit Beginn der 1980er Jahre stellte er auch Bronze-Plastiken her. 1978 wurde Kirkeby Kunstprofessor in Karlsruhe, 1989 ging er als Professor an die Städelschule in Frankfurt.

    Gewaltig ist auch das literarische Werk des Poeten Kirkby, das weit über 80 Bände umfasst. Dabei hat er neben Kunstbüchern auch über Maler-Kollegen geschrieben wie Turner, Delacroix, Manet, Giacometti oder Munch - und dabei immer auch über sich selbst.

    Zu einem Markenzeichen des Dänen sollten seine Backsteinskultpuren werden, die sich durch eine besondere Klarheit auszeichnen. Sie sehen aus wie Architektur, eine offensichtliche Funktion aber besitzen sie nicht. Er liebe die stoffliche Beschaffenheit von Ziegelsteinen, sagt Kirkeby.

    In Deutschland sind vom Skulpteur Kirkeby unter anderem das Stuttgarter Kirkeby-Monument (1987), eine Kunstmauer vor dem Neubau der Deutschen Bibliothek in Frankfurt/Main (1996) oder die «Backsteinskulptur für Recklinghausen» (1996) zu sehen.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    KAULITZ, Tom & Bill deutsche Rocksänger 25 01.09.1989 Leipzig DDR
    ESTEFAN, Gloria amerikanisch-kubanische Pop-Sängerin 57 01.09.1957 Havanna Kuba
    GIBB, Barry britisch-australischer Popmusiker 68 01.09.1946 Manchester Großbritannien
    © dpa-infocom GmbH
  • 26. August 2014 15:10

    Die Promi-Geburtstage vom 27. August 2014: Aaron Paul

    Bei der Emmy-Verleihung am Montag hat die Kultserie «Breaking Bad», die 2013 auslief, noch einmal ordentlich abgeräumt. Die Serie um einen krebskranken Chemielehrer, der erst zum kleinen Drogenkoch und dann zum Schwerstkriminellen wird, erhielt sechs Trophäen.
    Aaron Paul mit seinem Emmy. Foto: Paul Buck © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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    Und auch Aaron Paul, der heute 35 Jahre alt wird, ging nicht leer aus - er wurde als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. «Breaking Bad» war der große Durchbruch für den US-Schauspieler, der an der Seite von Bryan Cranston in dieser innovativen Serie über Drogen, Mord und Totschlag das Publikum als Jesse Pinkman faszinierte. Fast hätte er die Rolle als Drogendealer nicht bekommen, weil er zu sympathisch gewirkt habe, heißt es bei «Imdb.com».

    Und eigentlich sollte er nur eine Staffel lang dabei sein, aber er harmonierte so gut mit Hauptdarsteller Bryan Cranston, dass er bis zum fulminanten Schluss blieb. Ein gemeinsames Wiedersehen gab es mit beiden erstmals nach dem Serienende in einem kurzen Werbefilm zu den Emmy Awards. Ein großer Spaß: Die beiden spielen zwei verschlagene und heruntergekommene Pfandleiher, denen Julia Louis-Dreyfus ihren Emmy verkaufen will. Und wird da im Hinterzimmer etwa Crystal Meth gekocht?

    Bei allen «Breaking Bad»-Fans bedankte sich Aaron Paul am Tag der Emmy-Verleihung mit einer ungewöhnlichen Aktion. Er organisierte eine Schnitzeljagd mit Serien-Memorabilia, die er in ganz Hollywood verstreute.

    Geboren und aufgewachsen in Idaho, war Aaron Paul nach der Schule allein nach Los Angeles gegangen, um in Hollywood Fuß zu fassen. Seine Karriere begann mit ersten kleinen Auftritten als Gast in den Serien «Beverly Hills, 90210» und «Melrose Place» Anfang der 90er Jahre. Es folgten kleine Engagements in Kinofilmen, doch nachhaltiger Erfolg blieb vorerst aus. Dann kam 2008 «Breaking Bad».

    Inzwischen ist Paul auch in großen Kinoproduktionen gefragt. Er war in der schwarz-humorigen Selbstmord-Komödie «A Long Way Down» (Ein weiter Weg runter) an der Seite von Pierce Brosnan und Toni Collette zu sehen. Mit Colin Firth und Helen Mirren dreht er den Militär-Thriller «Eye in the Sky». Die Zeiten, da er als Froschmaskottchen bei einer Radiostation arbeiten musste, sind vorbei.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    BECKER, Jürgen deutscher Kabarettist und TV-Moderator 55 27.08.1959 Köln Deutschland
    BACH, Barbara amerikanische Schauspielerin 67 27.08.1947 New York USA
    SÄGEBRECHT, Marianne deutsche Schauspielerin 69 27.08.1945 Starnberg Deutschland
    © dpa-infocom GmbH
  • 25. August 2014 12:23

    Die Promi-Geburtstage vom 28. August 2014: Shania Twain

    Die kanadische Country- und Pop-Sängerin Shania Twain hat sich in letzter Zeit recht rar gemacht. Vor einem Jahr berichtete sie der Presse, dass sie an ihrem ersten Studioalbum nach inzwischen zwölf Jahren arbeite und es fast fertig sei. Seitdem hat man nichts mehr gehört.
    Shania Twain stellt ihren Fans ein neues Album in Aussicht.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Darrin Bush
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    Twain, die heute 49 wird, verriet dem US-Musikmagazin «Rolling Stone» im Sommer 2013: «Die Songs sind so gut wie fertig, aber ich kann mich noch nicht auf einen Produzenten festlegen.» Ob sie sich zwischenzeitlich entschieden hat, ist unbekannt. Auf jeden Fall aber legt sie die Messlatte hinsichtlich ihres Albums wieder hoch an. «Ich will, dass es perfekt ist, und ich möchte, dass es mir richtig gut gefällt und ein Produkt meiner Inspiration ist», sagte die Musikerin im Interview.

    Geboren 1965 in Windsor, der südlichsten Stadt Kanadas und aufgewachsen in einem kleinen Ort etwas weiter nördlich, fühlte sich die Kleine schon immer von Musik angesprochen. Als Sängerin stellte sie sich 1993 beim Publikum in den USA mit ihrem ersten, selbstbetitelten Album vor. «Shania Twain» erreichte zwar nicht die Charts, verkaufte sich aber Medienberichten zufolge gar nicht mal schlecht. Ein neuer Stern war aufgegangen. Die drei Nachfolgeproduktionen «The Woman In Me» (1995), das vielfach ausgezeichnete «Come On Over (1997) und schließlich «Up» (2002) sollen dann international in zweistelliger Millionenhöhe über die Ladentische gegangen sein.

    In ihre neuen Songs will die mehrfache Grammy-Preisträgerin angeblich viel Persönliches einfließen lassen. Beim Schreiben ließe sie ihren Gefühlen dabei freien Lauf. «Ich kann wirklich sehr wütend werden. Wenn ich die Songs schreibe, fluche ich vermutlich bei jedem dritten Wort. Ich gehe halt durch all die Emotionen, die in mir sind» verriet sie vergangenes Jahr in einer kanadischen Fernsehshow. «Wir haben alle unsere Wut und unsere Emotionen, aber auch Humor.»

    Seit 1. Januar 2011 ist die Country-Pop-Queen mit dem Schweizer Manager Frédéric Thiébaud verheiratet, dem sie in der Karibik das Jawort gab. Zuvor war sie fast zwei Jahrezehnte die Gattin des britischen Musikproduzenten Robert John Lange (AC/DC, Bryan Adams, Foreigner), mit dem sie einen Sohn hat. Im Sommer 2010 wurde die Ehe offiziell geschieden.

    Das scheint sie alles nicht so einfach weggesteckt zu haben. Das Internetportal Imdb zitiert die Musikerin zumindest mit den Worten: «Ich werde immer traurig sein, dass meine (erste) Ehe kaputt gegangen ist.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    RIMES, LeAnn amerikanische Popsängerin und Countrysängerin 32 28.08.1982 Jackson USA
    PRIESTLEY, Jason kanadischer Schauspieler 45 28.08.1969 Vancouver Kanada
    SOUL, David amerikanischer Schauspieler 71 28.08.1943 Chicago USA
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  • 25. August 2014 12:22

    Die Promi-Geburtstage vom 31. August 2014: Richard Gere

    15 Jahre liegen zurück, seit «People» den damals 50-jährigen Richard Gere zum «Sexiest Man Alive» kürte. Auch heute sieht der US-Schauspieler, der an diesem Sonntag (31. August) 65 Jahre alt wird, noch blendend aus mit seinen funkelnden Augen und dem verschmitzten Lächeln.
    Richard Gere feiert heute seinen 65. Geburtstag.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Mohamed Omar
    Richard Gere feiert heute seinen 65. Geburtstag.
     
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    Fast 50 Filme hat Gere gedreht. Als geschickter Strafverteidiger im Musical «Chicago» gewann er 2003 den Golden Globe für die beste männliche Darstellung. Und doch sind es die Rollen in «Ein Mann für gewisse Stunden» und als Julia Roberts Traumprinz in «Pretty Woman», die viele Zuschauer auf Anhieb mit ihm verbinden.

    Privat machte Gere für Hollywood-Verhältnisse nicht besonders viele Schlagzeilen: Er war über 40, als er seine Schauspielkollegin Cindy Crawford heiratete. Nach der Scheidung vier Jahre später zog er mit dem ehemaligen James-Bond-Girl Carey Lowell zusammen. Das Paar hat einen gemeinsamen Sohn, heiratete 2002, lebt aber inzwischen getrennt. In US-Medien hieß es, Gere habe die Ruhe gesucht, Lowell die Abwechslung.

    Der Hollywoodstar hatte sich schon vor vielen Jahren dem Buddhismus zugewandt. Ihn verbindet eine tiefe Freundschaft mit dem Dalai Lama. Bei dessen Vorträgen sitzt er manchmal neben ihm auf der Bühne. Und im Exil des religiösen Oberhaupts der Tibeter, dem indischen Dharamsala, hält sich Gere häufig zum Meditieren auf.

    In der Zeitschrift «Shambala Sun» beschreibt er, wie er vor mehr als vier Jahrzehnten zum Glauben kam. «Ich war wie wohl die meisten jungen Männer nicht gut drauf. Ob ich an Selbstmord dachte, weiß ich nicht mehr. Aber ich war recht unglücklich.» Er habe damals verschlungen, was sich an Lektüre bot und sei über Zen schließlich zum tibetanischen Buddhismus gelangt.

    Für seine Überzeugung setzt Gere viel aufs Spiel. 1993 wagte er es, Chinas Politik in Tibet bei der Oscar-Verleihung anzuprangern. Seitdem ist er dort nicht mehr gern gesehen. Peking verbot ihm die Einreise. Gere ist Mitbegründer des Tibet-Hauses in New York, einer Organisation zum Erhalt der bedrohten Kultur.

    Ein Teil seiner Gagen fließt in die nach ihm benannte Stiftung, die humanitäre Projekte in aller Welt unterstützt. Mit «Survival International» kämpft der Filmstar für die Rechte indigener Völker. Auch als Aids-Aktivist machte er sich einen Namen. Nördlich von New York City richteten er und Lowell das kleine Ressorthotel Bedford Post Inn mit Yoga- und Meditationsstudio ein.

    Richard Tiffany Gere wurde in Philadelphia geboren. Er wuchs als Sohn eines Versicherungsvertreters und einer Hausfrau auf einer Farm auf. Der musikalische Junge galt als «der Introvertierte» unter den fünf Geschwistern. Richard studierte Philosophie, bevor das Theater lockte. In der Londoner Inszenierung des Musicals «Grease» kam er erstmals groß heraus. Eine Rolle als Homosexueller in einem deutschen Konzentrationslager in Martin Shermans Drama «Bent» brachte ihm den Vergleich mit dem jungen Marlon Brando ein.

    Den Durchbruch zum Hollywoodstar schaffte er 1980 mit «Ein Mann für gewisse Stunden». «Ein Offizier und Gentleman» gab seiner Karriere weiter Antrieb. Nach etlichen Flops gewann er 1990 als bestechlicher Cop in «Internal Affairs» die Publikumsgunst zurück. Für «Pretty Woman» mit Julia Roberts entschied sich Gere anfangs nur des Geldes wegen, wie er in einem Interview mit der «Huffington Post» zugab. Erst beim Drehen habe er Gefallen an der Geschichte gefunden.

    Gere stand mit vielen großen Hollywood-Damen vor der Kamera. So wie mit Kim Basinger in «Eiskalte Leidenschaften» (1992) oder mit Jodie Foster in dem Südstaaten-Epos «Sommersby» (1993). «Zwielicht» («Primal Fear») zeigte ihn als Staranwalt, der die Verteidigung eines jungen Psychopathen zum Medienspektakel macht. In «Bee Season» (2005) spielte er einen jüdischen Religionsforscher, in «Hunting Party - Wenn der Jäger zum Gejagten wird» (2007) verfolgte er einen Kriegsverbrecher aus dem Bosnien-Krieg. Einige Kritiker halten «Arbitrage» (2012) für die Bestleistung seiner langen und erfolgreichen Karriere, ein Thriller um Geld und Gier.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    TUCKER, Chris amerikanischer Schauspieler und Komiker 42 31.08.1972 Atlanta USA
    GIBSON, Deborah amerikanische Popsängerin 44 31.08.1970 New York USA
    MORRISON, Van britischer Sänger 69 31.08.1945 Belfast Großbritannien
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  • 24. August 2014 11:57

    Die Promi-Geburtstage vom 30. August 2014: Peter Maffay

    Vom Schlagerbarden zum Rocker: Peter Maffay feiert am 30. August seinen 65. Geburtstag und hat damit offiziell das Rentenalter erreicht. Schluss mit der Musik ist darum aber noch lange nicht.
    Denkt noch lange nicht ans Aufhören: Peter Maffay.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Jan Woitas
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    «Meine Band und ich bewegen unseren Popo doch noch ganz gut», sagte er bei der Veröffentlichung seines jüngsten Albums der Nachrichtenagentur dpa. Mindestens noch 20 Jahre will er weitermachen.

    Wie ein Rentner sieht Maffay auch wirklich nicht aus. Die Mähne ist zwar etwas kürzer geworden, aber er wirkt drahtig und topfit. Für viele Kritiker gilt er im gehobenen Alter als besser denn je. Erst Anfang des Jahres hat er sein letztes Studioalbum herausgebracht, «Wenn das so ist». Es schoss mal wieder direkt auf den ersten Platz der deutschen Charts. 16 seiner Alben schafften es insgesamt an die Spitze.

    Dabei gelang dem Sänger in seiner Karriere nicht immer alles so reibungslos. Es gab eine Zeit, da wurde Maffay als Schlagerbarde belächelt und auf der Bühne mit Eiern und Tomaten beworfen. So geschehen vor 32 Jahren auf der Tour der Rolling Stones, wo Maffay als Vorband auftrat. Inzwischen wird er mit Goldenen Schallplatten und Ehrungen überhäuft. Die Schlagerepisode hat er schon lange hinter sich gelassen.

    Aufgewachsen ist der Sohn einer Deutschen aus Siebenbürgern und eines ungarischen Flugzeugmechanikers im rumänischen Brasov (Kronstadt). Als er 14 Jahre alt war, wanderte die Familie in die oberbayerische Provinz nach Waldkraiburg aus. Dort lernte Maffay zunächst das Geigespielen, schwenkte aber schnell auf Gitarre um und gründete «The Dukes» - seine erste Band. Nach der mittleren Reife begann er 1968 eine Lehre als Chemigraph, eine frühe und inzwischen ausgestorbene Variante des Mediengestalters.

    Lieber trat Maffay aber in Clubs auf und coverte dort Lieder von Bob Dylan und Donovan. Mit 21 Jahren brachte er schließlich sein erstes Studioalbum heraus. Die erste Single «Du» ist ein Schlager - und wurde ein Hit. Trotzdem bemühte Maffay sich Mitte der 1970er Jahre vehement um einen Imagewechsel und trennte sich von seinem damaligen Produzenten Michael Kunz.

    Den ersten großen Chart-Erfolg feierte er 1979 mit dem Rockalbum «Steppenwolf». Im Laufe seiner Karriere folgen zahlreiche Hits, er verkaufte Millionen von Tonträgern.

    Nicht nur auf der Bühne, sondern auch dahinter lebte Maffay lange ein Rockerleben, rauchte Dutzende Zigaretten und konsumierte massenweise Alkohol. Drei Ehen scheiterten. Jahrelang habe er «zwei Flaschen, manchmal auch drei Flaschen Whisky» getrunken, verriet er 2012 dem «Zeit»-Magazin. Vor rund zehn Jahren kam die Diagnose Lungenkrebs - für Maffay ein Riesenschock und gleichzeitig die Rettung, wie er später sagte. Der Krebs stellte sich als Virus heraus, mit dem Rauchen und dem exzessiven Trinken hat er nach der Fehldiagnose trotzdem aufgehört.

    Heute lebt Maffay mit seiner vierten Ehefrau und dem gemeinsamen Sohn überwiegend auf Mallorca. Dort lässt er es ruhig angehen und bewirtschaftet unter anderem den eigenen Biobauernhof. Dass er auch musikalisch leiser kann, bewies Maffay mit seinem Rockmärchen rund um den kleinen Drachen Tabaluga, über den er erfolgreiche Alben herausgebracht hat.

    Inzwischen steht Tabaluga auch für die Kinderstiftung, die ihren Sitz in Tutzing am Starnberger See - Maffays Domizil in Deutschland - hat. Daneben hat der Sänger weitere Stiftungen gegründet, engagiert sich politisch, spricht sich immer wieder öffentlich gegen Ausländerfeindlichkeit aus und unterstützt vor allem traumatisierte Kinder. Für seinen sozialen Einsatz ist Maffay mehrfach ausgezeichnet worden, zuletzt im März mit dem Echo.

    Im kommenden Jahr geht Maffay mit seiner Band auf große Tour. Bei seinen Konzerten liefert Maffay bis heute umjubelte Liveshows. Das mit den weiteren 20 Jahren, das könnte klappen.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    DIAZ, Cameron Schauspielerin 42 30.08.1972 San Diego USA
    SCHNEIDER, Helge Komiker, Musiker und Schauspieler 59 30.08.1955 Mülheim/Ruhr Deutschland
    KILLY, Jean-Claude Ski-alpin-Läufer 71 30.08.1943 Saint-Cloud Frankreich
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  • 22. August 2014 11:06

    Die Promi-Geburtstage vom 29. August 2014: Joel Schumacher

    Joel Schumacher hat die Batman-Fans auf seiner Seite. Die Indie-Filmgemeinde schätzt den Hollywood-Außenseiter, aber auch die großen Studios verdanken seinen Blockbuster-Hits Millionengewinne.
    Mehr als nur «Batman»-Regisseur - Joel Schumacher wird 75. Foto: Paul Buck © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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    Der Regisseur, der heute 75 Jahre alt wird, passt in keine Hollywood-Schublade. Im vergangenen Jahr schwenkte er sogar vom Film aufs Fernsehen um. Er inszenierte zwei Folgen der beliebten TV-Serie «House of Cards» mit Kevin Spacey als korruptem Politiker.

    Mit «Batman Forever», «Batman & Robin» und der Verfilmung der John-Grisham-Bestseller «Die Jury» und «Der Klient» war Schumacher in den 1990er Jahren auf Erfolgskurs. Immer wieder packte er auch kontroverse Stoffe an. In «Falling Down» schickte er Michael Douglas als Amokläufer durch Los Angeles. In dem düsteren Drama «8MM» tauchte Nicolas Cage als Privatdetektiv in die Unterwelt des Hardcore-Pornogeschäfts ab.

    Mit «Twelve» begab er sich 2010 in das New Yorker Dealer-Milieu aus der Sicht junger Süchtiger. Um Drogen- und Liebesprobleme rebellischer Teenager ging es schon 1985 in «St. Elmo's Fire - Die Leidenschaft brennt tief» mit den Stars Emilio Estevez, Rob Lowe und Demi Moore. Der Regisseur bekannte sich damals offen zu seiner früheren Drogen- und Alkoholsucht, die ihn jahrelang aus der Bahn geworfen hatte.

    Nach dem Modestudium in New York arbeite Schumacher erst als Kostümbildner. Er stattete die Woody-Allen-Filme «Sleeper» und «Innenleben» aus. Als Regisseur holte er 1989 die noch unbekannte Julia Roberts mit Kiefer Sutherland für den Thriller «Flatliners» vor die Kamera. Auch Colin Farrell war ein Newcomer, als ihn Schumacher in dem Antikriegs-Film «Tigerland» castete. 2003 drehte er mit dem irischen Star den nervenaufreibenden Psycho-Thriller «Nicht auflegen», der hauptsächlich in einer Telefonzelle spielte.

    Ob Buddy-Komödie («Makellos» mit Robert De Niro und Philip Seymour Hoffman), Horror («The Number 23»), Polit-Drama («Die Journalistin») oder opulenter Kostümfilm («Das Phantom der Oper») - Schumacher hat kein Genre ausgelassen.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    MICHELE, Lea amerikanische Sängerin und Schauspielerin 28 29.08.1986 New York USA
    BERBEN, Oliver deutscher Filmproduzent 43 29.08.1971 München Deutschland
    DE MORNAY, Rebecca amerikanische Schauspielerin 53 29.08.1961 Santa Rosa USA
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  • 22. August 2014 09:16

    Die Promi-Geburtstage vom 26. August 2014: Melissa McCarthy

    Sie ist laut, vulgär, schamlos, dreist und furchtlos: Mit einer Reihe rasanter und derber Klamauk-Filme hat es Melissa McCarthy, die heute 44 Jahre alt wird, von der Stand-up-Komikerin zum Star in Hollywood gebracht.
    Melissa McCarthy wird 44. Foto: Paul Buck © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Melissa McCarthy wird 44. Foto: Paul Buck
     
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    Jahrelang war die gewichtige US-Schauspielerin auf das Rollenfach der «lustigen Dicken» festgelegt. In der TV-Serie «Gilmore Girls» (2000-2007) war sie die beste Freundin der Titelheldin und «Mike & Molly», wo zwei Übergewichtige im Zentrum stehen, ist eine schöne, wenn auch harmlose Sitcom.

    Erst mit «Brautalarm» (2011), dem weiblichen Pendant zu «Hangover», brachte sich Melissa McCarthy weltweit ins Gespräch. Der deftige Kino-Spaß um rivalisierende Brautjungfern ist eine grotesk überzeichnete Komödie, die zum Kassenschlager und Kritikerliebling wurde. Melissa McCarthy erhielt eine Oscarnominierung als beste Nebendarstellerin.

    Es sind starke Frauen, die Melissa McCarthy spielt - nett sind diese aber nicht immer und Männer müssen sich häufig warm anziehen. In «Voll abgezockt» (2013), der erste Kinofilm mit ihr in einer Hauptrolle, verkörpert sie eine dreiste Identitätsdiebin und Kreditkartenbetrügerin, eine ruchlose Gaunerin der übelsten Sorte. Sie flucht wie ein Droschkenkutscher, wird gern mal handgreiflich und kennt auch sexuell keine Hemmungen. Geschmacksgrenzen sind ihr sowieso unbekannt.

    An der Seite von Sandra Bullock glänzte McCarthy in «Taffe Mädels» (2013) als derbe Polizistin, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Wo sie zulangt, wächst so schnell kein Gras mehr. Und wo sie mit Worten nicht weiterkommt, setzt sie einfach die Kraft ihres beeindruckend mächtigen Körpers ein.

    Ganz schamlos gibt sich Melissa McCarthy auch in «Tammy - Voll abgefahren», dem Regiedebüt ihres Ehemannes Ben Falcone. Zusammen mit ihrer trinkfreudigen Großmutter (Susan Sarandon) begibt sich McCarthy auf einen Roadtrip, in dessen Verlauf sie einen Jet-Ski demoliert, ein Schnellrestaurant ausraubt, das eigene Auto anzündet und auf einer Lesbenparty landet.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    PINE, Chris amerikanischer Schauspieler 34 26.08.1980 Los Angeles USA
    THALÍA mexikanische Schauspielerin und Pop-Sängerin 43 26.08.1971 Mexiko-Stadt Mexiko
    YOUNG, Adrian amerikanischer Musiker 45 26.08.1969 Anaheim USA
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  • 21. August 2014 13:20

    Die Promi-Geburtstage vom 23. August 2014: Barbara Eden

    Als bezaubernder Flaschengeist wurde sie vor einem halben Jahrhundert berühmt.
    Barbara Eden als «Bezaubernde Jeannie» in den 60er Jahren.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / dpa
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    Bis heute ist Barbara Eden das «Jeannie»-Image nicht leid. Im Gegenteil: Die amerikanische Schauspielerin gibt immer noch Kostproben des neckischen Augenzwinkerns, mit dem die «Bezaubernde Jeannie» dem Astronauten Major Nelson (Larry Hagman) in der 60er-Jahre-Fernsehserie den Kopf verdrehte.

    Heute, am 23. August, hat Barbara Eden Geburtstag. Der wievielte es ist, darüber herrscht Verwirrung, denn Eden soll vor vielen Jahren begonnen haben, bei ihrem Geburtsjahr ein bisschen zu schummeln - selbstverständlich zu ihrem Gunsten.

    Sicher ist dagegen: Beim Life Ball in Wien schlüpfte Eden im vorigen Jahr in das bauchfreie Kostüm mit Haremshose und Kopfschleier. Es war eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten HIV-infizierter Menschen.

    Der gealterte aber immer noch kesse Flaschengeist zeigte sogar Bauchnabel. Das hätte 1965, beim Start der Serie im US-Fernsehen gegen die damals strengen Keuschheitsregeln verstoßen. Das orientalische Outfit der jungen Jeannie war züchtiger. Die Rolle machte Eden über Nacht zum Fernsehstar. Sie wurde zur vermarkteten Traumfrau, die als Jeannie-Puppe, in Comic-Heften und auf Plastikflaschen ihren Augenaufschlag zum Besten gab. Erst nach fünf Jahren und 139 Folgen wurde die Show in den USA eingestellt. In Deutschland war sie erstmals 1967 im ZDF zu sehen.

    Mit ihrem dritten Mann, einem Architekten, und mit Labradoodle Djinn-Djinn, nach ihrem Hund in der Serie «Bezaubernde Jeannie» benannt, lebt Eden in Beverly Hills. Von wegen Ruhestand: Mit 80 Jahren twittert die Schauspielerin ihren 22 000 Followers häufig Neuigkeiten zu. Anfang September ist sie Stargast bei einer Comic-Messe in Salt Lake City. Sie hat gerade einen fünfwöchigen Theaterauftritt mit dem Stück «Social Network» in Florida hinter sich. Eden sei in den letzten Monaten «sehr beschäftigt» gewesen, teilte ihr Agent der Nachrichtenagentur dpa mit. Sie würde sich derzeit auch einige Konzepte für neue Fernsehserien anschauen.

    Der Weg zum Jeannie-Star war nicht leicht. Wegen einer Sehstörung trug sie als Kind eine Brille mit Augenklappe. Die Mutter verordnete dem schüchternen Mädchen Gesangsstunden. Als Teenager wollte die im US-Staat Arizona geborene und in San Francisco aufgewachsene Eden zunächst Sängerin werden. In Hollywood nahm sie Schauspiel- und Tanzunterricht und wurde auf einer Club-Bühne von einem Filmproduzenten entdeckt. Es folgten erste Fernsehauftritte und kleine Kinorollen, darunter «Flammender Stern» (1960) mit Elvis Presley und «Die Wunderwelt der Gebrüder Grimm» (1962) an der Seite von Karlheinz Böhm. Mit «I Dream of Jeannie» wurde 1965 dann der Traum vom Ruhm wahr.

    Es war kein reines Glamour-Leben, wie Eden 2011 in ihren Memoiren mit dem Titel «Jeannie Out of the Bottle» (etwa: Jeannie raus aus der Flasche) schildert. Darin schreibt sie auch über Depressionen und erfolglose Jahre, über zwei gescheiterte Ehe und den Drogen-Tod ihres einzigen Sohnes. Matthew, aus der Ehe mit Schauspieler Michael Ansara, kam 2001 im Alter von 35 Jahren durch eine Überdosis Heroin ums Leben. Eden setzt sich seither verstärkt für Suchtkranke und andere Hilfs-Projekte ein.

    Seit dem Ende der Jeannie-Serie sei sie mehrmals gefragt worden, ihre Memoiren zu schreiben, sagte Eden 2010 der «New York Times». «Doch ich hatte recht viel Angst davor», räumte sie ein. Erst jetzt könne sie ihr bewegtes Leben zu Papier bringen. «Vielleicht kann ich dadurch einigen Frauen mit ähnlichen Problemen helfen.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    KEMPTER, Friederike deutsche Schauspielerin 35 23.08.1979 Stuttgart Deutschland
    COLLINS, Edwyn schottischer Popsänger und Songschreiber 55 23.08.1959 Edinburgh Großbritannien
    LONG, Shelley amerikanische Schauspielerin 65 23.08.1949 Fort Wayne USA
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  • 21. August 2014 11:06

    Die Promi-Geburtstage vom 24. August 2014: Jean Michel Jarre

    Wird Jean Michel Jarre 2015 eine Platte auf den Markt bringen und vielleicht sogar auf Tour gehen? Derartige Gerüchte kursieren seit geraumer Zeit im Internet. Offiziell bestätigt ist das aber nicht.
    Jean Michel Jarre ganz in seinem Element.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Andrzej Grygiel
    Jean Michel Jarre ganz in seinem Element.
     
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    Sicher ist hingegen, dass der Multimedia-Künstler am 24. August 66 Jahre alt wird.

    Seine Markenzeichen sind die opulent ausgestatteten Shows und selbstverständlich sein Sythesizer. Wie geht er vor? «Die elektronische Musik ist sehr nah am Essen und Kochen. Man mixt die Zutaten, die Gewürze», sagte der König der Amplituden-Musik dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» vor seiner Deutschland-Tournee im Jahr 2010.

    Mit seinem Synthesizer-Mix «Oxygène» gelangte der Pionier der Elektronik-Musik 1976 an die Spitze der internationalen Hitlisten, mit seinen Konzert-Events etwas später ins «Guinness-Buch der Rekorde». Bis heute soll er über 80 Millionen Platten auf der ganzen Welt verkauft haben. «Oxygène» sei das bestverkaufte französische Album aller Zeiten, heißt es auf der Homepage des Klangkünstlers.

    Er wurde am 24. August 1948 in Lyon geboren, der heimlichen Hauptstadt gastronomischer Genüsse. Dass Jarre seine Kunst mit dem Kochen vergleicht, erstaunt deshalb kaum. In seiner Familie habe man immer gut gegessen, erzählte er dem «Spiegel». Deshalb mixt Jarre fleißig weiter.

    Der Synthesizer ist für ihn eine der wichtigsten Erfindungen der Musikgeschichte. Statt von dem gegebenen Klang der Instrumente auszugehen, erlaubt das Gerät dem Komponisten neue, nahezu beliebige Sounds zu entdecken. Seine Musik ohne Worte habe einiges Potenzial, wie er in einem Interview der «Süddeutschen Zeitung» sagte. Sie gleiche der lyrischen Abstraktion in der Malerei. Seine Kunst erzähle keine Geschichten, sie erzeuge Stimmungsbilder.

    Manche Kritiker bezeichnen seine Musik als hypnotisierend, andere als langweilig. «Zu einem Konzert zu gehen und jemandem dabei zuzusehen, wie er hinter einem Keyboard oder einem Laptop steht, ist weder sexy noch visuell besonders beeindruckend», erkannte Jarre schon sehr früh. Deshalb setzt er seine Musik in Szene. Nebel, Feuerwerke und Laserballett: Die gigantischen Musik- und Lichtschau-Spektakel zogen in Peking, in Athen vor der Akropolis und in Ägypten vor den Pyramiden von Gizeh Massen von Zuschauern an. Sein Live-Konzert zum französischen Nationalfeiertag am 14. Juli 1979 lockte etwa eine Million Menschen an. In Moskau zählte man 1998 rund 3,5 Millionen.

    Doch nicht nur die Weltrekord-Schauen des Ex-Mannes der englischen Schauspielerin Charlotte Rampling sorgten für Schlagzeilen. Im Jahr 2004 füllte seine Trennung von Leinwandstar Isabelle Adjani die Seiten der Boulevardpresse.

    Jarre stammt aus einer Musikerfamilie. Sein Vater, Maurice Jarre, schrieb die Musik zu den Filmen «Lawrence von Arabien» und «Dr. Schiwago». Musikalisch beeinflusst hat ihn der Dirigent und Komponist jedoch nicht. Seine Eltern trennten sich als er noch klein war. Zu seinem Vorbild nahm er sich vielmehr seinen Lehrer Pierre Schaeffer. Der französische Komponist und Schriftsteller (1910-1995) experimentierte mit Alltagsgeräuschen. Er war es, der den jungen Jarre lehrte, dass sich die Musik nicht nur auf traditionelle Instrumente und deren festgelegten Tonhöhen beschränke. So fand Jarre schon bald seinen ganz eigenen Sound.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    GRINT, Rupert britischer Schauspieler 26 24.08.1988 Watton-at-Stone Großbritannien
    MURRAY, Chad Michael amerikanischer Schauspieler 33 24.08.1981 Buffalo USA
    RUGE, Nina deutsche Fernsehjournalistin und Moderatorin 58 24.08.1956 München Deutschland
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  • 21. August 2014 10:11

    Die Promi-Geburtstage vom 21. August 2014: Peter Weir

    Peter Weir mag keine runden Geschichten. Er braucht Stoff mit «Ecken und Kanten», bevor er sich an einen Film macht.
    Regisseur Peter Weir 2010 in Madrid.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Juanjo Guillen
    Regisseur Peter Weir 2010 in Madrid.
     
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    «Gebt mir, was aus dem Rahmen fällt und widersprüchlich ist», fordert er von den Studios. Ihm gefallen genau jene Drehbücher, die im Fachjargon «broken» (unbrauchbar) heißen, wie der Australier in einem Interview sagte. Aus einigen «Unbrauchbaren» hat Weir cineastische Meisterwerke gemacht, darunter den Thriller «Der einzige Zeuge» (1985), das Schul-Drama «Der Club der toten Dichter» (1989) und die Satire «The Truman Show» (1998). An diesem Donnerstag (21. August) feiert der prominenteste Vertreter des New Australian Cinema und geschätzte Hollywood-Regisseur seinen 70. Geburtstag.

    In Sydney aufgewachsen, versuchte sich Weir zunächst in der Juristerei, brach das Studium aber ab und arbeitete fürs väterliche Immobilienbüro. Ein 18-monatiger Aufenthalt in Europa und der Job in einem Fernsehstudio in Sydney brachten ihn zum Filmemachen: Obwohl nur als Bühnenarbeiter angestellt, drehte Weir dort seine ersten Streifen und gewann den ersten Preis. Der Erfolg katapultierte ihn, damals 25 Jahre jung, auf einen Direktorenposten. Als Leiter der «Commonwealth Film Unit» war er für Dokumentarfilme über Australien verantwortlich.

    1973 wagte sich Weir an seinen ersten Spielfilm. Die surreale Komödie «Die Autos, die Paris auffraßen» handelt von den Einwohnern einer Kleinstadt, die von mutwillig verursachten Unfällen leben. Den Stoff dazu lieferte eine eigene Kurzgeschichte. In «Picknick am Valentinstag» (1975) findet Weir bereits zu seinem Leitmotiv, der Erfahrung mit dem Unbekannten. Die Geschichte von Schülerinnen, die am Berg Ayers Rock, einem heiligen Ort der australischen Ureinwohner verschwinden, konfrontiert mit mystischer Natur und dem Irrationalen in einer scheinbar rationalen Welt.

    Fragen nach Sinn und Identität wirft Weir auch in seinen Leinwanddramen «Die letzte Flut» (1977), in «Mosquito Coast» (1986) mit Harrison Ford und in «Fearless - Jenseits der Angst» (1993) mit Jeff Bridges auf. «Gallipoli» (1981) schildert den Ersten Weltkrieg in der Türkei, wo australische Soldaten von den Briten als Kanonenfutter verheizt wurden. Der Film machte Mel Gibson zum Star. Ein Jahr später stand Gibson erneut vor Weirs Kamera: In «Ein Jahr in der Hölle» spielte er neben Sigourney Weaver einen Rundfunk- Korrespondenten in Indonesien.

    Mit «Der einzige Zeuge» gab der australische Starregisseur 1985 sein Hollywood-Debüt. Der Film zählt zu den besten Krimis überhaupt. Er konfrontiert einen Großstadt-Cop (Harrison Ford) mit dem Alltag und Glauben der ländlichen Amish-Bevölkerung. Der nächste Welterfolg gelang Weir mit dem «Club der toten Dichter» (1989) über Konformität und Rebellion von Heranwachsenden. Der von Robin Williams mit viel Tiefgang gespielte Internatslehrer will den Schülern zur geistigen Unabhängigkeit verhelfen und scheitert.

    Mit dem Film «Green Card - Scheinehe mit Hindernissen» (1990) und seiner poetisch-leichten Stimmung schuf Weir eine der schönsten Liebeskomödien der 1990er Jahre. Mit «The Truman Show» (1998) gelang ihm eine bitterböse Satire auf die Medienwelt. Sie wurde in den USA als «Film des Jahrzehnts» gefeiert und brachte Weir sowohl eine Oscar-Nominierung wie auch einen Europäischen Filmpreis und den Preis des Hamburger Filmfests 1998 ein.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    PANETTIERE, Hayden amerikanische Schauspielerin 25 21.08.1989 Orangetown USA
    ALIZÉE französische Popsängerin 30 21.08.1984 Ajaccio Frankreich
    GEISSEN, Oliver deutscher Fernsehmoderator 45 21.08.1969 Hamburg Deutschland
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  • 19. August 2014 12:00

    Die Promi-Geburtstage vom 22. August 2014: Tori Amos

    Die amerikanische Singer/Songwriterin Tori Amos empfindet das Altern als große Belastung. «Vor meinem 50. Geburtstag hatte ich Probleme, das Älterwerden zu akzeptieren», sagte sie diesen Mai dem Magazin «Focus».
    Die Amerikanerin hat Fans in aller Welt: Tori Amos im Frühjahr 2014 zu Gast in Berlin.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Britta Pedersen
    Die Amerikanerin hat Fans in aller Welt: Tori Amos im Frühjahr 2014 zu Gast in Berlin.
     
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    Heute wird sie bereits 51. «Wir Frauen haben heiß zu sein. Unglücklicherweise. Einige Schauspielerinnen wie Helen Mirren oder Meryl Streep bekommen vielleicht noch Angebote, aber für Musikerinnen gibt es keine Großmütterrollen», so Amos im «Focus»-Interview. Bei Männern sei das anders, sagte Amos: «Johnny Depp, Brad Pitt oder George Clooney gelten als die Archetypen unseres Begehrens. Bei diesen Jungs wirkt das Alter geradezu aphrodisierend. Lebenserfahrung und Weisheit empfinden wir bei Männern als sexy.»

    Eigentlich dürfte die grazile Amerikanerin mit den roten Haaren aber keinen Grund haben, sich zu beschweren. Sie sieht jünger aus als sie ist, hat Fans in aller Welt und kann von Berufs wegen ständig unterwegs sein. Das Jahr 2014 steht ganz im Zeichen ihrer «Unrepentant Geraldines»-Tournee, mit der sie ihre musikalische Erfolgsgeschichte fortsetzt.

    Als im Jahr 1992 die Frau die britischen Charts im Sturm nahm, obwohl sie weder den damaligen Trends noch irgendwelchen gängigen Vorstellungen von Popmusik entsprach, da standen selbst Experten vor einem Rätsel, das übrigens bis heute nicht geknackt scheint, denn Tori Amos entzieht sich weiterhin jeder handelsüblichen Schublade.

    «Little Eartquakes» hieß das unter ihrem eigenen Namen erschienene Debüt-Album, mit dem Tori Amos die Popwelt damals leicht zum Beben brachte und das ihr den Ruf einbrachte, die Kate Bush der 90er Jahre zu sein.

    Seit über 20 Jahren zählt die eigenwillige Amos zu den interessantesten weiblichen Solo-Künstlerinnen abseits des Mainstream-Pop. Autobiografisch gefärbte Texte, schlicht-schöne Piano-Arrangements, Amos' markante Stimme und das Talent, stets eine etwas mysteriöse Stimmung zu erzeugen, machen den Charme ihrer Songs aus. Für Pop-Plattitüden und Stereotypen bleibt kein Platz im Werk von Tori Amos, die sich regelmäßig an der Macht des Mannes abarbeitet.

    Bevor Tori Amos, die 1963 in North Carolina geboren wurde und in Baltimore/Maryland aufwuchs, zu ihrem sehr eigenwilligen Gesangs- und Instrumentalstil fand, hatte sie sich zunächst der Rockmusik verschrieben. So schlug sie auf ihrem 1988 erschienenen Debütalbum «Y Kant Tori Read» noch sehr rockige Töne an, blieb damit allerdings hinter allen Erwartungen zurück. Erst unter ihrem eigenen Namen ging es vier Jahre später für sie richtig los - und ein Ende ist, Alter hin oder her, nicht abzusehen.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    SASSON, Deborah amerikanische Opernsängerin 55 22.08.1959 Boston USA
    WILANDER, Mats schwedischer Tennisspieler 50 22.08.1964 Växjö Schweden
    ROTH, Wolf deutscher Schauspieler 69 22.08.1945 Torgau Deutschland
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  • 19. August 2014 10:05

    Die Promi-Geburtstage vom 25. August 2014: Elvis Costello

    Elvis Costello hat Humor. Anders ist kaum zu erklären, dass ein 59 Jahre und zehn Monate alter Musiker sein neuestes Lied «The Last Year of My Youth» nennt, «Das letzte Jahr meiner Jugend».
    Elvis Costello wird 60 - und glaubt, dass seine Jugend jetzt langsam zu Ende geht.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Britta Pedersen
    Elvis Costello wird 60 - und glaubt, dass seine Jugend jetzt langsam zu Ende geht.
     
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    Der Engländer spielt es erstmals im Juni, geschrieben hat er es am Vorabend. «Es ist nützlich, die Zeit mit einem Sinn für Humor zu betrachten, man kann ja doch nichts dagegen tun», sagt er der Nachrichtenagentur dpa. Elvis Costello, der Sänger mit der großen Brille, wird am 25. August 60 Jahre alt.

    In Musiklexika fällt Costello meist unter die Kategorie «Sänger/Songwriter» - einer, der Lieder schreibt und singt. Das stimmt, aber vielleicht wäre es für diesen Mann passender, die Bezeichnung «Sänger/Dichter» zu erfinden. «Musik kann eine Botschaft oder ein Gefühl enthalten, das Worte nur schwer definieren können, aber natürlich waren Worte oft mein Ausgangspunkt für Lieder», erklärt er. Seine Texte sind nachdenklich oder provokant, meist voller Bilder und Wortspiele und oft ein ebenso wichtiger Teil der Musik wie die Töne.

    Auch musikalisch greifen die klassischen Schubladen viel zu kurz für das Multitalent, das am 25. August 1954 als Declan Patrick McManus in London zur Welt kam. Ein unbekanntes Lied aufgrund seines Stils Costello zuzuordnen, klappt kaum. Mal rockig, mal lieblich, mal Punk, mal mit Jazz-Einflüssen - Costello macht seit fast 40 Jahren, wonach ihm gerade ist, seit er 1977 mit seinem Debüt-Album «My Aim Is True» auf der internationalen Musikbühne erschien.

    Er hat diese Bühne bis heute nicht wieder verlassen. Wie es sich für Rock'n'Roll gehört, macht er sich als junger Mann nicht nur mit Platten und Tourneen, sondern auch durch Eskapaden und Liebschaften einen Namen. Bereits 1977 löst er in der legendären Show «Saturday Night Live» einen kleinen Skandal aus, indem er entgegen der Absprache das aufmüpfige Lied «Radio Radio» spielt.

    Später verkaufte er erst viele Schallplatten, dann viele CDs, gewann einen Grammy und wurde in die Rock'n'Roll Hall of Fame aufgenommen. Bis heute macht er Schlagzeilen, etwa, wenn er nach dem Konzert über die Fans schimpft oder davon abrät, seine CD zu kaufen, weil sie zu teuer sei.

    Und doch nennt das Online-Musikmagazin «laut.de» Costello einen der «bekanntesten nichtbekannten Musiker», der einen Ruf als Genie genieße, dessen Lieder aber kaum jemand kenne. Seine erfolgreichste Single, «Oliver's Army», schaffte es auf Platz zwei der britischen Charts. «Veronica», das er mit Ex-Beatle Paul McCartney schrieb und zu dem ihn seine an Alzheimer erkrankte Großmutter inspirierte, ist mit einem 19. Platz sein erfolgreichstes Lied in den US-Charts. Elvis Costello ist für Nummer-Eins-Ohrwürmer nicht Mainstream genug.

    Das war auch nie das Ziel. Mit 60 blickt der Fußballfan - er unterstützt den FC Liverpool - zufrieden zurück: «Ich habe so viel, für das ich dankbar sein kann, und ich weiß mein Glück zu schätzen, dass ich noch aufrecht stehe und weitermache.»

    Gerade ist er auf Tournee. Bald erscheint das Album «The New Basement Tapes». Costello hat mit anderen Musikern unveröffentlichte Texte von Bob Dylan von 1967 vertont. «Wir hatten völlige Freiheit, die Worte so zu interpretieren, wie wir die Musik gespürt haben, wir durften weglassen, bearbeiten und sogar ein paar Zeilen dazuschreiben», erzählt er. Viele Freiheiten sind ganz nach Costellos Geschmack. Die Lust am Experimentieren ist dem Engländer nicht vergangen.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    SCHIFFER, Claudia deutsches Model 44 25.08.1970 Rheinberg Deutschland
    WORTMANN, Sönke deutscher Regisseur 55 25.08.1959 Marl Deutschland
    BADHAM, John amerikanischer Regisseur 75 25.08.1939 Luton Großbritannien
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  • 15. August 2014 11:41

    Die Promi-Geburtstage vom 17. August 2014: Sean Penn

    Sean Penn zeigt Hollywood immer wieder, dass er etwas zu sagen hat. Das gilt nicht nur vor und hinter der Kamera, sondern auch häufig genug in der Öffentlichkeit. Vor allem wenn es um humanitäre Katastrophen geht, will der zweifache Oscarpreisträger nicht bloß zusehen.
    Der amerikanische Schauspieler Sean Penn wird 54.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Keith Bedford
    Der amerikanische Schauspieler Sean Penn wird 54.
     
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    Immer wieder setzt sich Sean Penn für Menschen ein, die in Not geraten sind - sei es infolge des Irakkrieges 2002, des Hurrikans «Katrina» 2005 in New Orleans oder des Erdbebens in Haiti 2010. Mit seinem aktuellen Projekt macht der US-Star, der heute 54 wird, auf die verheerende Situation aufmerksam, in der sich große Bevölkerungsteile Afrikas befinden. Die Dreharbeiten zu dem Drama «The Last Face» laufen bereits - und zwar unter Sean Penns Regie. Der Film, der in Südafrika produziert wird, handelt von den Konflikten im Sudan und Liberia. Schauplatz ist ein Flüchtlingslager, wo sich Charlize Theron (38) als Entwicklungshelferin in einen von Javier Bardem (45) gespielten Arzt verliebt.

    Die Begegnung der beiden Hauptdarsteller zu inszenieren, dürfte für den Filmemacher keine einfache Aufgabe sein. Schließlich sind Theron und Penn inzwischen selbst ein Paar. Nach wochenlangen Gerüchten zeigten sich die Hollywood-Schauspieler im Mai dieses Jahres Händchen haltend bei der Mode-Gala «Met-Ball» in New York.

    2010 hatten sich Penn nach 13-jähriger Ehe von Robin Wright getrennt, die als Forrest Gumps Freundin Jenny berühmt wurde. Mittlerweile eifert ihre gemeinsame Tochter Dylan beruflich ihren prominenten Eltern nach. In dem Horrorstreifen «Condemned» will sie im kommenden Jahr ihr Filmdebüt geben.

    Sean Penn - selbst Schauspielerkind - hatte seine Karriere 1982 mit seiner ersten Hauptrolle als ständig bekiffter Highschool-Boy Jeff Spicoli in der Kultkomödie «Ich glaub' ich steh' im Wald» begonnen. Jedoch waren es bis heute eher die gebrochenen Charaktere, die ihn zu Höchstform auflaufen ließen. So überzeugte er in «Dead Man Walking» (1995) in der Rolle eines Todeskandidaten, die ihm eine Oscar-Nomierung einbrachte.

    Bis Penn die begehrte Auszeichnung in Händen halten durfte, vergingen aber noch fast zehn Jahre. Erst im vierten Anlauf, als gequälter Vater in Clint Eastwoods «Mystic River» (2003), gewann Penn den begehrten Darsteller-Oscar. Im selben Jahr stand er auch für das nicht weniger meisterhafte Organspende-Drama «21 Gramm» von Alejandro González Iñárritu vor der Kamera.

    Penn schlüpft gern in Außenseiterrollen. In dem Streifen «Milk» (2008) spielte er mit erhobener Faust und unerschütterlichem Kampfgeist den schwulen Bürgerrechtler Harvey Milk. Eine Glanzleistung, die ihm 2008 seinen zweiten Oscar bescherte. Seinen Ruhm trübte Penn jedoch schon einige Male mit ungezügelten Wutausbrüchen. Nachdem er einen Statisten angegriffen hatte, musste er Ende der 80er Jahre eine mehrwöchige Haftstrafe absitzen. Im Herbst 2009 rastete er wieder aus, als ihm ein Paparazzo zu nahe kam. Weil er den Mann anschrie und trat, verpflichtete ihn das Gericht, einen Kurs zur Kontrolle von Wutausbrüchen zu absolvieren.

    Zuletzt war Penn Anfang des Jahres in «Das erstaunliche Leben des Walter Mitty» im Kino zu sehen. Als Starfotograf schickt er darin dem Bildredakteur des «Life»- Magazins (Ben Stiller) ein mysteriöses Foto und veranlasst ihn damit zu einer Abenteuerreise rund um den Erdball. In «The Gunman» spielt er einen Spion. Das Krimidrama kommt im März 2015 in die deutschen Kinos.

    Name Beruf Alter Geburtsdatum Geburtsort Land
    LAU, Frederick deutscher Schauspieler 25 17.08.1989 Berlin Deutschland
    WAHLBERG, Donnie amerikanischer Schauspieler 45 17.08.1969 Dorchester USA
    FRANZEN, Jonathan amerikanischer Schriftsteller 55 17.08.1959 Western Springs USA
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  • 14. August 2014 12:04

    Die Promi-Geburtstage vom 15. August 2014: Jennifer Lawrence

    Sie selbst ist längst ein Twen, doch sie bleibt weiterhin ein Idol vieler Teenager: Jennifer Lawrence verzückt Hollywood mit Charme und vor allem Talent. Bei ihr zu Hause stehen bereits jede Menge Preise, die sie bereits gewonnen hat. Dabei wird sie heute gerade einmal 24 Jahre alt.
    Jennifer Lawrence scheint den Spagat zwischen Teeni-Star und hochklassiger Schauspielerin mühelos geschafft zu haben.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Julien Warnand
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    Schon die Rolle im Independent-Film «Winter's Bone» brachte ihr 2011 mit nur 20 Jahren die erste Oscar-Nominierung ein. Dann wurde sie im Superhelden-Abenteuer «X-Men: Erste Entscheidung» und in Jodie Fosters Tragikomödie «Der Biber» besetzt. Schlielich der Oscar: 2013 verließ der neue Liebling von Publikum und Kritikern die Academy-Awards-Gala in Los Angeles mit einem dieser glänzenden Goldjungen unter dem Arm: Sie war als beste Hauptdarstellerin in der Tragikomödie «Silver Linings» (2012) ausgezeichnet worden.

    Für die Verkörperung einer frustrierten Hausfrau in der Gaunerkomödie «American Hustle» war sie dieses Jahr wiederum für einen Oscar nominiert, nun in der Kategorie «Beste Nebendarstellerin», ging aber letztlich leer aus. Tröstlich: Mit einem Golden Globe, ihrem zweiten, hat es hingegen auch 2014 wieder geklappt.

    Ihren Durchbruch hatte Jennifer Lawrence als starke und kämpferische Heldin Katniss Everdeen in der Blockbuster-Verfilmung des Bestsellers «Die Tribute von Panem». Mühelos spielte sie darin ihre männlichen Kollegen Liam Hemsworth und Josh Hutcherson an die Wand. Lawrence soll im übrigen, so heißt es, seinerzeit auch für die Rolle der Bella in der Verfilmung der «Twilight»-Saga vorgesprochen haben. Die bekam dann Kristen Stewart - zum Glück für Lawrence.

    Entdeckt worden war sie schon mit 14 Jahren in New York. «Ich stand in der Straße und schaute mir gerade Straßentänzer an, als jemand ein Foto von mir gemacht hat», erinnerte sie sich in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. «Von da an ist es losgegangen.» Es folgten zunächst kleinere Rollen in den Krimiserien wie «Monk» oder «Cold Case».

    Die Schauspielerei sei von klein auf ihr Traum gewesen. «Das ist genau das, was ich machen muss, das ist das, wofür ich gemacht bin und wo ich sein muss.» Von ihrer Zukunft habe sie in jenen Tagen zwar eine ganz normale Vorstellung gehabt, insgeheim habe sie ihren späteren Ruhm aber geahnt, verriet sie einmal der amerikanischen «Vogue». Eigentlich hatte sie Mutter und Ärztin werden und in den Südstaaten leben wollen. «Aber ich wusste immer, dass ich berühmt sein werde.» Es sei keine Vision gewesen, aber eine Art verborgene Gewissheit.

    Noch in diesem Jahr gibt es für ihre deutschen Fans ein Wiedersehen mit Lawrence im Kino. Sie ist im ersten Teil von «Die Tribute von Panem - Mockingjay» mit von der Partie, der am 20. November hierzulande anläuft. Kurz vor Weihnachten startet zudem das Drama «Serena» mit Lawrence als Titelheldin bei uns.

    Privat gibt sie sich bodenständig. Lawrence bezeichnet sich als «Countrygirl aus Kentucky» und sagt, sie spiele lieber Feldhockey oder reite mit dem Pferd durch die Gegend als sich auf Cocktailpartys zu langweilen.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    HENSTRIDGE, Natasha kanadische Schauspielerin 40 15.08.1974 Springdale Kanada
    MESSING, Debra amerikanische Schauspielerin 46 15.08.1968 Brooklyn USA
    VARTAN, Sylvie französische Sängerin 70 15.08.1944 Iskretz Bulgarien
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  • 14. August 2014 11:56

    Die Promi-Geburtstage vom 20. August 2014: Amy Adams

    Ein schöneres Kompliment kann sich eine Schauspielerin von einem Regisseur kaum wünschen. «Amy hat das Talent, alles was wir an Lois lieben zu verkörpern: Sie ist klug, zäh, lustig, warm, ehrgeizig und natürlich wunderschön».
    Amy Adams wird 40.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Paul Buck
    Amy Adams wird 40.
     
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    So schwärmte der Filmemacher Zack Snyder von Amy Adams, als er die Schauspielerin als Superman-Freundin und Reporterin Lois Lane für seinen Actionfilm «Man of Steel» (2013) ankündigte.

    Adams, die am Mittwoch (20. August) 40 wird, hat als Hollywoods Verwandlungskünstlerin jede Menge Superkräfte zu bieten. In dem Disney-Hit «Verwünscht» bezauberte sie als die naive Prinzessin Giselle, in dem Drama «Glaubensfrage» versteckte sie ihre rotblonden Haare unter einer Nonnentracht, in der Gaunerkomödie «American Hustle» trumpfte sich als gewieft-verführerische Trickbetrügerin mit Mut zu tiefen Ausschnitten auf.

    In den letzten zehn Jahren wurde sie fünfmal für einen Oscar nominiert, hat den Goldjungen aber noch nicht gewonnen. In diesem Jahr gab es als Trostpflaster zumindest den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einer Komödie, nach fünf Nominierungen ihre erste vergoldete Weltkugel. In der Kriminalgroteske «American Hustle» glänzte Adams an der Seite von Christian Bale und Bradley Cooper in der Rolle der cleveren Verführerin Sydney Prosser.

    Ihre oscar-nominierten Nebenrollen zeigen die enorme Bandbreite von Adams' Talent: In dem Sektendrama «The Master» (2013) war sie die Ehefrau eines charismatischen Gurus (Philip Seymour Hoffman), vordergründig brav, in Wirklichkeit aber berechnende Powerfrau.

    In dem Brüderdrama «The Fighter» (2011) mimte sie die starke Freundin des Underdog-Boxers Micky Ward (Mark Wahlberg). Als naive Nonne, zwischen einem Priester und einer strengen Oberin hin und her gerissen, überzeugte Adams 2009 in dem Gesellschaftsthriller «Glaubensfrage».

    Als Hochschwangere in dem Independent-Drama «Junikäfer» (2006) begeisterte Adams die Zuschauer beim Sundance-Festival, dann die Oscar-Juroren. Sie spielt die einzig Nette in einer verkorksten Familie.

    Den Ruf, nett und bodenständig zu sein, hat Adams mit ihrem berühmten Strahlelächeln nach vielen Erfolgen behalten. Ende Juni machte die Schauspielerin Schlagzeilen, als sie auf einem Flug von Detroit nach Los Angeles ihren Erste-Klasse-Sitz einem US-Soldaten überließ und selbst Economy flog. Bescheiden wehrte der Star vor Reportern der Sendung «Inside Edition» ab, sie habe das nur getan, um selbst aufzufallen. Nein, sie habe lediglich den Truppen einen Dienst erweisen wollen.

    Sie selbst stammt aus einer Soldaten- und Mormonenfamilie. Ihr Vater war in Italien stationiert, dort wurde Amy Lou als viertes von sieben Kindern geboren. Sie wuchs in einem kleinen Ort im US-Staat Colorado auf. Früh lernte sie tanzen und singen. In Hollywood hielt sie sich viele Jahre mit kleinen Fernsehrollen über Wasser.

    Auch nach ihrem Durchbruch in Steven Spielbergs Gaunerkomödie «Catch Me If You Can» (2002) an der Seite von Leonardo DiCaprio musste sie weiter auf gute Angebote warten. Erst nach dem Kritiker-Erfolg «Junikäfer» kam mit dem Disney-Märchen «Verwünscht» 2007 der große Kassenknüller.

    Seitdem ist Adams nicht mehr zu stoppen. Mit Tom Hanks drehte sie «Der Krieg des Charlie Wilson», mit Meryl Streep «Julie & Julia», mit Clint Eastwood «Back in the Game».

    An der Seite von Joaquin Phoenix war sie zuletzt in der futuristischen Love-Story «Her» zu sehen. Mit Christoph Waltz drehte sie kürzlich unter der Regie von Tim Burton «Big Eyes» ab. Die Filmbiografie um ein Künstlerehepaar kommt Ende des Jahres in die Kinos. Auch ihre Superheldenkräfte sind wieder gefragt. Für das im Dreh befindliche Action-Epos «Batman v Superman: Dawn of Justice» holt Regisseur Zack Snyder sie erneut als Lois Lane vor die Kamera.

    Kein Wunder, dass für eine Hochzeit einfach die Zeit fehlt. «Ich werde nicht so bald heiraten», verriet die Schauspielerin im Januar der US-Zeitschrift «Vanity Fair», schwärmte aber liebevoll von ihrem Kollegen Darren Le Gallo, mit dem sie seit über elf Jahren zusammen und seit 2008 Jahren verlobt ist. Die beiden sind Eltern einer vierjährigen Tochter.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    LOVATO, Demi amerikanische Schauspielerin und Sängerin 22 20.08.1992 Dallas USA
    CULLUM, Jamie britischer Jazzmusiker und Sänger 35 20.08.1979 Essex Großbritannien
    HOGER, Hannelore deutsche Schauspielerin und Regisseurin 73 20.08.1941 Hamburg Deutschland
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  • 13. August 2014 13:18

    Die Promi-Geburtstage vom 19. August 2014: Michael Naura

    Auf Bitte des Fotografen setzt sich Michael Naura noch einmal an sein Klavier und spielt Jazz. «Du bist ein guter Typ, das sehe ich sofort», sagt Naura.
    Der Jazzmusiker und Musikjournalist Michael Naura wird 80 Jahre alt.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Markus Scholz
    Der Jazzmusiker und Musikjournalist Michael Naura wird 80 Jahre alt.
     
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    In der Nachkriegszeit war er einer der erfolgreichsten Jazzpianisten in Deutschland, er gehörte zu den besten Jazzmusikern - neben Albert Mangelsdorff, Heinz Sauer, Ernst-Ludwig Petrowsky und dem Vibrafonisten Wolfgang Schlüter. Eine zweite Karriere - bedingt auch durch eine Erkrankung, die ihn zum Pausieren zwang - machte er beim Hörfunk. Von 1971 bis 1999 leitete er ebenso sachkundig wie scharfzüngig die NDR-Jazzredaktion.

    Am 19. August wird Naura 80. «Wir feiern mit der Familie und engen Freunden zuhause, nichts Großes, aber es wird einen Diavortrag mit humorvollen Fotos eines befreundeten Arztes geben», sagt seine Frau Christina.

    Die Gesundheit macht Naura zu schaffen. Von einer Herzerkrankung hat er sich aber erholt. «Es stand Spitz auf Knopf», berichtet seine Frau. Seit 30 Jahren leben beide zusammen, sie hilft ihm im Alter. Er trägt Schmuck von ihr, eine Kette, dazu an den Händen wuchtige Ringe. Seinen Humor hat Naura nicht verloren, macht sogar manches Späßchen mit seinem Krückstock.

    Ihr Zuhause ist ein altes Bauernhaus in der Siedlung Hollbüllhuus in Nordfriesland. Die gemütlichen, fast museal wirkenden Räume sind mit alten Möbeln und Accessoires im Bauernstil gestaltet. An den Wänden hängen Bilder im nordfriesischen Stil. Lange hat Naura auch selbst gemalt und gezeichnet, die vielen Bilder in seinem Arbeitszimmer zeugen davon.

    Naura, 1934 in Memel (heute Klaipeda/Litauen) geboren, kommt als Sechsjähriger mit der Mutter nach Berlin. Hier studiert er Philosophie, Soziologie und spielt nebenher Klavier. Die Musik verdrängt die Wissenschaften. 1953, mit 19 Jahren, gründet er in Berlin das Michael-Naura-Quintett; 1956 Umzug nach Hamburg. Im Jazzkeller in den Colonnaden spielt die 1962/63 zur besten deutschen Band gewählte Formation jahrelang sechs Nächte die Woche.

    «Es war schlimmer als Bergbau, schlimmer als Untertage-Arbeit», berichtete Naura einmal. Die Nächte in verqualmten, alkoholisierten Räumen forderten ihren Tribut. Von 1963 bis 1966 musste Naura pausieren. Die besten Jazzer Deutschlands taten sich zu einer Benefizvorstellung zusammen, um ihm zu helfen, die Kosten für die Behandlungen aufzubringen. Das hatte es in der deutschen Jazzgeschichte nie zuvor gegeben.

    1966 begegnet Naura dem Lyriker Peter Rühmkorf. Die Zusammenarbeit unter dem Stichwort «Jazz und Lyrik» zeigt vielfältige Früchte. Als Leiter der NDR-Jazzredaktion produziert, organisiert, schreibt, sammelt er und macht weiterhin auch Musik. Seine Kritiken sind sprachlich brillant, können aber auch herb ausfallen. «Kaum ein kritisches Wort im Jazz (...) besitzt mehr Gewicht», schrieb einmal die «Frankfurter Allgemeine Zeitung».

    Am Geburtstag würdigen sowohl NDR Kultur als auch NDR Info Naura in Beiträgen. NDR Info bringt darüber hinaus zwei weitere Sendungen - am 22. August (22.05-23.00 Uhr) das Jazz Special ««Radio ist Klang» zu Michael Nauras 80. Geburtstag» und am 23. August (20.15 - 21.00 Uhr) «Jazz Klassiker: NDR Aufnahmen mit Michael Naura». «Mit seiner ausdrucksstarken Stimme gab er seinen Worten im Radio einen hohen Wiedererkennungswert. Facettenreich und intuitiv sprach er ins Mikrofon, mal sanft berührend, mal provozierend», hebt der NDR hervor.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    NURU, Sara deutsches Model 25 19.08.1989 Erding Deutschland
    PERRY, Matthew amerikanischer Schauspieler 45 19.08.1969 Williamstown USA
    BAKER, Ginger britischer Schlagzeuger 75 19.08.1939 London Großbritannien
    © dpa-infocom GmbH
  • 13. August 2014 10:54

    Die Promi-Geburtstage vom 14. August 2014: Mila Kunis

    Bei Mila Kunis dreht sich derzeit alles um das große Familienglück. Die US-Schauspielerin spricht in den Medien nicht nur übers Heiraten, sondern erwartet in den kommenden Wochen auch ihr erstes Kind. Heute wird die künftige Mutter 31 Jahre alt.
    Mila Kunis erwartet ihr erstes Kind.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Jörg Carstensen
    Mila Kunis erwartet ihr erstes Kind.
     
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    Eigentlich hatte die gebürtige Ukrainerin gar nicht vorgehabt, einen Ehebund zu schließen. Das habe sich aber geändert, als sie die Liebe ihres Lebens gefunden habe, erzählte Kunis jüngst dem US-Magazin «W». Der Auserwählte und Vater des Kindes ist ihr Schauspielkollege Ashton Kutcher (36). Das Paar hält die Termine für Geburt und Hochzeit allerdings noch geheim. Fest steht allerdings: Kutcher soll im Kreißsaal dabei sein.

    Ihren ersten Kuss hatten die beiden Schauspielkollegen bereits vor acht Jahren in der TV-Serie «Die wilden Siebziger». Doch von da an hat es noch eine ganze Weile gedauert bis sie wirklich zusammenfanden. Erst seit 2012 wurden Kunis und Kutcher immer häufiger gemeinsam gesichtet. Inzwischen standen sie auch für die US-Serie «Two and a Half Men», in der Kutcher eine Hauptrolle spielt, zusammen vor der Kamera.

    Im Alter von neun Jahren bekam Mila Kunis erstmals Schauspielunterricht. In den Anfangsjahren ihrer Karriere tauchte sie in TV-Serien wie «Baywatch» (1994/95) oder «Eine himmlische Familie» (1996/97) auf. Der große Durchbruch gelang der Schauspielerin mit dem Psychothriller «Black Swan» (2010), in dem sie als Tänzerin neben der Oscar-Gewinnerin Natalie Portman glänzte. 2011 folgte an der Seite von Justin Timberlake die romantische Komödie «Freunde mit gewissen Vorzügen».

    Nachdem die frühere «Sexiest Woman Alive» im schrägen Plüschtier-Film «Ted» (2012) mit Mark Wahlberg (41) und einem lebendigen Teddybären für lustige Unterhaltung gesorgt hatte, verzauberte sie die Kinogänger als hübsche Hexe Theodora in «Die fantastische Welt von Oz» (2013).

    Zuletzt erschien Kunis neben dem gerade gestorbenen Robin Williams auf der Leinwand. In «The Angriest Man in Brooklyn» (2014) gerät sie als Ärztin mit einem miesepetrigen Anwalt (Williams) aneinander.

    In einem Interview mit dem Magazin «Grazia» sagte die Kinodarstellerin einmal: «Wer diesen Job macht, sollte wissen, dass die Filmindustrie kein Schachspiel ist. Fünf Züge im Voraus denken? Geht nicht! Ich kann nur hoffen, dass ich tagtäglich die richtigen Entscheidungen treffe.» Eine Rolle an der Seite des Ausnahmeschauspielers Williams anzunehmen, war sicher kein Fehler.

    BERRY, Halle amerikanische Schauspielerin und Model 48 14.08.1966 Cleveland USA
    BRIGHTMAN, Sarah britische Sängerin 54 14.08.1960 Berkhampstead Großbritannien
    MARTIN, Steve amerikanischer Schauspieler 69 14.08.1945 Waco USA
    © dpa-infocom GmbH
  • 12. August 2014 16:10

    Die Promi-Geburtstage vom 18. August 2014: Volker Lechtenbrink

    Schon als kleiner Junge wollte Volker Lechtenbrink Schauspieler werden. «Ich konnte mir für mich nie etwas anderes vorstellen als die Schauspielerei», sagt Lechtenbrink, der am 18. August 70 Jahre alt wird, im Interview der Nachrichtenagentur dpa.
    Volker Lechtenbrink wird 70.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Britta Pedersen
    Volker Lechtenbrink wird 70.
     
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    Bereits mit acht Jahren hatte er sich als Sprecher für Kindersendungen im Norddeutschen Rundfunk (NDR) beworben - und wurde prompt genommen. Mit 10 Jahren stand er das erste Mal am Hamburger Schauspielhaus auf der Bühne, begutachtet von niemand Geringerem als Gustaf Gründgens. Der große Durchbruch kam mit 14 Jahren, als er in Bernhard Wickis Antikriegsfilm «Die Brücke» (1959) einen der sieben Jungen spielte, die kurz vor Kriegsende eine Brücke verteidigen.

    «Was kann einem Besseres passieren, als sein Leben lang mit der «Brücke» identifiziert zu werden?», sagt Lechtenbrink, der mit seinen langen blonden Haaren, dem grauen Drei-Tage-Bart und der modernen Hornbrille immer noch jugendlich wirkt. «Ich hatte Glück mit meiner Karriere. Irgendwie hat sich stets etwas Neues ergeben», sagt der Schauspieler mit der markanten, rauchigen Stimme. Nach dem Erfolg mit «Die Brücke» ging er wenig später, ein Jahr nach der mittleren Reife, vom Gymnasium Johanneum ab, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hamburger Staatlichen Hochschule für Bildende Künste und dem privaten Hamburger Schauspielstudio Hildburg Freese.

    Erste Stationen führten ihn nach Hannover, Köln, Berlin, München und immer wieder Hamburg, wo er nach seiner Flucht aus dem ostpreußischen Cranz über Bremen aufgewachsen ist und noch heute lebt. Mit 26 Jahren hatte er bereits rund 60 Bühnen- und 50 Fernsehrollen gespielt. «Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen», sagt Lechtenbrink. Seine Lieblingsrollen erkenne man daran, dass er sie mehrmals gespielt habe: Den Prinzen von Homburg, des Teufels General, Bleichenwang in «Was Ihr wollt» und Bruno in «Die Ratten». «Ich habe alles gespielt: vom Mörder bis zum Liebhaber, vom Verbrecher bis zum Komiker», sagt Lechtenbrink und lehnt sich entspannt zurück.

    In den 1970er Jahren entdeckte er sein Faible für die Musik und veröffentlichte 1976 seine erste und gleich erfolgreiche Platte «Der Macher». Längst in der Musikszene etabliert und nach zwölf Langspielplatten, verabschiedete er sich 1989 wieder aus dem Musikgeschäft. Zwischendurch hatte er auch noch drei Musiksendungen moderiert. Dem Theater und auch dem Fernsehen blieb er während all dieser Ausflüge immer treu. Hinzu kam 1995 noch der Job des Intendanten bei den Bad Hersfelder Festspielen, 2004 übernahm er für drei Jahre die Leitung des Hamburger Ernst Deutsch Theaters - die er aber gerne wieder abgab, da ihm «das ganze Organisatorische» nach eigenen Angaben nicht so liegt.

    «Ich war immer so neugierig. Und ich hatte auch Glück. Ich mochte diese Wechsel, damit man nicht in Routine verfällt», sagt er über seine Vielseitigkeit. Auch in seinem Privatleben geht es recht turbulent zu. Insgesamt viermal war der Schauspieler verheiratet, betont aber gleichzeitig das herzliche Verhältnis zu seinen Ex-Frauen, darunter die Schauspielerinnen Anja Topf und Jeanette Arndt. «Das waren Abschnitte meines Lebens, mit allen verstehe ich mich sehr gut. Wir fühlen uns miteinander verbunden.»

    Mit seiner jüngsten Tochter Sophie (22) stand er bereits gemeinsam auf der Bühne, passend zu seinem 70. Geburtstag hat seine Tochter Saskia (47), Drehbuchautorin, ein Stück über sein bewegtes Leben geschrieben. Titel: «Leben, so wie ich es mag», benannt nach einem seiner erfolgreichsten Songs. Die Uraufführung ist für den 30. Oktober am Ernst Deutsch Theater geplant. «Darin werde ich zum ersten Mal seit 30 Jahren auch wieder singen», verrät er schmunzelnd.

    Name Beruf Alter Geburtsdatum Geburtsort Land
    MIKA libanesisch-britischer Sänger 31 18.08.1983 Beirut Libanon
    SLATER, Christian amerikanischer Schauspieler 45 18.08.1969 New York USA
    FERCH, Heino deutscher Schauspieler 51 18.08.1963 Bremerhaven Deutschland
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  • 11. August 2014 10:31

    Die Promi-Geburtstage vom 16. August 2014: Pierre Richard

    Zottelige graue Haare, Jeans, Halskette und extrem lässig: Wenn Pierre Richard sagt, dass er sich nicht so alt fühlt wie er wird, glaubt man ihm das aufs Wort. Nicht nur wegen seines coolen Aussehens.
    Pierre Richard feiert 80. Geburtstag.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Maxim Shipenkov
    Pierre Richard feiert 80. Geburtstag.
     
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    Er habe den Eindruck, noch immer ein Jugendlicher zu sein, erklärte der Komiker im französischen Fernsehsender «Europe 1» vor wenigen Wochen. Anlass seines TV-Auftritts war seine One-Man-Show in der legendären Pariser Music Hall Olympia, mit der er seinen Geburtstag vorfeierte. Der Schauspieler, der mit «Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh» berühmt wurde, wird an diesem Samstag (16. August) 80 Jahre alt.

    «Der Freitag der 13 von Pierre Richard» hieß seine Schau. Gespielt und erzählt hat er die wichtigsten Momente seines Lebens - mit viel Witz und Humor. Der Titel war ein Wink mit dem Zaunpfahl, denn Richard hat vor allem als Film-Tollpatsch und sympathischer Unglücksvogel seine Karriere bestritten.

    In seiner Erinnerung seien ihm die Ohrfeigen geblieben, die er vor der Kamera hat einstecken müssen, erzählte er indem TV-Interview schmunzelnd. Und davon gab es viele: als zerstreuter Geiger, der ungewollt ins Visier der Geheimdienste geraten ist, als langer Blonder mit den roten Haaren oder als Blonder mit den blauen Augen. Vor allem Gérard Depardieu habe eine kräftige Hand gehabt, gestand er weiter. Mit dem Obelix-Star hat Richard mehrere Filme gedreht, darunter «Ein Tollpatsch kommt selten allein» und «Zwei irre Spaßvögel».

    Zerstreut, harmlos, sympathisch und mitleiderregend: Das komödiantische Talent gilt als unumstrittener Nachfolger von Louis de Funès und als Buster Keaton à la française, auch wenn er in den letzten Jahren versuchte, von seinem Tollpatsch-Image loszukommen. Er spielte in Tragikomödien wie «Die Rezepte eines verliebten Kochs» und «Das Findelkind». Allein in den vergangenen drei Jahren stand er in vier Filmen vor der Kamera. Mit «Und wenn wir alle zusammenziehen?» war er 2011 auch in Deutschland erfolgreich.

    Neugierig bleiben, auch wenn man hin und wieder ins Fettnäpfchen tritt, lautet seine Devise. «Solange man Projekte hat, bleibt man jung», pflegt er zu sagen. Dementsprechend umtriebig ist sein Leben. So besitzt er in Paris ein Restaurant für Spezialitäten der marokkanischen Küche, ist seit 1986 Winzer in Südfrankreich und hat vor knapp zwei Jahren einen Weinkeller in Paris eröffnet. Der Name: Le P'tit comptoir du Grand Blond - Der Kleine Schanktisch des Großen Blonden.

    Name Beruf Alter Geburtsdatum Geburtsort Land
    WILLIS, Rumer amerikanische Schauspielerin 26 16.08.1988 Paducah USA
    MADONNA amerikanische Popsängerin 56 16.08.1958 Bay City USA
    CAMERON, James kanadischer Regisseur 60 16.08.1954 Kapuskasing Kanada
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  • 11. August 2014 10:24

    Die Promi-Geburtstage vom 13. August 2014: Erika Berger

    Neulich auf einem Markt in der Kölner Innenstadt: Erika Berger hat ihren Einkaufszettel zuhause liegen lassen und versucht sich zu erinnern, was alles drauf stand. Da sagt plötzlich eine Frau neben ihr: «Frau Berger, darf ich sie mal was fragen?»
    Erika Berger hat früher Sexthemen in die Wohnzimmer gebracht.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Henning Kaiser
    Erika Berger hat früher Sexthemen in die Wohnzimmer gebracht.
     
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    Wie sich herausstellt, ist die Frau längere Zeit Single gewesen, jetzt bahnt sich eine Beziehung an - was soll sie da beachten? Erika Berger empfiehlt: «Sie müssen keine Hemmungen haben, Sie schauen tadellos aus. Aber tun Sie was für sich, gönnen Sie sich zum Beispiel ein neues Kleid!»

    Dass sie bis ans Ende ihrer Tage auf Sexthemen angesprochen werden würde, hatte ihr Oswalt Kolle - der «Aufklärer der Nation» - noch vor ihrer ersten Sendung 1987 prophezeit. «Tu es!», hatte er ihr mit Blick auf die Sendung geraten. «Aber rechne damit, dann auf immer und ewig für dieses Thema zuständig zu sein!» Am Mittwoch (13. August) wird Erika Berger 75, und spätestens jetzt weiß sie, dass er recht hatte. Dabei ist es mittlerweile fast ein Vierteljahrhundert her, seit sie in der RTL-Live-Sendung «Eine Chance für die Liebe» am roten Telefon Zuschauerfragen beantwortete.

    «Es war Aufklärungsarbeit, weil die Leute wirklich nicht wussten, was Sache war», erzählt sie. Das Internet gab es noch nicht, nur die «Bravo», die Stadtbücherei und die beste Freundin. Psychologen warfen Berger damals vor, sich ohne entsprechende Ausbildung zur Expertin aufzuschwingen. «Dabei habe ich nie gesagt, dass ich Psychologin bin», verteidigt sie sich. «Ich bin immer Journalistin gewesen.» Wenn sie mal etwas nicht wusste, rief sie Oswalt Kolle an, der kannte die Grundlagenforschung. «Ich dagegen bin jetzt nicht so ein großer Studienleser», gibt sie zu. «Ich löse Probleme eher aus dem Herzen heraus.»

    Ihre wichtigste Botschaft - «Sprecht doch mal miteinander!» - ist heute noch so aktuell wie damals. Und auch sonst ist ihr aufgefallen: «Es werden immer noch dieselben Fragen gestellt. «Er hat mich angelogen - warum macht er das?» «Er ist nicht zärtlich zu mir - wieso küsst er mich nicht?» Diese Themen bleiben.»

    Nach wie vor erkennen die Leute sie auf Anhieb. «Etwas verrät mich, und das ist meine Stimme!» Die Stimme mit der bayerischen Färbung hat man einfach abgespeichert: «Hallo, hier ist Erika Berger, wer spricht?» Ihr zweites Markenzeichen waren die gekonnt übereinandergeschlagenen Beine. Zurzeit hat sie zwar eine Sehnenscheidenentzündung im Fuß, aber sie bewegt sich immer noch sehr behände. Auf ihre tadellose Figur ist sie stolz - «ich bin durchaus eitel». Dafür macht sie Ausdauer- und Krafttraining und geht sonntags im Hallenbad schwimmen - ab 19 Uhr ist es fast leer, hat sie festgestellt: «Dann sind alle schon weg, weil sie noch «Tatort» gucken wollen.» Manchmal geht sie sogar auf die große Rutsche - als einzige Erwachsene unter lauter Kindern.

    Erika Berger fühlt sich wohl in ihrer Haut, das spürt man deutlich. «Ich bin wieder ein durch und durch glücklicher Mensch.» Sieben Jahre nach dem plötzlichen Herztod ihres Mannes Richard Mahkorn ist das keine Selbstverständlichkeit. Die Arbeit, so sagt sie, habe ihr geholfen, den Schicksalsschlag zu verkraften. Vier Jahre führte sie das Medienbüro ihres Mannes weiter, inzwischen hat sie es aufgegeben. «Es war mir einfach zuviel. Ich genieße jetzt das Leben.» Sich Gedanken über den Tod zu machen, liegt nicht in ihrer Art: «Je älter man wird, desto klarer wird auch, dass das Leben endlich ist. Deshalb sollte man sich jetzt vorrangig mit Dingen beschäftigen, die Spaß machen. Man muss weiterhin auf das Leben neugierig sein, denn es hält noch so einiges bereit!»

    Obwohl sie gebürtige Münchnerin ist und auch ihre beiden Kinder und die Enkel dort wohnen, will sie nicht aus Köln wegziehen. Sie wohnt direkt über einem Pub in der Innenstadt, in der unmittelbaren Umgebung kennt sie fast jeden. Sie kocht leidenschaftlich gern und geht viel aus. Ihren Geburtstag feiert sie mit ungefähr zehn engen Freunden in einem Restaurant.

    Und der Sex? Sie lacht herzhaft. «Oswalt Kolle hat mir mal einen sehr guten Satz gesagt: «Erika, du musst wissen, wer in der Jugend viel geübt hat, der kann's auch noch im Alter!»»

    Name Beruf Alter Geburtsdatum Geburtsort Land
    MORRISON, James britischer Popsänger 30 13.08.1984 Rugby Großbritannien
    MAKATSCH, Heike deutsche Schauspielerin 43 13.08.1971 Düsseldorf Deutschland
    BLEIBTREU, Moritz deutscher Schauspieler 43 13.08.1971 München Deutschland
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  • 10. August 2014 11:50

    Die Promi-Geburtstage vom 12. August 2014: Mark Knopfler

    Der Mann steht für den Sound der 80er Jahre: Mark Knopfler, Kopf und Gesicht der Dire Straits, hat mit Songs wie «Walk of Live» oder «Brothers in Arms» den Musikgeschmack der Jahre vor dem Fall des Eisernen Vorhangs entscheidend mitgeprägt.
    Mark Knopfler wird 65.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Robin Townsend/Archiv
    Mark Knopfler wird 65.
     
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    Hörbar und familienfreundlich, irgendwie aber auch ein bisschen innovativ und anders - dafür steht der begnadete Gitarrist, Sänger und Songwriter Mark Knopfler bis heute. Am 12. August wird Knopfler 65 Jahre alt.

    Knopfler ist damit etwas jünger als die Vertreter der ganz großen britischen Musikergeneration, der etwa die Beatles, die Rolling Stones oder The Who angehören. Der kleine Mark wurde somit auf dem Nährboden groß, den andere bereits bereitet hatten. Die Gitarre gehörte damals in Newcastle, wo Mark und sein Bruder David nach dem Umzug der Familie aus dem schottischen Glasgow aufwuchsen, zur Grundausstattung.

    Viel professioneller war sein Weg zum Profi-Musiker aber auch nicht. Der Sohn eines aus Ungarn geflüchteten Juden und einer britischen Lehrerin trat zunächst als Hobby-Gitarrist in Newcastle und Leeds auf. Bei einem Besuch bei seinem Bruder David in London lag er schlafend mit Stiefeln und Gitarre in der Küche, als Davids Mitbewohner John Illsley von einer durchfeierten Nacht nach Hause kam. Es dauerte nicht mehr lange, bis die drei mit weiteren Musikern 1977 die Dire Straits gründeten.

    Mark Knopfler sagt heute: «Musik war immer das, was ich machen wollte.» Bis zum Alter von 28 Jahren klappte das allerdings nicht so recht. Hauptberuflich versuchte er sich in dieser Zeit unter anderem als Nachwuchs-Journalist bei der «Yorkshire Evening Post» in Leeds. Er schrieb zum Beispiel Konzertkritiken. Mark Knopfler wird heute als Musiker beschrieben, der Journalisten nicht besonders mag. Wenn ihm Interviewfragen zu dumm vorkommen, kann schon einmal passieren, dass er weitgehend verstummt. Wie viele Musikerkollegen gibt auch der Mann, der 120 Millionen Alben verkauft hat, Interviews vor allem dann, wenn es gerade eine neue Platte oder eine neue Tournee zu bewerben gilt.

    Vielleicht liegt das Desinteresse an den Medien aber auch ein bisschen an deren Enthüllungen. Knopfler, der über seine erfolgreichen Jahre mit den Dire Straits, als Solo-Künstler und als Produzent für viele Größen des Musik-Business Abermillionen verdient hat, wird wie eine Reihe anderer britischer Prominenter mit einem Steuervermeidungs-Netzwerk auf der Kanalinsel Jersey in Verbindung gebracht.

    Die Spekulationen belasten seine Arbeit eher weniger. 2012 brachte er mit «Privateering» ein neues Album heraus - das Überzeugendste seit «All The Roadrunning» aus dem Jahr 2006, wie das Fachblatt «Rolling Stone» befand. «Je älter ich werde, desto mehr will ich schreiben», sagte Knopfler damals. «Keine Ahnung, ob das daran liegt, dass ich glaube, die Zeit rennt mir davon.»

    Ist auch egal: Mit seinem Beitrag zu Eric Claptons Gedächtnis-Album für den im vergangenen Jahr gestorbenen Gitarren-Gott JJ Cale hat Knopfler schon wieder ein Meisterstück abgeliefert.

    Name Beruf Alter Geburtsdatum Geburtsort Land
    BALOTELLI, Mario italienischer Fußballspieler 24 12.08.1990 Palermo Italien
    TIKARAM, Tanita britische Sängerin 45 12.08.1969 Münster Deutschland
    METHENY, Pat amerikanischer Jazzgitarrist 60 12.08.1954 Lee's Summit USA
    KNOPFLER, Mark britischer Rockmusiker 65 12.08.1949 Glasgow Großbritannien
    HAMILTON, George amerikanischer Schauspieler 75 12.08.1939 Memphis USA
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  • 01. August 2014 11:45

    Die Promi-Geburtstage vom 08. August 2014: Jan Josef Liefers

    Eigentlich mag er Krimis nicht besonders. Trotzdem hat es Jan Josef Liefers zu einem der beliebtesten TV-Ermittler Deutschlands gebracht.
    Jan Josef Liefers wird 50.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Jens Kalaene
    Jan Josef Liefers wird 50.
     
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    Im «Tatort» Münster geht er seit 2002 als schnöseliger Gerichtsmediziner Boerne auf Verbrecherjagd und fährt gemeinsam mit seinem Kollegen Axel Prahl alias Kommissar Thiel regelmäßig Traumquoten ein.

    Daneben ist der gebürtige Dresdner in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen präsent und steht als Musiker auf der Bühne. Die Klatschspalten stellen ihn und seine ebenfalls aus der DDR stammende Frau Anna Loos (43) gern als Traumpaar vor - was beide bestreiten. Am Freitag (8. August) feiert Liefers 50. Geburtstag.

    In seiner «Tatort»-Rolle als Prof. Dr. Karl-Friedrich Boerne tritt der Schauspieler mit viel Sinn für Witz und Situationskomik als arroganter Rechthaber auf, der allenfalls durch die Überzeichnung liebenswerte Seiten gewinnt. Allein mit der Folge «Summ, summ, summ» erreichte das Ermittler-Duo in Münster vergangenes Jahr fast 13 Millionen Zuschauer - der erfolgreichste «Tatort» seit 20 Jahren.

    «Hier kann man Geschichten machen, die schrulliger und vielleicht auch ein bisschen popeliger sind als in Berlin oder New York, die aber dafür auch viel mehr berühren», sagte Liefers einmal. Absichtlich hat er seinem Wagner-liebenden Professor Bart und Brille verpasst. «Boerne sollte anders aussehen als ich, damit ich problemlos andere Rollen spielen kann.»

    Und davon hat Liefers reichlich. Zu den Highlights gehörte etwa die Hauptrolle als Chirurg Richard Hoffmann in der vielgelobten Bestsellerverfilmung von Uwe Tellkamps Wenderoman «Der Turm» (2012). Für den SAT.1-Quotenhit «Das Wunder von Lengede» erhielt er 2004 den Adolf-Grimme-Preis. Und seinen Durchbruch schaffte er 1997 mit gleich zwei Kassenschlagern - mit Helmut Dietls Gesellschaftssatire «Rossini oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief» und dem Roadmovie «Knockin' on Heaven's Door».

    In die Schauspielerei wurde Liefers, wie er sagt, «reingeboren». Seine Eltern arbeiteten in Dresden am Theater, auch sein Großvater war Schauspieler, er wuchs praktisch im Theater auf. Weil er als Künstlerkind im «Arbeiter- und Bauernstaat» kein Abitur machen durfte, lernte er zunächst Tischler an der Semperoper in Dresden und absolvierte dann die renommierte Schauspielschule «Ernst Busch» in Berlin.

    Mit gerade mal 25 trat er am 4. November 1989 - kurz vor dem Fall der Mauer - als Redner bei der legendären Alexanderplatz-Demonstration auf, bei der Hunderttausende gegen Gewalt und Unterdrückung im Stasi-System protestierten. «Ich habe keine wehmütigen Gefühle, wenn ich an die DDR denke. Ich war kein Fan dieses Staates und weine ihm keine Träne nach», sagte er dem Magazin «Stern», betont aber auch: «Du wirst nicht plötzlich Wessi, nur weil die Grenze offen ist.»

    Seine Frau Anna Loos, Schauspielerin aus Brandenburg und seit 2006 Frontfrau der Rock-Band Silly, hat Liefers bei den Dreharbeiten zum Roadmovie «Halt mich fest» kennengelernt. Das Paar ist seit zehn Jahren verheiratet und lebt mit zwei Töchtern, Hund und Katze im bürgerlichen Berliner Stadtteil Steglitz. Zudem hat Liefers zwei Kinder aus früheren Beziehungen. Mit Loos war er mehrfach auch gemeinsam auf dem Bildschirm zu sehen - etwa 2013 in dem ARD-Film «Nacht über Berlin» als Liebespaar in der beginnenden NS-Zeit.

    Trotz seiner Popularität als Schauspieler wollte sich Liefers nie allein darauf festlegen lassen - er arbeitet auch als Regisseur, Drehbuchautor und Filmkomponist. 2002 veröffentlichte er sein Popmusik-Debüt «J.J.@Oblivion», das an intelligente Pop-Bands wie Blur oder die Flaming Lips erinnerte. Im September soll ein neues Album erscheinen. Für sein soziales Engagement, unter anderem für ein Kinderhospiz, erhielt er 2011 den deutschen Verdienstorden.

    Wie lange Liefers den Fans bei all diesen Aktivitäten als Prof. Boerne erhalten bleibt, ist offen. «Auch eine lustige und interessante Konstellation wie unsere hat wahrscheinlich eine Halbwertszeit», sagte er Anfang des Jahres. «Irgendwann wird es genug sein, und dann werden wir aufhören.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    KÖNIG, Ralf deutscher Comic-Zeichner und Drehbuchautor 54 08.08.1960 Soest Deutschland
    STOLZE, Lena österreichisch-deutsche Schauspielerin 58 08.08.1956 Ost-Berlin DDR
    CARRADINE, Keith amerikanischer Schauspieler, Sänger und Komponist 65 08.08.1949 San Mateo USA
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  • 31. Juli 2014 10:24

    Die Promi-Geburtstage vom 05. August 2014: Helene Fischer

    Sie heizt nicht nur der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ein: Schlagerstar Helene Fischer ist ein Phänomen.
    Helene Fischer wird 30.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Daniel Reinhardt
    Helene Fischer wird 30.
     
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    Jogi Löws Jungs hat sie mit ihrem Lied «Atemlos durch die Nacht» auf die Spiele der WM in Brasilien eingestimmt. Und sie war nach dem gewonnenen Finale bei der Feier in Berlin dabei, wo sie eine Zeile ihres Hits für das Spektakel umtextete: «Spür', was Fußball mit uns macht.»

    Am 5. August wird die Sängerin 30 Jahre alt. Der Begriff «Sängerin» ist dabei ein wenig kurz gegriffen: Sie ist Tänzerin, Akrobatin, Schauspielerin, Moderatorin und Sängerin in einer Person.

    Ihre Lieder mögen nicht jedem gefallen, aber die, die sie mögen, sind in millionenfacher Gesellschaft - ob Jung oder Alt, Mann oder Frau, im In- oder im Ausland. Ihre Musik hat sich seit ihrem Karrierestart ebenso gewandelt wie ihr Auftreten. «Und morgen früh küss ich dich wach» aus dem ersten Album «Von hier bis unendlich» von 2005 klingt wie klassischer Schlager, «Atemlos» auf dem Album «Farbenspiel» von 2013 schon fast wie Deutsch-Pop. Und während Helene Fischer früher in langen Kleidern auftrat, zeigt sie heute deutlich mehr Haut. Gern wird sie mit Andrea Berg verglichen.

    Was ist ihr Phänomen? «Helene Fischer kam zumindest anfangs auch immer sehr unschuldig wie ein Engel auf die Bühne und war jemand, die durften die Männer verehren, ohne dass die Frau eifersüchtig wurde», sagt der Bochumer Schlagerforscher Ingo Grabowsky. «Auch wenn sie sich ja heute sehr stark optisch freizügiger gibt, glaube ich, dass sie insgesamt dieses Bild des Engels immer noch darstellt.» Und sie biete nicht nur Schlager bei ihren Konzerten, sondern auch Akrobatik und internationale Songs.

    Am 5. August 1984 kam Helene Fischer in Krasnojarsk in Sibirien zur Welt. «Ich trage eine russische Seele in mir», sagte sie 2011 der Schweizer Tageszeitung «Blick». Ende der 80er Jahre zog sie mit ihrer Familie nach Wöllstein in Rheinland-Pfalz. «Wir sind stolz auf sie», sagt der Verbandsgemeinde-Bürgermeister Gerd Rocker, der Helene Fischer noch als Kind kennt. Er würde sie gern zum Konzert dorthin holen.

    Nach der Schulzeit ging es nach Frankfurt, wo Helene Fischer an der Stage & Musical School eine Ausbildung zur Musical-Darstellerin machte. Familienbande ist ihr wichtig. Ihre Eltern Peter und Maria sowie ihre Schwester Erika sind bei Konzerten oft dabei. Helene Fischer lebt in Hessen und auf Mallorca, ist aber meist unterwegs.

    Heimat ist für sie da, wo ihre Familie ist. «Ich habe zurzeit noch keinen bestimmten Ort, zu dem ich mich hingezogen fühlen würde und den ich als Heimat bezeichnen könnte», sagte sie 2013 in einem dpa-Interview. Mit ihrem jüngsten Album hält sich Helene Fischer seit Wochen in den Charts. In der NDR-Talkshow bekannte sie im März: «Ich weiß ja selbst nicht, wie lange diese Phase anhält. Ich genieße es einfach.» Und später: «Ich muss ja nicht so wie früher bei allen Dorffesten irgendwie dabei sein.» Da musste sie selbst schmunzeln. In diesem Jahr moderierte sie den Musikpreis Echo und heimste selbst zwei Auszeichnungen ein, so auch in der Kategorie «Album des Jahres».

    Fast jeder meint, Helene Fischer zu kennen. Sie ist präsent in Shows und Zeitschriften. Und doch unnahbar. Sie schirmt sich so ab, wie es bei ihrer Bekanntheit noch möglich ist.

    Ein Porträt über sie wäre unvollständig, wenn nicht der Name Florian Silbereisen fällt. Der Mann, mit dem sie seit 2008 zusammen ist. Der Mann, der wie sie als Multitalent gilt. Der Mann, dem sie das Lied «Wär' heut' mein letzter Tag» widmete, wie sie selbst 2011 in «Blick» verriet. «Vor jedem Schlafengehen telefonieren wir», sagte sie 2012 der «Bild».

    Ab 25. September geht Helene Fischer auf Tour. 2015 singt sie in über 15 Stadien. Vor den Auftritten kommt stets ein Ritual: Mit Band und Tänzern steht sie im Kreis und motiviert ihr Team. Zu ihrem Erfolg beigetragen haben auch ihr Manager Uwe Kanthak, der Komponist Jean Frankfurter und die Texterin Kristina Bach. Was hört sie selbst gern? Zum Beispiel Céline Dion und Jon Bon Jovi, verriet sie «Planet Interview» 2013.

    Künstlerkollegen haben eine hohe Meinung von ihr. «Helene Fischer ist einfach so, dass man sagt: Oh Mann, die ist wirklich perfekt», sagte Barbara Schöneberger im Februar. Roland Kaiser attestierte ihr im April: «Qualität setzt sich durch.» Und Hape Kerkeling bezeichnete sie und Andrea Berg im März als «Top-Granaten des Schlagers».

    «Fehlerfrei» heißt ein Lied auf ihrem aktuellen Album. Der Titel scheint wie für sie geschaffen. Im Text heißt es allerdings auch: «Keiner ist fehlerfrei! Was ist denn schon dabei?»

    Wie sie ihren Geburtstag feiert, ist ein Geheimnis. Ihr Management möchte die Sängerin bis Jahresende vor zu viel Rummel bewahren - keine Interviews. Hat sie bei dem Erfolg noch Wünsche? Ja: Der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» sagte die 1,58 Meter große Frau 2012: «Ein paar Zentimeter mehr wären schön.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    KRUSE, Anja deutsche Schauspielerin 58 05.08.1956 Essen Deutschland
    MITTERMAIER, Rosi deutsche Skirennläuferin 64 05.08.1950 Reit im Winkl Deutschland
    RAMÍREZ, Sergio nicaraguanischer Schriftsteller und Politiker 72 05.08.1942 Masatepe Nicaragua
    © dpa-infocom GmbH
  • 30. Juli 2014 16:51

    Die Promi-Geburtstage vom 01. August 2014: Sam Mendes

    Sein Terminkalender scheint oft übervoll zu sein. Zumindest soll der britische Bühnen- und Filmregisseur Sam Mendes zunächst mit dem Kopf geschüttelt haben, als die Produzenten ihn für das 24. James-Bond-Filmabenteuer gewinnen wollten. Gerade hat er aber doch zugesagt.
    Der britische Regisseur Sam Mendes wird 49. Foto: Facundo Arrizabalaga © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Der britische Regisseur Sam Mendes wird 49. Foto: Facundo Arrizabalaga
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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    Es könnte sich in barer Münze auszahlen, auf Sam Mendes gewartet zu haben. Der Regisseur, der heute 49 Jahre wird, hat es wenigstens geschafft, mit «Skyfall» (2012) einen wahren Kassenschlager zu landen: den kommerziell erfolgreichsten Bond-Film aller Zeiten. Ist es möglich, den eigenen Rekord zu brechen? Die Zukunft wird es zeigen.

    Nach größeren Theaterprojekten, die für ihn Vorrang hatten, nimmt Mendes demnächst also wieder auf dem Regiestuhl Platz, um den weltberühmten Geheimagenten 007 – verkörpert von Daniel Craig (46) – erneut auf die Jagd nach Bösewichten zu schicken. Der Kinostart des Films basierend auf einem Drehbuch von Neal Purvis und Robert Wade mit John Logan ist für den Herbst 2015 angekündigt. Die drei Autoren waren auch für das «Skyfall»-Skript verantwortlich.

    Geboren am 1. August 1965 als Sohn eines Hochschuldozenten und einer Kinderbuchautorin im englischen Reading, geht Mendes im nur unweit entfernten Oxford zur Schule und studiert danach Englisch an der Cambridge University. Sein Bachelor-Examen hat er 1987 in der Tasche. Er geht zum Theater und bringt, gerade 24 Jahre alt, Tschechows «Kirschgarten» mit Judi Dench, heute 79, in London auf die Bühne. Schnell macht er sich bei der Shakespeare Company einen klingenden Namen. Seine Inszenierungen von «Troilus und Cressida» mit Ralph Fiennes (51) und «Richard III.» mit Simon Russell Beale (53) werden bejubelt.

    Er ist noch keine 30, als er den Posten des künstlerischen Direktors vom Donmar Warehouse in London übernimmt. Unter anderem bringt er Tennessee Williams' «Glasmenagerie» und das Musical «Cabaret» neu auf die Bühne. Bald kennt man ihn und seine Inszenierungen auch in New York.

    Der Millenniumswechsel steht bei Mendes dann ganz im Zeichen der tragikomischen Sozialsatire «American Beauty» (1999). Für dieses Regiedebüt beim Film, mit dem er laut «Imdb.com» zufolge vergleichsweise bescheidene 150 000 Dollar verdient, wird der Brite im Jahr 2000 mit einem Golden Globe und vor allem einem Oscar ausgezeichnet. Im selben Jahr heftet ihm zu Hause in England die Queen zudem einen Order of the British Empire (CBE) ans Revers. Kurzum: Er arbeitet nicht nur mit etlichen Stars aus Hollywood wie Nicole Kidman oder Tom Hanks zusammen, er ist selbst einer.

    Mendes pendelt zwischen den Welten, zwischen Bühne und Filmset, zwischen Europa und den USA. Er scheint den Erfolg in seinem Metier gepachtet zu haben. Von der Kritik hochgelobt werden beispielsweise das Kriegsdrama «Jarhead» mit Jake Gyllenhaal (2005), bei dem Mendes ebenso den Hut aufhat wie beim Gesellschaftsdrama «Zeiten des Aufruhrs» (2008) mit Leonardo DiCaprio (38) und Kate Winslet (38), mit der er damals schon seit fünf Jahren verheiratet ist. Mit ihr hat er auch einen Sohn, geboren 2003 in New York.

    Die Ehe wird nicht auf ewig halten. Seit 2010 ist das Glamour-Paar geschieden. Der Grund für die Trennung soll Medienberichten zufolge die Schauspielerin Rebecca Hall (32) gewesen sein.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    SCHWEINSTEIGER, Bastian deutscher Fußballspieler 30 01.08.1984 Kolbermoor Deutschland
    MEIKLOKJES, Enie van de deutsche Moderatorin und Sängerin 40 01.08.1974 Potsdam DDR
    MILBERG, Axel deutscher Schauspieler 58 01.08.1956 Kiel Deutschland
    © dpa-infocom GmbH
  • 24. Juli 2014 09:31

    Die Promi-Geburtstage vom 25. Juli 2014: Barbara Meier

    Tausende Mädchen und junge Frauen träumen von einer Karriere als Model. Viele erhoffen sich von der ProSieben- Castingshow «Germany's Next Topmodel» die Eintrittskarte für ein Leben im Rampenlicht.
    Gern gesehener Gast auf dem roten Teppich: Barbara Meier beim Filmfest München.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Felix Hörhager
    Gern gesehener Gast auf dem roten Teppich: Barbara Meier beim Filmfest München.
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Felix Hörhager
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    Eine große internationale Laufstegkarriere hat bislang zwar keine der Gewinnerinnen hingelegt, einen gewissen Bekanntheitsgrad haben aber alle erreicht. Dazu gehört auch Barbara Meier, die sich im Finale 2007 durchsetzte und heute 28 Jahre alt wird.

    Bei ihrem Sieg war die Mathematikstudentin aus Regensburg gerade mal 20 und hatte nach Angaben von ProSieben die Maße 81-61-94. Als Hobbys nannte die 1,74 Meter große Frau mit den roten Haaren EDV und Rock'n'Roll.

    «Die ersten Schritte waren wahnsinnig schwer und mit sehr viel harter Arbeit verbunden», erzählte Barbara Meier dem Magazin «Closer». Ihre Karriere begann nicht in den Fashion-Metropolen New York oder Mailand, sondern in Athen und Istanbul. «Dort habe ich meist sieben Tage die Woche, zwölf Stunden am Tag in Fotostudios verbracht, oft tagelang kein Sonnenlicht gesehen und hatte gerade so viel Freizeit, um meine Kleidung zu waschen und ab und zu ins Fitness-Studio zu gehen.»

    Neben ihrer Model-Karriere hat sich Barbara Meier inzwischen auch verstärkt der Schauspielerei zugewandt. «Schreie der Vergessenen» hieß ihr Spielfilmdebüt von 2011, der auf ProSieben gezeigt wurde. In dem Mystery-Thriller war sie als gehörloses Medium zu sehen. Mit ihrer Leistung war Barbara Meier damals nicht komplett zufrieden: «An manchen Stellen im Film ist mir aufgefallen, dass ich ein bisschen mehr Abwechslung in den Ausdruck hätte reinbringen können - daran möchte ich noch arbeiten», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

    Und das scheint sich alles gut zu entwickeln. Gerade erst stand Barbara Meier für den TV-Märchenfilm «Siebenschön» vor der Kamera, der zu Weihnachten 2014 ausgestrahlt werden soll.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    USLAR, Moritz von deutscher Journalist, Theaterautor und Schriftsteller 44 25.07.1970 Köln Deutschland
    MÜLLER, Ina deutsche Kabarettistin, Sängerin und Moderatorin 49 25.07.1965 Köhlen Deutschland
    IMAN amerikanisches Model und Schauspielerin 59 25.07.1955 Mogadischu Somalia
    © dpa-infocom GmbH
 
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Die Promi-Geburtstage vom 01. September 2014: Per Kirkeby
Markus Lüpertz hält ihn für den besten Künstler Skandinaviens: Die Rede ist von dem Dänen Per Kirkeby, der heute seinen 76. Geburtstag feiert. «Koloristische Sensationen», nennt der Kunsthistoriker Siegfried Gohr seine Bilder.
http://www.arcor.de/content/unterhaltung/people/geburtstage/2605074,1,Die-Promi-Geburtstage-vom-01.-September-2014%3A-Per-Kirkeby,content.html
http://www.arcor.de/iimages/gimages/mt7CjtiNJbwV5nQ1dMxB7fxUiUdZ4GvxyJjUsVNb20g=.jpg
 
<b>Largo Winch - Die Burma Verschwörung</b><br/>Mo. 01.09. / 20.15 / ZDF<br/><br/>Kaum hat Largo Winch (Tomer Sisley) sein Milliardenerbe gegen eine Intrige aus den eigenen Reihen verteidigt, steht schon das nächste Abenteuer für ihn an. Die Vergangenheit holt ihn ein: Eine Frau, die er einmal sehr geliebt hat, beschuldigt ihn, im Auftrag seines verstorbenen Vaters Nerio die Militärjunta in Burma (Myanmar) unterstützt zu haben. © ZDF / Cedric ArnoldLargo Winch - Die Burma Verschwörung
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Zitatecheck: Wer hat's gesagt?

 
"Als Teenager war ich besessen von James Bond."
 
 
 
 
 

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