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  • 25. September 2014 14:38

    Die Promi-Geburtstage vom 29. September 2014: Margot Hielscher

    Margot Hielscher ist auch ein paar Tage vor ihrem 95. Geburtstag noch ein wenig Diva. «Über mein Alter möchte ich nicht reden, das ist doch für eine Frau keine amüsante Angelegenheit», sagt die Schauspielerin und Sängerin in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.
    Die Schauspielerin Margot Hielscher (2007).  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Ursula Düren
    Die Schauspielerin Margot Hielscher (2007).
     
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    «Das Älterwerden ist eine Tatsache, über die ich nicht nachzudenken pflege. Es ist etwas, das passiert und ich muss es ertragen.» Dennoch: Sie könne sich nicht beschweren, habe schließlich noch kein «Zittern im Gehirn», und dass sie noch gesund sei, sei «in jedem Fall ein Glücksfall».

    Einem Glücksfall verdankte es Hielscher auch, dass sie in Deutschland eine vielseitige und erfolgreiche Karriere hingelegt hat, dass sie inzwischen längt eine dieser Frauen ist, die gern als «Grande Dame» oder «Ikone» der deutschen Unterhaltungsindustrie bezeichnet werden. Die gebürtige Berlinerin arbeitete ab 1939 als Kostümbildnerin beim Film; ein Jahr später wurde sie von einem Regisseur entdeckt und gleich für ihre erste Schauspielrolle verpflichtet: Als Hofdame an der Seite von Zarah Leander in dem Film «Das Herz der Königin».

    Es folgten zahlreiche Auftritte, bevorzugt in Liebeskomödien, in denen Hielscher auch ihre hervorragende Gesangsstimme unter Beweis stellen konnte. So drehte sie gemeinsam mit Curd Jürgens den Klassiker «Frauen sind keine Engel». Während des Zweiten Weltkriegs zählte sie zu den beliebtesten deutschen Filmdarstellerinnen. Heinz Rühmann war ebenso von ihr fasziniert wie zahlreiche Soldaten, vor denen sie mehrfach als Sängerin zur Truppenbetreuung auftrat. Ihre große Liebe aber war der Film- und Schlagerkomponist Friedrich Meyer. 1959 heirateten die beiden, die Ehe hielt bis zu Meyers Tod im Jahr 1993.

    Nach Kriegsende wandte sich Hielscher immer mehr der Musik zu, feierte fulminante Auftritte, als sie für amerikanische Soldaten sang, und absolvierte mehrere Tourneen. Es existieren heute mehr als 400 Gesangsaufnahmen von ihr. Als eine der Ersten stand Hielscher 1957 beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson - dem heutigen Eurovision Song Contest - für Deutschland auf der Bühne. In dem Lied «Telefon, Telefon» schmachtete sie in einen Telefonhörer, belegte Platz 4 und durfte ein Jahr darauf erneut für Deutschland antreten. Mit «Für zwei Groschen Musik» wurde sie Siebte.

    In ihrer eigenen Sendung «Zu Gast bei Margot Hielscher», die ab Mitte der 60er Jahre im Bayerischen Fernsehen lief, stellt die Künstlerin ein weiteres Talent unter Beweis: Das lockere Plaudern mit prominenten Freunden und Gästen. Bei ihr waren über 700 Prominente zu Gast, darunter Maurice Chevalier, Leonard Bernstein und Romy Schneider. Ihre letzte Fernsehrolle spielte Hielscher 1994, danach zog sie sich aus dem Filmgeschäft zurück. Das Singen hingegen hat sie nie aufgegeben.

    Ihren 95. Geburtstag will Hielscher ohne große Feier daheim in München verbringen, wo sie seit 72 Jahren lebt. «Der 29. September wird voll gehagelt sein mit Anrufen und Gratulationen, wie das eben so läuft üblicherweise», sagt Hielscher und seufzt. Für jemanden, der über sein hohes Alter nicht nachdenken will, klingt das eher nach Pflichttermin als nach Freudentag.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    MERTESACKER, Per deutscher Fußballspieler 30 29.09.1984 Hannover Deutschland
    ELENIAK, Erika amerikanische Schauspielerin 45 29.09.1969 Glendale USA
    BUHROW, Tom deutscher Journalist 56 29.09.1958 Siegburg Deutschland
    © dpa-infocom GmbH
  • 23. September 2014 15:42

    Die Promi-Geburtstage vom 27. September 2014: Gwyneth Paltrow

    Kaum hat sich die US-Schauspielerin Gwyneth Paltrow von ihrem Mann Chris Martin getrennt, da hat sie schon wieder einen Neuen - allerdings nur im Film: In «Mortdecai» gibt sie die Geliebte eines von Johnny Depp verkörperten Kunsthändlers auf der Suche nach Nazi-Gold.
    Gwyneth Paltrow wird 42.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Fredrik von Erichsen
    Gwyneth Paltrow wird 42.
     
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    Nach dieser Nebenrolle in der neuen Krimikomödie von David Koepp (ab Februar 2015 im Kino) hat der spanische Regisseur Carlos Saura die Amerikanerin, die fließend Spanisch spricht, in seinem Biopic über den «Guernica»-Maler Pablo Picasso (1881-1973) besetzt. In «33 Dias» wird sie als die Pariser Künstler-Muse und Malerin Dora Maar (1907-1997) an der Seite von Antonio Banderas (Picasso) zu sehen sein. Heute wird Paltrow 42 Jahre alt.

    Geboren am 27. September 1972 in Los Angeles als Tochter eines Regisseurs und einer Schauspielerin, brach Paltrow ihr Kunstgeschichte-Studium ab, um sich voll auf die Schauspielerei konzentrieren zu können. Schnell wurde sie in Hollywood entdeckt, auch bei ihrem Patenonkel Steven Spielberg gab durfte sie sich einmal ausprobieren. Mit dem Kinoerfolg «Shakespeare in Love» gelang ihr 1998 dann der internationale Durchbruch. Für ihre Rolle als (fiktive) Freundin von William Shakespeare wurde die damalige Mitzwanzigerin nicht zuletzt mit einem Oscar und einem Golden Globe in der Kategorie «Beste Hauptdarstellerin» ausgezeichnet.

    Danach war nichts mehr wie vorher. Für den neuen weiblichen Filmstar standen ab Ende der 90er Jahre nun Rollen unter anderem in «Der talentierte Mr Ripley» (1999), in «Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn» (2005) oder in allen drei «Iron Man»-Folgen (2008, 2010 und 2013) an.

    «Ich war nicht besonders wählerisch und habe Glück gehabt, dass ich ein paar gute Filme gemacht habe, doch ich habe auch schrottige gedreht», zitiert «Imdb.com» die Schauspielerin selbstkritisch.

    Sicher war nicht jeder Wurf ein Volltreffer, doch der Erfolg hat überwogen - und sich selbstverständlich auch in barer Münze ausgezahlt. Entsprechend taucht Paltrows Name immer wieder ganz oben in den jährlichen Bestenlisten des US-Magazins «Forbes» auf. Allein zwischen Juni 2013 und Juni 2014 soll sie 19 Millionen Dollar eingenommen haben und besetzt damit aktuell den vierten Platz im «Forbes»-Ranking.

    Weniger glücklich scheint es zuletzt in ihrer Ehe zugegangen zu sein. Nur wenige Wochen nach ihrem zehnten Hochzeitstag gaben Paltrow und der britische Popmusiker Chris Martin (Coldplay) im März dieses Jahres bekannt: «Mit Herzen voller Traurigkeit haben wir entschieden, uns zu trennen.» Nicht zuletzt ihren beiden Kindern Apple und Moses zuliebe wollten sie aber weiterhin als Familie verbunden bleiben. Tatsächlich tauchen im Internet regelmäßig Fotos der vier auf, die sie bei gemeinsamen Unternehmungen zeigen.

    So schlagzeilenträchtig das Liebes-Aus des vermeintlichen Traumpaars auch gewesen ist, scheint das «conscious uncoupling», wie sie das nennen, die «bewusste Ent-Partnerung» also, weniger dramatisch verlaufen zu sein als Paltrows vorherige Trennungen: Sie war früher einmal mit ihrem Kollegen Ben Affleck zusammen, davor mit Brad Pitt sogar verlobt. Welchen Weg sie privateinschlagen will, ist unbekannt.

    Beruflich geht es für die schöne Blondine aber schon in wenigen Tagen weiter. Als nächstes wird die zweifache Mutter laut «Deadline.com» neben Julia Roberts im Mystery-Drama «The Secret in Their Eyes» («In deinen Augen») mitspielen. Die Dreharbeiten mit dem Regisseur und Drehbuchautor Billy Ray sollen im Oktober in Los Angeles beginnen.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    LAVIGNE, Avril kanadische Rocksängerin 30 27.09.1984 Napanee Kanada
    SCHRADER, Maria deutsche Schauspielerin 49 27.09.1965 Hannover Deutschland
    MEAT LOAF amerikanischer Rocksänger 67 27.09.1947 Dallas USA
    © dpa-infocom GmbH
  • 23. September 2014 09:00

    Die Promi-Geburtstage vom 30. September 2014: Udo Jürgens

    Er hat Klatschtanten humorvoll in den Sahnetod geschickt und griechischen Wein zum Ohrwurm gemacht. Er hat Spießigkeit und Heuchelei in ehrenwerten Häusern entlarvt. Und immer, immer wieder hat Udo Jürgens die Sonne, die Hoffnung und die Liebe hochleben lassen.
    Udo Jürgens wird 80.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Britta Pedersen
    Udo Jürgens wird 80.
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Britta Pedersen
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    Heute wird der große Entertainer 80 Jahre alt - und fühlt sich nach eigenem Bekunden wie mit knapp über 50. Grund genug, noch mal richtig durchzustarten. Mit einem neuen Album und einer Tournee, bei der auch sein legendärer Bademantel nicht fehlen wird.

    Kluge Texte zu großen Melodien - das ist seit Jahrzehnten das Markenzeichen dieses Ausnahmestars der Unterhaltungskunst. Seine Karriere gleicht einer Rekordstatistik: Jürgens komponierte mehr als 1000 Songs, von denen etliche zu Superhits wurden. Er spielte mehr als 50 Alben ein und verkaufte mehr als 100 Millionen Tonträger.

    Seine Live-Auftritte mit Hits wie «Es wird Nacht, Señorita», «Aber bitte mit Sahne», «Griechischer Wein» oder «Immer wieder geht die Sonne auf» sind für viele auch heute noch einfach Kult. Bei Tourneen durch fast ganz Europa erlebten ihn Millionen Menschen auf der Bühne.

    Schon als Junge spielte der 1934 in Klagenfurt geborene Sohn der großbürgerlichen deutsch-österreichischen Familie Bockelmann Mundharmonika und Akkordeon, bald auch Klavier. Doch beinahe wäre in der ungeliebten Hitlerjugend die Musikerkarriere des Udo Jürgen Bockelmann verhindert worden: Das junge Talent bekam eine so brutale Ohrfeige, dass seine Hörfähigkeit auf einer Seite vermindert wurde.

    Krieg und Nachkriegszeit seien auch für ihn bedrückende Jahre gewesen, berichtete Jürgens 2004 in seinem Bestseller «Der Mann mit dem Fagott». Damals entstand wohl schon jenes «unstillbare Harmoniebedürfnis», zu dem Jürgens sich stets bekannte.

    Manch anderen in der Unterhaltungsbranche hätte so ein Grundgefühl zu watteweichem Schmusekitsch verleiten können. Jürgens hingegen bewies als «Chansonnier deutscher Sprache», dass Popmusik und geistiger Anspruch keineswegs Gegensätze sein müssen. Dafür verlieh ihm die Republik Österreich 1985 den Berufstitel «Professor» - und das, obwohl Jürgens längst in die steuerfreundliche Schweiz umgezogen war, wo der Millionär in einer Prachtvilla am Zürichsee wohnt.

    «Als Komponist und Textdichter ist es Udo Jürgens gelungen, unvergessliche Melodien mit mal heiteren, mal nachdenklichen und philosophischen Texten zu vereinen», hieß es in der Laudatio, als er 2014 in Berlin für sein Lebenswerk vom Musikrechteverwerter Gema geehrt wurde.

    Zur deutschen Hauptstadt hat der Star eine besondere Beziehung. Auch als 1989 die Mauer fiel und Ostdeutsche zu Zehntausenden nach West-Berlin strömten, war Jürgens gerade in Berlin. «Wir haben mehr als nur eine Träne zerdrückt, sind uns mit wildfremden Menschen in den Armen gelegen», berichtete er einige Jahre später. «Ich habe 5000 Mark genommen und den Leuten in die Tasche gesteckt, in Hundertern, ganz heimlich.»

    Ein Jahr vorher schon sagte Jürgens mit dem Song «Moskau - New York» das Ende des Kalten Krieges voraus: «In Berlin wird die Mauer von beiden Seiten zerschlagen, als gemeinsame Fackel wird Freiheit ins Morgen getragen.»

    Die Prophezeiung geriet 1988 angesichts einer Kontroverse in den Hintergrund, die «der Moralist am Klavier» («taz») mit dem Song «Gehet hin und vermehret Euch» auf dem selben Album auslöste. Das Lied wurde als Angriff auf die Haltung des Vatikans zur Empfängnisverhütung gedeutet und bei vielen Rundfunkanstalten mit einem Sendeverbot belegt.

    Den internationalen Durchbruch ersang sich der spätere «Schlager-Professor» 1966 bei seiner dritten Teilnahme am Eurovision Song Contest (damals noch: Grand Prix Eurovision) mit einem Lied, das auf der Liste seiner Evergreens weit oben steht: «Merci, Chérie».

    Lange danach erklärte Jürgens zur Begeisterung vieler Rentner «Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an. Mit 66 Jahren, da hat man Spaß daran.» Doch selbst mit 80 ist für ihn an Ruhestand gar nicht zu denken. Kurz vor dem Geburtstag hat er ein neues Album veröffentlicht - mit dem leicht koketten Titel «Mitten im Leben».

    «Dass ich dieses Album schreiben konnte, in diesem Alter, das erfüllt mich mit einer unheimlichen Hoffnung», sagt er im dpa-Gespräch. Mit seiner ab Oktober geplanten «Mitten im Leben»-Tournee will Jürgens genau das schaffen, was schon seit Jahrzehnten das Ziel seiner Bühnenshows ist: «Die Menschen sollen den Konzertsaal glücklich verlassen.»

    Mit dabei ist auch wieder ein weißer Bademantel: «Das ist eine Tradition geworden, die man auch als Marotte bezeichnen könnte.» Einst in Hamburg, bei seinem ersten abendfüllenden Konzert, wurde er immer wieder für Zugaben auf die Bühne gerufen. Schließlich erschien er - zum Vergnügen des Publikums - im Bademantel. «Und heute ist es so», sagt der Star schmunzelnd, «dass man von meinem Bademantel mehr spricht als von mir.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    COTILLARD, Marion französische Schauspielerin 39 30.09.1975 Paris Frankreich
    SIEGEL, Ralph deutscher Komponist und Produzent 69 30.09.1945 München Deutschland
    ILLIC, Bata jugoslawischer Schlagersänger 75 30.09.1939 Belgrad Jugoslawien
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  • 22. September 2014 12:34

    Die Promi-Geburtstage vom 24. September 2014: Diana Körner

    Krimi oder Familienserie, Komödie oder Liebesfilm - Diana Körner gehört zu den bekanntesten Gesichtern der deutschen Fernsehunterhaltung. Auch auf den Theaterbühnen zwischen Hamburg und München ist die Schauspielerin regelmäßig zu sehen.
    Vom Krimi zur TV-Romanze: Schauspielerin Diana Körner wird 70.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Ursula Düren
    Vom Krimi zur TV-Romanze: Schauspielerin Diana Körner wird 70.
     
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    Aus den Klatschspalten der Illustrierten hält sich die blonde Wahl-Münchnerin jedoch heraus. Heute wird Diana Körner 70. Ihren Ehrentag verbringt sie mit Familie und Freunden in Venedig, wie sie der Nachrichtenagentur dpa verriet.

    In der jüngeren Vergangenheit war die Schauspielerin mit der warmherzigen Ausstrahlung häufig in Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen und ähnlichen Romanzen zu sehen. Diana Körner deswegen auf das vermeintlich leichte Genre festzulegen, wird ihrer Karriere nicht gerecht.

    «Es gibt einfach relativ wenig Rollen für Menschen in meinem Alter», bringt es die Schauspielerin auf den Punkt. Selbst für Großmütter würden im Fernsehen heute immer öfter jüngere Darstellerinnen engagiert. «TV-Rollen werden immer unrealistischer besetzt, nur damit das Programm jünger wird.» Dabei werde das Publikum älter. Das Schauspielerdasein gestalte sich dadurch immer schwieriger. «Wenn man sich nur durch diesen Beruf verwirklichen will, dann kann das eine traurige Angelegenheit werden.»

    An Ausgleich im Leben fehlt es Diana Körner nicht. Eine große Familie mit zwei Töchtern und mehreren Enkeln hält die Schauspielerin auf Trab. «Langeweile kenne ich nicht», sagt sie. «Ich habe unentwegt etwas zu tun, auch wenn ich nichts zu tun habe - denn dann muss ich regenerieren.» Und wenn sie selbst gerade nicht vor der Kamera oder auf der Bühne steht, dann geht sie gern als Zuschauerin ins Theater. Da jettet die Schauspielerin nach eigener Aussage auch mal nach London, wenn sie eine bestimmte Aufführung sehen will.

    Beruflich ist die Wahl-Münchnerin auch gut beschäftigt, erst kürzlich hat sie eine Episodenrolle für «Die Bergretter» gedreht. Das war für sie völliges Neuland, wie sie verrät. «Ich bin jemand, der eher ans Meer als in die Berge fährt.» Durch die Dreharbeiten sei sie an Orte gekommen, die sie sonst vermutlich nie gesehen hätte. «Im Nachhinein war das ein ganz tolles Erlebnis. Ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben Bergschuhe an den Füßen», erzählt sie und lacht.

    Schon als Kind wusste Diana Körner genau, was sie werden wollte. Ihr Berufswunsch stand fest, als sie als Neunjährige im Theater George Bernard Shaws «Die Heilige Johanna» sah. Mit 14 Jahren bewarb sie sich bei der UFA, es folgten Rollen an der Studentenbühne der Frankfurter Uni. Mit 21 Jahren hatte sie den Abschluss an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum in der Tasche.

    Danach folgten zahlreiche Engagements an verschiedenen Theatern. Seit 1967 zog es sie zu Film und Fernsehen. Der Bühne blieb sie aber immer treu, zuletzt spielte sie in diesem Sommer in Berlin in dem Stück «Der Totentanz», und ab Spätherbst geht sie mit dem Stück «Jetzt oder nie - Zeit ist Geld» auf Tournee, wie Körner ankündigte.

    Das Leben hat es mit der Schauspielerin jedoch nicht immer gut gemeint: 1992 starb ihr zweiter Ehemann, der Schauspieler Werner Kreindl, bekannt als langjähriger «Soko 5113»-Kommissar im ZDF. Vor allem ihre zwei Töchter hätten ihr in dieser Zeit Kraft gegeben, berichtete Körner einmal. Für Lara-Joy und Jenny-Joy war die Mutter auch beruflich ein Vorbild. Beide sind Schauspielerinnen.

    Der Blick zurück fällt bei Diana Körner trotz schwerer Zeiten positiv aus: «Ich habe unendliches Glück gehabt», sagt sie. Und solange ihr die Schauspielerei Freude und Vergnügen bereitet, will sie weiter vor der Kamera und auf der Bühne stehen.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    CATTON, Eleanor neuseeländische Schriftstellerin 29 24.09.1985 London Kanada
    KOCH, Valerie deutsche Schauspielerin 40 24.09.1974 Kirchheim unter Teck Deutschland
    WARD, Megan amerikanische Schauspielerin 45 24.09.1969 Los Angeles USA
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  • 22. September 2014 11:45

    Die Promi-Geburtstage vom 28. September 2014: Brigitte Bardot

    Nur 95 Minuten dauert der Film «Und immer lockt das Weib». Sie genügten 1956, um Brigitte Bardot zur begehrtesten und bekanntesten Französin weltweit zu machen. Bald gab es Zehntausende Fotos von ihr, Auftritte des Sexsymbols führten zu Massenaufläufen und Hysterie.
    Brigitte Bardot 1964 beim Badeurlaub in der Bucht von Buzios (Brasilien).  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / UPI
    Brigitte Bardot 1964 beim Badeurlaub in der Bucht von Buzios (Brasilien).
     
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    Heute sind aktuelle Fotos selten. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere hatte sich die Diva von der Leinwand verabschiedet und als «Menschen- und Gesellschaftsverächterin» in ihre Villa «La Madrague» in St. Tropez zurückgezogen. Seitdem sorgt sie mit militanten Tierschutzaktionen und ausländerfeindlichen Hetzreden für Schlagzeilen. «Ich werde mein ganzes Leben lang sagen, was ich denke, ob das gefällt oder nicht», lautet einer der Lieblingssätze der Bardot, die heute 80 wird.

    Mit ihrer Devise «Freiheit, Gleichheit, Sinnlichkeit» hat BB, wie die französische Skandalpresse das blonde Vollweib auch nannte, schon vor mehr als 50 Jahren eine ganze Nation geschockt. Das war 1956, als sie sich im Evaskostüm in «Und immer lockt das Weib» von Roger Vadim lasziv im Sand von St. Tropez räkelte. In einem Frankreich, in dem schon barfüßig zu tanzen ein mittlerer Skandal war, brach die verführerische Schmollmund-Blondine alle Tabus.

    Bardots sexuelle Freiheit fing da, wo die ihrer damaligen Schauspielkolleginnen aufhörten: beim Dekolleté-Ansatz. Dass aus jeder Pore ihrer Haut Sinnlichkeit strömte, veranschaulichen zahlreiche bislang unbekannte Fotos in «Brigitte Bardot. Eine Hommage». Das vor kurzem erschienene Buch ist in Zusammenarbeit mit ihr entstanden.

    Mit Filmen wie «Die Wahrheit», «Die Verachtung» und «Viva Maria» schrieb BB nicht nur Filmgeschichte. Sie hat mit ihrer Sinnlichkeit, selbstbestimmten Weiblichkeit und Erotik der sexuellen Revolution den Weg bereitet. Sie schuf ein neues Frauenbild. Weibliche Schönheit durfte sexy und selbstbewusst sein. Ungeniert offenbarte sie ihren Traumkörper den gierigen Objekten der Fotografen. Aus ihren Affären machte sie keinen Hehl. Während ihr Ehemann Vadim mit ihr «Und immer lockt das Weib» drehte, begann sie mit Filmpartner Jean-Louis Trintignant eine Beziehung.

    Die Liste ihrer Liebhaber ist lang. Sacha Distel, Gilbert Bécaud und Serge Gainsbourg gehörten dazu, aber auch der deutsch-schweizerische Industriellenerbe Gunter Sachs, mit dem sie von 1966 bis 1969 verheiratet war. Der 2011 verstorbene Playboy ließ für sie sogar Tausende von Rosen aus einem Hubschrauber regnen. «Ich habe viel und leidenschaftlich geliebt. Das liegt in meiner Natur», sagte BB in einem Interview vor wenigen Wochen der Wochenzeitung «Paris Match». Sie war viermal verheiratet und hat einen Sohn, dessen Erziehung sie weitgehend dem Vater, Schauspieler Jacques Charrier, überließ.

    «Ich bin Brigitte Bardot, und diese Brigitte Bardot, die da oben auf der Leinwand lebt, diese Brigitte Bardot wird niemals sechzig sein», prophezeite sie der Welt, die ihr zu Füßen lag. Sie hat Wort gehalten. Auf dem Höhepunkt ihres Ruhms hat sie nach über 45 Filmen und 80 Liedern ihre Karriere abgebrochen - mit rund 40 Jahren. Sie habe zu stark unter der mangelnden Freiheit gelitten, die sie diese aufgezwungene Berühmtheit gekostet habe, erklärte sie.

    Die Bardolâtrie, der Wirbel um sie, hätte sie nach eigenen Angaben fast umgebracht. «Niemand kann sich vorstellen, wie grauenerregend das war. Ein Martyrium. Ich konnte nicht so leben», erinnerte sich Bardot. An ihrer radikalen und gleichzeitig mutigen Entscheidung konnte auch das verlockende Angebot nichts ändern, einen Film mit dem US-amerikanischen Schauspieler und Herzensbrecher Marlon Brando für eine Million Dollar zu drehen.

    Heute lebt Bardot mit ihren geliebten Tieren zusammen in ihrer Villa «La Madrague», die sie zu einer «Stiftung zur Rettung der Tiere in aller Welt» gemacht hat. Ein Kindertraum. Denn als Mädchen wollte sie nicht Schauspielerin werden, sondern Ballerina, und einen Bauernhof besitzen, um dort kranke Tiere zu pflegen.

    Aus ihrem Kampf gegen Tierquälerei hat sie mittlerweile ihren Lebensinhalt gemacht. Von ihrem Kultstatus zehrt sie noch heute, wenn sie Frankreichs Landwirtschaftsministerium wegen unsauberer Praktiken in Schlachthäusern mit dem Gericht droht, ihre französische Staatsangehörigkeit aufgeben will, weil zwei Zirkuselefanten mit Tuberkuloseverdacht getötet werden sollen, und sie sich von Frankreichs Präsidenten François Hollande zu ihrem 80. Geburtstag das Verbot von Pferdemetzgereien wünscht.

    Bardot kommt aus einem erzkonservativen Pariser Elternhaus. Das erklärt für einige Franzosen auch ihre einstige anarchistische Sexualität. Für ihre Sympathie für die Front National (FN) jedoch bringen immer weniger ihrer Landsleute Verständnis auf. Seit Beginn der 1990er-Jahre zählt die Ex-Schauspielerin zur extremen politischen Rechten. Wegen ihrer hetzerischen Äußerungen gegen Homosexuelle, Frankreichs Linke, Obdachlose und illegale Einwanderer musste sie in den vergangenen Jahren immer wieder vor Gericht.

    Wegen ihrer Heirat mit einem führenden Mitglied der Front National verlor ihre Stiftung auch zahlreiche finanzielle Förderer. Dennoch hält BB unbeirrbar an ihrer politischen Überzeugung fest. FN-Chefin Marine Le Pen sei die einzige, die Frankreich vor dem Untergang retten könne - als Jungfrau von Orléans des 21. Jahrhunderts. Bardot hat schon immer gesagt, was sie denkt - ob das gefällt oder nicht.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    DUFF, Hilary amerikanische Schauspielerin und Sängerin 27 28.09.1987 Houston USA
    PALTROW, Gwyneth amerikanische Schauspielerin 42 28.09.1972 Los Angeles USA
    RUSH, Jennifer amerikanische Sängerin 54 28.09.1960 New York USA
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  • 19. September 2014 08:43

    Die Promi-Geburtstage vom 26. September 2014: Peter Turrini

    Ich will Weltmeister im Skifliegen werden, lasse diesen Plan jedoch fallen, weil er meine Ernennung zum Papst unmöglich macht.» Einer der mal skurrilen, mal traurigen, meist nachdenklichen Sätze aus dem Buch «C'est la vie» von und über Peter Turrini.
    Ein Prosit auf die lustige Lebenskatastrophe - Peter Turrini wird 70.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Norbert Försterling
    Ein Prosit auf die lustige Lebenskatastrophe - Peter Turrini wird 70.
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Norbert Försterling
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    Zu seinem 70. Geburtstag am Freitag (26. September) hat der österreichische Dramatiker seinen «Lebens-Lauf», so der Untertitel, mit Hilfe von Tagebuchstellen, Gedichten und Briefauszügen ergründet.

    Eine Revue als Buch und Bühnenprogramm - ein weiteres Kapitel in seinem Werk, das mehr als 30 Theaterstücke, in 30 Sprachen übersetzte Bücher, Hörspiele, Drehbücher und Opernlibretti umfasst. Am Wiener Theater in der Josefstadt feierte «C'est la vie» vor kurzem als 70-minütige Szenenfolge Premiere - und geriet eher zu einem Wohlfühlprogramm als zu einem wilden Turrini-Abend.

    Auch wenn die Finanzkrise ihren Höhepunkt scheinbar überschritten hat, sind ihre Mechanismen Turrinis nächstes Thema. «Vor einigen Jahren hat es ja geheißen, dass uns die Ozonlöcher umbringen werden, aber inzwischen glaube ich, dass es eher die Arschlöcher sind, die mit den weißen Hemden und den Hosenträgern, die die Welt in den Abgrund stürzen», sagt er in bekannter Drastik. Also schreibe er aktuell mit der Autorin Silke Hassler ein Stück über die «Spekulantenkomödie». Das Thema sei zu ernst, um nicht eine Komödie draus zu machen.

    Drastik hat ihn bekanntgemacht. Ohne diplomatische Umschweife machte er von Beginn seiner Karriere an auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam. In «Rozznjogd», das ihm 1971 zum Durchbruch verhalf, ließ er zwei Stadtmenschen auf eine Müllhalde fliehen. Das Paar befreit sich von allen gesellschaftlichen Zwängen und wird zum Opfer von Rattenjägern. Mit dem Passionsspiel «Tod und Teufel» erzürnte Turrini das christlich-konservative Bürgertum. Im Laufe der Jahre habe er sehr große Neugier auf die Geschichten, auf die Selbstdarstellung der Menschen entwickelt, sagte Turrini einmal.

    Die heutige Selbstinszenierung mittels «Selfies» findet er entsprechend eher schauerlich. «Dass man zunehmend nur noch sich selbst im Auge hat, das ist doch ziemlich armselig. Das ist, als würde man die Onanie als einzige Form der Liebe betreiben.»

    Vorurteile, Verlogenheiten und traditionelle Moralvorstellungen sind der Stoff seiner oft dialektgefärbten Werke, und diese brachten Turrini den Ruf eines zynischen Bürgerschrecks ein. Unter Burgtheater-Direktor Claus Peymann wurde der Dramatiker neben Thomas Bernhard und Elfriede Jelinek zur prägenden Figur der Bühne.

    Turrini hatte in seinem Elternhaus nicht gerade ein behütetes, konfliktfreies Dasein. Die Kindheit sei geprägt gewesen von «Karambolagen», bekannte er einmal in einem Interview. Sein erstes Geld verdiente er später als Holzfäller und Stahlarbeiter, Werbetexter, Barmann und Hotelmanager. Aus den ganz frühen Jahren stammt sein Arbeitsutensil. Die Schreibmaschine, auf der er heute noch seine Texte verfasst, sei ein Geschenk zur Firmung 1958 gewesen, erzählt er. «Inzwischen ist sie schon rostig und klapprig und ich kann nur auf ihr und mit ihr dichten.»

    Zu seinem Geburtstag gönnt sich der Dichter, dessen «theatralischer Fieberkopf immer mehr glüht» und mit dem Schreiben von Stücken kaum nachkommt, einen romantischen Abend. Er will mit seiner Geliebten in einem Weinkeller anstoßen: «Wir werden unser Glas erheben und darüber lachen, was für eine lustige Katastrophe das Leben doch ist.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    BLAKE, James britischer Musiker 26 26.09.1988 London Großbritannien
    MÜLLER, Richy deutscher Schauspieler 59 26.09.1955 Mannheim Deutschland
    WALTERS, Minette britische Krimi-Autorin 65 26.09.1949 Bishop's Stortford Großbritannien
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  • 19. September 2014 08:37

    Die Promi-Geburtstage vom 25. September 2014: Michael Douglas

    Mit grau meliertem Bart und länglichen weißen Haaren ließ sich Michael Douglas Anfang September beim Filmfestival im kanadischen Toronto blicken.
    Michael Douglas wird 70. Foto: Etienne Laurent © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Michael Douglas wird 70. Foto: Etienne Laurent
     
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    Der neue Look ist nicht etwa ein Fashion-Statement zum 70. Geburtstag, den der Hollywoodstar an diesem Donnerstag (25. September) feiert. Sondern rein beruflicher Natur, versicherte der Schauspieler Reportern in Toronto. In seinem nächsten Film, dem Superheldenstreifen «Ant-Man», spielt der Oscar-Preisträger den ergrauten Professor und Wissenschaftler Dr. Hank Pym.

    Nur wenige Wochen vor dem runden Jubiläum des Schauspielers sind die Dreharbeiten in Atlanta (US-Staat Georgia) angelaufen. Dort werde Douglas auch seinen Geburtstag verbringen, teilte sein Sprecher Allen Burry der Nachrichtenagentur dpa mit. Weiteres wollte er nicht verraten.

    Wird es eine Familienfeier geben? Douglas und seine Frau Catherine Zeta-Jones haben am selben Tag Geburtstag. Die walisische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin («Chicago») ist 25 Jahre jünger. Vor einem guten Jahr hatte das Paar nach fast 13 Jahren Ehe eine Beziehungspause eingelegt. Seitdem wurden die Eltern von Sohn Dylan und Tochter Carys bei Premieren und anderen Events wieder Seite an Seite gesehen.

    Die letzten Jahre waren für Hollywoods Power-Paar nicht leicht. Cameron Douglas, der Sohn aus erster Ehe mit der Produzentin Diandra Douglas, sitzt seit 2010 wegen Drogenhandels eine längere Haftstrafe ab. Zeta-Jones leidet unter Depressionen und musste mehrfach in einer Klinik behandelt werden. 2010 stellten Ärzte bei Douglas Kehlkopfkrebs fest. Während monatelanger Chemotherapie und anderen Behandlungen verlor er stark an Gewicht, doch 2011 erklärte Douglas, er habe den Krebs besiegt.

    Mit dem Drama «Liberace - Zuviel des Guten ist wundervoll» feierte Douglas im vergangenen Jahr ein couragiertes Comeback. In Steven Soderberghs Biopic über den schwulen Entertainer und Pianisten Liberace (1919-1987) verwandelte er sich im weißen Hermelinkostüm in den grell-glamourösen Show-Star. Matt Damon spielte den jungen Lover Scott Thorson. Der mutige Einsatz wurde belohnt. Douglas holte die Emmy-Trophäe und den Golden Globe als bester Schauspieler in einem TV-Film.

    Die Krebserkrankung habe ihn als Schauspieler freier und mutiger gemacht, sagte Douglas unlängst beim Filmfest in Toronto. Er habe jetzt mehr Selbstvertrauen und ein größeres Verlangen, unterschiedliche Sachen auszuprobieren.

    Im Schatten seines berühmten Vaters Kirk Douglas (97, «Spartacus») hatte es der Sohn anfangs in Hollywood nicht leicht. Seinen eigenen Platz fand Michael in den 1970er Jahren als feinfühliger Detektiv in der TV-Serie «Die Straßen von San Francisco». Bald kam ein noch größerer Erfolg hinzu. Gerade 31 Jahre alt, produzierte er «Einer flog über das Kuckucksnest». Das Psychodrama mit Jack Nicholson gewann fünf Oscars, darunter als bester Film auch für Douglas als Produzenten.

    Den zweiten Oscar holte Douglas 1988 für seine Hauptrolle als skrupelloser Finanzhai Gordon Gekko in Oliver Stones Börsendrama «Wall Street». 2010 trat er für Stone in «Wall Street - Geld schläft nicht» noch einmal mit aalglatter Miene und undurchsichtigen Machenschaften vor die Kamera.

    In den Jahrzehnten dazwischen zeigte Douglas die ganze Bandbreite seines Könnens. Mit Jane Fonda drehte er den Atomkraft-Thriller «Das China Syndrom», Glenn Close stellte ihm in «Eine verhängnisvolle Affäre» nach, mit Sharon Stone ging er in «Basic Instinct» gewagt-erotisch zur Sache. In «Falling Down - Ein ganz normaler Tag» lief er Amok, in dem Drogen-Thriller «Traffic - Macht des Kartells» glänzte er als Drogenzar der US-Regierung. Zeta-Jones spielte darin eine eiskalte Drogendealerin.

    In der Männerkomödie «Last Vegas» (2013) mimte Douglas einen liebestollen Junggesellen mit blonder Fönfrisur und Sonnenbräune, der auf die 70 zugeht. Auch in der Senioren-Romanze «Das grenzt an Liebe» (ab November in den deutschen Kinos) macht er sich über das Alter lustig. Regisseur Rob Reiner stellt ihm dabei die spritzige Diane Keaton zur Seite.

    Mit 70 Jahren hat Douglas zumindest keine Job-Sorgen. Mit «Ant-Man» dreht er nun seinen ersten Superhelden-Film. Im November sollen dann die Dreharbeiten für den Polit-Thriller «Unlocked» mit Douglas, Noomi Rapace und Orlando Bloom folgen.

    Zudem ist der liberale Hollywoodstar seit längerem für die Rolle eines erzkonservativen US-Präsidenten im Gespräch. Douglas, der auch als UN-Friedensbotschafter tätig ist und sich seit Jahren für die atomare Abrüstung stark macht, soll in dem geplanten Independent-Streifen «Reykjavik» den Part von Ronald Reagan übernehmen. Wie das Branchenblatt «Variety» im Mai berichtete, könnte der isländische Regisseur Baltasar Kormákur den Polit-Film über das historische Gipfeltreffen 1986 zwischen Reagan und Michail Gorbatschow inszenieren.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    CASPER deutscher Rapper 32 25.09.1982 Extertal Deutschland
    ZETA-JONES, Catherine britische Schauspielerin 45 25.09.1969 Swansea Großbritannien
    ZUCCHERO italienischer Rocksänger und Songschreiber 59 25.09.1955 Roncocesi Italien
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  • 17. September 2014 19:05

    Die Promi-Geburtstage vom 23. September 2014: Per Olov Enquist

    Um seine intimsten Geheimnisse preiszugeben, hat der Schwede Per Olov Enquist bis ins hohe Alter gewartet. In seinem letzten Roman erzählte der Schriftsteller 2013 vom vermeintlich ersten Sex seines Lebens - als Teenager mit einer sehr viel reiferen Frau. Heute wird der trickreiche Geschichtenerzähler 80 Jahre alt.
    Das Glück kommt beim Schreiben: Per Olov Enquist wird 80. Foto: Barbara Gindl © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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    Ob er die Verführung durch die ältere Frau aus Stockholm, die Enquist im «Buch der Gleichnisse» schildert, wirklich so erlebt hat, wird nicht klar. Denn wie in seiner hochgelobten Autobiografie «Ein anderes Leben» (2009) schreibt er von sich in der dritten Person. Trotzdem ist es wohl eine der prägendsten Erfahrungen seines Lebens, die er schildert: wie er Gott verlässt und die Liebe findet.

    Enquist entstammt einer hochreligiösen Familie im Norden Schwedens. Er wächst mit einem Sündenkatalog auf: Alles, was Spaß macht, ist verboten. Der Vater stirbt, als der Sohn noch nicht einmal ein Jahr alt ist, seine Mutter, von Beruf Lehrerin, zieht ihn auf. In einem «Zeit»-Interview beschreibt er die inzwischen verstorbene Maja Enquist 2009 als «die einzigartig wichtigste Person in meinem Leben».

    Doch wie sich die Mutter sein Leben vorstellt, so wird es ganz und gar nicht. Enquist wird erst Sportler, dann Autor, obwohl er gelernt hat, dass Dichten Sünde ist. In «Ein anderes Leben» erzählt er von unschuldiger Kindheit, Erfolgsjahren und Absturz in die Alkoholsucht. Für das Selbstporträt in Romanform bekam Enquist, der seit fast 20 Jahren keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt hat, den renommierten schwedischen August-Preis, der nach August Strindberg benannt ist.

    Enquist ist einer der wenigen Autoren Schwedens, die - abseits vom Krimigenre - auch im Ausland Publikumserfolge feiern und hohe Auflagen erzielen. Mehr als in seiner Heimat wird der Schriftsteller hierzulande als Nobelpreisträger gehandelt. «Zeit»-Feuilletonistin Susanne Mayer schreibt am Rande einer Rezension seiner Autobiografie, er sei «vielleicht der bedeutendste Schriftsteller Schwedens».

    Mit «Auszug der Musikanten» (1982) und «Gestürzter Engel» (1987) sei Enquist «der beste Prosaist Schwedens im 20. Jahrhundert», sagt der langjährige Chef des Hanser-Verlages, Michael Krüger, über seinen alten Freund. Bei dem Münchner Verlag werden Enquists Bücher in Deutschland verlegt.

    Hier habe der Schwede eine «große, treue und sehr interessierte Fangemeinde», sagt eine Sprecherin des Verlags. Sein Roman «Der Besuch des Leibarztes» über eine tragische Liebesgeschichte am dänischen Hof des 18. Jahrhunderts wurde zum Bestseller. Für sein Kinderbuch «Großvater und die Wölfe» zeichneten ihn die «Zeit» und Radio Bremen 2003 mit dem Literaturpreis Luchs aus. «Seine stilistischen Fähigkeiten liebe ich! Die knappen Sätze, das Nachfragen, Wiederholen», schreibt Krüger über Enquist.

    «Mit seinen Romanen stellt er sich in die Mitte einer gesellschaftlichen Diskussion», sagt sein Freund und früherer Verleger Svante Weyler anlässlich des Geburtstags. Seit über 50 Jahren steht Enquist da, hat viele Romane, Theaterstücke, politische Essays geschrieben - er ist überzeugter Sozialdemokrat, engagierte sich jahrzehntelang.

    «Er ist kein großer Erfinder von Geschichten, sondern er sieht und interpretiert Situationen auf eine sehr scharfe Weise», sagt Weyler. «Er ist ein Geschichtenuntersucher.» Mal greifen Enquists Erzählungen gesellschaftliche Ereignisse auf - wie das Olympia-Attentat 1972 - mal sind sie sehr persönlich. Und doch bleibt die Distanz.

    «Er war nie ein offener Mensch», sagt sein Freund Weyler. Und fügt mit Blick auf das «Buch der Gleichnisse» hinzu: «Man darf darin auch nicht alles glauben.» Enquist, in dritter Ehe verheiratet, ist eben auch ein Schelm. Trotzdem spitzt sein vorerst letztes Werk seine Biografie zu, sagt Weyler: «Sein ganzes Leben hat er nicht glauben können, aber an die Liebe glaubt er.» Ob Enquist noch weiterschreibt? «Ich weiß nur, dass er nur glücklich ist, wenn er schreibt.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    RAIMI, Sam amerikanischer Regisseur 55 23.09.1959 Franklin USA
    BORSODY, Suzanne von deutsche Schauspielerin 57 23.09.1957 München Deutschland
    SPRINGSTEEN, Bruce amerikanischer Sänger 65 23.09.1949 Freehold USA
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  • 16. September 2014 11:22

    Die Promi-Geburtstage vom 21. September 2014: Leonard Cohen

    Rauchige Stimme, den schwarzen Hut tief in die Stirn gezogen und umgeben stets von einer Aura tiefster Melancholie: Leonard Cohen gilt als Phänomen, als Legende und als einer der herausragenden Songschreiber aller Zeiten.
    Leonard Cohen wird 80. Foto: Paul Bergen © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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    Für Millionen Fans auf der ganzen Welt ist der Kanadier ein heiß verehrter Superstar - der doch stets bescheiden bleibt. Erfolg, so sagte er einmal, sei für ihn schlicht das Überleben. Heute wird Cohen 80 Jahre alt, als Geschenk gibt es ein komplett neues Album: «Popular Problems».

    Die Haare des Musikers sind längst grau geworden, sein Körper wirkt zerbrechlicher, aber Charisma und Stimme sind präsent wie eh und je. Er habe «keinen Sinn und keine Lust auf Ruhestand», sagte Cohen jüngst dem britischen «Telegraph». Und auf die Rückseite eines seiner vielen Notizbücher, in denen der Sänger die Texte seiner an kleine Kunstwerke erinnernden Songs komponiert, schrieb er: «Ich komme so langsam ans Ende des Buches, aber noch nicht ganz.»

    Im Alter ist der Liedermacher noch einmal so richtig zurückgekehrt, nachdem er zwischenzeitlich gegen Depressionen gekämpft hatte und jahrelang in einem Zen-Kloster verschwunden war. «Wenn ich von Depressionen spreche, spreche ich von klinischen Depressionen, die der Hintergrund meines ganzen Lebens sind, ein Hintergrund voller Angst und Beklemmung, einem Gefühl, dass nichts richtig läuft, dass Zufriedenheit nicht möglich ist und alle Strategien in sich zusammenfallen», sagte er jüngst dem britischen «Guardian». «Ich bin froh sagen zu können, dass diese Depression sich langsam aufgelöst hat und nie wieder mit derselben Kraft in mein Leben zurückgekommen ist.»

    Auch aus finanzieller Notwendigkeit, nachdem ihn seine frühere Managerin um millionenschwere Rentenrücklagen betrogen hatte, steht Cohen seit rund sechs Jahren wieder auf den Bühnen der Welt. 2012 brachte er mit «Old Ideas» sogar das erfolgreichste Album seiner jahrzehntelangen Karriere heraus.

    Geboren wurde Leonard Norman Cohen 1934 in eine jüdische Familie in der ostkanadischen Stadt Montreal hinein. Schon als Kind lernte er Gitarre spielen und hatte bald Auftritte in Cafés und Clubs, aber die Musik sollte für ihn lange Zeit Nebensache bleiben. Cohen wollte schreiben, Gedichte und später auch Romane. In den frühen 60er Jahren zog er sich dafür zeitweise völlig auf die griechische Insel Hydra zurück. Viele seiner Veröffentlichungen wurden von Kritikern gefeiert. 2011 bekam er sogar den spanischen Prinz-von-Asturien-Preis für Literatur.

    Aber in den 60er Jahren reichten ihm die Einnahmen aus dem Schreiben nicht zum Leben. «Ich wollte nicht schreiben, um bezahlt zu werden. Ich wollte für das bezahlt werden, was ich schreibe.» Also zog Cohen Ende der 60er Jahre nach New York und nahm die Musik wieder auf - bald mit großem Erfolg. Alben wie «Songs of Leonard Cohen» (1967), «Songs of Love and Hate» (1971) und «Death of a Ladies' Man» (1977) beeinflussten ganze Generationen von Musikern, Songs wie «Suzanne», «So Long, Marianne», «First We Take Manhattan (Then we take Berlin)», «Hallelujah» und «Chelsea Hotel #2» gelten längst als Klassiker. Cohens melancholische Songs handeln von verlorener Liebe und Leid, von Todessehnsucht und Gottessuche, sprachlich erinnern sie an polierte Kleinode. «Leute, die ihre Songs im Café oder im Taxi schreiben, kann ich nur bewundern - ich habe das nie geschafft.»

    Sein Privatleben hat Cohen immer möglichst unter Verschluss gehalten. Bekannt ist lediglich, dass er mit der schwedischen Malerin Suzanne Elrod zwei Kinder hat und vorübergehend mit der Schauspielerin Rebecca De Mornay liiert war. In Los Angeles lebt er inzwischen mit Tochter und Enkelin zusammen. «Mein Ruf als Frauenheld ist ein Witz», sagte er einmal in einem Interview. «Er hat mich dazu gebracht, mich bitter durch die zehntausend Nächte zu lachen, in denen ich alleine war.»

    Für seinen 80. Geburtstag hat Cohen noch einen ganz besonderen Wunsch: Wieder mit dem Rauchen anfangen. «Ich freue mich richtig auf diesen Moment», sagte er jüngst bei einem Konzert im US-Bundesstaat Kentucky. «Eine junge Krankenschwester in einer weißen Uniform mit Baumwollstrümpfen, die ein Tablett mit einer Packung Zigaretten auf einem silbernen Tablett trägt, wird über die Bühne kommen. Die Packung wird geöffnet und sie wird mir Feuer geben. Das wird so gut.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    DERULO, Jason amerikanischer Sänger 25 21.09.1989 Miami USA
    INT-VEEN, Vera deutsche Fernsehmoderatorin 47 21.09.1967 Meerbusch Deutschland
    MURRAY, Bill amerikanischer Schauspieler und Komiker 64 21.09.1950 Wilmette USA
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  • 16. September 2014 08:02

    Die Promi-Geburtstage vom 22. September 2014: Rosamunde Pilcher

    Junge trifft Mädchen. Es gibt Schwierigkeiten. Und am Ende kriegen sie sich. Dieses Strickmuster für Bücher und Filme ist ebenso schlicht wie erfolgreich - und kaum jemand beherrschte es wie Rosamunde Pilcher.
    Heile Welt in schöner Landschaft: Rosamunde Pilcher wird 90.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Jens Kalaene
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    In Dutzenden Romanen und Erzählungen hat sie diese Geschichte immer wieder neu erzählt. Die Britin wurde damit zu einer der erfolgreichsten Schriftstellerinnen ihrer Zeit, verkaufte Millionen Bücher, obwohl sie das Feuilleton nie vom Hocker riss. Heute wird die Meisterin der Schicksalsschläge und des vorhersehbaren Happy End 90 Jahre alt.

    «Wie, Pilcher ist keine Deutsche?», fragen vor allem jüngere Bundesbürger erstaunt, wenn sie erfahren, dass die Autorin in England aufwuchs und in Schottland lebt. In keinem anderen Land ist Pilcher so bekannt wie in Deutschland. Zu verdanken hat sie das wohl dem ZDF, das mit mehr als 100 auf Pilcher-Geschichten basierenden, herzerwärmenden 90-Minuten-Filmen eines der erfolgreichsten Formate des deutschen Fernsehen geschaffen hat.

    «Ich bin mit ihr gut befreundet», sagt Heidi Ulmke, die für den öffentlich-rechtlichen Sender die «Pilchers» in deutscher Sprache produziert - eine Sprache, die die Autorin selbst kaum spricht. «Früher hat sie sich die Filme übersetzen lassen. Sie weiß, dass sie sehr erfolgreich ist, und sie steht absolut zu dem, was wir aus ihrem Werk gemacht haben.»

    Die nun 90-Jährige sei durch ihre Enkel immer auf dem Laufenden. «Ich sage immer, sie ist im Kopf jung und an Erfahrung reich.» Pilcher selbst gibt kaum noch Interviews, und das versteht Ulmke: «Sie wird eben immer dasselbe gefragt - warum sind die Filme so erfolgreich in Deutschland. Was soll sie darauf sagen?»

    Wie viele der fünf bis sieben Millionen, die sich die Komödien oder Dramen zur besten Sendezeit anschauen, haben auch «Die Muschelsucher» im Regal? Die Familiensaga von 1987 beschert Pilcher den Durchbruch, als sie schon fast im Rentenalter ist. Mit dem Schreiben begonnen hat sie als 15-Jährige, mit 18 die erste Kurzgeschichte veröffentlicht.

    Nach dem Schulabschluss meldet sich das Mädchen aus Lelant in der südenglischen Grafschaft Cornwall 1942 zum Kriegsdienst und arbeitet kurze Zeit im britischen Außenministerium, dann in Indien. Zurück in der Heimat lernt sie Graham Pilcher kennen. 1946 heiratet das Paar und zieht ins schottische Dundee, wo Grahams Familie ein Textilunternehmen hat. Die Schriftstellerin lebt dort bis heute, seit 2009 ist sie verwitwet.

    Rosamunde Pilcher bekommt vier Kinder. Ihre Kurzgeschichten entstehen am Küchentisch und erscheinen in Frauenzeitschriften. Über ihre Arbeit habe die Mutter zu Hause nie gesprochen, erinnert sich die älteste Tochter, Fiona Wynn-Williams. «Wir waren oft picknicken in den Bergen und am Strand», erzählt die 66-Jährige der Nachrichtenagentur dpa.

    Pilcher habe ihre Kinder ermutigt, immer das zu tun, was sie wollten - zum Schreiben habe sie sie nie überreden wollen. Einer tut es trotzdem: Robin Pilcher (64) ist selbst Schriftsteller. Weil er so oft nach seiner Mutter gefragt wird, will er diesmal lieber die Schwester sprechen lassen.

    Der Erfolg beschert Pilchers Familie ein Millionenvermögen und macht ihre eher strukturschwache Heimat Cornwall zum begehrten Reiseziel - vor allem für Deutsche. Fast die Hälfte der ausländischen Touristen dort kommt aus der Bundesrepublik. In den vergangenen 20 Jahren hat die Zahl der deutschen Besucher sich verdoppelt, rund 130 000 kommen pro Jahr über den Ärmelkanal. «Wir haben diese Popularität zum großen Teil Rosamunde Pilcher zu verdanken», sagt Julia Hughes von der Tourismusplattform «Visit Cornwall».

    Auch das ZDF hat daran einen Anteil. Kamerafahrten über breite Strände und raue Klippen, Weinberge und herausgeputzte Herrenhäuser machen äußerst erfolgreich Werbung für die Region. Pilcher-Touren führen zu den Schauplätzen der zwar manchmal von Dramen gebeutelten, aber letztlich heilen Welt, die sie in ihren Geschichten entwirft: Voller großherziger Menschen, die reiten und Sport- oder Geländewagen fahren, und dafür frei von Sex und Gewalt. Den wenigen Bösewichten ist ihre Hinterhältigkeit schon von weitem anzusehen. Pilcher bietet eine Pause vom echten Leben und seinen Überforderungen - egal, was Literatur- und Filmkritiker davon halten.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    LISICKI, Sabine deutsche Tennisspielerin 25 22.09.1989 Troisdorf Deutschland
    SAVIANO, Roberto italienischer Schriftsteller 35 22.09.1979 Casal di Principe Italien
    BOCELLI, Andrea italienischer Tenor 56 22.09.1958 Lajatico Italien
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  • 15. September 2014 14:48

    Die Promi-Geburtstage vom 20. September 2014: Sophia Loren

    Ob der Vatikan in Rom ihr den sehnlichsten Geburtstagswunsch erfüllen wird? Sie hoffe auf einen Anruf von Papst Franziskus, sagte Sophia Loren unlängst dem italienischen Klatschmagazin «Oggi».
    Von Neapel nach Hollywood: Sophia Loren (hier 1959 mit ihrem Mann Carlo Ponti) ist die große Diva des europäischen Kinos und ein Weltstar.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Gerhard Rauchwetter
    Von Neapel nach Hollywood: Sophia Loren (hier 1959 mit ihrem Mann Carlo Ponti) ist die große Diva des europäischen Kinos und ein Weltstar.
     
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    Die Chancen dürften gut dafür stehen: Kein anderer Star wird in Italien so verehrt wie «La Loren». Die Diva strahlt den Glanz der sinnesfreudigen Verführerin aus, die zugleich bodenständig geblieben ist - eine Aura zwischen Mamma und Mythos, die auch an ihrem 80. Geburtstag an diesem Samstag (20. September) nicht erloschen ist.

    Dabei tragen üppige Oberweite, grüne Katzenaugen und der sinnliche Mund wohl nur teilweise zur fast hypnotischen Kraft bei, die sie auf viele ihrer Landsleute ausübt. Vor allem für die Älteren verkörpert die Schauspielerin die Jahre des Aufbruchs nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Aufstieg der Sofia Scicolone aus kleinen Verhältnissen in Neapel zum Star in Hollywood können sich viele Italiener spiegeln.

    Loren ist in diesen Tagen auf allen Kanälen: Sie hat gerade ihre Memoiren veröffentlicht, die auf Deutsch unter dem Namen «Mein Leben» (Piper Verlag) erscheinen. Auch ihr Kochbuch kommt neu auf den Markt. «In cucina con amore» (Gräfe und Unzer) nennt sich die Rezeptsammlung, die schon 1971 erschien und mit der Pasta knetenden Loren auf dem Titel so schön in das Italien-Klischee passt. Die Filmfestspiele von Venedig haben sie gerade mit einer Fotoausstellung geehrt. Auch ein ihr gewidmeter Dokumentarfilm wurde gezeigt.

    Für mehr als 100 Filme stand Loren vor der Kamera, wurde mit Preisen überhäuft, darunter mehreren Oscars. Mit ihren von Tränen verschleierten Augen, dem tiefen Dekolleté, den Szenen der Eifersucht und Hingabe und ihrem Hüftschwung eroberte sie die Kinoleinwände. Ein Traumpaar bildete sie mit Marcello Mastroianni in Produktionen wie «Gestern, heute, morgen» (1963), «Hochzeit auf Italienisch» (1964) und zuletzt in Robert Altmans «Pret-a-Porter» (1994). Der Tod Mastroiannis 1996 stürzte sie in tiefe Trauer. Mit ihm habe sie sich magisch verbunden gefühlt.

    Schon früh hatte die Mutter Sophias Talente erkannt und sie auf Schönheitswettbewerbe geschickt. Als «Prinzessin des Meeres» begann der Weg nach oben. Trotz ihrer «Stuzzicadenti», den «Zahnstochern», wie man ihre dürren Beinen gern nannte, wurde sie dann «Miss Eleganza» und als Zweitplatzierte «Miss Rom».

    Und dann kamen die ersten Filmrollen. Mit «Die Frau vom Fluss» (1954) und «Schade, dass Du eine Kanaille bist» (1955) wurde sie schnell bekannt und trat bald auch aus dem Schatten ihrer Rivalin Gina Lollobrigida heraus.

    Lorens wichtigster Förderer wurde der Produzent Carlo Ponti, der sie 1950 entdeckte und später heiratete. Der 21 Jahre ältere Ponti verwandelte sie in einen Star. Die Eheschließung löste einen mittleren Skandal aus, Ponti hatte sich in Mexiko von seiner ersten Frau scheiden lassen, die Behörden in Italien erkannten die Scheidung nicht an, er galt fortan als Bigamist. Aus der Ehe gingen zwei Söhne, Carlo und Edoardo, hervor. Ponti starb im Januar 2007 mit 94 Jahren. Er war die große Liebe ihres Leben, heiraten wollte sie nicht wieder.

    Der Produzent verschaffte Loren einen Vertrag bei Paramount. «Stolz und Leidenschaft» war 1957 ihr Hollywood-Debüt. «Und dennoch leben sie» von Vittorio de Sica brachte ihr 1961 den ersten Oscar ein. Sie spielte mit Stars wie Marlon Brando, Richard Burton und Cary Grant und kam mit ihnen gut aus. Mit Mastroianni verband sie aber eine Seelenverwandtschaft.

    «Alles ist die Frucht von Disziplin, Hingabe und Opfern. Und von Dickköpfigkeit», sagt sie einmal. So kam sie auch ohne Blessuren aus einem langjährigen Steuerstreit mit den italienischen Finanzbehörden davon, auch wenn sie deswegen zu 30 Tagen Haft verurteilt wurde.

    Ein Schock für viele Fans löste die Nachricht von ihrer Herzattacke im August 1998 aus. Auf einem Flug von Los Angeles nach New York erlitt sie einen Schwächeanfall und wurde mit Herzrhythmusstörungen in ein Krankenhaus gebracht. Zwar hat Loren Wohnsitze in der Schweiz, in Paris und Kalifornien. Doch sie bekennt sich immer wieder zu ihren Wurzeln. «In mir habe ich Neapel und dort wird es immer bleiben.»

    Zum Geburtstag wird Sophia Loren nach Auskunft ihres Verlags in Mexiko sein. Dort eröffnet die Stiftung des Milliardärs Carlos Slim eine Ausstellung zu ihren Ehren. Vielleicht hat der Papst ja dann die Handynummer der Diva parat.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    KAMPS, Gülcan deutsch-türkische TV-Moderatorin 32 20.09.1982 Lübeck Deutschland
    WESTLAKE, Julia deutsche Moderatorin 43 20.09.1971 Bad Segeberg Deutschland
    CHEUNG, Maggie chinesische Schauspielerin 50 20.09.1964 Hongkong Britische Kronkolonie
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  • 15. September 2014 11:49

    Die Promi-Geburtstage vom 17. September 2014: Reinhold Messner

    Als Fünfjähriger stand er auf seinem ersten Dreitausender. Gut 35 Jahre später hatte er als erster Mensch alle 14 Achttausender der Welt bestiegen. Er schaffte mit Peter Habeler erstmals den Mount Everest ohne Sauerstoff und später im Alleingang. Reinhold Messner hat Alpingeschichte geschrieben.
    Reinhold Messner wird 70.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Peter Kneffel
    Reinhold Messner wird 70.
     
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    Fans bewundern seinen eisernen Willen, seinen grenzgängerischen Wagemut und seine grandiosen Leistungen. Kritiker werfen ihm überhöhten Ehrgeiz und Egoismus vor. Extrem. Das kennzeichnet sein Leben. Heute wird er 70 Jahre alt. Feiern will er an einem anderen Tag: mit hundert Gästen und Biwak auf der Alm.

    Auf hohe Berge steigt der Südtiroler immer noch. Seine Schwerpunkte liegen aber woanders. «Das Reisen ist nicht mehr im Zentrum meines Lebens.» Seine Projekte stehen eher unter der Überschrift: Erzählen, vermitteln und darstellen - oft sich selbst und seine Abenteuer.

    Er schrieb Bücher, schulte Manager, schuf ein Museumsprojekt. Seinen «15. Achttausender» nannte er das «Messner Mountain Museum». An fünf Orten befasst er sich mit Bergvölkern und Bergsteigen, dem Verhältnis Mensch-Berg, wie er sagt. Das sechste Museum auf 2275 Metern am Kronplatz ist fast fertig. Seit Jahren liebäugelt er zudem mit dem Film. Er wolle «den Berg als Hauptdarsteller auf die Leinwand» bannen.

    Ein neues Buch gibt es auch: Mit 70 Begriffen stellt Messner sich und sein Leben dar. «Über Leben» ist der Titel für mehr als 300 Seiten, mit denen er sich selbst zum Geburtstag gratuliert. «Wir trafen uns zu den Mahlzeiten in der Wohnküche, so wie sich Steinzeitclans an Lagerfeuerplätzen trafen», schreibt er über seine Kindheit im Villnößtal und zitiert traditionelle Gesellschaften, in denen Kinder sich noch frei entwickeln können - wie er und seine acht Geschwister. Es folgen Szenen von Extremtouren: Eis, Steinschlag, Sturm, Bedrohung - Grenzsituationen. Messner nennt sich selbst Grenzgänger.

    Zwischen Erinnerung und Betrachtungen über das Leben philosophiert er über die «Menschennatur», die «zuallererst zum Überleben» verpflichte und folgert schließlich: «Das Überlebthaben ist also die Basis für mein "Über Leben".» Auch das: «Sogar die Entdeckung, dass die Welt dieselbe wäre, hätte es mich nie gegeben, ist keine Zumutung mehr.»

    Messner schildert auch das besondere Verhältnis zu seinem Bruder Günther, mit dem er früh schwierigste Routen kletterte. 1970 durchstiegen die Brüder als erste Expeditionsteilnehmer die Rupalwand, die höchste Steilwand der Welt. Günther starb. Der Verlust prägte Messners Leben. «Die Nanga-Parbat-Tragödie bleibt wie ein Riss in meinem Leben», schreibt er. Rechtsstreitigkeiten hatte er sowohl mit dem Expeditionsleiter Karl-Maria Herrligkoffer, dem er unterlassene Hilfeleistung vorwarf, als auch Jahrzehnte später mit den Ex-Kameraden. Prozesse brachten keinen wirklichen Frieden. Messner sagt bis heute: «Es ist und bleibt eine Rufmordgeschichte.»

    Bergsteiger, Abenteurer, Bergbauer. Messner lebt mit Frau und Kindern in Meran und auf Schloss Juval und bewirtschaftet Bergbauernhöfe; in Sulden am Ortler züchtet er Yaks. Für die Grünen saß er fünf Jahre im Europaparlament. Seine Stiftung unterstützt Bergvölker. Und er hat sich als Yetiforscher betätigt: Demnach ist der Schneemensch ein Bär.

    Messner und seine Generation veränderten in den 70 und 80er Jahren das Bergsteigen. Messner kritisierte von nationalem Ehrgeiz getriebene «Gipfelsiege» - der Berg sei schließlich kein Feind - und propagierte ein Bergsteigen nur für sich selbst. Mit dem Verzicht auf Expeditionstross, Fixseile und Flaschensauerstoff prägten er und einige andere damals den Alpinstil. Messner erfand dabei mit Sologängen an Achttausendern neue Maßstäbe. Und als Medienprofi und Kommunikationstalent setzte er sich dann auch selbst in Szene.

    Nach den kaum zu übertreffenden Erfolgen im Höhenbergsteigen suchte er neue Ziele. Er durchquerte die Antarktis, Grönland und die Wüste Gobi. Was treibt ihn, woher kommt dieser rastlose Drang nach Herausforderung? «Für Reinhold ist Auflehnung ein Stück weit Inhalt», sagt der Psychoanalytiker Hansjörg Messner in dem halbdokumentarischen Film «Messner» über seinen berühmten Bruder.

    Vielleicht: Auflehnung gegen die bürgerliche Enge des heimatlichen Tals - und den strengen Vater. «Wir haben uns früh gewehrt. Und dieses Sich-Wehren und damit Widerstand aufgebaut haben, ist für mich ein Leben lang Teil meiner Existenz geblieben», sagt Messner im Film. «Das heißt, wenn ich Widerstand empfinde, dann versuche ich diesen Widerstand zu überwinden. Eine Felswand ist ja nichts anders.»

    Der 1990 gestorbene Luis Trenker sagte über Messner: «Ein großartiger Bergsteiger, ein fabelhafter Techniker, intelligent, draufgängerisch, weiß was er will, alle Hochachtung! Auf der anderen Seite: Maßlose Eitelkeit, der Presse gegenüber zu viel Reklame, keine Ehrfurcht vor der Natur, glaubt nicht an den Herrgott - und das darf einem Bergsteiger nicht fehlen, das mag ich nicht. Jetzt wissen Sie's!»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    BLOMKAMP, Neill südafrikanischer Regisseur 35 17.09.1979 Johannesburg Südafrika
    KARVEN, Ursula deutsche Schauspielerin 50 17.09.1964 Ulm Deutschland
    FIELMANN, Günther deutscher Unternehmer 75 17.09.1939 Stafstedt Deutschland
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  • 14. September 2014 15:33

    Die Promi-Geburtstage vom 15. September 2014: Prinz Harry

    Wenn junge Männer in Großbritannien 30 werden, haben sie sich in der Regel drei Fragen zu beantworten: Habe ich den richtigen Job, habe ich die richtige Frau und habe ich genug Geld, um mir ein Haus zu kaufen?
    Prinz Harry wird 30.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Facundo Arrizabalaga
    Prinz Harry wird 30.
     
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    Prinz Harry, Enkel von Queen Elizabeth II. und derzeit Nummer vier der Thronfolge, wird am 15. September 30 Jahre alt - eine Zäsur auch in seinem Leben. Der königliche Rebell wird erwachsen.

    Die Frage nach dem Geld für das Haus stellt sich für den Bewohner des Kensington Palastes nicht. Hinsichtlich des Jobs scheint der begeisterte Soldat seine Bestimmung gefunden zu haben. Er setzt sich für viele gute Zwecke ein, ganz besonders für die Wiedereingliederung von Kriegsversehrten.

    Erst kürzlich schilderte Harry in einem Zeitungsinterview, wie sehr ihn seine beiden Einsätze in Afghanistan geprägt haben. Die Invictus-Games für Kriegsheimkehrer mit Behinderungen, die gerade im Londoner Olympiapark stattfinden, waren zum Gutteil seine Idee. Im vergangenen Jahr marschierte Harry mit Kriegsveteranen aus mehreren Ländern zum Südpol.

    Dennoch erheben sich schon warnende Stimmen. Harry brauche ein klareres berufliches Ziel, wenn er nicht den Stempel des ewigen Playboys abbekommen wolle. Die rund 6,5 Millionen Pfund, die er zum 30. Geburtstag wie vor zwei Jahren sein Bruder William aus dem Nachlass seiner Mutter Diana bekommt, könnten ein nettes Startkapital sein.

    Ausgerechnet bei den Frauen scheint der rotblonde Herzensbrecher die größten Probleme zu haben. Für den Mann, dem bei Besuchen in aller Welt die Mädchen zu Füßen liegen und der wie ein Popstar verehrt wird, scheint die Richtige schwer zu finden. Die Beziehung zu Cressida Bonas (25) war das bisher letzte in einer Reihe amouröser Abenteuer des Prinzen. Doch die selbstbewusste Millionärs-Tochter wollte sich nach zwei Jahren On-Off-Beziehung mit dem Königin-Enkel lieber anders orientieren.

    Folgt man dem britischen Boulevard, unternimmt der Prinz, der bei offiziellen Anlässen die Junggesellen-Rolle neben dem Musterehepaar William und Kate hassen soll, gerade mit der 25-jährigen Ex-Schönheitskönigin Camilla Thurlow einen neuen Versuch. Allerdings glauben nicht sehr viele dem Boulevard, am wenigsten Harry. Im Januar 2013 teilte er vor laufender Fernsehkamera gegen die Zeitungen seines Landes aus, sie würden «nur Müll schreiben, den hoffentlich niemand tatsächlich glaubt».

    Die «Daily Mail» hatte kürzlich ein längeres Stück, das Prinz Harry kurz vor der emotionalen Vereinsamung beschrieb. Als Quelle mag der Autorin Penny Junor gedient haben, die zum 30. Geburtstag eine Biografie über Harry herausbringt und darin beschrieb, wie sehr die Affären von seiner Mutter Diana auf dem Kleinen lasteten. Dasselbe stand schon von zwei Jahren in einem anderen Buch. Damals war William 30 geworden und Penny Junor hatte eine Biografie über sein Leben geschrieben. Die «Daily Mail» druckt Vorabauszüge.

    Lange Zeit schien es, als sei Harrys Leben ausreichend und halbwegs erschöpfend skizziert, wenn man eine Reihe von Skandalen aneinanderreiht. Unvergessen blieb sein Auftritt mit einem schwarz-weiß-roten Hakenkreuz-Armband auf einem Kostümball. Als die Bilder im Januar 2005 in die Zeitungen gerieten, musste er sich öffentlich entschuldigen. Auch die Nacktaufnahmen beim Strip-Billard mit jungen Schönheiten in einem teuren Hotel in Las Vegas 2013 trugen nicht zur Verbesserung von Harrys Image bei.

    Der anschließende Afghanistan-Einsatz, bei dem er viel Blut und viel Leid mitansehen musste, scheint die Sturm-und-Drang-Periode des Prinzen beendet zu haben. Beim Militär mittlerweile in der Schreibstube gelandet, nimmt der jüngste Sohn von Prinzessin Diana und Prinz Charles mehr und mehr königliche Termine wahr - und gibt dabei ein durchweg positives Bild ab. Die Queen (88) zählt den «Ersatzmann» für die Thronfolge zum inneren Kreis der Royals, gemeinsam mit Charles und Camilla, sowie Prinz William und Kate. Auch wenn er durch die neue Schwangerschaft Kates auf Rang fünf der Thronfolge abrutschen wird. Harry, ganz unprätentiös, findet das «great».

    Der 30-Jährige ist ganz der lockere Sportsmann, wenn geboten - etwa beim Sprintvergleich mit 100-Meter-Ikone Usain Bolt in dessen Heimat Jamaika. Harry kann aber auch Gefühle zeigen. Einem Reporter des «Daily Telegraph» soll er bei seinem jüngsten Besuch in südamerikanischen Slums zugeraunt haben: «Gegen das, was diese Kinder mitmachen müssen, ist der frühe Verlust meiner Mutter nichts.» Die ganze Welt weiß, wie sehr Dianas Tod Harry und seinen Bruder schmerzte.

    Zunehmend nimmt die britische Öffentlichkeit dem einstigen Raubein auch Auftritte im feinen Zwirn ab - etwa wenn er gemeinsam mit seinem Vater Charles und Bruder William gegen den Abschuss von Wildtieren in Afrika und Asien eintritt und dazu mit Staatsmännern und Diplomaten aus der ganzen Welt konferiert.

    Doch der Prozess vom Tunichtgut zum Weltmann ist auch für einen Enkel der britischen Königin manchmal schleppend. Im vergangenen Jahr ließ Harry von Afghanistan aus sinngemäß wissen, seine Play-Station-geschulten Daumen könnten beim Abschuss von Taliban aus dem Hubschrauber ganz hilfreich sein - und ließ damit die Zeigefinger im englischen Establishment hochschnellen.

    Seinen Geburtstag, schreiben Zeitungen, soll seine Schwägerin Kate in einem noblen Londoner Club seines Freundes Guy Pelly organisiert haben. Auf der Gästeliste stünden auch die Namen seiner Ex-Freundinnen Chelsey Davy und Cressida Bonas. Wo und mit wem sie auch auch immer stattfindet - die Feier wird sicher rauschend. Die Öffentlichkeit wird Harry am ehesten im Wachsfigurenkabinett von Madam Tussaud antreffen - dort bekam er zum Geburtstag ein eigenes Ebenbild.

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  • 14. September 2014 15:23

    Die Promi-Geburtstage vom 19. September 2014: Friedrich Christian Flick

    Erbe eines Milliardenvermögens und Liebling der Klatschspalten, später Sammler von Gegenwartskunst und Chef einer Stiftung gegen Intoleranz - das Leben von Friedrich Christian Flick hat alle Zutaten für einen spannenden Gesellschaftsroman.
    Der Kunstmäzen und Unternehmer Friedrich Christian «Mick» Flick wird 70.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Jörg Carstensen
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    Berlin verdankt dem promovierten Juristen eine seine wichtigsten Kunstsammlungen, allerdings auch das nicht ohne Turbulenzen. Am Freitag (19.9.) wird «Mick» Flick 70 Jahre alt. Er lebt inzwischen, dem Medienrummel abgewandt, im Schweizer Nobelkurort Gstaad.

    Seit jeher hat die Familiengeschichte das Leben des gebürtigen Oberpfälzers geprägt. Sein Großvater, Firmenpatriarch Friedrich Flick (1883-1972), war im nationalsozialistischen Deutschland einer der wichtigsten Rüstungslieferanten. Er bezog seinen Reichtum nicht zuletzt aus dem Einsatz Zehntausender Zwangsarbeiter.

    Als der Enkel, seit Jahrzehnten leidenschaftlicher Sammler, 2003 seine weltbekannte Kollektion moderner Kunst der Bundeshauptstadt zusagte, brach ein Sturm der Entrüstung los. Die «Flick Collection» sei in Wahrheit eine «Göring Collection», der Milliardär wolle mit der Leihgabe das «Blutgeld» seiner Familie aus der Nazi-Zeit reinwaschen, kritisierte vor allem der Zentralrat der Juden.

    «Die Ablehnung, die mir entgegenschlug, hat mich sehr bedrückt», sagte der distinguierte, weißhaarige Herr sehr viel später in einem seiner wenigen Interviews der «Berliner Morgenpost». «Gleichzeitig hat mich diese Konfrontation zur Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte gezwungen.»

    Gemeinsam mit der für die Berliner Museen zuständigen Stiftung Preußischer Kulturbesitz gab er die Erforschung der Flickschen NS-Vergangenheit in Auftrag, gründete in Potsdam eine Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und beteiligte sich, allerdings später als seine beiden Geschwister, mit fünf Millionen Euro an der Zwangsarbeiterstiftung.

    Seine Liebe zur Kunst hatte der Unternehmersohn früh entdeckt - schon während der Schulzeit in der Künstlermetropole Düsseldorf. Dennoch trat er zunächst in die Fußstapfen der Familie. Nach Praktika bei verschiedenen Banken in den USA und einem Abschluss als Dr. jur. stieg er zunächst beim Beleuchtungsriesen Osram ein. 1972 wechselte er in den Familienkonzern, allerdings nur für drei konfliktreiche Jahre. Danach folgten eigene Tätigkeiten als Investor.

    Das anfängliche Playboy-Leben der Brüder «Mick» und «Muck» (Gert-Rudolf), der erbitterte Erbfolgekrieg in der Familie und der spätere Parteispendenskandal während der Ära seines Onkels Friedrich Karl Flick («Flick-Affäre») - all das sorgte immer wieder für Schlagzeilen.

    1985 heiratete der Unternehmer Maya Gräfin von Schönburg, die ältere Schwester von Gloria von Thurn und Taxis. Aus der neun Jahre später geschiedenen Ehe stammen drei Kinder. Die Tochter ist behindert - und der «heimliche Mittelpunkt» der Familie, wie er einmal sagte. Seit 2012 soll der Sammler auch nach Auskunft seriöser Biografien wieder mit seiner früheren Freundin, der Fotografin Caroline Gräfin Saumra, zusammensein.

    Und seine Sammlung? Die insgesamt rund 2500 Werke umfassende «Flick Collection» mit Glanzstücken etwa von Bruce Nauman, Alberto Giacometti, Gerhard Richter, Georg Baselitz und Martin Kippenberger ist längst ein Touristenmagnet in Berlin. Für acht Millionen Euro ließ Flick das Museum Hamburger Bahnhof um die Rieckhallen erweitern. 2011 verlängerte er die zunächst auf sieben Jahre befristete Leihgabe um zehn Jahre - ein Proteststurm blieb diesmal aus.

    «Ich habe keine Schuld für das Verhalten meiner Vorväter, aber ich fühle eine Verantwortung, eine ganz besondere Verantwortung», sagte Flick einmal. «Diese Verantwortung trägt jeder Deutsche. Ich als Flick trage sie doppelt.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    FALLON, Jimmy amerikanischer Komiker, Schauspieler und Moderator 40 19.09.1974 New York USA
    DULFER, Candy niederländische Saxofonistin 45 19.09.1969 Amsterdam Niederlande
    TWIGGY britische Schauspielerin, Fotomodell und Sängerin 65 19.09.1949 London Großbritannien
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  • 11. September 2014 17:10

    Die Promi-Geburtstage vom 12. September 2014: Oliver Kalkofe

    Oliver Kalkofe hat sich in jüngster Vergangenheit rar gemacht. Der Fernsehkritiker gönnt sich derzeit «ein kurzes Intensiv-Sabbat-Jahr in wenigen Wochen», wie er seinen Fans Mitte August via Facebook mitteilte.
    Oliver Kalkofe wird 49.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Jens Kalaene
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    Warum er sich vorübergehend zurückgezogen hat, deutet er nur an. Er spricht von «zahlreichen unerwarteten Ereignissen und Veränderungen im privaten wie professionellen Umfeld». Konkreter wird er nicht.

    «Keine Sorge, ich bin bald wieder da», verspricht der Satiriker, der dieses Frühjahr mit seinem Haussender Tele 5 den 20. Geburtstag von «Kalkhofes Mattscheibe» feierte, in denen er mit den vielfältigen «TV-Sünden» unserer Zeit abrechnet. Wenn er keine Lust mehr habe aufs «Power-Pausieren», wie er es nennt, werde es mit neuen Folgen seiner Show weitergehen. Auf ein genaues Datum legt er sich allerdings nicht fest. Sicher ist hingegen: Heute wird der gebürtige Niedersachse mit der spitzen Zunge 49 Jahre alt.

    Unzählige Rollen in über 1800 Clips habe er bisher gespielt, und manchmal fürchte er, dass das zu Folgeschäden führen könnte. «Irgendwo sind diese Persönlichkeiten ja alle noch in mir verborgen», sagte er dieses Jahr in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Mit dem Alter übernimmt ja auch eher das Langzeitgedächtnis und im Kopf verändert sich, was einem noch an Erinnerung bleibt. Ich hoffe nur, dass ich mich später auch an Momente aus meinem echten Leben erinnere - und nicht nur an den Wahnsinn bei Astro-TV.»

    Für seinen Mix aus perfekter Imitation, Bosheit und Fäkalworten lieben ihn viele. Die «Mattscheibe» - einst für den Hörfunksender Radio ffn entwickelt, dann beim Pay TV Premiere zu sehen, inzwischen auf Tele 5 - ist eine der wenigen Sendungen, die das Wort Kult verdienen. Kalkofe trug schon Dirndls, Opa-Jacken, Abendkleider, Walle-Walle-Kostüme. Ein ganzes Team von Schneidern und Maskenbildern sorgt für ihn.

    Er ist offenkundig unglücklich ins deutsche Fernsehen verliebt. Besonders verhasst sind ihm dabei die TV-Trends Scripted Reality und Dokusoap. «Das hat nichts mit Fernsehen zu tun», schimpft er. «Das möchte niemand sehen, diese Programme haben keine Existenzberechtigung. Sie sind aber billig und man findet immer ein paar Leute, die sich für 50 Euro auf die Hand zum Idioten machen. Diese Art Fernsehen macht auf Dauer wirklich doof.»

    Ob er noch das 50. Jubiläum der «Mattscheibe» feiern wird? Kalkofe ist zuversichtlich, der Stoff wird ihm wohl kaum ausgehen, und er habe von seinen Vorbildern Batman, Superman und Spiderman gelernt: «Aus großer Kraft folgt große Verantwortung. Und so sitze auch ich in meiner Bat-Höhle vor den ganzen Bildschirmen im Dunkeln und sehe mir den Wahnsinn an und versuche immer wieder, mich in mein Kostüm zu schwingen und dann gegen das Böse zu kämpfen.»

    Geboren am 12. September 1965 in Hannover, habe man ihm im übrigen bei der Berufsberatung nach dem Abi geraten, Schifffahrtskaufmann zu werden. Über Umwege wurde er dann aber doch lieber TV-Kritiker. Seine Parodien haben ihm eine Riesen-Fangemeinde beschert. Auch als Drehbuchautor (er schrieb mit am Kinofilm «Der Wixxer») und Synchronsprecher ist der Wahl-Berliner erfolgreich.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    HUDSON, Jennifer amerikanische Sängerin und Schauspielerin 33 12.09.1981 Chicago USA
    SCHROEDER, Florian deutscher Kabarettist 35 12.09.1979 Lörrach Deutschland
    BAUER, Ralf deutscher Schauspieler 48 12.09.1966 Karlsruhe Deutschland
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  • 11. September 2014 09:48

    Die Promi-Geburtstage vom 14. September 2014: Günter Netzer

    Die blonde Mähne war und ist sein Markenzeichen. Günter Netzer war der erste Popstar des deutschen Fußballs. Ferrari-Fahrer, Inhaber der Mönchengladbacher Diskothek Lovers Lane, wo auch Udo Jürgens oder Elke Sommer zu Gast waren.
    Günter Netzer wird 70.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Christian Charisius
    Günter Netzer wird 70.
     
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    Er wurde zu seinen aktiven Zeiten als «Rebell am Ball» und «König vom Bökelberg» bezeichnet, war kritischer Fußball-Kommentator, omnipräsent - und nach eigenem Bekunden «ein Glückspilz», dem im Leben vieles zufiel. Ein Weltstar, eines der großen Idole des deutschen und internationalen Fußballs. Der Mann, der all diese Attribute auf sich vereinigt, wird an diesem Sonntag 70 Jahre alt.

    Fraglos eine schillernde Persönlichkeit - dabei kommt Günter Theodor Netzer aus einfachen Verhältnissen. Sein Vater hatte ein Samen-Geschäft, seine Mutter betrieb eine Art Tante-Emma-Laden. Das Gymnasium verließ er vorzeitig, schloss die Handelsschule ab. Und er konnte Fußball spielen wie wenige andere. Ein begnadeter Techniker mit Schuhgröße 47, einer, der mit seinen raumgreifenden Schritten und exzellenten Pässen eine neue Kultur auf dem Platz entwickelte. Sein einstiger Trainer Hennes Weisweiler ließ ihn machen, ermutigte ihn: «Wenn deine ersten 30 Pässe nicht ankommen, versuche es mit dem 31.» Und auch mit diesem Freifahrschein machte Netzer es möglich, dass die berühmte Mönchengladbacher Fohlen-Elf mit ihm als genialem Gestalter 1970 und 1971 deutscher Meister wurde.

    So wurde Netzer eine Legende des Fußballs. Auch dank solcher Szenen wie in jenem Spiel am 29. April 1972, als die DFB-Auswahl beim 3:1 im Londoner Wembley-Stadion erstmals in England gewann. Oder, vielleicht noch legendärer, das DFB-Pokalfinale gegen den 1. FC Köln im Düsseldorfer Rheinstadion am 23. Juni 1973: Weisweiler ließ Netzer auf der Bank schmoren, ehe sich der Star in der Verlängerung selbst einwechselte («Ich spiel' dann jetzt») und nur Sekunden später mit einem fulminanten Schuss in den Winkel den Siegtreffer erzielte. Die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» nannte einen der wohl berühmtesten Treffer des deutschen Fußballs «ein Naturereignis». Danach war der «Mythos Netzer» endgültig geboren.

    230 Bundesligaspiele bestritt Netzer für Borussia Mönchengladbach, erzielte dabei 82 Tore und gab - zumeist genial gezirkelt - 94 Vorlagen. Nach dem Cup-Erfolg wechselte er zu den «Königlichen» von Real Madrid und wurde mit dem Weltclub bis 1976 zweimal spanischer Meister. Seine aktive Karriere ging bei den Grasshoppers Zürich (1976 bis 1977) zu Ende.

    In der Nationalelf kam das Genie am Ball in nur 37 Länderspielen zum Einsatz. Sein einstiger Rivale Wolfgang Overath wurde bevorzugt - so auch bei der WM 1974 in Deutschland, als der damalige Bundestrainer Helmut Schön den Fußball-Regisseur Netzer nur 22 Minuten spielen ließ. Als Weltmeister fühlte er sich angesichts der kurzen Einsatzzeit nicht. Zwei Jahre zuvor, beim Gewinn der Europameisterschaft 1972, galten Netzer, Libero Franz Beckenbauer und Mittelstürmer Gerd Müller als die drei Protagonisten einer DFB-Auswahl, die bis heute den Nimbus als «spielstärkste Elf» der Verbandsgeschichte hat.

    Später, nach dem Karriereende, wechselte Netzer in das Management - eher ungewollt. Paul Benthien, damals Präsident des Hamburger SV, lag eine Netzer-Offerte vor, das Stadionmagazin zu verlegen. Das wollte Benthien - aber er wollte Netzer auch als Manager. Der stimmte diesem Ansinnen letztlich zu und wurde so Mitbegründer einer der erfolgreichsten Abschnitte in der HSV-Historie überhaupt mit dem Höhepunkt des Erfolgs im Europapokal der Landesmeister 1983.

    Nach seiner Zeit bei den Hanseaten (1978 bis 1986) wurde Netzer ein Macher hinter den Kulissen. Er gründete in Zürich, seiner Wahlheimat, eine Agentur, handelte mit Fernsehrechten, wurde Zeitungs- und TV-Kommentator. Sein nach wie vor extrem hoher Bekanntheitsgrad begründet sich auch in der Tätigkeit für die ARD: Gemeinsam mit Gerhard Delling analysierte er bis 2010 die Spiele der deutschen Nationalmannschaft, wurde in dieser Funktion zum «Chefideologen des deutschen Fußballs» gekürt und erhielt im Jahr 2000 gemeinsam mit Delling den Adolf-Grimme-Preis.

    Und heute? Ist die Kultfigur Netzer «rundum zufrieden und dankbar». Es habe alles gepasst in seinem Leben, das er mit seiner Frau Elvira und Tochter Alana teilt. Mit dem Älterwerden hatte er noch nie Probleme, wie er der Nachrichtenagentur dpa schon zu seinem 65. anvertraute: «Ich kann damit verdammt gut umgehen. Weder 40, 50, 60 noch 65 Jahre sind eine Schwelle für mich. Das ist mein Naturell.» Und das gilt sicher auch für die jetzt kommenden «70».

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    GEDECK, Martina Schauspielerin 53 14.09.1961 München Deutschland
    PETZOLD, Christian Regisseur und Autor 54 14.09.1960 Hilden Deutschland
    HARKET, Morton Sänger 55 14.09.1959 Kongsberg Norwegen
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  • 10. September 2014 12:06

    Die Promi-Geburtstage vom 16. September 2014: Katie Melua

    Der 30. Geburtstag ist ein beliebter Anlass für eine Lebenskrise. Habe ich Abenteuer erlebt? Bin ich gut in meinem Job? Sollte ich nicht längst Kinder haben und ein Haus?
    Katie Melua kann mit 30 schon auf eine lange Karriere zurückblicken.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Sebastian Kahnert
    Katie Melua kann mit 30 schon auf eine lange Karriere zurückblicken.
     
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    Erfolgreichen Musikerinnen wie Katie Melua («Closest Thing To Crazy») geht es nicht anders: «Vor ein paar Wochen wurde mir plötzlich klar: Wow, jetzt bin ich in dem Alter, von dem ich mit 15 dachte, das ist richtig alt», erzählt die Sängerin der Nachrichtenagentur dpa. «Aber hauptsächlich denke ich daran, dass ich es so weit geschafft habe.» Am Dienstag (16. September) wird sie 30 Jahre alt.

    Sechs Studioalben, mehrere Welttourneen, für Nelson Mandela gesungen und mit der Queen getafelt - Melua ist zu recht stolz auf diese drei Jahrzehnte. Zwischendurch musste sie sechs Monate lang mit einem Burn-out aussetzen. Seit zwei Jahren ist sie verheiratet mit einem Motorrad-Rennfahrer. Der habe sie zwar erst zweimal auf seinem Motorrad mitgenommen, aber das sei großartig gewesen, sagt sie.

    Stimmt es also, dass die aus Georgien stammende Britin mit der dunklen Mähne ein Adrenalin-Junkie ist? «Ich kenne echte, im Vergleich zu denen bin ich gar nicht so extrem. Ich springe aber sehr gern aus Flugzeugen.» Fallschirmspringen ist seit Jahren eines von Meluas liebsten Hobbys. Ganz alltäglicher Sport am Boden, Joggen nämlich, gebe ihr nach einem langen Tag wieder Energie für die Arbeit.

    Da steht gerade Neues an. Was genau, wird aber noch nicht verraten. «Ich war still in letzter Zeit... aber mit gutem Grund... Lieder, Lieder, Lieder!», twitterte die Sängerin neulich geheimnisvoll. Das Projekt sei anders als alles, was sie bisher gemacht habe, verrät Melua, und sie schreibe viele Songs dafür. Ein wenig unheimlich sei es, und berauschend: «Dazu gehört, dass ich in mein Heimatland zurückkehre und von Georgien aus arbeite. Das wollte ich schon immer machen.»

    Verraten darf sie, dass es dieses Jahr noch ein «Best of»-Album geben wird mit ein paar neuen Liedern als Bonus, die sie gerade schreibt und aufnimmt. Beruflich läuft also alles glatt soweit. Hat sie überhaupt noch Wünsche? «Ich habe das Gefühl, ich kann noch viel schaffen. Ich versuche, das mit mehr Weisheit anzugehen, mehr einzubringen, was ich mag und wer ich bin.» Einem Energiebündel wie Katie Melua wird bestimmt nicht langweilig in den nächsten 30 Jahren.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    URSPRUCH, ChrisTine Schauspielerin 44 16.09.1970 Remscheid Deutschland
    ANTHONY, Marc Sänger 46 16.09.1968 New York USA
    MARX, Richard Popsänger und Songschreiber 51 16.09.1963 Chicago USA
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  • 09. September 2014 14:38

    Die Promi-Geburtstage vom 18. September 2014: Gunther Emmerlich

    Sein Markenzeichen ist die Vielfalt, und mit 70 ist für Gunther Emmerlich noch lange nicht Schluss. Der Sänger und Entertainer, der am Sonntag (14. September) eine weitere Dekade vollendet, erweitert stetig sein Portfolio.
    Auch mit 70 noch gut bei Stimme: Gunther Emmerlich.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Andreas Lander
    Auch mit 70 noch gut bei Stimme: Gunther Emmerlich.
     
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    Zum Singen, Inszenieren, Moderieren und einem Ausflug in die Schauspielerei kam zuletzt das Schreiben. «Es ist eine Entdeckung für mich im etwas reiferen Alter», sagt der gebürtige Thüringer. Gerade ist das dritte Buch über sein Leben mit dem Arbeitstitel «Zweite Zugabe» fertig, daneben hat er erstmals einen Krimi geschrieben - ohne Tote. «Zum erlebten und gelebten Leben ist auch eine ausgedachte Geschichte gekommen.»

    Ans Aufhören denkt Emmerlich, wie andere Künstler in diesem Alter auch, dagegen nicht. «Diesen Beruf kann man nicht zur Hälfte machen.» Auch das Kürzertreten hat bisher nicht geklappt. Seit einer Herz-OP 2007 lebt der 1,93 Meter-Mann zumindest gesünder. Ein Mal im Jahr ist er mit seiner Wandergruppe «Bündnis 98 Die Blauen» auf Tour - durch Irland, Schwarzwald, Vogesen, Rhön oder zum Rennsteig. Dabei wollte der 1944 in Eisenberg geborene Bass als Junge eigentlich Pilot werden oder zur See fahren.

    Emmerlich wuchs nach dem frühen Tod der Eltern bei Schwester und Schwager auf, die ihm das Waisenhaus ersparten. Mit 22 begann der ausgebildete Bauingenieur ein Studium des Operngesangs an der Weimarer Musikhochschule Franz Liszt. 1972 engagierte ihn das Nachwuchsstudio der Dresdner Oper - kurz darauf wurde er ins Ensemble übernommen. Daneben gründete der Banjo-Spieler und Jazzsänger 1985 mit gleichgesinnten Musikern der Staatskapelle die Semper HouseBand.

    Ab 1987 eroberte Emmerlich dann den TV-Bildschirm in der DDR und bot mit «Showkolade» - einem Mix aus Glitzer, Zeitkritik und Kabarett - sogar Thomas Gottschalks «Wetten, dass...? » im Westen Paroli. Die Neigung zu aufmüpfigen politischen Randbemerkungen brachte ihn ins Fadenkreuz der DDR-Kulturbehörden, die ihn wegen «staatsfeindlicher Betrachtungen» zeitweise mit Auftrittsverbot belegten. 1992 löste er seinen Vertrag mit der Semperoper, um frei zu arbeiten. Mit Sendungen wie «Nimm Dir Zeit», «Gunther und drüber» und «Zauberhafte Heimat» avancierte er dann zu einem Liebling deutscher Fernsehzuschauer in Ost und West.

    Nach wie vor ist der Künstler etwa 200 Tage im Jahr unterwegs, der Terminkalender randvoll: Konzerte mit der Semper HouseBand, Duette mit Deborah Sasson - mit ihr debütierte er 2008 erfolgreich in der New Yorker Carnegie Hall - und Eva Lind, Auftritte in Kirchen und Moderationen für TV-Sendungen. Sein Musik-Repertoire reicht von Kirchenmusik über Lieder-Zyklen, Arien und Duette bis zu Dixieland und Swing. 2015 debütiert er in einer Operette - als Oberst Ollendorf im «Bettelstudent» bei den Bad Hersfelder Festspielen.

    Kürzer tritt Emmerlich bisher nur beim Wandern. «Da mache ich nicht mehr so große Schritte.» Den 70. feiert er mit Familie und Freunden in seiner Jugendstilvilla am Elbhang in Dresden - aber ohne seine Frau, die Schauspielerin Anne-Kathrein. «Wir haben eine Auszeit genommen und machen uns Gedanken, wie es weitergeht.» Von Scheidung nach 35 Jahren Ehe ist keine Rede, das Verhältnis nicht gestört, versichert der Großvater von inzwischen sieben Enkelinnen.

    «Ich bin dem Herrgott unendlich dankbar, dass ich nach wie vor bei Stimme bin.» Auch die Kondition hat noch nicht nachgelassen. «Zwei Stunden Gesang machen mir nichts aus. Die Töne kommen noch so, wie ich sie will», sagt er. «Ich habe meine Freunde gebeten, mir ein Zeichen zu geben, wenn sie das Alterstremolo hören.» Bisher rührte sich da keiner. Sollte es doch mal so weit sein, sieht sich Emmerlich gerüstet mit Plan B.: Lesungen und Hörbücher. «Da will ich noch viel aktiver werden.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    GUENTHER, Andreas Schauspieler 41 18.09.1973 Graz Österreich
    NETREBKO, Anna Sopranistin 43 18.09.1971 Krasnodar Sowjetunion
    DÖRFEL, Charly Fußballspieler 75 18.09.1939 Hamburg Deutschland
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  • 09. September 2014 09:28

    Die Promi-Geburtstage vom 13. September 2014: Burghart Klaußner

    Warum er wohl seit seiner Kindheit Schauspieler werden wollte? Burghart Klaußner, der ganz in Schwarz gekleidet ins nostalgisch-verschnörkelte St. Pauli-Theater nahe der Hamburger Reeperbahn gekommen ist, hält inne im Gespräch und konzentriert sich.
    Durchhalten ist alles: Burghart Klaußner wird 65.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Christian Charisius
    Durchhalten ist alles: Burghart Klaußner wird 65.
     
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    Dann erst antwortet der vielfach preisgekrönte Künstler pointiert: «Der Mangel an Reichtum in einem Leben allein könnte ein Motiv gewesen sein - aber erst einmal natürlich der Mangel an Schönheit in der Welt.» Was ihm Schönheit bedeutet? Wieder folgt eine typisch gedankenvolle Klaußner-Antwort: «Um das zu klären, sollten wir am besten bei Hegel nachlesen. Da steht eine ganze Menge drüber - aber das würde jetzt zu lange dauern.»

    Mit feinsinnig präzisen Darbietungen hat der in Berlin als Spross einer fränkischen Wirtshausbesitzer-Dynastie geborene Akteur in Filmen wie Michael Hanekes Welterfolg «Das weiße Band» (2009), aber auch in Rollen am Deutschen Schauspielhaus Hamburg oder am Berliner Schiller-Theater Reiches und Schönes geschaffen. Für seinen Willy Loman in Millers «Tod eines Handlungsreisenden» am privaten St. Pauli-Theater etwa erhielt er 2012 als «bester Darsteller» den renommierten «Faust»-Preis. Heute wird Klaußner 65 Jahre - Anlass für einen Blick zurück und nach vorn.

    Dem Besuch der Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel in seiner Heimatstadt ab 1969 waren Uni-Semester der Germanistik und Theaterwissenschaft vorausgegangen. «Das war eine Vorsichtsmaßnahme meiner Mutter gegen zu frühe Hampelei auf der Bühne», erinnert er sich mit leichtem Schmunzeln. «Mir hat das aber irren Spaß gemacht und ich habe es später nebenher beibehalten. Mit meinem Professor Arno Paul bin ich nach wie vor eng befreundet», sagt Klaußner bei einer seiner geliebten Tassen Kaffee, «für alles Wissenschaftlich-Akademische habe ich ein großes Faible.» Manche haben ihm schon mal das Prädikat «schwierig» angehängt, jedoch ist er als sehr aufmerksamer Dialogpartner zu erleben.

    In seiner Jugend eckte er mit aufsässigem Verhalten an den Theatern an. Man habe ihn dann quasi weiter nach hinten gesetzt, was in seiner Laufbahn zu erheblichen Verzögerungen geführt habe, erzählt der trotz Weltruhms eher «stille Star» mit männlich-sensiblen Gesichtszügen. Intensiv habe er sich, auch als Teil seiner Generation, mit Politik und der deutschen Vergangenheit beschäftigt. Die private Haltung spiegelt sich in Filmen, von denen etliche die Geschichte von der Kaiserzeit bis in jüngere Dezennien («Good Bye, Lenin!», «Die fetten Jahre sind vorbei») behandeln. Im Fernsehen war Klaußner im Dreiteiler «Das Adlon» und in «George» zu sehen.

    Gerade hat er in Berlin mit Regisseur Oliver Hirschbiegel («Der Untergang») «Georg Elser - Es muss sein!» abgedreht. In der Studie über den gleichnamigen, 1945 hingerichteten Einzeltäter, der Hitler umbringen wollte, gibt Klaußner einen Kripochef im Reichssicherheitshauptamt - im April 2015 soll das Werk in die Kinos kommen. Und am Hamburger Thalia-Theater feiert er einen außergewöhnlichen Erfolg im multinationalen Projekt «Front» über die einfachen Soldaten des Ersten Weltkriegs. Gastspielreisen damit ins europäische Ausland gehören noch länger zu Klaußners Programm.

    Dabei hat der Künstler zwei Seelen in seiner Brust. Neben dem Schweren zieht ihn es zum Heiteren. «Sonst ließe sich das alles ja gar nicht ertragen», sagt er. Klaußner würde gern mehr Komödie machen. Ab und zu vergnügt der passionierte Ostseesegler sich und sein Publikum mit schwungvollen musikalischen Solo-Auftritten. Etwa mit dem Abend «Zum Klaußner», in dem er seine Biografie vertaktet. Am Älterwerden und Reifen genieße er die Entfaltung von Wahrnehmung und Mut, resümiert der mit Jenny, seiner Gefährtin seit 38 Jahren, in einem Elbvorort der Hansestadt heimische Familienvater. «Und was einem bei langen Durststrecken als auch bei großen Erfolgen hilft, sind eine hohe Meinung von sich selbst, Zähigkeit und Durchhaltevermögen. Durchhalten ist ja überhaupt alles.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    MÜLLER, Thomas deutscher Fußballer 25 13.09.1989 Weilheim in Oberbayern Deutschland
    APPLE, Fiona amerikanische Popsängerin 37 13.09.1977 New York USA
    FURTWÄNGLER, Maria deutsche Schauspielerin 48 13.09.1966 München Deutschland
    © dpa-infocom GmbH
  • 08. September 2014 15:46

    Die Promi-Geburtstage vom 11. September 2014: Harry Connick, Jr.

    Harry Connick, Jr. fährt mehrgleisig - und ist dabei ziemlich erfolgreich. Der Jazz-Sänger und Pianist, der am Anfang seiner Karriere als legitimer Nachfolger Frank Sinatras gehandelt wurde, ist immer wieder auch als Schauspieler im Kino, Fernsehen oder am Broadway zu sehen.
    Harry Connick, Jr. wird 47.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Paul Buck
    Harry Connick, Jr. wird 47.
     
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    Und auch als Juror macht er eine gute Figur: Nach einigen Gastauftritten ist er an der Seite von Jennifer Lopez und Keith Urban seit diesem Jahr festes Jury-Mitglied bei «American Idol». Die Kritiker waren begeistert von dem smarten und gut aussehenden Juror. Mit einem frischen Blick und fundierter Musik-Kritik hat er der Show neues Leben eingehaucht.

    Seine Heimat ist New Orleans: Hier wurde Harry Connick, Jr. vor 47 Jahren geboren, hier trat er im Alter von fünf Jahren das erste Mal vor Publikum auf. Neun Jahre war er alt, als er mit dem New Orleans Symphony Orchestra auf der Bühne stand. Seine Verbundenheit mit dieser Stadt, in der die Spuren des Hurrikans «Katrina» noch immer sichtbar sind, hat er mit dem Album «My New Orleans» (2007) zum Ausdruck gebracht.

    «New Orleans ist mein Wesen, meine Seele, meine Muse», meint Harry Connick, Jr., der auf dem Album mit Traditionals, Klassikern wie «Working In The Coal Mine» und eigenen Songs Geschichten erzählt, die mit seiner Stadt New Orleans zu tun haben. Wehmütige Erinnerungen - wenn auch nicht ohne Hoffnung - an die großartige Jazz-Metropole.

    Harry Connick, Jr. packt aber auch mit an: Nach der Katastrophe gründete er mit Branford Marsalis das «Musicians' Village», eine Anlaufstelle und Heimstätte für Musiker mit Konzertsaal, Aufnahmestudio und Angeboten für Kindern.

    Annähernd 30 Alben hat Harry Connick, Jr. im Laufe seiner Karriere veröffentlicht, die sich rund 30 Millionen Mal verkauften. Drei Grammys hat er inzwischen im Regal stehen, den ersten gewann er 1990 für seinen Beitrag zum Soundtrack zu Rob Reiners Komödien-Klassiker «Harry & Sally», der mehrfach mit Platin ausgezeichnet wurde.

    Das in den 90er Jahren aufkommende Swing-Revival mit Big-Band-Sound hat durch den gut aussehenden Musiker einen nicht unbeträchtlichen Aufschwung genommen. Und Weihnachten mit Harry Connick, Jr. geht auch: Sein Fest-Album «My Heart Finds Christmas» (1993) hat sich allein drei Millionen Mal verkauft.

    Als Schauspieler war Harry Connick, Jr. in Filmen wie «Das Wunderkind Tate» (1991), «Copykill» (1995), «Independence Day» (1996), «P.S. Ich liebe Dich» (2007) oder «Mein Freund, der Delfin» (2011) zu sehen.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    MOBY amerikanischer Musiker 49 11.09.1965 New York USA
    KOTTKE, Leo amerikanischer Musiker 69 11.09.1945 Athens USA
    DE PALMA, Brian amerikanischer Regisseur 74 11.09.1940 Newark USA
    © dpa-infocom GmbH
  • 05. September 2014 18:16

    Die Promi-Geburtstage vom 10. September 2014: Colin Firth

    Wiedersehen mit Colin Firth im deutschen Kino: Der vielfach ausgezeichnete Schauspieler wird ab Mitte November im Psycho-Thriller «Before I go to Sleep» als undurchsichtiger Gatte einer Frau (Nicole Kidman) zu erleben sein, die ihr Gedächtnis verloren hat. Heute wird er 54.
    Der britische Schauspieler Colin Firth wird 54.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Warren Toda
    Der britische Schauspieler Colin Firth wird 54.
     
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    Bei der Auswahl seiner Rollen zeigt er durchaus Vielseitigkeit. So wird das deutsche Kinopublikum ab Anfang Dezember einen ganz anderen Firth erleben, wenn «Magic in the Moonlight» anläuft, die neue Liebeskomödie des US-Regisseurs Woody Allen. Der britische Schauspielstar spielt darin einen arroganten Zauberkünstler aus England, der Ende der 1920er Jahre in die bessere Gesellschaft an der französischen Riviera eintaucht. Seinen Gegenpart hat die bezaubernde Emma Stone übernommen, die in der Geschichte mit angeblich seherischen Fähigkeiten überrascht.

    Firth soll nach dem «magischen» Dreh «fertig mit den Nerven» gewesen sein, wie die Entertainerin Ute Lemper vergangenes Jahr ausplauderte. «Nach zwei Monaten Woody Allen war er auf Schlafmittel und Antidepressiva», sagte sie 2013 der «Neuen Osnabrücker Zeitung» im Interview. Er selbst bestätigte nach der Zusammenarbeit mit dem Altmeister, dass dieser - entgegen anderslautenden Gerüchten - durchaus Regie führe. Allerdings sagte er in David Lettermans Late Show auch: «Es fühlte sich an wie ein Drahtseilakt.»

    Inzwischen scheint er sich jedoch gut erholt und längst in neue Projekte gestürzt zu haben, zumindest kündigt die Internet-Datenbank «Imdb.com» zwei große Hollywood-Produktionen für 2015 mit Firth an.

    Seine Filmografie beginnt Mitte der 80er Jahre mit kleineren Rollen, auch in Fernsehserien. Als Mr. Darcy eroberte er zehn Jahre später in der BBC-Serie «Stolz und Vorurteil» die Herzen seines vornehmlich weiblichen Publikums, das ihm fortan treu ergeben sein sollte.

    Dennoch fristete er sein Schauspieler-Dasein lange Zeit eher in der zweiten Reihe und musste sich mit romantisch-braven Rollen wie in der Beziehungskomödie «Bridget Jones» oder in dem Kostümdrama «Shakespeare in Love» zufriedengeben. In Filmen wie «Das Mädchen mit dem Perlenohrring» (2003) deutete er als Jan Vermeer allerdings an, dass er doch zu Höherem berufen sein könnte.

    Und dann, in einem Alter, wenn viele andere Männer in ihre Midlife-Krise fallen, startete Colin Firth durch: 2009 brillierte er schon als homosexueller Selbstmordkandidat in Tom Fords elegant-melancholischem Regiedebüt «A Single Man». Mit «The King's Speech» (2010) triumphierte er 2011 bei den Oscars als stotternder englischer König.

    Firth lieferte auch in Tom Hoopers Film eine herausragende Leistung ab. Er spielte den schüchternen Vater der derzeitigen Queen Elizabeth II., der eigentlich gar nicht auf den Thron sollte und wollte - dann aber doch König wurde, weil sein Bruder wegen der Liebe zu einer geschiedenen Amerikanerin abtrat.

    Firth verkörpert den stammelnden Royal auf äußerst sehenswerte Weise: Wie er krampfhaft versucht, einzelne Wörter herauszupressen, die im Hals stecken bleiben und nur gurgelnd rauskommen - das ist große Schauspielkunst. Hinzu kommt, dass im Gesicht von Firth das Leiden und die innere Zerrissenheit eines Mannes sichtbar werden, der lange im Schatten seines Vaters und seines Bruders stand, und der sich selbst unterschätzte.

    Parallelen zu seinem eigenen Leben scheint es zu geben. Er habe Angst vor Reden in der Öffentlichkeit, gestand der Brite, der seine Kindheit unter anderem in Nigeria verbrachte.

    Außerdem unterschätzte sich der Sohn eines Historikers und einer Religionswissenschaftlerin offenbar selbst: «Ich war sehr nichtssagend - wie der durchschnittliche 25-Jährige eben. Ich sah immer zu diesen älteren Schauspielern auf und dachte: «So wäre ich auch gerne.»» Das hat sich erledigt - mit dem Oscar hat sich Firth endlich in die erste Liga katapultiert.

    Die Auszeichnung hat sein Leben eigener Aussage zufolge allerdings kaum beeinflusst. «Es hat sich nicht viel verändert», sagte er bei den Filmfestspielen Venedig, wo er die Romanverfilmung «Tinker, Tailor, Soldier, Spy» (Dame, König, As, Spion) vorstellte. «Ich habe jetzt wieder einfach das Beste angenommen, was es gab.» Und das sei dieser Film des Regisseurs Tomas Alfredson gewesen, die Verfilmung des Romans «Dame, König, As, Spion» von John le Carré . «Ich glaube also nicht, dass sich irgendetwas geändert hätte.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    PHILLIPPE, Ryan amerikanischer Schauspieler 40 10.09.1974 New Castle USA
    RITCHIE, Guy britischer Regisseur 46 10.09.1968 Hatfield Großbritannien
    FELICIANO, José amerikanischer Sänger und Musiker 69 10.09.1945 Lares USA
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  • 04. September 2014 15:34

    Die Promi-Geburtstage vom 09. September 2014: Michael Bublé

    Weihnachten ohne Michael Bublé? Kaum vorstellbar. Der kanadische Neo-Crooner hat mit seinem «Christmas»-Album den definitiven Soundtrack für das Fest abgeliefert und könnte damit in absehbarer Zukunft glatt Bing Crosby («White Christmas») ablösen.
    Michael Bublé wird 39.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Caroline Seidel
    Michael Bublé wird 39.
     
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    Momentan ist Michael Bublé auf großer Welttournee, die ihn im November auch für vier Konzerte nach Deutschland führen wird. Für seine Fans hat er sich dabei ein Wunschkonzert einfallen lassen. Diese dürfen den Song bestimmen, den Bublé mit seiner Band beim Warm-up vor dem Konzert singt. Das Ergebnis lädt er dann via Instagram hoch.

    Heute aber wird ihm vielleicht selbst ein Ständchen gebracht: «Happy Birthday», möglicherweise, denn Michael Bublé feiert seinen 39. Geburtstag, den der Vollblutsänger auf der Bühne in Santiago de Chile begehen wird.

    Michael Bublé ist ein Mann mit Durchhaltevermögen: Jahrelang war der «Frank Sinatra des 21. Jahrhunderts» durch die Gegend getingelt und bei Firmenveranstaltungen und privaten Feiern aufgetreten, bis er endlich zur rechten Zeit am rechten Ort war: Bei der Hochzeitsparty der Tochter des ehemaligen kanadischen Premierministers Brian Mulroney beeindruckte er den Musikproduzenten David Foster, der unter anderen den Corrs auf die Sprünge geholfen hatte und an jenem Abend unter den Gästen war, mit seinem Gesangstalent. Das war im Jahr 2000. Drei Jahre später kam das gemeinsam erarbeitete, locker swingende Album «Michael Bublé» (2003) auf den Markt.

    Inzwischen hat der Kanadier mehr als 20 Millionen Alben verkauft. 2013 gehörte er weltweit zu den zehn erfolgreichsten Music-Acts. Das alles aber ist im heute nicht mehr ganz so wichtig. Die Geburt seines Sohnes im letzten Jahr hat alles auf den Kopf gestellt: «Meine Prioritäten haben sich geändert: kleine Dinge, die mich normalerweise ärgern - da denke ich überhaupt nicht mehr drüber nach. Denn er ist mein ganzes Glück», sagte er im Interview der Nachrichtenagentur dpa.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    WILLIAMS, Michelle amerikanische Schauspielerin 34 09.09.1980 Kalispell USA
    GRAY, Macy amerikanische Sängerin 44 09.09.1970 Canton USA
    SANDLER, Adam amerikanischer Schauspieler 48 09.09.1966 New York USA
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  • 02. September 2014 08:35

    Die Promi-Geburtstage vom 08. September 2014: Christoph von Dohnányi

    Eigentlich sollte er die Hamburger Elbphilharmonie eröffnen - als Leiter des Sinfonieorchesters des Norddeutschen Rundfunks (NDR).
    Mit Können, Fantasie und Disziplin: Christoph von Dohnányi wird 85.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Maurizio Gambarini
    Mit Können, Fantasie und Disziplin: Christoph von Dohnányi wird 85.
     
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    Doch daraus wird wohl nichts mehr: Christoph von Dohnányi hat die Leitung des Residenzorchesters der Elbphilharmonie längst an seinen Nachfolger Thomas Hengelbrock übergeben - und das spektakuläre Konzerthaus im Hamburger Hafen wird nach etlichen Querelen um Kostensteigerungen und Bauverzögerungen erst im Frühjahr 2017 eröffnet, sieben Jahre später als geplant.

    Aber gelobt hat Christoph von Dohnányi, der am 8. September 85 Jahre alt wird, die Elbphilharmonie in den höchsten Tönen: «Ein solches Haus wird dem gesamten Musikleben einen großen Impetus geben. Billig ist das natürlich nicht. Aber wenn der Bau erst einmal da ist, wird kein Mensch mehr über die Kosten diskutieren», glaubt er.

    Als Gastdirigent ist der Hamburger, einer der herausragenden Dirigenten seiner Generation, immer noch viel unterwegs. So startet er im Oktober eine Tournee mit dem Philharmonia Orchestra London, das er zwölf Jahre geleitet hat. Mit Beethovens «Schicksalssymphonie» und Mendelssohns Violinkonzert wird der Geburtstag am 9. Oktober auch in der Hamburger Laeiszhalle nachgefeiert. Außerdem gibt es in der kommenden Saison Konzerte mit New York Philharmonic, Boston Symphony, L'Orchestre de Paris, Israel Philharmonic und dem Gewandhausorchester Leipzig. «Gefeiert wird mit Familie zu Hause in Hamburg, Berlin oder Paris», sagte von Dohnányi der Nachrichtenagentur dpa. Sein größter Wunsch: «Einmal wieder ganz privat sein zu dürfen.»

    1929 in Berlin geboren, wuchs Christoph von Dohnányi mit seiner Schwester Barbara und seinem Bruder Klaus in einer künstlerisch und politisch hoch engagierten Familie auf. Sein Vater, Hans von Dohnányi, war Reichsgerichtsrat und wurde im April 1945 als Widerstandskämpfer im KZ Sachsenhausen hingerichtet. Seine Mutter war eine Schwester des protestantischen Theologen Dietrich Bonhoeffer, der nach dem gescheiterten Hitler-Attentat ebenfalls von den Nazis umgebracht wurde. Sein Großvater, der ihn später ausbildete, war der ungarische Komponist und Dirigent Ernst von Dohnányi, der von 1948 an in Florida lebte. Sein Bruder Klaus von Dohnányi (SPD) war von 1981 bis 1988 Erster Bürgermeister von Hamburg.

    Wie der Vater sollte Christoph Jurist werden. Mit 16 machte er Abitur, begann das Studium, wechselte dann aber zur Musik, als sich die vom Großvater ererbte musikalische Begabung «übermächtig bemerkbar» machte. Als Bester legte er mit 22 Jahren in München das Kapellmeister-Examen ab. Mit 27 Jahren wurde er in Lübeck Deutschlands jüngster Generalmusikdirektor. Über Kassel und Köln wechselte der charismatische Dirigent 1968 nach Frankfurt, wo er bald mit zeitgemäßem Musiktheater Furore machte. Ein wichtiges Merkmal seiner Opernjahre: Er ließ Regisseure inszenieren, die vom Schauspiel kamen: Rudolf Noelte, Volker Schlöndorff und Klaus Michael Grüber.

    Auch in Hamburg setzte sich Dohnányi, der in zweiter Ehe mit der Sopranistin Anja Silja verheiratet war, von 1977 bis 1984 als Intendant der Staatsoper mit Leidenschaft und Bravour für ein modernes Musiktheater ein. Weitsichtig hatte er sich der damals jungen Garde unbequemer Regisseure wie Luc Bondy, Achim Freyer oder Herbert Wernicke versichert, um Opernklassikern wie der «Zauberflöte» und «Fidelio» oder Meisterwerken der Moderne wie Bergs «Wozzeck» neue Strahlkraft zu geben. Sein Motto: «Mit den Füßen auf dem Boden der Tradition, den Kopf frei für die Gegenwart.» Seine Begründung: «Wir müssen die Tonalität kennen, um die Atonalität zu begreifen.»

    Nach Querelen in Hamburg übernahm Dohnányi 1984 die Leitung des Cleveland Orchestra, eines der berühmten «Top Five» der USA, das er bis 2002 leitete. Nach eigenen Worten waren es für ihn die vielleicht wichtigsten Jahre seines Dirigentenlebens. Nach Kritikermeinung gab er dem Orchester seine künstlerische Größe zurück und sicherte ihm einen Dauerplatz in der Weltspitze des klassischen Musikbetriebs. Zusätzlich zu seinen Verpflichtungen in Cleveland wurde Dohnányi 1996 Chefdirigent beim Londoner Philharmonia Orchestra und führte auch diesen Klangkörper nach Beobachtermeinung mit Können, Fantasie und Disziplin an die Weltspitze zurück. Aufhören will er nach eigener Aussage erst, «wenn ich merke, dass mein Gehör nachlässt.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    PINK amerikanische Sängerin 35 08.09.1979 Doylestown USA
    KRETSCHMANN, Thomas deutscher Schauspieler 52 08.09.1962 Dessau DDR
    THOMAS, Heather amerikanische Schauspielerin 57 08.09.1957 Greenwich USA
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  • 02. September 2014 08:28

    Die Promi-Geburtstage vom 07. September 2014: Gloria Gaynor

    Die Bühne lässt sie einfach nicht los. Schon vor Jahren hatte Gloria Gaynor angekündigt, das Touren bald sein lassen zu wollen und lieber ein Beratungszentrum für junge Eltern zu eröffnen.
    Die «Queen of Disco» Gloria Gaynor wird 65. Foto: Robin Townsend © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Die «Queen of Disco» Gloria Gaynor wird 65. Foto: Robin Townsend
     
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    Dafür hatte sie neben ihren Auftritten sogar extra noch ein Psychologie-Studium absolviert. Aber auch um ihren 65. Geburtstag an diesem Sonntag (7.9.) herum wird die sogenannte «Queen of Disco» wieder auf der Bühne stehen.

    «Never Can Say Goodbye» (auf Deutsch etwa: Ich kann niemals «Auf Wiedersehen» sagen) hieß es schon in einem ihrer größten Hits. Und so war dann auch für den Vorabend ihres Geburtstags ein Konzert in ihrem Heimat-Bundesstaat New Jersey geplant. Danach steht eine Tour durch Argentinien an.

    Seit Mitte der 70er Jahre gilt Gaynor bereits als Inbegriff von Disco-Queen und geballter Frauen-Power. Ihr Superhit «I Will Survive» aus dem Jahr 1978 wurde schnell zur Hymne der Frauenbewegung und gab denen eine Stimme, die es wagten, sich von ihren Männern zu trennen.

    «Es ist eine Ehre für mich, in der Position zu sein, Frauen in dieser Männerwelt eine Stimme zu verleihen», kommentierte Gaynor das einmal in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa. Inzwischen ist das Stück, für das Gaynor auch einen Grammy bekam, längst ein nicht mehr wegzudenkender Disco-Klassiker und beliebter Karaoke-Hit.

    Gaynors anderer großer Hit - «I Am What I Am» (aus dem Musical «La Cage aux Folles» (Ein Käfig voller Narren)) aus dem Jahr 1983 - machte sie dann noch zur Schwulen-Ikone.

    Geboren wurde die Afro-Amerikanerin 1949 in Newark nahe New York in eine sehr musikalische Familie hinein. Die stimmgewaltige Gaynor sang schon als Kind zu Platten von Dinah Washington, Sarah Vaughn und Nat King Cole mit und begann später, in Clubs aufzutreten.

    Nachdem ihre erste Single «Honey Bee» gefloppt war, schaffte sie 1973 mit «Never Can Say Goodbye» den Durchbruch. Bis 1986 brachte sie jedes Jahr ein neues Album auf den Markt und sang sich in die Herzen von Millionen Fans auf der ganzen Welt.

    Aber in den 80er Jahren begann das Interesse an Disco-Musik zu schwinden, Albumverkäufe ließen nach und Auftrittsangebote blieben aus. Zudem zog sich Gaynor beim Sturz von einer Bühne auch noch eine schwere Rückgratverletzung zu und musste monatelang im Bett bleiben.

    Auf der Suche nach Hilfe kehrte Gaynor zur Baptistenkirche ihrer Jugend zurück. Heute bezeichnet sie sich als bibeltreue Christin, singt viele religiöse Lieder und hat sogar ihren größten Hit, «I Will Survive» christlich umgetextet - was nicht allen Fans gefiel.

    Ein Comeback gelang Gaynor trotzdem. 2001 und 2002 schaffte sie es erneut mit zwei Singles - «Just Keep Thinking About You» und «I Never Knew» - an die Spitze der US-Dancecharts. Wenige Jahre danach wurde sie in die Dance Music Hall of Fame aufgenommen.

    Die «Queen of Disco» lebt nach wie vor in ihrem Heimatstaat New Jersey, gemeinsam mit ihrem Ehemann. Kinder hat das Paar keine, dafür zahlreiche Nichten und Neffen. «Die halten mich auf Trab.»

    Keine Zigaretten, kein Alkohol, gesunde Ernährung und ausreichend Ruhe - das seien die Geheimnisse ihres jugendlichen Aussehens und ihrer guten Bühnenkondition, verriet Gaynor einmal in einem dpa-Interview. Weiteren Welttourneen steht also nichts im Weg. «Ich fühle mich großartig. Ich habe mein Alter noch nie gespürt.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    WOOD, Evan Rachel amerikanische Schauspielerin 27 07.09.1987 Raleigh USA
    HERZSPRUNG, Hannah deutsche Schauspielerin 33 07.09.1981 München Deutschland
    BRANDT, Matthias deutscher Schauspieler 53 07.09.1961 Berlin Deutschland
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  • 01. September 2014 17:52

    Die Promi-Geburtstage vom 06. September 2014: Idris Elba

    Coole Ermittler gibt es eine ganze Menge, aber Idris Elba ist in der TV-Serie «Luther» noch einmal eine Klasse für sich. Als charismatische Detective John Luther, der zwischen Selbstzweifeln und Gerechtigkeitsdrang nicht selten Grenzen überschreitet, ist er ein Ereignis.
    Idris Elba wird 42.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Jörg Carstensen
    Idris Elba wird 42.
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Jörg Carstensen
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    Ein wenig undurchsichtig, physisch sehr präsent, sehr sexy, aber auch gewalttätig - John Luther ist ein Mann mit Ecken und Kanten, dem man vertrauen kann, den man aber auch fürchten muss. Er jagt das Böse, das auch in ihm ein bisschen steckt. Für seine Darstellung erhielt Idris Elba 2012 einen Golden Globe. «Mich interessieren paradoxe Figuren» sagte der Schauspieler, der auch gerne mal als DJ unterwegs ist, der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Heute wird er 42 Jahre alt.

    Der große Durchbruch gelang ihm aber schon früher. Als Drogendealer Stringer Bell schrieb er mit der Serie «The Wire» (2002-2004) Fernsehgeschichte. «'The Wire' war das Sprungbrett für meine Karriere», sagte Idris Elba im Interview mit der Zeitung «Die Welt». «Die lief ganz gut, aber die Rolle des Stringer Bell hat mein Selbstbewusstsein enorm gestärkt und hat mich dazu ermutigt, anspruchsvollere Rollen anzunehmen.»

    Im Laufe seiner Karriere hat er mit so hochkarätigen Regisseuren wie Danny Boyle, Kenneth Branagh oder Guillermo del Toro zusammengearbeitet. Vorläufiger Höhepunkt: Idris Elba als Nelson Mandela. In «Mandela - Der lange Weg zur Freiheit» (2014) von Justin Chadwick («Die Schwester der Königin») verkörperte Elba den südafrikanischen Nationalhelden. Elba ist es zu verdanken, dass der Protagonist die nötige Statur und Charisma hat. Er spielt kraftvoll, gewitzt und ideenreich - Mandela steht als Quelle der Freiheit da, der zum Symbol des Kampfes gegen die Unterdrückung der Schwarzen wird.

    Inzwischen ist Idris Elba gar als neuer 007 ins Gespräch gebracht worden. Daniel Craig höchstpersönlich hatte verlauten lassen, dass er ein guter Bond wäre - dann hat sich die ganze Sache etwas verselbtständigt. Inzwischen gibt es sogar die Facebook-Seite «We Want Idris Elba for James Bond».

    Und was hält der Schauspieler selbst davon: «Es wäre eine Ehre. Warum nicht?», sagte er im Interview mit der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Nur eine Sache geht ihm gehörig gegen den Strich: «Ich fand die Bezeichnung «Schwarzer Bond» schon immer übel, ich verstehe sie einfach nicht», sagte er dem britischen TV-Sender ITV.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    PEREZ, Rosie amerikanische Schauspielerin 50 06.09.1964 New York USA
    GRAF, Dominik deutscher Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur 62 06.09.1952 München Deutschland
    BOLTANSKI, Christian französischer Fotograf, Bildhauer und Filmemacher 70 06.09.1944 Paris Frankreich
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Die Promi-Geburtstage vom 29. September 2014: Margot Hielscher
Margot Hielscher ist auch ein paar Tage vor ihrem 95. Geburtstag noch ein wenig Diva. «Über mein Alter möchte ich nicht reden, das ist doch für eine Frau keine amüsante Angelegenheit», sagt die Schauspielerin und Sängerin in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.
http://www.arcor.de/content/unterhaltung/people/geburtstage/2698947,1,Die-Promi-Geburtstage-vom-29.-September-2014%3A%C2%A0Margot-Hielscher,content.html
http://www.arcor.de/iimages/gimages/CRpHI6e5jLYDJRuPDdha7mIn6YwuOCqQMC6ncTfJLVo=.jpg
 
<b>Schlikkerfrauen</b><br/>Di. 30.09. / 20.15 / Sat.1<br/><br/>Schlikker ist endgültig pleite. Doch die drohende Schließung ihrer Filiale in Berlin-Moabit wollen Angie, Greta, Zari und Chris ganz und gar nicht hinnehmen: Zu allem entschlossen, besetzen die vier Powerfrauen ihren Laden und nehmen Firmengründer Theo Schlikker kurzerhand als Geisel… © SAT.1/Richard HübnerSchlikkerfrauen
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Zitatecheck: Wer hat's gesagt?

 
"Ich bin eine moderne Feministin."
 
 
 
 
 

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