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  • 27. Mai 2015 10:24

    Die Promi-Geburtstage vom 28. Mai 2015: Carey Mulligan

    Sie zählt zu den profiliertesten Schauspielerinnen ihrer Generation, die Britin Carey Mulligan hat Charakter. Heute feiert die Actrice, die bereits eine Oscar-Nominierung vorweisen kann, ihren 30. Geburtstag.
    Carey Mulligan wird 30. Foto: Marianna Massey © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Carey Mulligan wird 30. Foto: Marianna Massey
     
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    Ihren internationalen Durchbruch feierte Mulligan vor zwei Jahren mit der Literaturverfilmung «Der große Gatsby». Die Dreharbeiten mit Leonardo DiCaprio hat sie noch in bester Erinnerung. «Je mehr Takes wir miteinander hatten, desto harmonischer lief es zwischen uns - das hat auch die vielen Liebesszenen leichter gemacht. Am Ende hatten wir sogar richtig Spaß dabei», sagte sie der Zeitschrift «Grazia». DiCaprio sei unglaublich nett und offen. «Wir haben uns von Anfang an miteinander wohlgefühlt», erzählte Mulligan, die mit dem britischen Musiker Marcus Mumford (Mumford & Sons) verheiratet ist.

    Innerhalb weniger Jahre hat sich Carey Mulligan mit Filme in die erste Riege gespielt. Sie wurde bereits als «Neue Audrey Hepburn» oder «Englands neue Kino-Königin» gefeiert.

    Die 1985 in London geborene Carey Mulligan verbrachte einige Jahre ihrer frühen Kindheit in Deutschland. Ihr Vater, ein global agierender Hotel-Manager, arbeitete Ende der 1980er/Anfang der 1990er Jahre in einigen deutschen Städten. Carey Mulligan denkt dabei, wie sie einmal in einem Interview verriet, vor allem an viele einsame Stunden in riesigen Hotels. Die hätten sie fast erdrückt und aus ihr ein schüchternes Mädchen gemacht, erzählt sie gern.

    Gegen die Schüchternheit arbeitete Carey Mulligan als Teenager in einer Schultheater-Truppe. Schon hier war der Erfolg enorm. So war die Berufswahl wohl zwangsläufig. Ihr Debüt in der 2005 erstausgestrahlten TV-Bearbeitung von Jane Austens Romans «Stolz und Vorurteil» brachte der Darstellerin viel Beifall von Publikum und Kritik. Mit ihrer alle Aufmerksamkeit auf sich ziehenden Präsenz beeindruckte Carey Mulligan im Part der Kitty, einer eher kleinen Rolle.

    Es folgten Erfolge auf der Bühne des Royal Court Theatre in London und in einigen englischen Fernsehproduktionen sowie viele Preise. Den endgültigen Durchbruch und die verdiente internationale Aufmerksamkeit brachte 2009 «An Education» der dänischen Regisseurin Lone Scherfig. Die sensible Verkörperung einer 16-Jährigen, die sich im London der 1960er Jahre durchbeißt, bescherte Carey Mulligan eine Oscar-Nominierung.

    Nach diesem Erfolg bekam sie 2010 zwei weitere wichtige Rollen: Sie spielte die Tochter von Michael Douglas in Oliver Stones «Wall Street 2» und die Hauptrolle in Mark Romaneks Verfilmung von Kazuo Ishiguros Bestseller «Alles was wir geben mussten». Carey Mulligans herausragende Leistungen in beiden Filmen sicherten ihr für die Zukunft große Rollen in Hollywoods.

    Die Britin hat ein gutes Gespür für die richtigen Rollen in wichtigen Filmen. Dazu gehören auch das Erotik-Drama «Shame» mit Michael Fassbender, «Drive» mit Ryan Gosling und zuletzt das Musikerdrama «Inside Llewyn Davis» vonden Coen-Brüdern.

    HERRERO, Selina deutsche Popsängerin 22 28.05.1993 Mainz Deutschland
    MINOGUE, Kylie australische Popsängerin 47 28.05.1968 Melbourne Australien
    THALHEIMER, Michael deutscherRegisseur 50 28.05.1965 Frankfurt Deutschland
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  • 21. Mai 2015 08:06

    Die Promi-Geburtstage vom 27. Mai 2015: Jamie Oliver

    Jamie Oliver hat viel zu tun: Er ist gefeierter Koch, Showmaster, Gastwirt, Buchautor, Werbegesicht, Lebensmittelproduzent, Ehemann und vierfacher Vater. Und ganz nebenbei will er noch die Welt verbessern.
    Jamie Oliver: Der Missionar am Herd wird 40. Foto: David Sandison © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Jamie Oliver: Der Missionar am Herd wird 40. Foto: David Sandison
     
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    «Unser Terminplan ist immer wahnsinnig eng», sagt sein Pressereferent und rollt mit den Augen. Doch Jamie Oliver ist rund um seinen 40. Geburtstag am Mittwoch (27. Mai) kein Stress anzumerken. Im Gegenteil: Er geht schwungvoll, strahlt, spricht wie ein Wasserfall und nimmt sich für Gespräche mehr Zeit, als sein Team das gern hätte. Seine Erklärung: «Ich liebe, was ich tu.»

    In vielem ist Oliver auch mit 40 noch der junge Starkoch, der einfaches, aber gutes Essen und dessen Zubereitung cool gemacht hat in seiner Heimat Großbritannien und der Welt. Auch heute noch trägt er Jeans, Turnschuhe und Wuschelhaare. Mit einem deutschen Johann Lafer oder Horst Lichter hat das wenig zu tun. Schon eher mit Tim Mälzer, die beiden kennen sich schon lange und arbeiten immer wieder zusammen. Mälzer unterstützt auch den Food Revolution Day am 15. Mai, den Oliver vor vier Jahren ins Leben gerufen hat.

    Wenn der Engländer über seine Revolutionspläne in Sachen gesunder Ernährung spricht, wird er zum Missionar. «Das ist sehr wichtig für Deutschland», sagt er mit aufgerissenen Augen. «Wir bewundern viel an euch: Stabile Wirtschaft, Ordnung, große Geister, Pragmatismus. Aber Gesundheit? Ihr solltet euch schämen. Wie wir Briten auch.» Oliver nimmt sich kaum Zeit zum Luftholen, wenn er über volkswirtschaftliche Schäden von Übergewicht durch Diabetes, Herz- und Gelenkkrankheiten doziert, über schlimme Folgen der Massenproduktion und eine skrupellose Nahrungsmittelindustrie.

    Für Deutsche, denen der Gedanke an einen «Veggie Day» die Zornesröte ins Gesicht treibt, hat Oliver kein Verständnis. «Wer das vorschlägt, hat recht, aber vielleicht müssen noch ein paar mehr Leute sterben, bis alle das begreifen.» Und er stellt klar: «Ich liebe Fleisch, aber wir essen einfach zu viel davon.» Er selbst esse an drei Tagen in der Woche vegetarisch. Er habe ein vegetarisches Kochbuch geschrieben, das er bald rausbringen wolle, einen Termin gibt es noch nicht.

    Was Jamie Oliver will: Ernährungslehre als Pflichtfach an Schulen, und zwar weltweit. Angst, es mit Konzernen aufzunehmen, die an Fast Food und Tiefkühlpizza Milliarden verdienen, hat er nicht. «Ich kann nerven, ich bin ein Großmaul», bekennt er grinsend - man glaubt ihm.

    Anders wäre eine Karriere wie seine wohl auch nicht möglich. Die Liebe zum Kochen entdeckte er im Restaurant seiner Eltern, «The Cricketers», im Dörfchen Clavering in der Grafschaft Essex. Zum Star in der Heimat wurde er 1999 mit der BBC-Show «The Naked Chef». Sechs Jahre später startete Oliver seine Kampagne für besseres Schulessen, die auf zähen Widerstand stieß - Mütter in Nordengland reichten Schülern Hamburger durch den Zaun der Schule.

    Heute ist kaum zu überblicken, was Jamie Oliver alles besitzt, betreibt und produziert. In Supermärkten stehen Gewürzmischungen mit seinem Gesicht. Die «Sunday Times» schätzt das gemeinsame Vermögen mit Ehefrau Jools in ihrer Liste reicher Briten auf 180 Millionen Pfund (248 Mio. Euro). Schlagzeilen um Hygienemängel in seiner Metzgerei oder Ärger um ein vor laufender Kamera geschlachtetes Schaf hat Oliver halbwegs unbeschadet überstanden, auch wenn die Einnahmen laut «Sunday Times» nicht mehr ganz so sprudeln wie früher.

    Und Jamie Oliver will weiter machen: «Ich höre nie auf. Wenn ich 70 werde, arbeite ich noch», sagt er. Ein Kochbuch für Kinder zu schreiben, könne er sich gut vorstellen, schließlich sei er mit vier eigenen qualifiziert. «Ich will, dass sie stolz auf mich sind.» Dass er nun 40 ist, stört ihn - wie er sagt - gar nicht. Im Gegenteil: «Von 20 bis 30 hat mir niemand über den Weg getraut. Ab 30 haben mir alle getraut, aber mich nicht mehr hinterfragt. Jetzt habe ich beides.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    COLFER, Chris amerikanischer Schauspieler 25 27.05.1990 Fresno USA
    FIENNES, Joseph britischer Schauspieler 45 27.05.1970 Salisbury Großbritannien
    BRIDGEWATER, Dee Dee amerikanische Jazzsängerin 65 27.05.1950 Memphis USA
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  • 21. Mai 2015 08:00

    Die Promi-Geburtstage vom 26. Mai 2015: Doris Dörrie

    Doris Dörrie gilt als erfolgreichste Kino-Regisseurin in Deutschland. Der Kultfilm «Männer» geht ebenso auf ihr Konto wie «Bin ich schön?» oder «Glück». Heute wird die Filmemacherin 60 Jahre alt.
    Allein in der Männer-Bastion: Doris Dörrie wird 60. Foto: Ursula Düren © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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    Zurzeit dreht sie «Grüße aus Fukushima», einen Film vor dem Hintergrund der großen Reaktorkatastrophe, der im März 2016 ins Kino kommen soll. Es ist ihr zweiter Film in Japan nach dem Erfolg mit «Kirschblüten - Hanami».

    «Ich habe das Gefühl, dass ich es als junge Frau sehr viel einfacher hatte, weil ich jung war, sehr oft Minirock trug und weil ich die Einzige war. Ich war so etwas wie der Unterhaltungsfaktor, ich war immer die Ausnahme», sagte sie im vergangenen Jahr bei der Veranstaltung «Die Stunde der Frauen» der Zeitschrift «Brigitte» in Hamburg. Auf der anderen Seite habe sie nach Jahrzehnten im Filmgeschäft festgestellt, dass sie im Kulturbetrieb nicht so ernst genommen werde: «Das ist eine sehr männliche Bastion.»

    Eben darum, weil sie als Frau im Regie-Fach eine Rarität ist, setzt sich Dörrie in der Initiative Pro Quote Regie gemeinsam mit 170 anderen Regisseurinnen für eine Frauenquote in der Filmförderung ein.

    Ihre Kritik: Unter 115 vom Deutschen Filmförderfonds (DFFF) im Jahr 2013 geförderten Projekten seien nur 13 von Regisseurinnen gewesen. «Es ist nicht schön, dass wir die Quote brauchen, aber es scheint so, dass wir sie brauchen.»

    Dörrie wurde in Hannover geboren und drehte 1983 mit «Mitten ins Herz» ihren ersten Kinofilm. Der Durchbruch gelang ihr 1986 mit der Komödie «Männer» mit Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht. Im Jahr 2000 erschien ihr erster Roman «Was machen wir jetzt?».

    Heute lebt Dörrie in München. Dort ist sie Professorin an der Hochschule für Fernsehen und Film. «Zuallererst ist Schreiben Handwerk. Üben. Weiterschreiben, sitzen bleiben», schreibt sie auf der Internetseite ihres Lehrstuhls für kreatives Schreiben. «Ob es dann Kunst ist, stellt sich viel später heraus. Das ist mein Hauptziel in der Arbeit mit den Studierenden: Schreiben als Handwerk aufzufassen und dadurch auch die Angst davor zu verlieren.»

    Dörrie engagiert sich auch politisch und sprach beispielsweise im Januar auf einer Gegendemonstration gegen die Islam-Gegner von Pegida in München. Die Filmemacherin hat eine Tochter und ist mit dem Chef der Constantin Film, Martin Moszkowicz, liiert.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    SCHOTT, Ben britischer Schriftsteller 41 26.05.1974 London Großbritannien
    BONHAM CARTER, Helena britische Schauspielerin 49 26.05.1966 London Großbritannien
    KRAVITZ, Lenny amerikanischer Rocksänger 51 26.05.1964 New York USA
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  • 20. Mai 2015 16:01

    Die Promi-Geburtstage vom 22. Mai 2015: Karoline Herfurth

    Bei Karoline Herfurth geraten alle ins Schwärmen: Die «hübscheste Hoffnung des deutschen Films» hat sie das «Süddeutsche Zeitung Magazin» einst genannt, als «Elfe der Leinwand» (BR-Klassik) wurde sie tituliert.
    Schauspielerin Karoline Herfurth wird 31. Foto: Ursula Düren © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Schauspielerin Karoline Herfurth wird 31. Foto: Ursula Düren
     
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    Äußerlichkeiten: «Man muss sich Zeit nehmen, ihren Zauber zu begreifen. Und diese Zeit verlangt sie auch. Insofern ist sie ein anspruchsvolles Gegenüber», meinte Regisseur Tom Tykwer - und der muss es wissen, denn er drehte «Das Parfum» mit Karoline Herfurth, die darin als Mirabellen-Mädchen dem meuchelnden Duftsammler Grenouille zum Opfer fällt.

    Längst hat Karoline Herfurth das Etikett Jungschauspielerin abgelegt, längst ist die Vielbeschäftigte in der deutschen Filmlandschaft eine feste Größe. Heute feiert sie ihren 31. Geburtstag.

    Auf einem Berliner Schulhof wurde sie für das Teenager-Drama «Crazy» entdeckt. Damals war Karoline Herfurth 15, die die Dreharbeiten eher als Ferien empfand. Danach aber wollte sie nicht mehr von der Schauspielerei lassen. «Ich habe gemerkt, dass ich Situationen und Gefühle, wenn ich sie lese, umsetzen und transportieren kann», sagte sie dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» über ihre «Berufung».

    Dem Zufall aber wollte Karoline Herfurth nichts überlassen: Nach dem Abitur begann sie eine Schauspiel-Ausbildung in Berlin, um ihr Handwerk zu lernen. Seitdem dreht sie unablässig und wird für ihre versierten und sensiblen Darstellungen gefeiert.

    Die Kritik und das Publikum lieben Karoline Herfurth, und sie liebt die Schauspielerei: «Also das Spannendste für mich an diesem Beruf ist immer, Dinge auszuprobieren, die ich noch nie gemacht habe. Vor Herausforderungen gestellt zu werden, die ich noch nie machen musste», sagte sie laut Deutschlandradio Kultur.

    Und davon gab es bisher reichlich: Für die Blutsauger-Saga «Wir sind die Nacht» absolvierte sie ein Stunt-Training, für das Drama «Berlin 36», in dem sie eine jüdische Hochspringerin zur Nazi-Zeit spielte, unternahm sie ein anderthalbmonatiges hartes Training und für den Film «Eine andere Liga», in dem sie ein junges Mädchen spielt, das nach einer Brustamputation auf dem Fußballplatz zurück ins Leben findet, lernte sie Kicken.

    Ihr Studium der Politischen Wissenschaften gehört ganz sicher auch in die Reihe der Herausforderungen - als Ausgleich zur Schauspielerei. «Was ich schön finde, ist Normalität, Alltag und so», sagte die im Rampenlicht aufgewachsene Schauspielerin im Interview mit «Park Avenue». «Ich mag total gern einkaufen gehen und kochen.»

    Name Beruf Alter Geburtsdatum Geburtsort Land
    EASTWOOD, Alison amerikanische Schauspielerin 43 22.05.1972 Carmel USA
    CAMPBELL, Naomi britisches Model 45 22.05.1970 London Großbritannien
    CUSACK, Ann amerikanische Schauspielerin 54 22.05.1961 New York USA
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  • 19. Mai 2015 09:18

    Die Promi-Geburtstage vom 25. Mai 2015: Mike Myers

    Mike Myers will umziehen: Laut dem Wirtschaftsmagazin «Forbes» bietet der kanadische Schauspieler und Regisseur momentan sein riesiges New Yorker Appartement für 16,5 Millionen Dollar an. Vor acht Jahre hatte er noch die Hälfte dafür bezahlt.
    Mike Myers hat «Shrek» seine Stimme geliehen. Foto: Paul Buck © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Mike Myers hat «Shrek» seine Stimme geliehen. Foto: Paul Buck
     
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    Angeblich sucht er eine größere Bleibe mit einem Arbeitsstudio für sich und seine Familie. Geld scheint wirklich nicht das Problem von Mike Myers zu sein, der laut «Celebrity Networth» (2014) über ein Vermögen von 175 Millionen Dollar verfügen soll. Heute feiert er seinen 52. Geburtstag.

    Mike Myers tauchte bereits als Kind in zahlreichen Werbefilmen auf, sein komödiantisches Talent stellte er schließlich in der legendären NBC-Show «Saturday Night Live» unter Beweis, die zahlreichen Comedians wie Eddie Murphy oder Bill Murray als Sprungbrett diente.

    Mit überdrehten Klamauk-Komödien wie «Wayne's World» oder «Austin Powers» wurde Mike Myers schließlich zum Superstar und einer der bestbezahlten Schauspieler Hollywoods. Als Synchronstimme des Ogers «Shrek» war er zwar nur der «Mann im Hintergrund» - aber nicht weniger erfolgreich.

    Auf der Leinwand hat man Mike Myers allerdings schon länger nicht mehr gesehen. Ein Auftritt in Quentin Tarantinos «Inglourious Basterds» (2009) steht als letzter Kinofilm auf seiner Liste. Untätig aber war Myers nicht.

    Im letzten Jahr legte der Kanadier mit der vergnüglichen und sehr unterhaltsamen Dokumentation «Supermensch: Wer ist Shep Gordon?» sein Regiedebüt vor. Shep Gordon legte wohl als Manger eine der schillerndsten Karrieren Hollywoods hin: Er machte Alice Cooper zum Rock-Superstar, ordnete die Finanzen von Groucho Marx und teilte sich eine Katze mit Cary Grant. Seinem Freund Shep Gordon, der sich in einem harten Geschäfte seine Menschlichkeit bewahrte, hat Mike Myers ein wunderbares Denkmal gesetzt.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    HILL, Lauryn amerikanische HipHop-Sängerin und Schauspielerin 40 25.05.1975 South Orange USA
    LIERHAUS, Monica deutsche TV-Moderatorin und Journalistin 45 25.05.1970 Hamburg Deutschland
    HECHE, Anne amerikanische Schauspielerin 46 25.05.1969 Aurora USA
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  • 19. Mai 2015 09:17

    Die Promi-Geburtstage vom 24. Mai 2015: Priscilla Presley

    Elvis Presley wäre heute 80 Jahre alt. Die einzige Frau, die der 1977 gestorbene King of Rock 'n' Roll je zum Traualtar führte, feiert heute ihren 70. Geburtstag. Die turbulente Ehe hielt gerade sechs Jahre.
    Es geht immer noch um Elvis - Priscilla Presley wird 70. Foto: Geoff Caddick © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Es geht immer noch um Elvis - Priscilla Presley wird 70. Foto: Geoff Caddick
     
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    Seit ihrer Scheidung 1973 hat auch Priscilla Presley nie wieder geheiratet. Ihr öffentliches Leben dreht sich immer noch um den Ex. Aus dem Elvis-Kult schlägt sie weiter Kapital. Ihr früheres «Graceland»-Anwesen in Memphis hat Presley in ein Millionengeschäft verwandelt.

    Das Erbe des «Kings» rückt sie regelmäßig ins Rampenlicht. Zuletzt Ende April, als sie in der Casino-Stadt Las Vegas eine große Elvis-Ausstellung und eine Hochzeitskapelle einweihte. Als Trauzeugin half sie gleich bei der ersten Eheschließung mit, die TV-Kameras werbewirksam auf ihr faltenloses Gesicht gerichtet. Sie wirkt kaum älter als die 47-jährige Tochter Lisa Marie an ihrer Seite.

    «Er war so freundlich und glaubwürdig», schwärmte sie über ihre erste Begegnung mit Elvis im vergangenen November dem britischen Blatt «Daily Mirror» vor. Sie habe sich sofort in ihn verliebt. Auch in London war sie geschäftstüchtig für eine Elvis-Ausstellung unterwegs.

    Ihre Love Story ist legendär, die Ehe allerdings kurz: Ihr Stiefvater ist in Hessen stationiert, dort kommt es zu der schicksalhaften ersten Begegnung der 14-Jährigen mit dem «Love Me Tender»-Star. Doch Priscilla muss erst die Volljährigkeit erreichen und die Schule beenden, bevor sie am 1. Mai 1967 in Las Vegas heiraten. Neun Monate später kommt Töchterchen Lisa Marie zur Welt. Doch nach sechs Jahren mit Affären und vielen Schlagzeilen kommt es zur Scheidung.

    Danach schreibt sie Bücher («Elvis und ich»), dreht Komödien («Die nackte Kanone»), spielt das Country-Girl Jenna Wade in der TV-Soap «Dallas» und tanzt in der Reality-Show «Dancing With The Stars» mit.

    Sie zieht auch Sohn Navarone (28) aus der Beziehung mit dem Regisseur Marco Garibaldi groß. Doch der Vorzeige-Mann in ihrem Leben ist immer noch Elvis und sein Vermächtnis. Auch wenn sie 2003 im Interview mit der Zeitschrift «Ladies' Home Journal» über ihre Ehe kritisch anmerkte: «Ich lebte das Leben einer anderen Person. Es ging nie um mich, es drehte sich rundherum um ihn». 

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    RUSLANA ukrainische Sängerin 42 24.05.1973 Lwiw Sowjetunion
    SCOTT THOMAS, Kristin britische Schauspielerin 55 24.05.1960 Redruth Großbritannien
    DYLAN, Bob amerikanischer Rock- und Folksänger 74 24.05.1941 Duluth USA
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  • 18. Mai 2015 14:30

    Die Promi-Geburtstage vom 21. Mai 2015: Ernst Messerschmid

    Ich kenne keinen Astronauten, der es ablehnen würde, noch mal zu fliegen», sagt Ernst Messerschmid. Die Astronautik-Koryphäe der Universität Stuttgart lässt keinen Zweifel daran, dass auch er es sogar heute noch jederzeit wieder tun würde.
    Ernst Messerschmid neben einem Modell der Raumfähre Columbia. Foto: Daniel Naupold © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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    Fast 30 Jahre ist es her, dass er ins All flog - als dritter deutscher Astronaut überhaupt nach Sigmund Jähn (1978) und Ulf Merbold (1983). Am 21. Mai wird Ernst Messerschmid 70 Jahre alt.

    Im Januar 1986 explodiert die US-Raumfähre Challenger 73 Sekunden nach dem Start. Sieben Astronauten sterben im Feuerball. Drei Monate vorher, am 30. Oktober 1985, läuft noch alles glatt. An Bord der Mission STS-61-A: der Reutlinger Ernst Messerschmid. «Es hätte genauso uns treffen können», sagt er. Die defekten Dichtungsringe, die als Ursache für die Space-Shuttle-Katastrophe ausgemacht werden, seien auch bei seinem Flug teils weggeschmort gewesen.

    Sieben Tage machen Messerschmid berühmt. 112 Mal umkreist die Challenger 1985 die Erde. Schwerelos schaut er auf sie herunter. Momente, die keinen kalt lassen, ist er überzeugt.

    Ähnlich wie bei Alexander Gerst, der im November nach 165 Tagen im All zurückkam, haben die Erlebnisse im Weltraum Messerschmid zum engagierten politischen Menschen gemacht. Astronauten seien «authentische Zeugen», sagt er, ihre Warnungen fänden Gehör. So habe er damals wegen des Qualms der massiven Brandrodungen den Amazonas nicht gesehen.

    Gleichgesinnte findet Messerschmid in der Association of Space Explorers (ASE), einem Verein amerikanischer wie russischer Raumfahrer, der sich für den Schutz der Natur der Erde einsetzt. Astronauten seien meist kühle Wissenschaftler, sagt Messerschmid, «doch da wird unser missionarischer Eifer geweckt».

    Mit 68 wird Messerschmid pensioniert, die Raumfahrt lässt ihn aber nicht los. Ein, zwei Tage die Woche ist er immer noch am Institut für Raumfahrtsysteme der Uni Stuttgart, kümmert sich um seine Doktoranden, hält Vorlesungen über Raumstationen oder Astronautik. «Raumfahrt aus Leidenschaft» heißt eine Vorlesungsreihe. Bei Kinderunis wirbt er für Naturwissenschaften.

    Gar nichts hält Messerschmid vom Weltraum-Tourismus. Er glaube auch nicht daran. «Das muss nicht sein.» Er hoffe, dass die Gesellschaft so etwas generell ablehnt. Großes Interesse müsse es hingegen an einer Reise zum Mars geben. Allerdings ohne ein Wettrennen wie damals beim Mond. «To Mars together - so wird es gehen.»

    Eigentlich soll Messerschmid Klempner werden und den Betrieb seines Vaters übernehmen. Eine höhere Ausbildung ist für einen Handwerker-Sohn kaum vorstellbar. Aber er hat Glück: Als er beim Vater in die Lehre geht, erkennt ein Berufsschullehrer sein Talent. Er macht Abitur, studiert Physik und Radioastronomie.

    Messerschmid hat ein Segelboot am Bodensee liegen, reist viel. Südamerika würde ihn nochmals reizen, liebend gerne ist er in Frankreich und im Schweizer Wallis, das für ihn und seine Frau «zweite Heimat» sei. Auch zur Feier seines 70sten wird er dort hinfahren. «Ich genieße es, Zeit zu haben, und Dinge zu tun, zu denen ich früher einfach nicht kam.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    WAGNER, Katharina deutsche Theater- und Opernregisseurin 37 21.05.1978 Bayreuth Deutschland
    KIESSLING, Udo deutscher Eishockeyspieler 60 21.05.1955 Crimmitschau DDR
    ISLEY, Ronald amerikanischer Popsänger 74 21.05.1941 Cincinnati USA
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  • 18. Mai 2015 10:43

    Die Promi-Geburtstage vom 20. Mai 2015: Cher

    Die Zeit scheint ihr nichts anzuhaben. Die seelenvollen großen Augen, die glatte Haut, der straffe Body in sexy-provokanten Kostümen: Cher vertraut auf Botox und Schönheitsoperationen - und lebt damit offensichtlich gut.
    Die Schauspielerin und Sängerin Cher wird 69. Foto: Justin Lan © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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    Die ultimative Diva des Pop erfindet sich seit Jahrzehnten immer wieder neu, vom scheuen Hippiemädchen über die Disco-Queen bis hin zur Rockerin. Am Mittwoch (20. Mai) feiert Cher ihren 69. Geburtstag.

    «Ich habe manchmal das Gefühl, das Altern steht mir im Weg. Aber was soll's, ich lasse mir nicht den Lebensmut nehmen von blöden Jahreszahlen», sagte sie einmal in einem Interview. Derzeit wird ihr Netto-Vermögen auf 750 Millionen Dollar (563 Millionen Euro) geschätzt. Dabei begann alles sehr bescheiden, für Cherilyn Sarkasian La Pier, die im kalifornischen El Centro zur Welt kam. Die Mutter war Cherokee-Indianerin und hatte wechselnde Liebhaber und Ehemänner, der Vater war ein armenischer Trucker. 1964 lernte Cher den italoamerikanischen Sänger Salvatore «Sonny» Bono kennen, die beiden heirateten noch im selben Jahr.

    Ihre erste gemeinsame Single als «Caesar & Cleo» wurde ein Flop. Unter dem Namen «Sonny & Cher» gelang ihnen 1965 mit «I Got You, Babe» ein Welthit. Mit weiteren Erfolgen wie «The Beat Goes On» und «Bang Bang (My Baby Shot Me Down)» wurden die beiden schnell zu Ikonen der Flower-Power-Bewegung in den USA. Eigentlich zu Unrecht, denn sie selbst lebten eher konventionell, vor allem als Tochter «Chastity» (Keuschheit) geboren wurde. «Wir sind so spießig, dass es einen krank macht», sagte Cher damals.

    Keineswegs spießig ist dagegen Chastity: Sie hat eine Geschlechtsumwandlung hinter sich und nennt sich heute Chaz. Für ihre Mutter war das zunächst nicht einfach zu akzeptieren, aber sie unterstützt ihren neuen Sohn. «Ich lebe sehr gern in einem weiblichen Körper und würde das um nichts im Leben ändern wollen. Aber Chaz ist glücklich damit - das ist es, was zählt», sagte sie.

    Nach der Scheidung von Sonny Bono 1974 verfolgte Cher erfolgreich ihre Solokarriere, unter anderem mit einer eigenen TV-Show. Musikalisch wurde es in den 80er Jahren etwas flau, weshalb sie sich als Schauspielerin am Broadway versuchte. Daraufhin bot man ihr eine Rolle in dem Film «Silkwood» an, für den sie eine «Oscar»- Nominierung als beste Nebendarstellerin erhielt. Die begehrte Trophäe nahm sie dann für «Mondsüchtig» (1987) mit Nicholas Cage mit nach Hause.

    Nach langer Pause stand sie erst 2010 in «Burlesque» wieder vor der Kamera: «Das war seit langem wieder ein Film, bei dem ich sofort wusste: Das passt zu dir. Ich darf singen, trage Strapse und spiele die Patriarchin in einem Burlesque-Club. Perfekter geht es ja nicht», sagte sie.

    Ein unverhofftes Comeback in ihrer Musik-Karriere verschaffte Cher das Dance-Album «Believe» (1998), das sie ihrem im selben Jahr bei einem Ski-Unfall ums Leben gekommenen Ex-Mann Sonny Bono widmete. «Wenn die Leute zu meinen Songs tanzen, ist das gut. Tanzen hält jung. Garantiert jünger als jede blöde Schönheitsoperation», sagte die Musikerin mal. Dabei macht Cher vor fast gar nichts halt, wenn es um die äußere Erscheinung geht: Sie ließ sich angeblich sogar einen Rippenbogen heraussägen, um die Taille optisch zu verlängern. Cher ließ die Aufregung über ihre OPs schon immer kalt: «Und wenn ich mir meine Brüste auf den Rücken machen lasse, ist das meine Sache.»

    Name Beruf Alter Geburtsdatum Geburtsort Land
    YANAR, Kaya deutscher Komiker 42 20.05.1973 Frankfurt Deutschland
    POLITYCKI, Matthias deutscher Schriftsteller 60 20.05.1955 Karlsruhe Deutschland
    DE LUCA, Erri italienischer Schriftsteller 65 20.05.1950 Neapl Italien
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  • 18. Mai 2015 09:35

    Die Promi-Geburtstage vom 23. Mai 2015: Friedrich Achleitner

    Wien (dpa) – Der Baumeister in ihm schuf in akribischer Kleinarbeit eine mehrbändige Bestandsaufnahme der österreichischen Architektur des 20. Jahrhunderts.
    Der österreichische Autor Friedrich Achleitner feiert seinen 85. Geburtstag. Foto: Herbert Neubauer © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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    Der Dichter in ihm fasst sich kurz, in konkreter Lyrik, Dialektgedicht und pointierter Kurzprosa. Der jüngste Band des Architekten und Schriftstellers Friedrich Achleitner mit der markanten runden dunklen Brille heißt «Wortgesindel», erschienen ist er kurz vor seinem 85. Geburtstag an diesem Samstag (23. Mai).

    Es sind oft witzige Beobachtungen, manchmal bissige Kommentare etwa zu political correctness, die der Wortkünstler Achleitner in prägnanten Miniaturen skizziert. Eigenem Bekunden nach mag er es überhaupt nicht, etikettiert zu werden, ob als «Doyen der österreichischen Architekturkritik» oder als «Klavierzertrümmerer». Dennoch trifft beides zu auf Achleitner, der in Schachen in Oberösterreich geboren wurde und seit den 1950er Jahren in Wien lebt.

    Er studierte zunächst Architektur und war dann an der Modernisierung von Kirchen beteiligt. In Artikelserien schuf er sich zunehmend Profil als Architekturkritiker. In scharfsinnigen Essays setzte er sich leidenschaftlich für den Erhalt historischer Bausubstanz in Stadt und Land ein. Schließlich lehrte er von 1963 bis 1998 Geschichte und Theorie der Architektur an der Wiener Kunstakademie.

    Die literarische Szene eroberte er 1959, als er zusammen mit dem Schriftsteller Gerhard Rühm bei einer Klavier-Zertrümmerungsaktion einen Polizeieinsatz provozierte. Mit den Dichterkollegen H.C. Artmann und Rühm veröffentlichte Achleitner den Dialektband «hosn rosn baa», es folgten ein Dutzend eigene Veröffentlichungen mit Dialektgedichten und Kurzprosa. In Montagen und in visuellen Studien beschäftigt sich der Autor mit der Struktur und den konkreten Merkmalen der Sprache.

    Für sein literarisches Wirken und seine Arbeit als Architekt erhielt Achleitner zahlreiche Ehrungen, etwa den Camillo-Sitte-Preis für Städtebau, 1999 den Preis des Architekturmuseums in Basel und den österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik.

    Name Beruf Alter Geburtsdatum Geburtsort Land
    MEYER-LANDRUT, Lena deutsche Sängerin 24 23.05.1991 Hannover Deutschland
    MÖHRING, Wotan Wilke deutscher Schauspieler 48 23.05.1967 Detmold Deutschland
    TYKWER, Tomd eutscher Regisseur 50 23.05.1965 Wuppertal Deutschland
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  • 15. Mai 2015 12:14

    Die Promi-Geburtstage vom 17. Mai 2015: Udo Lindenberg

    Auch das noch: Udo Lindenberg, der sich selbst als eher schüchtern bezeichnet, bekommt in seiner Geburtsstadt Gronau im westlichen Münsterland ein Denkmal gestiftet. An diesem Samstag, einen Tag vor seinem 69. Geburtstag am 17. Mai, wird es enthüllt.
    Steht immer unter Dampf: Udo Lindenberg wird 69. Foto: Boris Roessler © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Steht immer unter Dampf: Udo Lindenberg wird 69. Foto: Boris Roessler
     
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    «Erst habe ich so meine Probleme mit dem Personenkult gehabt - das Teil ist ja drei Meter groß! Ich bin ja eher ein scheuer, schüchterner Mensch...» sagte der Panikrocker («Sonderzug nach Pankow») den «Westfälischen Nachrichten». Mittlerweile habe er sich aber mit der Bronze-Statue arrangiert. Eine Fan-Initiative hatte das Projekt in Abstimmung mit der Stadt Gronau auf den Weg gebracht. «Ich komm' da mal hin, ganz überraschungsmäßig. Wenn die Gronauer so was Geiles, Ehrenvolles machen, ist doch klar, dass die Nachtigall da auch erscheint.»

    Geboren am 17. Mai 1946 in Gronau, verließ Lindenberg nach der Schule die westfälische Kleinstadt, um in Düsseldorfs Breidenbacher Hof eine Kellnerlehre zu beginnen. Zu Ende gebracht hat er sie nicht. Dafür machte er sich bald als Drummer einen Namen, trommelte bei den City Preachers (mit Inga Rumpf als Frontfrau), dann für die Jazzer Peter Herbolzheimer und Klaus Doldinger, um schließlich sein eigenes Ding zu machen: Rockmusik mit nicht englischen, sondern deutschen Texten. Das war neu, so gelang ihm und seinem Panikorchester 1973 der Durchbruch.

    Damals erscheint die fast schon legendäre LP «Alles klar auf der Andrea Doria», sie ist das Sprungbrett für eine inzwischen über vier Jahrzehnte währende Künstlerkarriere. Textzeilen wie «Keine Panik auf der Titanic» werden zum geflügelten Wort. Auf Hut und Sonnenbrille verzichtet der «Deutschrock-Pionier» in jenen Tagen übrigens noch.

    Nach dem Echo-Award für sein Lebenswerk 1992 vollbringt Lindenberg dann, was manche Kritiker ihm gar nicht mehr zugetraut hätten: Im Frühjahr 2008 bringt er «Stark wie zwei» heraus und landet damit ganz oben. Es ist das erste Nummer-eins-Album seiner musikalischen Laufbahn. Doch damit noch nicht genug: Gut drei Jahre später legt er - unterstützt von Kollegen wie beispielsweise Clueso oder Jan Delay - mit der CD «MTV Unplugged - Live aus dem Hotel Atlantic» einen Millionenseller hin und erreicht erneut den Spitzenplatz der deutschen Charts. Seit Januar 2011 läuft zudem in Berlin sein Musical «Hinterm Horizont» höchst erfolgreich, eine «East-Side-Story» mit seinen Songs.

    Für ihn sei «ein amerikanisch-westfälischer Traum wahr geworden», hat die «Nachtigall» (Lindenberg über Lindenberg) einmal gesagt. In einem kurzen Video auf seiner Homepage nennt er sich augenzwinkernd den «Sänger von gestern, heute und morgen» und beschwört wieder den «Panik-Virus», der die Massen infizieren kann.

    Mag er inzwischen auch «GEMA-Rentner» sein, habe er keineswegs vor, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen oder gar abzutreten, bestätigt der Nuschel-Rocker in Interviews immer wieder. Auch mit 69 scheint für Lindenberg also weiter das Motto zu gelten: «Nicht kürzertreten, sondern sich längere Schuhe anziehen.»


    Name Beruf Alter Geburtsdatum Geburtsort Land
    HAGEN, Cosma Shiva deutsche Schauspielerin 34 17.05.1981 Los Angeles USA
    REZNOR, Trent amerikanischer Musiker 50 17.05.1965 Mercer USA
    ENYA irische Popsängerin 541 17.05.1961 Gweedore Irland
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  • 13. Mai 2015 17:51

    Die Promi-Geburtstage vom 16. Mai 2015: Pierce Brosnan

    Vergangenes Jahr war er mit Emma Thompson in der Liebeskomödie «Wie in alten Zeiten» zu sehen, auch im Actionfilm «No Escape» hat er eine der Hauptrollen, und der neue Drogen-Thriller «Urge» ist laut «Imdb.com» auch im Kasten: Pierce Brosnan ist gut im Geschäft. Heute wird er 62.
    Pierce Brosnan wird 62. Foto: Etienne Laurent © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Pierce Brosnan wird 62. Foto: Etienne Laurent
     
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    Was immer noch für ihn kommen wird, die Rolle seines Lebens ist zweifelsfrei James Bond gewesen. Viermal verkörperte er den Geheimagenten Ihrer Majestätist zwischen 1995 («Goldeneye») und 2002 («Stirb an einem anderen Tag»), verdiente damit Millionen und wurde noch dazu mit dem Honorary Order of the British Empire ausgezeichnet. «Der Bond war ein Geschenk, von dem ich immer noch profitiere. Und ich empfinde nichts anderes als Dankbarkeit dafür», sagte der gebürtige Ire vergangenes Jahr Nachrichtenagentur dpa. «Die Rolle war für mich eine wunderbare Basis, die es mir ermöglicht, immer noch zu spielen.»

    Als Pierce Brendan Brosnan, ein verträumter und hoch aufgeschossener Junge aus der irischen Mittelschicht, Einzelkind mit musisischem Talent, als 15-Jähriger eine Ausbildung in einem Künstlerstudio im Londoner Stadtteil Putney beginnt, ist er noch weit davon entfernt, von einer Karriere als Schauspieler zu träumen. «Ich war einer von den Jungs, ein richtiger Süd-Londoner, aber ich habe mich irgendwie anders gefühlt. Alle meine Kumpels sind nach der Schule Maler oder Klempner geworden, aber ich habe mich irgendwie als kommerzieller Künstler gesehen», sagte er einmal dem «Independent».

    Erst auf den Vorschlag eines Freundes hin beginnt er 1971 mit dem Schauspielern im Londoner Oval House Theatre und findet dort schnell seine wahre Berufung: «Als ich die Schauspielerei für mich entdeckt habe, war das für mich wie eine Art Zuflucht ... ein Heiligtum, ein Zuhause, ein Gefühl der Zugehörigkeit».

    Bereits kurz darauf folgen die ersten Filmangebote, Brosnan spielt unter anderem in der Fernsehserie «Murphey's Stroke» und in Tennessee Williams' Uraufführung von «Red Devil Battery Sign». 1982 gelingt ihm dann der Durchbruch mit der US-Agentenserie «Remington Steele» als charmanter Privatdetektiv, wenig später wird der spätere «Goldeneye»-Regisseur Martin Campbell auf ihn aufmerksam.

    Wegen vertraglicher Schwierigkeiten dauert es allerdings weitere neun Jahre, bis Campbell ihn dann zum Doppel-Null-Agenten befördert und ihm die «Lizenz zum Töten» erteilt. Als er diese wieder abgeben muss und durch deutlich jüngeren Daniel Craig ersetzt wird, tut ihm das schon weh. «Ich würde lügen, wenn ich behaupte, nicht auch enttäuscht gewesen zu sein», gestand er 2005 «Spiegel Online».

    In der Post-007-Zeit spielt er in verschiedenen Grenres die verschiedendsten Figuren, vom Scheidungsanwalt über einen Politiker und Machtmenschen bis zum abgehalfterten Talkmaster. «Von nichts kommt nichts. Man muss kämpfen, präsent sein, weitermachen - und aufpassen, dass man nicht in eine Schublade gesteckt wird», verriet er im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Die Resonanz der Kritik: mal besser, mal schlechter.

    Auch privat hat es Höhen und Tiefen in Brosnans Leben gegeben. In erster Ehe war er von 1980 bis 1991 mit dem ehemaligen Bond-Girl Cassandra Harris verheiratet, mit der er einen Sohn bekam. Nach ihrem Krebstod adoptierte er ihre beiden Kinder aus erster Ehe, Christopher und Charlotte. Das Mädchen starb 2013 - ebenfalls an Krebs. Seit 2001 führt der laut US-Magazin «People» der «Sexiest man alive» mit Keely Shaye Smith eine Ehe, mit der er zwei weitere Kinder hat. Die Familie lebt in Kalifornien.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    FOX, Megan amerikanische Schauspielerin 29 16.05.1986 Oak Ridge USA
    GRUBER, Martin deutscher Schauspieler 45 16.05.1970 München Deutschland
    JACKSON, Janet amerikanische Popsängerin 49 16.05.1966 Gary USA
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  • 13. Mai 2015 11:22

    Die Promi-Geburtstage vom 19. Mai 2015: Pete Townshend

    Wer Pete Townshend heute begegnet, könnte ihn getrost für den technischen Leiter eines Sportvereins aus der deutschen Provinz halten. Das Haar gelichtet, der Bart artig gestutzt, Goldkettchen am Hals und der Gang leicht gebeugt.
    Pete Townshend in Miami 2010. Foto: John G. Mabanglo © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Pete Townshend in Miami 2010. Foto: John G. Mabanglo
     
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    Es haftet etwas Betuliches an dieser Gestalt, etwas Bürgerliches. Bis er eine Sonnenbrille aufsetzt und seine Gitarre in die Hand nimmt. Wenn Townshend Musik macht, dann kommt sie wieder durch, die ganze Rebellion, mit der er und seine Mitstreiter von «The Who» einst Rockgeschichte schrieben. Am 19. Mai wird der Gitarrengott aus London 70 Jahre alt.

    Townshend hatte in der großen Zeit von «The Who» den «Windmühlenanschlag» erfunden. Mit einer weit ausholenden Bewegung führte er den Arm nach oben, um Sekundenbruchteile später die Finger gegen die Saiten zu wuchten. Der Brite war einer der ersten großen Rebellen an der Gitarre. Später bauten Keith Richards oder Jimi Hendrix sein Werk aus. Dennoch dürfte Townshend einen Rekord weiterhin halten: Keiner hat so viele Gitarren auf offener Bühne zerstört wie er. Das Fachblatt «Rolling Stone» führt ihn auf Platz zehn der größten Gitarristen der Rockgeschichte. «Viele Menschen haben gar nicht realisiert, wie gut er eigentlich ist.»

    Die Zerstörungswut hätte Pete Townshend und seinen Freund Roger Daltrey bei ihren Anfängen beinahe in die Pleite getrieben. Damals hießen The Who noch The High Numbers und der Erfolg blieb aus. Doch Townshend, als Kopf der Gruppe, der neben Daltrey auch John Entwistle und Schlagzeuger Keith Moon angehörten, blieb innovativ. Weit über 100 Lieder stammen aus seiner Feder, darunter die berühmt gewordene Rockoper «Tommy». Townshend prägte nicht nur die Musik, sondern auch den Begriff. «Die alte, konventionelle Art, Musik zu machen, hat ihren Zenit überschritten», beschreibt Townshend seine Motivation.

    Townshend hat die wilden 1960er und 1970er Jahre in vollen Zügen durchlebt. Einen verklärenden Blick zurück verkneift er sich. Es war nicht der Drang nach Freiheit, der ihn Drogen und Alkohol in hohen Dosen nehmen ließ. Es war ein knebelnder Plattenvertrag, der ihn unter Druck setzte. In seiner 2012 erschienenen Biografie «Who I am» klingt aus der Feder des Intellektuellen viel Nachdenkliches an. Die Entbehrungen der Nachkriegszeit prägten die Jugend des Musikerkindes, der Rock'n'Roll war das Ventil. Später trat Townshend einer Sekte bei, betätigte sich als Solomusiker, Schriftsteller und Bühnenautor.

    Ein dunkles Kapitel in seiner Geschichte sind die Jahre 2003 bis 2008. Damals wurde Pete Townshend in Großbritannien offiziell in der Liste der Sexualstraftäter geführt - allerdings wurde er nie verurteilt. Er hatte mit seiner Kreditkarte im Internet einen Dienst bezahlt, der Kinderpornografie vertreibt. Jedoch konnte ihm eine Straftat nie nachgewiesen werden.

    Musikalisch hat Townshend auch mit 70 noch Großes vor. The Who wird am 26. Juni zu neuer Blüte reifen, wenn sie das berühmte Glastonbury Festival beenden. Darüber hinaus arbeitet er an einem größeren Projekt, dessen Ausgang er nach eigenem Bekunden selber noch nicht kennt. «Es könnte halb Rockoper, halb Kunstinstallation werden und ich starte mit einem Buch», sagte er jüngst dem «Rolling Stone». «Aber ich möchte nicht viel darüber sagen.»

    Name Beruf Alter Geburtsdatum Geburtsort Land
    SMITH, Sam britischer Sänger 23 19.05.1992 Linton Großbritannien
    ELLIOTT, Alison amerikanische Schauspielerin 45 19.05.1970 San Francisco USA
    JONES, Grace amerikanische Popsängerin

    67

    19.05.1948 Kingston Jamaika
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  • 12. Mai 2015 14:44

    Die Promi-Geburtstage vom 18. Mai 2015: Thomas Gottschalk

    65 Jahre und die Stunde null: Wenn andere Menschen beginnen, in privater Umgebung ihre Rente zu genießen, steht Profi-Entertainer Thomas Gottschalk an der Schwelle eines neuen, beruflichen Lebensabschnitts.
    Kaum zu glauben, Thomas Gottschalk wird 65. Foto: Nicolas Armer © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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    Der langjährige «Wetten, dass..?»-Moderator, der 2011 mit feuchten Augen von der Bühne abtrat, schmiedet Zukunftspläne, auch wenn noch nicht so ganz klar ist, in welche Richtung der Zug abfährt.

    Fest steht aber: Gottschalk füllt die große Bühne aus, er ist vermutlich der einzige Showmaster in Deutschland, der den galanten Grandseigneur geben kann, mit Stil, mit Witz, mit Charme. Nicht klar ist: Wird er für so einen Job noch gebraucht, will der Deutsche noch eine Show sehen, in der ein Strahlemann mit schriller Abendrobe und ausgebreiteten Armen die Showtreppe hinab schreitet?

    Gottschalk selber, der an diesem Montag 65 Jahre alt wird, ist sich da auch nicht so sicher. Seine einstige Visitenkarte, «Wetten, dass..?», ist abgeschafft, das ZDF hat die Show nach einem Quoten-Sinkflug (der schon unter Gottschalk begann) Ende 2014 mit Markus Lanz als Frontmann eingestellt. Gottschalk meint, in Serienform sei das Format am Ende. «Als Event einmal im Jahr könnte es aber funktionieren», sagte er der Deutschen Presse-Agentur und öffnet sich mit dieser Aussage ein Hintertürchen.

    So glanzvoll seine «Wetten, dass..?»-Vergangenheit auch ist, mit Alternativen auf dem Bildschirm hat der Entertainer nicht immer ein glückliches Händchen gehabt: Sei es Anfang der neunziger Jahre, als er nach seinem ersten Abgang von «Wetten, dass..?» bei RTL den Late-Night-Talk im deutschen Fernsehen salonfähig machen wollte, die Führung des Kölner Privatsenders aber an den Quoten herummäkelte. Sei es bei seinem Seitensprung in den späten neunziger Jahren zu Sat.1 - umwerfenden Erfolg hatte die «Haus Party» dort nicht.

    Der größte Dämpfer erwischte ihn aber 2012, als er nach seinem zweiten Abtritt von der «Wetten, dass..?»-Bühne bei der ARD Fuß fassen wollte und mit der Vorabendshow nach einem furiosen Einstieg mit mehr als vier Millionen Zuschauern im Quoten-Nirwana unter einer Million landete. Nach rund vier Monaten wurde das Projekt beendet. Sein Versuch, an Dieter Bohlens Seite bei RTL «Das Supertalent» aufzuwerten, honorierte das Publikum nicht, das Duett mit seinem alten Wegbegleiter Günther Jauch in der Show «Die 2 – Gottschalk & Jauch gegen alle» läuft dagegen besser.

    Doch diese Schatten können nicht darüber wegtäuschen, dass Gottschalk Deutschlands Mattscheiben-Grandseigneur Nummer eins ist. Keiner strahlt soviel Charme aus wie er, er begegnet seinen Gästen auf Augenhöhe, hat gute Manieren, humanistische Bildung und pflegt nicht so, wie andere Berufskollegen, künstlich bestgelaunt, übereifrig und hyperaktiv durch die Kulissen zu hopsen. Neben Hans-Joachim Kulenkampff, Peter Frankenfeld und Rudi Carrell ist sein Name in einem Atemzug zu nennen - und das für immer.

    Gottschalk, im fränkischen Kulmbach als ältestes Kind schlesischer Auswanderer geboren, steht als typischer Fall einer deutschen Nachkriegsgeneration, die komplett in Friedenszeiten aufwuchs. Er brach zum Germanistik-Studium in die große Stadt (München) auf, tummelte sich auf Partys, liebte die Badeseen und fuhr ein Cabriolet. Er trat einfach vors Mikrofon, gewann mit seinem Naturtalent zum Reden auf Anhieb Fans und bahnte sich unaufhaltsam seinen Weg.

    Gottschalk lernte die richtigen Leute kennen, unter anderem seinen langjährigen Förderer und späteren MDR-Intendanten Udo Reiter, der sich vergangenes Jahr das Leben nahm. Nicht so ohne weiteres selbstverständlich für die Generation Gottschalk ist, dass er seit 1976 mit derselben Frau (Thea) verheiratet ist. Mit ihr zog er ins kalifornische Malibu, auf das Schloss am Rhein und jetzt nach Berlin, mit ihr zog er zwei Söhne auf. Mittlerweile ist er Großvater.

    Ob er es noch einmal packt, die Masse Mensch vor die Fernseher zu bewegen, bleibt offen. Vor seinem Geburtstag geht er nicht auf Tauchstation wie andere Prominente, er nutzt ihn kommerziell mit Glanz und Gloria: Seine Autobiografie «Herbstblond» sprang in der Bestsellerliste auf Platz eins, am 18. Mai steht er im Berliner Admiralspalast auf der Bühne und moderiert für RTL seine eigene Personalityshow. Klappern gehört zum Handwerk, der Marktwert muss bleiben, das weiß das alte Zirkuspferd.

    Und mit der Geburtstagsgala guckt er auch nach vorne: «Ich bin gespannt, wie die Show bei RTL bewertet wird», sagte Gottschalk der Nachrichtenagentur dpa. «Da sind ja einige wilde Kerle über 60 unterwegs, zu denen ich nun mal gehöre. Wenn diese Programmfarbe dem Sender ein Publikum bringt, mit dem er etwas anfangen kann, beschaffe ich ihm das auch gerne weiterhin. Wir wollen Ende Mai darüber nachdenken, wie eine gemeinsame Zukunft aussehen kann.»

    Denn solange er sein «eigenes Verfallsdatum nicht überschritten» habe (das erzählt Gottschalk schon seit ein paar Jahren), will er weiter im TV bleiben. Wenn nicht, wäre wohl das nächste, was man von ihn hören dürfte, der Nachruf, befürchtet er. Somit ist klar wie schon zu besten «Wetten, dass..?»-Zeiten: Gottschalk überzieht.

    Name Beruf Alter Geburtsdatum Geburtsort Land
    JOHNSON, Jack amerikanischer Musiker 40 18.05.1975 Oahu USA
    FEY, Tina amerikanische Schauspielerin 4 45 18.05.1970 Upper Darby USA
    CHOW YUN FAT chinesischer Schauspieler 60 18.05.1955 Lamma Island Hongkong
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  • 11. Mai 2015 15:51

    Die Promi-Geburtstage vom 12. Mai 2015: Daniel Libeskind

    Das Jüdische Museum in Berlin hat ihn berühmt gemacht, das Erscheinungsbild der deutschen Hauptstadt gefällt ihm aber deshalb noch lange nicht überall. «Immer die gleichen Gebäude, immer die gleichen vertikalen Fenster», krittelte der Star-Architekt Daniel Libeskind zu Jahresbeginn im «Tagesspiegel». Heute wird er 69.
    Der amerikanische Star-Architekt Daniel Libeskind wird 69. Foto: Friso Gentsch © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Der amerikanische Star-Architekt Daniel Libeskind wird 69. Foto: Friso Gentsch
     
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    Mailand, Toronto, Hongkong, Denver oder Mons: Immer wieder hat Libeskind mit seinen außergewöhnlichen Bauideen international von sich reden gemacht, vor allem aber als maßgeblicher «Wiederaufbauer» des beim Terroranschlag 2001 zerstörten World Trade Centers in New York. Zwar konnte er letztendlich seinen «Freedom» Tower» auf Ground Zero als Nachfolger der Twin Towers nicht hochziehen, doch er blieb bis zum Schluss der Mann mit dem Masterplan für das symbolträchtige Riesen-Projekt One World Trade Center.

    Geboren am 12. Mai 1946 in Lodz, war seine Familie mit ihm in die USA ausgewandert, als er noch Teenager war. Sein neues Zuhause wurde die New Yorker Bronx, wo er auch seine musikalische Ausbildung fortsetzte. Sein Instrument war das Akkordeon - gewünscht hatte er sich von seinen Eltern aber zunächst ein Piano. «Hätte ich angefangen, Klavier zu spielen - da gibt es keinen Zweifel -, hätte ich nie Architekt gemacht», verriet der gebürtige Pole und US-Staatsbürger, der er seit 1965 ist, vergangenes Jahr auf dem Musikfestival «Heidelberger Frühling». Durch das Akkordeon habe er ein Gefühl für die eigenen Grenzen bekommen. «Ich habe dann die Instrumente gewechselt - hin zur Architektur.» Dieses Studium schloss er 1970 ab.

    Neben seiner gestalterischen Begabung ist ihm aber auch seine musikalische Ader geblieben, die er bei Gelegenheit auch gern auslebt. So kündigt er beispielsweise für Mai 2016 eine spektakuläre Aktion in Frankfurt am Main auf Einladung der Alten Oper an: «One Day in Life - Ein musikalischer Tag in einer wohltemperierten Stadt». Es ginge ihm dabei darum, «die Grunddimension des menschlichen Daseins» erfahrbar zu machen.

    Derweil ersinnen er und seine Mitarbeiter munter weitere Gebäude, die eher auf asymetrische Formen als auf rechte Winkel setzen, darunter eine sechsstöckige Wohnanlage namens «Sapphire» in Berlin-Mitte. Die Preise beginnen laut Angebotswebsite ( www.sapphire-berlin.com) bei knapp 300 000 Euro für ein kleines Apartment, die Hälfte der Wohnungen sei bereits verkauft. Dabei will Libeskind zunächst eher an günstigen Wohnraum gedacht haben. «Das war mein Plan, aber das Projekt ist leider anders konzipiert», sagte Libeskind im Januar der «Welt am Sonntag». Er ist nämlich überzeugt: «Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist eines der drängendsten Probleme der Welt.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    BALDWIN, Stephen amerikanischer Schauspieler 49 12.05.1966 Massapequa USA
    BOXLEITNER, Bruce amerikanischer Schauspieler 65 12.05.1950 Elgin USA
    WINWOOD, Steve britischer Rockmusiker 67 12.05.1948 Birmingham Großbritannien
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  • 11. Mai 2015 09:31

    Die Promi-Geburtstage vom 15. Mai 2015: Jasper Johns

    Melancholisch, wenn nicht sogar traurig stimmen die jüngsten Werke von Jasper Johns. «Regrets» - Bedauern - hat er sie genannt, und die Kuratoren des renommierten Museum of Modern Art (MoMA) in New York holten sie im vergangenen Jahr aus seinem Studio sofort in ihre Ausstellungsräume.
    Der amerikanische Maler, Bildhauer und Druckgrafiker Jasper Johns wird 85. Foto: Pladeck © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Der amerikanische Maler, Bildhauer und Druckgrafiker Jasper Johns wird 85. Foto: Pladeck
     
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    «Das muss jeder für sich selbst interpretieren», wiegelt der Künstler ab, der noch nie gerne über sein Werk geredet hat. «Für mich liegt die Bedeutung im Bild selbst.»

    Kunst-Experten kam beim Anblick der Werke sofort ein Kriminalitätsfall in den Sinn: Johns langjähriger und mit ihm eng vertrauter Assistent hatte ihn hintergangen. Zwischen 2006 und 2012 stahl er zahlreiche unvollendete Werke aus einer Schublade des Malers und verkaufte sie für Millionen. Inzwischen ist der 53-Jährige zu anderthalb Jahren Haft und einer millionenschweren Entschädigung verurteilt worden - doch der Betrug stürzte Johns, der am Freitag (15. Mai) 85 Jahre alt wird, in eine tiefe Krise. «Es war sicher keine Freude», sagte er jüngst der «Financial Times». «Aber ich kann nicht darüber sprechen. Ich will nicht darüber sprechen. Ich will es auf keine Art und Weise definieren.»

    Schon als Kind musste Johns häufig mit Enttäuschungen kämpfen. Die Eltern des 1930 im US-Bundesstaat Georgia geborenen Künstlers trennten sich früh, Johns wurde in der Familie herumgereicht. «Es gab überhaupt keine Stabilität», erinnert er sich. Anfang der 50er Jahre flüchtet er nach New York. «Ich war nicht abenteuerlustig. Ich hatte eine Art formloser Existenz, in der ich immer Künstler sein wollte, aber ich hatte nicht viel Ausbildung. Ich hatte keinen Kontakt mit Menschen, die Künstler waren.»

    In New York lernt er endlich solche Menschen kennen. Der Komponist John Cage, der Tänzer Merce Cunningham und insbesondere der Künstler Robert Rauschenberg werden enge Freunde. Über Rauschenberg lernt er auch den Galeristen Leo Castelli kennen, der ihm 1958 die erste Einzelausstellung organisiert. «Für mich war das unglaublich. Es war meine erste Erfahrung mit einer eigenen Ausstellung. Zum ersten Mal hatte ich Kontakt mit wichtigen Leuten in der Kunstwelt.»
    Johns hat da gerade die heute so ikonischen amerikanischen Flaggen gemalt - mit in Wachs gelösten Pigmenten auf Collagen aus Zeitungspapier. Fast nebenbei wird er so zum Wegbereiter der Pop-Art. Das MoMA kauft gleich mehrere Werke. Eine patriotische Aussage seien die Fahnen nie gewesen, stellt der Künstler später klar. Nur praktisch. «Ich musste das Motiv nicht mehr entwerfen.»

    Wenig später zerstreitet sich Johns mit Rauschenberg und zieht sich aus der Großstadt zurück, erst auf eine Insel vor South Carolina, dann aufs Land nördlich von New York. Sein Malstil verändert sich, wird abstrakter, dann wendet er sich auch Skulpturen zu. Bis heute lebt Johns, der inzwischen als einer der einflussreichsten und bedeutendsten US-Künstler der Nachkriegszeit gilt und dessen Werke längst Millionen kosten, zurückgezogen und alleine auf einem großen Anwesen mit zum Studio umgebauter Scheune - und sinniert. «Ich mache mir Sorgen darüber, wie schwierig es ist, Dinge zu erschaffen oder zu wissen, was man machen soll. Es müsste mir doch leicht fallen nach all den Jahren.»

    Name Beruf Alter Geburtsdatum Geburtsort Land
    BIRDY britische Popsängerin 19 15.05.1996 Lymington Großbritannien
    HOF, Jenny deutsches Model 24 15.05.1991 Langen Deutschland
    BEN deutscher Popsänger 41 5.05.1981 Berlin Deutschland
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  • 08. Mai 2015 11:33

    Die Promi-Geburtstage vom 11. Mai 2015: Guido Maria Kretschmer

    Fernsehstar Guido Maria Kretschmer («Shopping Queen») findet den Gedanken an seinen 50. Geburtstag an diesem Montag noch ein bisschen merkwürdig.
    Guido Maria Kretschmer wird 50. Foto: Stephanie Pilick © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Guido Maria Kretschmer wird 50. Foto: Stephanie Pilick
     
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    «Ich habe immer gern Geburtstage von anderen gefeiert und dabei vergessen, dass ich selbst älter werde», sagte der Modedesigner vor einigen Tagen dem Magazin «People».

    Kürzlich sei er bei einem Klassentreffen gewesen. «Da bekam ich ein bisschen Angst: Mancher hätte äußerlich mein Vater sein können.» Angst vorm Altern habe er nicht. «50 ist eine Zahl, mehr nicht.»

    Er packe auch nicht gerne Geschenke aus, meinte Kretschmer. Lieber würde der Designer seine Mutter feiern. Dieser würde er gerne eine Kapelle schicken - oder Mary Roos. «Meine Mutter mag Musik, und ich möchte, dass sie sich freut.»

    Kretschmer dreht aktuell für den Fernsehsender Vox eine neue Talentshow («Geschickt eingefädelt - wer näht am besten?»). Mit seinen Modebüchern ist er zum Bestsellerautor geworden.

    Sein Ehemann Frank Mutters (59) sei von seiner Prominenz wenig beeindruckt. «Er ist immer noch sehr nett zu meinen Fans. Wenn ihm der Rummel doch mal zu viel wird, sagt er: «Super, dass Sie den Guido so toll finden. Aber er soll mir die Einkaufstüten nach Hause bringen und das Auto tanken, wir müssen weiter.»»

    Zum Thema Kinder erzählte Kretschmer, dass er mit seinem Mann eine mittlerweile erwachsene Ziehtochter habe, die Tochter einer Freundin. «Frank und ich wären tolle Eltern gewesen. Wenn ich eine Frau wäre, ich wäre dauerschwanger. Adoption war aber kein Thema zu der Zeit, als wir zusammenkamen. Die Gesellschaft war nicht bereit.»

    Seine Homosexualität habe er nie verbergen wollen. «Ich bekomme so viel Post von Menschen, die sich freuen, dass ich so offen damit umgehe.» Wenn Leute Schwulsein befremdlich fänden, könne er das verstehen. «Aber es gehört heutzutage eben zu unserer Gesellschaft dazu.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    VALANCE, Holly australische Sängerin 32 11.05.1983 Melbourne Australien
    LOBO, Sascha deutscher Autor und Blogger 40 11.05.1975 Berlin Deutschland
    BURDON, Eric britischer Bluessänger 74 11.05.1941 Newcastle-upon-Tyne Großbritannien
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  • 07. Mai 2015 12:19

    Die Promi-Geburtstage vom 14. Mai 2015: Cate Blanchett

    Es ist kein Zufall, dass Cate Blanchett Anfang Mai in Venedig war, um bei der Eröffnung des australischen Biennale-Pavillons dabei zu sein.
    Cate Blanchett bei der Eröffnung des australischen Pavillons bei der Kunstbiennale in Venedig. Foto: Andrea Merola © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Cate Blanchett bei der Eröffnung des australischen Pavillons bei der Kunstbiennale in Venedig. Foto: Andrea Merola
     
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    Kunst hat die Schauspielerin schon immer interessiert: An der Universität von Melbourne hat sie unter anderem Kunstgeschichte studiert. Und zusammen mit ihrem Mann Andrew Upton hat sie zudem eine kleine Kunstsammlung aufgebaut.

    In Europa hat Cate Blanchett, die heute 46 Jahre alt wird, momentan gut zu tun. Nicht nur die Kunstbiennale in der Lagunenstadt zog sie an, auch in Cannes wird sie erwartet. Dort startete gestern das wichtigste Filmfestival der Welt, bei dem die Schauspielerin ihren Film «Carol» vorstellen will, in dem sie und Rooney Mara nach einer Romanvorlage von Patricia Highsmith eine lesbische Liebe erleben.

    Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett («Blue Jasmine») ist einer der großen Stars in Hollywood. Vom Trubel und Glamour der Film-Metropole hält sich die als bodenständig geltende Australierin aber in der Regel fern.

    Dabei hatte sie nicht unbedingt an eine Filmkarriere gedacht, als sie in Sydney zur Schauspielschule ging. Dem Theater gehörte ihre große Leidenschaft. Und gehört sie immer noch: In ihrer Heimat leitet sie zusammen mit ihren Mann die Sydney Theatre Company - dort ist sie auch immer wieder auf der Bühne zusehen.

    Erst spät zog es Cate Blanchett zum Kino. 1997 debütierte sie in dem Kriegsdrama «Weg aus der Hölle». Ein Jahr später erhielt sie die Hauptrolle in «Elizabeth» (1998). Blanchetts beeindruckende Darstellung der englischen Königin wurde mit einem Golden Globe belohnt.

    Ihren ersten Oscar gewann Cate Blanchett 2005 als beste Nebendarstellerin in Martin Scorseses Biopic «Aviator». Für ihre Rolle in Woody Allens Film «Blue Jasmine» wurde sie schließlich mit dem Oscar als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Als Elbenkönigin Galadriel verzauberte sie das Publikum in der «Herr der Ringe»-Trilogie und der «Hobbit»-Reihe. Zu ihren bekannten Filmen gehören auch «Der seltsame Fall des Benjamin Button» und «Monuments Men».

    Als Cate Blanchett 2008 einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame bekam, rühmte Steven Spielberg ihre Begabung: «Ihre Fähigkeit, sich selbst in ihrer Rolle zu verlieren, ist ihr Talent, und Cates Furchtlosigkeit ist ihr Markenzeichen». Cate Blanchett hat vor allem einen Wunsch: «Ich träume von Landschaften der Imagination, von Filmen, die über Jahrzehnte hinweg hell leuchten», sagte sie der «Vogue».

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    COPPOLA, Sofia amerikanische Regisseurin, Autorin und Schauspielerin 44 14.05.1971 New York USA
    COLFER, Eoin irischer Schriftsteller 50 14.05.1965 Wexford Irland
    FOLKERTS, Ulrike deutsche Schauspielerin 54 14.05.1961 Kassel Deutschland
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  • 07. Mai 2015 09:30

    Die Promi-Geburtstage vom 10. Mai 2015: Bono

    Die Heilungsprozess war schwieriger als gedacht: Der schwere Fahrradunfall in New York im November letzten Jahres hat Bono, der sich dabei mehrfach den Arm sowie die Augenhöhle und die Schulter gebrochen hatte, ganz schön zugesetzt.
    Bono wird 55. Foto: Tobias Hase © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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    Jetzt aber scheint er wieder gut in Form zu sein: Zusammen mit seiner Band U2 gab der irische Rockstar vor einer Woche in der New Yorker U-Bahn-Station eine Überraschungskonzert und hinterließ dabei einen guten Eindruck. Somit kann er heute wohl ganz entspannt seinen 55. Geburtstag feiern.

    Zuletzt lief es nicht ganz so rund für Bono und die erfolgsverwöhnten U2. Als sie ihr neues Album «Songs of Innocence» (2014) an 500 Millionen Apple-Kunden verschenkten, war die Aufregung groß. Nicht jeder fand den Deal gelungen.

    Auch bei Herbert Grönemeyer kam die Aktion nicht gut an: «Ich kenne Bono ziemlich gut. Aber ich muss sagen, als ich das gehört habe, war ich geschockt», sagte er im letzten Jahr auf dem Reeperbahnfestival. «So eine Aktion von einer so großen Band, die alle Millionäre sind, ist respektlos gegenüber den hart arbeitenden Kollegen.»

    Bono nahm Stellung zur Kritik: «Von Entwertung der Musik durch diese Aktion zu reden, ist Schwachsinn», sagte er im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin «Focus». «Wir dachten, es war eine gute Idee, sich mit Apple zusammen zu tun, um die Leute, die tatsächlich etwas für Musik bezahlen, mit einem Geschenk zu belohnen.»

    Inzwischen haben sich die Wogen wieder geglättet und U2 sind noch immer eine der größten Rockbands der Welt. 1976 fand die Truppe in ihrer heutigen Konstellation zusammen. Die Wurzeln Bonos und von U2 liegen im Punk. Dann stiegen sie zu einer der bedeutendsten Bands der 1980er Jahre auf. Hymnen wie «I Still Haven't Found What I'm Looking For» oder «Bloody Sunday» sind bis heute Verkaufsschlager.

    Das aber ist nur eine Seite von Bono, der eigentlich Paul David Hewson heißt. Schon seit langem ist er auch als Menschenrechtler und Umweltaktivist weltweit unterwegs. Trifft die Mächtigen der Welt und setzt sich für die Unterdrückten ein. Seine Stimme hat ohne Frage Gewicht. Immer wieder wird der Musiker als Anwärter auf den Friedensnobelpreis gehandelt.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    STEIN, Miriam österreichisch-schweizerische Schauspielerin 27 10.05.1988 Wien Österreich
    EVANGELISTA, Linda kanadisches Model 50 10.05.1965 St. Catharines Kanada
    DONOVAN britischer Folk-Sänger und Songwriter 69 10.05.1946 Maryhill Großbritannien
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  • 07. Mai 2015 09:26

    Die Promi-Geburtstage vom 13. Mai 2015: Stevie Wonder

    Er heißt Stevland Hardaway Judkins Morris und ist der Lieblingsmusiker von Präsident Barack Obama.
    Stevie Wonder wird 65. Foto: Kevin Dietsch © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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    Seit Geburt blind, hat er sich zu einem der wichtigsten Musiker der letzten Jahrzehnte entwickelt, und seine Popularität nutzt er, um sich für Bürgerrechte zu engagieren. Der Mann ist wie ein Wunder und so heißt er ja auch: Stevie Wonder wird heute 65 Jahre alt.

    Der kleine Stevie kam im Mai 1950 in Saginaw, Michigan, zu früh und konnte nur im Inkubator überleben. Bald war klar, dass der Junge sein Leben lang blind sein würde. Seine Farben wurden die Töne. Der Knabe sang im Kirchenchor und spielte Mundharmonika, Schlagzeug und vor allem Klavier. Ronnie White, der mit «Love Machine» einen Hit hatte, vermittelte ihm ein Vorsingen beim heute legendären Motown-Label. Die erste Platte nahm Stevland in einem Alter auf, in dem andere Ball spielen: mit zwölf.

    Nur folgerichtig hieß eine der nächsten Scheiben «The 12 Year Old Genius». Motown hatte den richtigen Riecher gehabt. Das Label gab es damals erst vier Jahre lang, und Stevie bescherte ihm die erste Nummer-Eins-Platte. Fast zehn Jahre blieben sie zusammen, Wonder und Motown. Je erwachsener das «Wunderkind» wurde, desto mehr wollte es aber auch Einfluss auf die Kompositionen haben.

    Das ging mit dem Label nicht - also gründete er, gerade volljährig, sein eigenes: Black Bull Music. Das Multitalent machte in musikalischen Dingen fast alles allein und landete Hits wie «Superstition», «You Are The Sunshine Of My Life» oder «Sir Duke».

    Und dann 1984 der größte Erfolg. Für die Komödie «Die Frau in Rot» macht er eine Liebeserklärung per Telefon: «Ich habe Dich nur mal angerufen, um Dir zu sagen, dass ich Dich liebe... Und das meine ich aus der Tiefe meines Herzens.» Damals, lange vor Handy und Twitter, war das Telefon noch ein bisschen etwas Besonderes. In zwölf Ländern war das die Nummer eins, sechs Wochen allein in Deutschland. Vielleicht, weil es auf Englisch noch ein bisschen besser klingt: «I Just Called To Say I Love You».

    Dutzende Male wurde der Song kopiert, allein in Deutschland von so unterschiedlichen Künstlern wie Daliah Lavi und den Münchner Symphonikern, von James Last und den Ärzten. Ein Jahr darauf bekam der Popsong, der eigentlich Filmmusik ist, eine besondere Ehre: den Oscar.

    An die Statuette, und auch die Verkaufszahlen, kam Stevie Wonder später nie wieder heran. War seine Zeit vorbei? Oder setzte er lieber seinen eigenen Kopf durch, statt Pop zu machen? Die Fangemeinde wurde kleiner, aber treuer.

    Wonder hat sich immer auch politisch engagiert. Der Schwarze forderte die gleichen Rechte für die Menschen aller Hautfarben, die er selbst nie gesehen hatte. Seinen Oscar widmete er Nelson Mandela, und einen seiner größten Auftritte hatte er im August 2008 beim Parteitag der Demokraten in Denver. Als die Delegierten Obama offiziell zum Präsidentschaftskandidaten kürten, spielte er «Furcht kann unsere Träume nicht stoppen». Sein 40 Jahre altes «Signed, Sealed, Delivered I'm Yours» war eines von Obamas offiziellen Wahlkampfliedern.

    Auch auf der Weltbühne ist Wonder aktiv. Vor zwei Jahren stand er vor den Vereinten Nationen in New York neben UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und forderte gleiche Rechte für Menschen mit Behinderung: «Ich möchte allen Menschen sagen, nicht nur den politischen Führern: Wir müssen immer für andere sorgen, so wie wir wollen, dass für uns gesorgt wird», sagte er. Und ging noch weiter: «Es darf keinen Platz auf dieser Welt geben ohne Bildung für Kinder, ohne sauberes Wasser, ohne Achtung der Rechte von Frauen. Und es darf keinen Platz auf dieser Welt geben, an dem Behinderte nicht in Würde und unabhängig leben können.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    ENGELMANN, Julia deutsche Schauspielerin und Poetry-Slam-Star 23 13.05.1992 Bremen Deutschland
    DUNHAM, Lena amerikanische Schauspielerin 29 13.05.1986 New York USA
    BERGER, Senta österreichische Schauspielerin 74 13.05.1941 Wien Österreich
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  • 06. Mai 2015 10:28

    Die Promi-Geburtstage vom 09. Mai 2015: Jupp Heynckes

    Jupp Heynckes hat bittere Enttäuschungen erlebt und am Ende seiner Karriere den größten Triumph gefeiert. Er wurde angefeindet, bedroht, gefeuert, verspottet, aber ebenso geliebt und verehrt.
    Erfolgstrainer Jupp Heynckes wird 70. Foto: Marius Becker © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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    «Wichtig ist, dass man nie aufgeben darf und aus Enttäuschungen neue Motivation zieht», lautet das Lebensmotto des früheren Nationalstürmers und Erfolgstrainers, der an diesem Samstag 70 Jahre alt. Er genießt das Rentnerdasein sehr: «Es ist angenehm, als Privatmann zu leben und im Alltagsmodus unterzutauchen.»

    Das historische Triple mit Bayern München, der Gewinn der deutschen Meisterschaft, des DFB-Pokals und der Champions League im Jahr 2013, war die Krönung seiner Laufbahn und die Bestätigung seiner Philosophie: «Aus Fehlern lernen und sein Tun korrigieren.» Schließlich hatte er mit dem FC Bayern noch ein Jahr vorher alle drei Titel verspielt.

    «Oft sind herausragende Spieler keine herausragenden Trainer, Jupp Heynckes ist der beste Beleg für das Gegenteil», sagte sein Weggefährte Günter Netzer über den einstigen Mitspieler bei Borussia Mönchengladbach. Dort wurde Heynckes vom damaligen Trainer Hennes Weisweiler geprägt. «Brüder im Geiste» nannte Netzer die beiden. Sie habe die Leidenschaft für den Fußball, die soziale Kompetenz und der unbedingte Siegeswille verbunden - und auch «die tagelange schlechte Laune nach Niederlagen».

    Als sich Heynckes nach 369 Bundesligapartien, 220 Treffern, vier Meistertiteln sowie den EM- und WM-Siegen 1972 und 1974 als Spieler verabschiedete, begann er erst als Assistent von Udo Lattek bei Gladbach seine Trainerlaufbahn. Anschließend wurde er dort Chefcoach. Bayern München mit seinen ersten beiden nationalen Titelerfolgen (1989 und 1990) und Athlétic Bilbao waren die nächsten Stationen. 1994 kehrte er in die Bundesliga zu Eintracht Frankfurt zurück. Dort erlebte er einen Spieleraufstand gegen sich und musste die Hessen schleunigst wieder verlassen.

    Nach einem weiteren Intermezzo in Spanien beim CD Teneriffa holte ihn Real Madrid, das Heynckes als «Olymp für einen Trainer» ansah - den tiefen Fall inbegriffen: Acht Tage nach dem Champions-League-Sieg 1998 wurde «Don Jupp» gefeuert. Einem Kurzgastspiel bei Benfica Lissabon folgte ein zweites Engagement in Bilbao und die endgültige Rückkehr nach Deutschland. Ein Neustart, der beim FC Schalke misslang und mit Misstönen endete: Heynckes sei ein «Auslaufmodell», rief ihm der damalige 04-Manager Rudi Assauer nach.

    Am Ende sollte ihn der Geschasste dafür Lügen strafen, wenngleich Heynckes nach zweijähriger Pause 2006 noch mal das Traineramt in Gladbach übernahm, jedoch nach einer sportlichen Talfahrt anonyme Morddrohungen erhielt und zurücktrat. Die Rückkehr zum Stammverein bezeichnete er später als «größten Fehler», entzog ihm jedoch nicht seine Liebe: «Gladbach, Bilbao und München sind meine Clubs.»

    Als später Glücksfall erwies sich, dass Bayern-Manager Uli Hoeneß ihn fünf Spieltage vor Ende der Saison 2008/09 als Nachfolger von Jürgen Klinsmann aus dem Ruhestand holte und zum Comeback bewegte. Die Meisterschaft konnte er Borussia Dortmund nicht mehr wegschnappen, aber Platz zwei und die Champions-League-Teilnahme sichern. Heynckes hatte wieder Feuer gefangen, nahm ein Angebot von Bayer Leverkusen an, wurde 2011 Vizemeister und startete danach das glorreiche Schlusskapitel seiner Karriere beim FC Bayern.

    «Ich hätte nie gedacht, mit 68 Jahren noch Trainer zu sein», erzählte Heynckes, der heute zurückgezogen auf einem Bauerhof im Schwalmtal bei Mönchengladbach wohnt. «Nach dem zweiten Engagement in Gladbach hatte ich mir schon einen Schäferhund angeschafft und mir gesagt: 'Das war's.'» Noch einmal will er aber nicht rückfällig werden, obwohl er nach dem Dreifach-Triumph mit dem FC Bayern Millionen hätte scheffeln können. «Danach wollten einige große spanische Clubs mich verpflichten und haben horrende Summen geboten», verriet Heynckes, «doch 50 Jahre Profifußball sind genug.»

    Name Beruf Alter Geburetsdatum Geburtsort Land
    KEBEKUS, Carolin deutsche Komikerin 35 09.05.1980 Bergisch-Gladbach Deutschland
    ECKES, Nazan deutsche TV-Moderatorin 39 09.05.1976 Köln Deutschland
    WAURY, Sybille deutsche Schauspielerin 45 09.05.1970 Düsseldorf Deutschland
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  • 02. Mai 2015 18:37

    Die Promi-Geburtstage vom 08. Mai 2015: Enrique Iglesias

    Aus dem Schatten seines Vaters Julio Iglesias ist er schon seit langem herausgetreten. Mit mehr als 100 Millionen verkauften Alben gehört Enrique Iglesias zu den erfolgreichsten spanischen Musikstars.
    Heraus aus der Kuschelecke: Popsänger Enrique Iglesias wird 40. Foto: Felipe Trueba © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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    Der anfangs als Schnulzensänger belächelte Popmusiker und Frauenschwarm, der heute 40 Jahre alt wird, errang unzählige Auszeichnungen, darunter einen Grammy und zahlreiche Gold- und Platinpreise. Mit Erfolgstiteln wie «Hero», «I Like It» oder «Bailamos» stürmte er an die Spitzenplätze die Charts.

    Zwar kann er es mit den über 300 Millionen verkauften Alben seines Vaters nicht aufnehmen, aber seine vor gut 20 Jahren begonnene Karriere ist auch noch nicht einmal halb so lang wie die von Julio Iglesias (71). Von Vergleichen will er am liebsten nichts wissen. «Mit meinem Vater habe ich nur den Nachnamen und die dünnen Beine gemeinsam», sagte der Sohn einmal trotzig.

    Allerdings erinnerten die zumeist schnulzigen Stücke seiner ersten Alben tatsächlich noch ein wenig an den Soft-Stil des Vaters. Die Leser der Madrider Zeitung «El País» kürten die erste Aufnahme zum «schlechtesten Lied des Jahres». Enrique Iglesias machte sich jedoch bald daran, die Kuschelecke zu verlassen. Er veröffentlichte Alben wie «Enrique», «Escape» oder «7» auf Englisch und eroberte den Markt in den USA und Großbritannien.

    Zugleich wurde seine Musik vielfältiger, der Sänger und Komponist näherte sich der Rockmusik an und griff zu flotteren Rhythmen. Auf seinem jüngsten Album «Sex and Love» ist Enrique Iglesias zusammen mit Stars wie Kylie Minogue, Jennifer Lopez oder dem Rapper Pitbull zu hören. Auch das Publikum änderte sich. «Es ist jetzt Generationen übergreifend», konstatierte die Zeitung «La Vanguardia». «Unter den Konzertbesuchern sind nun Mütter mit ihren Töchtern und zuweilen auch Großmütter.»

    Auf seinen Musikvideos gibt sich der fast 1,90 Meter große Sänger mit dem Image eines Pin-up-Boys als cooler Draufgänger, privat ist er seit vielen Jahren mit der früheren Tennisspielerin Anna Kurnikowa (33) liiert. Von einer Heirat will er aber nichts wissen. «Vielleicht kommt das daher, dass meine Eltern geschieden sind», sagte er einmal dem US-Magazin «Parade». «Ich denke nicht, dass man jemanden mehr liebt, weil es auf einem Stück Papier steht.»

    Enrique Iglesias wurde in Madrid als jüngster Sohn seines Vaters aus dessen erster Ehe mit der philippinischen Diplomatentochter Isabel Preysler geboren. Die Eltern ließen sich wenig später scheiden. Nachdem sein Großvater, ein renommierter Frauenarzt, von der baskischen Terror-Organisation ETA gekidnappt und später für ein hohes Lösegeld freigelassen worden war, zog er als Achtjähriger zu seinem Vater nach Miami in die USA. Er wuchs in Florida auf und lebt auch heute noch dort.

    Den Vater bekam er als Kind wegen dessen zahlreicher Tourneen nur wenig zu sehen. Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn gilt auch heute noch als eher distanziert. Ein Konzert von Julio Iglesias habe er zuletzt vor 20 Jahren besucht, verriet er der Zeitung «El Periódico». Auf die Frage, ob sein Vater ihn schon einmal live auf der Bühne erlebt habe, antwortete er: «Soweit ich weiß, noch nie.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    BONAMASSA, Joe amerikanischer Gitarrist, Sänger und Komponist 38 08.05.1977 New Hartford USA
    GESCHONNECK, Matti deutscher Regisseur und Schauspieler 63 08.05.1952 Potsdam Deutschland
    JARRETT, Keith amerikanischer Jazzpianist und Komponist 70 08.05.1945 Allentown USA
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  • 30. April 2015 16:21

    Die Promi-Geburtstage vom 07. Mai 2015: Wolf Schneider

    Auslandskorrespondent, Chefredakteur, Verlagsleiter, Talkshow-Moderator, Bestseller-Autor und Sprachpapst - das passt kaum in das Leben eines einzelnen Journalisten. Wolf Schneider hat es hinbekommen. Am 7. Mai feiert er seinen 90. Geburtstag.
    Wolf Schneider wird 90. Foto: Sven Hoppe © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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    Zur Welt kam er 1925 in Erfurt, groß geworden ist er in Berlin. Als Abiturient wollte er Philosophieprofessor werden. Stattdessen musste er als Soldat in den Krieg. Als die Kapitulation sicher war, überlegte Schneider, ob er sich erschießen soll - und warf die Pistole weg, die er schon in der Hand hatte.

    Journalististisch hat er danach fast alles mitgenommen, was in seiner Generation zu haben war: Den Fuß in die Tür bekam er als Übersetzer bei der «Neuen Zeitung» der amerikanischen Militärregierung in München. Dort wurde er Redakteur, ohne Studium und ohne Volontariat. Seinen ersten Artikel musste er sieben Mal umschreiben. Später wechselte er zur Nachrichtenagentur AP, danach zur «Süddeutschen Zeitung». Dort war er Leiter der Nachrichtenredaktion, häufiger Autor der «Streiflicht»-Kolumne, dann Washington-Korrespondent.

    Der «Stern»-Gründer Henri Nannen holte Schneider 1966 in das als Haifischbecken verschriene Magazin nach Hamburg. Schneider wurde erst Chef vom Dienst, dann Verlagsleiter, bevor er 1971 zu Springer wechselte. Unter anderem war er 13 Monate Chefredakteur der «Welt». Seine unerwartete Ablösung sei seine größte berufliche Niederlage gewesen, sagt er, «eigentlich die einzige große».

    Sein Vertrag blieb bestehen, Schneider machte sich daran, ein Buch zu schreiben: «Wörter machen Leute», Grundlage für seine Karriere als «Sprachpapst», genau wie für seinen nächsten Job als Leiter der Hamburger Journalistenschule. Nichts anderes habe ihm in seinem Berufsleben so viel Spaß gemacht, sagt er heute.

    Bastian Sick, selbst Autor zum Thema Sprache, sieht in Schneider ein Vorbild: «Ich habe seine Bücher schon als Student verschlungen, mit großer Begeisterung», sagt er. «Er schreibt unheimlich amüsant, ich war von seiner Art, Sprache zu sezieren, sofort angetan.» Und Schneiders Sprachkritik sei immer noch aktuell: «Das hat alles noch Gültigkeit.»

    Unumstritten war Schneider aber nie: Eitel und arrogant zu sein, musste er sich regelmäßig anhören. Seine Regeln für gutes Deutsch erschienen manchem als dogmatisch, seine Ausbildungsmethoden unter dem Motto «Qualität kommt von Qual» als autoritär. «Mich hat er nie gequält», sagt Ildikó von Kürthy, Absolventin der
    Henri-Nannen-Schule und erfolgreiche Romanautorin. «Und er war nie, nie, niemals langweilig, das hatte ich bei Lehrern noch nicht erlebt. Außerdem schreibt er amüsant, interessant und klug.» Sein von ihm selbst gesprochenes Hörbuch über das «Glück» hat sie vor kurzem auf dem Crosstrainer durchgehört: «Noch nie in meinem Leben ist eine Übung so schnell an mir vorbeigerauscht.»

    Über zu wenig öffentliche Anerkennung brauchte sich Schneider ebenfalls nicht zu beklagen: Für sein Lebenswerk erhielt er den Henri-Nannen-Preis, 2014 das Bundesverdienstkreuz erster Klasse - nicht schlecht für einen, der sich an seinem 20. Geburtstag eigentlich erschießen wollte.

    Mit 70 zog er nach Mallorca, mit 80 nach Starnberg. Dort lebt er heute zusammen mit seiner Frau Lilo. Material für weitere Bücher sammelt er regelmäßig. Gerade erst ist seine Autobiografie erschienen. «Der Tod wäre ja nichts Schlimmes - ginge ihm nicht diese elende Sterberei voraus», schreibt Schneider darin am Schluss. «So blinzle ich ihm denn halbwegs gefasst und leidlich zufrieden zu, dem Tunnel am Ende des langen, schönen Lichts.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    BÄUMER, Marie deutsche Schauspielerin 46 07.05.1969 Düsseldorf Deutschland
    ZWINGENBERGER, Axel deutscher Boogie-Woogie-Pianist 60 07.05.1955 Hamburg Deutschland
    POLT, Gerhard deutscher Kabarettist 73 07.05.1942 München Deutschland
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  • 29. April 2015 11:29

    Die Promi-Geburtstage vom 05. Mai 2015: Mark Keller

    Mark Keller hat als Autobahnpolizist zur Waffe gegriffen und Verbrecher gejagt. Als Mediziner im Krankenhaus assistiert er dem «Bergdoktor». Und singt in ihrer Show ein Duett mit Helene Fischer.
    Mark Keller fühlt sich wohl in Überlingen. Foto: Felix Kästle © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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    Keller hat der RTL-Action-Serie «Alarm für Cobra 11» das Gesicht gegeben, im ZDF sieht ihn ein Millionenpublikum seit 2008 als Doktor Alexander Kahnweiler in «Der Bergdoktor». Heute wird Keller 50 Jahre alt.

    «Mir war als Kind schon klar, dass ich Schauspieler werden möchte. Dass es geklappt hat, macht mich glücklich.» Mark Keller sitzt an der Seepromenade in Überlingen. Die 22 000 Einwohner zählende Touristenstadt am Bodensee, in der er geboren wurde und aufgewachsen ist, ist bis heute seine Heimat. Er hat sie nie verlassen, obwohl es beruflich von Vorteil gewesen wäre. «Ich liebe den See und die Menschen hier. Ich wollte nie weg», sagt er. Mit seiner Frau Tülin und den gemeinsamen Söhnen Aaron (19) und Joshua (22) lebt er hier.

    Es dauert nicht lange, bis Fans kommen, um Fotos und Autogramme bitten. Keller gilt als Frauenschwarm. Er ist nahbar, unkompliziert, freundlich, macht aus sich keine Show. Bekannt wurde er 1989, als er in der «Rudi-Carrell-Show» den US-Sänger Dean Martin imitierte. Es folgte, von 1990 bis 1995, seine erste große Rolle - als Sunnyboy in der ARD-Serie «Sterne des Südens». Er spielte im «Tatort», in TV-Serien und Kinofilmen, unter anderem mit Til Schweiger.

    Seine zweite Hauptrolle: Kommissar André Fux in der rasanten und Adrenalin geladenen RTL-Serie «Alarm für Cobra 11». Dreieinhalb Jahre mimte er den Autobahnpolizisten. 2008, als die Heimatserie «Der Bergdoktor» im ZDF startete, stieg Keller dort ein. Seither spielt er - mit Augenzwinkern - einen meist überforderten Mediziner. «Ich habe das große Glück, dass ich nie auf eine Rolle oder ein bestimmtes Image festgelegt wurde», sagt er. Das mache ihn vielseitig.

    «Der Bergdoktor» hat Keller neue Popularität gebracht. «Er ist nicht nur ein wunderbarer Kollege, sondern auch ein echter Freund», sagt Hauptdarsteller Hans Sigl (45) über seinen Schauspielpartner. «Ihm gelingt, trotz der schweren Themen, die wir behandeln, Leichtigkeit und Selbstironie in die Serie zu bringen.» Das komme gut an.

    Es ist zwar eine Nebenrolle, doch Keller ist mit ihr in einer der beliebtesten Fernsehserien Deutschlands. Die acht Folgen, die Anfang des Jahres jeweils Donnerstagabend auf den Bildschirm kamen, sahen im Schnitt sieben Millionen Menschen, sagt ZDF-Sprecherin Lisa Miller. Das sind mehr Zuschauer als bei den meisten Samstagabend-Shows. Der stolze Marktanteil: 20,2 Prozent.

    77 Folgen wurden bereits ausgestrahlt. Für die neunte Staffel und damit sieben neuen Episoden beginnen Mitte Juni die Dreharbeiten. Sie werden voraussichtlich von Januar nächsten Jahres an auf Sendung gehen. Zuvor, im Dezember, wird ein Weihnachtsspecial ausgestrahlt. Gedreht wird, wie immer, in Ellmau am Wilden Kaiser in Österreich.

    Mit seinem ursprünglichen Beruf hat das wenig zu tun. Weil der Vater es wollte, machte Keller Anfang der 1980er Jahre eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker. «Mein Vater hat darauf bestanden, dass ich einen anständigen und soliden Beruf lerne. Doch ich habe zwei linke Hände.» Dennoch machte er den Abschluss - und konzentriert sich seither auf die Schauspielerei. Weil das Autofahren sein Hobby ist, moderiert er zudem bei n-tv seit zwei Jahren das Magazin «PS Tatort Autobahn».

    «Meine zweite große Leidenschaft ist die Musik.» Keller komponiert und singt. Sein jüngster Erfolg: In der Weihnachts-Show von Helene Fischer stand er neben ihr für ein Duett auf der Bühne. «Songs der 1950er, 60er und 70er Jahre liebe ich», sagt er. Als Sänger will er häufiger auf der Bühne stehen, arbeitet an neuen Songs. Und er hat ein Märchen geschrieben, das er verfilmen möchte.

    Als TV-Doktor arbeitet er weiter. «Es ist schön, dass ich dabei sein darf», sagt er: «Die Dreharbeiten in dieser einzigartigen Umgebung, mit guten Geschichten und dem tollen Team machen großen Spaß.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    ADELE britische Sängerin 27 05.05.1988 London Großbritannien
    SCHWARZ, Jessica deutsche Schauspielerin 38 05.05.1977 Michelstadt Deutschland
    SALESCH, Barbara deutsche Juristin und TV-Richterin 65 05.05.1950 Ettlingen Deutschland
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  • 28. April 2015 18:40

    Die Promi-Geburtstage vom 06. Mai 2015: Till Brönner

    Er ist der Popstar unter den Jazzern und schafft es mit schöner Regelmäßigkeit, mit seinen Alben auch die Pop-Charts zu erobern. Heute feiert Till Brönner seinen 44. Geburtstag.
    Till Brönner wird 44. Foto: Daniel Reinhardt © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Till Brönner wird 44. Foto: Daniel Reinhardt
     
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    Als Erneuerer hat sich der populäre Jazztrompeter nie gesehen: «Ich muss nichts wirklich mehr revolutionieren, musikalisch hat es alles gegeben. Der wichtigste Faktor im Jazz ist die Freiheit, sich in der Minute, in der Sekunde zu überlegen, was man jetzt eigentlich machen möchte», meint er.

    Jazz ist bei Till Brönner ein sehr weit gefasster Begriff. Puristen haben da manchmal ihre Probleme, Till Brönner nicht. Er hat kein Problem damit, auch als Entertainer wahrgenommen zu werden.

    Auf seinem aktuellen Album «The Movie Album» (2014) etwa spürt Deutschlands bekanntester Jazzmusiker dem Klang von Hollywood nach. Vom «Pinocchio»-Song bis zum «Titanic»-Ohrwurm - auf seiner Trompete begibt sich der Echo-Preisträger auf eine musikalische Zeitreise zwischen Breitwandsound und Studiointimität.

    Für das Werk hat sich Brönner in Los Angeles, wo er zeitweise wohnt, Unterstützung von hochkarätigen Solisten geholt, etwa dem Soul-Star Gregory Porter, der Sängerin Joy Denalane und Songwriterin Lizzy Cuesta.

    Es ist nicht Brönners erster Ausflug in die weite Welt auf seinen rund 20 Alben. In «Oceana» (2006) hat er Bebop und Cool Jazz gemischt, wie sie in den 50er und 60er Jahren an der Westküste der USA gespielt wurden, bei «Rio» verfiel er 2008 dem Bossa Nova.

    Vor über zwanzig Jahren hat Brönner sein erstes Album veröffentlicht: «Generations Of Jazz» (1993), eingespielt mit Könnern wie Ray Brown am Bass. Es war ein fulminantes Debüt. Und es war damals schon klar, dass er das Zeug zu einer außergewöhnlichen Karriere hat.

    Charlie Parker war es, der seine Liebe zum Jazz weckte. Als er ihn das erste Mal gehört habe, «war es, als würde die Welt nach schwarz-weiß auf einmal bunt werden», sagte er einmal im Interview mit Deutschen Presse-Agentur über sein Erweckungserlebnis.

    Brönner ist ein Mann mit vielen Talente: Zusammen mit Claudius Seidl legte er 2010 mit «Talking Jazz» seine Biografie vor, man sah ihn als Juror in der Castingshow «X Factor» und in dem Band «Faces of Talent» stellte Till Brönner sein Können als Fotograf unter Beweis.

    Seine große Liebe aber bleibt der Jazz, für den er alles gibt. Neben beständigem Üben trainiert Brönner auch die Muskulatur seiner Lippen - mit einer sogenannten Lippenhantel: Das sei eine Art Mundstück, an dem verschieden schwere Hantelscheiben befestigt werden, verriet er mal der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Zu Hause könne man das leicht nachmachen, indem man einfach einen Teelöffel nehme und versuche, den mit dem Kopf nach unten herunterhängend mit den Lippen festzuhalten. Sehr wichtig sei außerdem die richtige Pflege, damit die Lippen nicht spröde würden oder aufplatzten.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    HEGENBARTH, Wolke deutsche Schauspielerin 35 06.05.1980 Meerbusch Deutschland
    CLOONEY, George amerikanischer Schauspieler 54 06.05.1961 Lexington USA
    SEGER, Bob amerikanischer Rocksänger 70 06.05.1945 Dearborn USA
    © dpa-infocom GmbH
  • 28. April 2015 15:19

    Die Promi-Geburtstage vom 03. Mai 2015: Jaron Lanier

    Mit 13 ging er an die Uni, um erst Mathe zu studieren, dann auch Informatik. Heute ist Lanier ein entschiedener Kritiker der Internet-Wirtschaft, die für ihn totalitäre Züge angenommen hat.
    Jaron Lanier bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2014 in Berlin. Foto: Arne Dedert © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Jaron Lanier bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2014 in Berlin. Foto: Arne Dedert
     
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    Im letzten Jahr wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Heute feiert Jaron Lanier seinen 55. Geburtstag.

    Informatiker, Komponist, Instrumentensammler,
    Dozent und Buchautor: Jaron Lanier hat viele Berufe. In seinem im letzten Jahr auf Deutsch erschienenen Buch «Wem gehört die Zukunft?» bezeichnet er sich als einen «digitalen Idealisten». Auf der Frankfurter Buchmesse rief er zur Verteidigung humanistischer Werte auf.

    Die Auszeichnung mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels biete ihm die Chance, seinen Ideen für eine gerechtere Internet-Wirtschaft zu einer größeren Verbreitung zu verhelfen, sagte er vor der Preisverleihung im letzten Jahr.

    Lanier kritisiert in scharfer Form das Geschäftsmodell von
    Internet-Unternehmen wie Google und Facebook, die massenhaft
    persönliche Daten von Internet-Nutzern in aller Welt sammeln und die damit verbundene Reichweite für Werbung nutzen. So werde der Reichtum in den Händen einiger weniger Unternehmer konzentriert, während die breite Mitte der Gesellschaft leer ausgehe. «Wir brauchen eine neue Art von Balance», sagte Lanier der Nachrichtenagentur dpa. Er plädiert für die schrittweise Einführung eines neuen Modells der Internet-Wirtschaft, bei dem die privaten Urheber von Informationen für jeden Aufruf ihrer Daten mit Kleinstbeträgen vergütet werden
    sollen.

    Lanier wurde am 3. Mai 1960 in New York geboren. Seine Mutter floh vor der Verfolgung der Nazis aus Wien, die Familie seines Vaters kam aus der Ukraine. Schon mit 13 Jahren schrieb er sich zu Mathematik-Vorlesungen an der Universität des US-Staates New Mexico ein. Von 1983 bis 1990 war Lanier am Labor der Computerfirma Atari tätig und beschäftigte sich dort unter anderem mit einem Datenhandschuh zur Interaktion mit virtueller Realität - ein Begriff, dessen weite Verbreitung auf Lanier zurückgeführt wird. Das Eintauchen in digitale Welten beschäftigte ihn später auch bei Silicon Graphics, ehe er sich
    von der Arbeit für Unternehmen abkehrte und an der Columbia
    University in New York zu forschen und zu lehren begann.

    Die zweite Heimat Laniers ist die Musik. Er komponiert und trat
    zusammen mit Künstlern wie Philip Glass auf. Seine Liebe gilt vor
    allem seltenen Blas- und Streichinstrumenten aus Asien. So brachte er zur Buchmesse eine uralte Bambusholzflöte aus Laos mit, eine Khaen.

    Name Beruf Alter Geburtsdatum Geburtsort Land
    FATHER JOHN MISTY amerikanischer Songwriter 34 03.05.1981 Baltimore USA
    SCHÄFER, Christine deutsche Sopranistin 50 03.05.1965 Frankfurt Deutschland
    BROICH, Margarita deutsche Schauspielerin 55 03.05.1960 Neuwied Deutschland
    © dpa-infocom GmbH
 
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Die Promi-Geburtstage vom 28. Mai 2015: Carey Mulligan
Sie zählt zu den profiliertesten Schauspielerinnen ihrer Generation, die Britin Carey Mulligan hat Charakter. Heute feiert die Actrice, die bereits eine Oscar-Nominierung vorweisen kann, ihren 30. Geburtstag.
http://www.arcor.de/content/unterhaltung/people/geburtstage/3647438,1,Die-Promi-Geburtstage-vom-28.-Mai-2015%3A-Carey-Mulligan,content.html
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