Dienste

 

 

  • 17. April 2014 09:29

    Die Promi-Geburtstage vom 23. April 2014: Ruth Leuwerik

    Mehr als 50 Jahre ist es her, dass Ruth Leuwerik ihre Kinokarriere beendet hat - in Vergessenheit geraten sind die Schauspielerin und ihre Filme jedoch keineswegs.
    Ruth Leuwerik feiert ihren 90. Geburtstag.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Horst Ossinger
    Ruth Leuwerik feiert ihren 90. Geburtstag.
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Horst Ossinger
    1 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    «Die Trapp-Familie» war ein Welterfolg, und auch Streifen wie «Königliche Hoheit», «Die ideale Frau» oder «Effi Briest» werden bis heute immer mal wieder im Fernsehen gezeigt. Am 23. April wird Ruth Leuwerik 90. Eine Feier hat sie jedoch nicht geplant, wie die Schauspielerin der Nachrichtenagentur dpa sagte. «In dem hohen Alter ist es ein Wunder, dass ich noch da bin.»

    Mit ihrer Darstellung starker, selbstbewusster und fürsorglicher Frauen wurde Leuwerik zum Vorbild einer Generation. Sie verkörperte zumeist beruflich erfolgreiche Frauen, mit denen sich die Kinobesucherinnen identifizieren konnten. Leuwerik stand als Unternehmerin, Ärztin, Lehrerin, Opernsängerin oder als Bürgermeisterin vor der Kamera. Eine Femme fatale wollte sie nie sein.

    Mit der Schauspielerei sei für sie - «nachdem man den Krieg überstanden hatte und überhaupt noch lebte» - ein großer Traum in Erfüllung gegangen, sagte Leuwerik 2009 in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk (BR). Vielleicht sei es auch eine Art Eskapismus gewesen, meinte sie. Ihre Karriere begann sie auf der Bühne. Neben ihrer Arbeit als Stenotypistin nahm sie zunächst privaten Schauspielunterricht. Über Bremen und Lübeck kam die Tochter eines Essener Kaufmanns 1949 an das Deutsche Schauspielhaus nach Hamburg, wo sie bis 1953 spielte. Besonderen Erfolg hatte sie in Anouilhs «Eurydike», die sie unter anderem 1955 am Düsseldorfer Schauspielhaus verkörperte. Als Gretchen in Goethes «Faust» erntete sie Beifallsstürme.

    1950 stand sie bei «13 unter einem Hut» erstmals vor der Kamera, den Durchbruch schaffte sie 1953, als sie gleich an vier Produktionen mitwirkte, darunter «Ein Herz spielt falsch». Neben Maria Schell und O.W. Fischer bildete sie zusammen mit Dieter Borsche das Filmtraumpaar jener Tage. Kaum eine Schauspielerin war damals so oft auf den Titelseiten der Filmzeitschriften zu sehen wie sie. In den 13 entscheidenden Jahren ihrer Karriere wirkte sie an 29 Filmen mit. Ihr Spektrum reichte von der Komödie über das Melodram bis zur Literaturverfilmung. Neben Marianne Hoppe, Hanna Schygulla und Angelica Domröse gehört auch Ruth Leuwerik zu den Darstellerinnen von Fontanes Ehebrecherin «Effi Briest» im Kino. Damit sei ihr ein großer Wunsch erfüllt worden, erzählte Leuwerik.

    Ihre große Popularität verdankt die Schauspielerin Streifen wie «Königliche Hoheit» oder besonders «Die Trapp-Familie». Der Film über die singende Großfamilie wurde ein Welterfolg. «Das war aber nicht meine Lieblingsrolle.» Vielmehr habe sie den Film aus Vernunftsgründen gedreht, weil er ein Erfolg zu werden versprach. 1963 beendete die Schauspielerin ihre Kinokarriere. Der Nachkriegsfilm sei tot gewesen, wie sie einmal sagte. Da sei ihr das Aufhören nicht schwer gefallen. Später war sie aber noch in einigen TV-Produktionen zu sehen, etwa 1979 als Konsulin in der Serie «Die Buddenbrooks» nach Thomas Mann. Für ihr Schaffen wurde sie mit etlichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit mehreren Bambis und dem Bundesfilmpreis.

    Seit vielen Jahren lebt Ruth Leuwerik zurückgezogen in München, gemeinsam mit ihrem dritten Mann, einem Arzt. Sie sei dankbar dafür, dass sie damals habe Karriere machen dürfen, heute sei das viel schwerer, sagte sie im BR-Interview. «Damals hatte das Kino noch einen ganz anderen Stellenwert.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    MOORE, Michael amerikanischer Regisseur und Autor 60 23.04.1954 Flint USA
    MILES, John britischer Popmusiker 65 23.04.1949 Jarrow Großbritannien
    SCHILLING, Niklaus Schweizer Filmemacher 70 23.04.1944 Basel-Stadt Schweiz
    © dpa-infocom GmbH
  • 16. April 2014 13:51

    Die Promi-Geburtstage vom 22. April 2014: Amber Heard

    Sie liebt Männer, und sie liebt Frauen: «Ich liebe den, den ich liebe. Es kommt auf die Person an», sagte die US-Schauspielerin Amber Heard, die heute 28 wird, dem britischen Magazin «Metro».
    Amber Heard wird 28. Foto: Paul Buck © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Amber Heard wird 28. Foto: Paul Buck
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    2 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Mehrere Jahre war die schöne Schauspielerin, die immer wieder gerne mit Scarlett Johansson verglichen wird, mit der Fotografin Tasya van Ree liiert, bis sie bei den Dreharbeiten zu «The Rum Diary» (2011) schließlich Johnny Depp kennenlernte. In dem Film spielt der Ex von Vanessa Paradis einen heruntergekommenen Journalisten, der Heards verführerischen Reizen erliegt.

    Mit Tasya van Ree ist Amber Heard immer noch gut befreundet, Johnny Depp aber wird sie heiraten, nachdem deren Verlobung kürzlich mehr oder weniger bestätigt wurde.

    Um die Hochzeit ranken sich schon allerlei Gerüchte: Angeblich soll es eine kleine Feier auf den Bahamas geben und die Rolling Stones könnten möglicherweise das Hochzeitsständchen spielen. Wann die Hochzeit gefeiert wird, ist nicht bekannt. Vielleicht schon bald, denn Amber Heard feierte vor einigen Tagen mit Freundinnen in New York, was bereits als Junggesellinnenabschied gedeutet wurde. Man wird sehen, was dann wirklich daraus wird.

    Amber Heard hat sich Schritt für Schritt nach oben gearbeitet, bis ihr mit einer Reihe von Horrorfilmen schließlich der Durchbruch gelang. Ihre erste Hauptrolle spielte sie in dem Slasher-Film «All The Boys Love Mandy Lane» (2006) von Jonathan Levine, in dem sie als bewunderte Highschool-Königin von einem Killer durch die Gegend gehetzt wird.

    In der sehr erfolgreichen Untoten-Farce «Zombieland» (2009) war sie an der Seite von Jesse Eisenberg, Woody Harrelson und Emma Stone zu sehen. In John Carpenters «The Ward» (2010) landet Amber Heard schließlich in einer psychiatrischen Klinik, nachdem sie ein Haus niedergebrannt hat. Dort bekommt sie es mit einem mörderischen Geist zu tun.

    Inzwischen hat Amber Heard mit einer weiteren Reihe großer Hollywoodstars zusammengearbeitet: Mit Harrison Ford in dem Thriller «Paranoia», mit Lady Gaga und Antonio Banderas in dem Trash-Action-Film «Machete Kills» oder mit Nicolas Cage in dem Actionfilm «Drive Angry». Der ganz große Wurf ist Amber Heard in ihrer Schauspielkarriere allerdings noch nicht wirklich gelungen.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    JOHNS, Daniel australischer Rocksänger 35 22.04.1979 Newcastle Australien
    FRAMPTON, Peter britischer Rockgitarrist 64 22.04.1950 London Großbritannien
    MIYAKE, Issey japanischer Modeschöpfer 75 22.04.1939 Hiroshima Japan
    © dpa-infocom GmbH
  • 15. April 2014 08:39

    Die Promi-Geburtstage vom 21. April 2014: Königin Elizabeth II.

    Es gibt weltweit nur einen regierenden Monarchen, der älter ist als die Königin von England. König Abdullah von Saudi-Arabien wird im Sommer 90 Jahre alt.
    Die Queen wird 88. Foto: Sergeant Adrian Harlen/British Ministry Of Defence © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Die Queen wird 88. Foto: Sergeant Adrian Harlen/British Ministry Of Defence
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    3 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Gleich dahinter rangiert Elizabeth II., die heute ihren 88. Geburtstag begeht. Während Abdullah seit nicht mal neun Jahren König ist, werden es bei der Queen dann 62 Jahre, zwei Monate und 15 Tage sein.

    Gefeiert wird «im privaten Kreis», sagt ein Palastsprecher, wie gewohnt. «Es ist nichts offizielles vorgesehen.» Salutschüsse aus Kanonen in London dürften also alles sein, was die Öffentlichkeit mitbekommt. Offiziell begangen wird der Geburtstag ohnehin erst im Sommer, das hat Tradition. Zur spektakulären Parade «Trooping the Colour», dieses Jahr am 14. Juni, soll schließlich die Sonne scheinen.

    Zur Feier der doppelten Acht erfreut sich die Queen bester Gesundheit. Erst vor einigen Tagen entdeckten Fotografen sie mal wieder hoch zu Ross: Auf ihrem schwarzen Fell-Pony Carltonlima Emma genoss sie das milde Frühlingswetter in den Parks um Windsor Castle - den Kopf in ein buntes Seidentuch gehüllt, in der Hand eine Gerte. Die Königin liebte das Reiten schon als Achtjährige.

    Ob sie sich vielleicht zu viel zumute, hatten Beobachter in letzter Zeit immer wieder gefragt. Der Terminkalender ist voll: Anfang des Monats reiste Elizabeth mit Gemahl Prinz Philip erstmals seit fast drei Jahren wieder ins Ausland und besuchte Papst Franziskus im Vatikan. Ein paar Tage später dinierte sie schlagzeilenträchtig mit einem ehemaligen IRA-Führungskader auf Schloss Windsor. Im Juni reist das Paar nach Frankreich, um der Landung der Alliierten in der Normandie vor 70 Jahren zu gedenken. All das scheint die Königin kaum zu belasten, ihr Lächeln in die Fernsehkameras wirkt gelöst.

    Ein wenig kürzer tritt Elizabeth aber doch. Im Januar gab der Palast bekannt, dass Sohn Charles (65) und die Enkel William (31) und Harry (29) der Monarchin künftig mehr Arbeit abnehmen sollen. Langsam, ganz langsam, stellt die Königin die Weichen für den Generationenwechsel. Prinz Charles, Rekordhalter als am längsten wartender Thronerbe der Geschichte, stünde bereit - auch wenn er angeblich nicht allzu ungeduldig darauf wartet, Hobbys und Herzensanliegen den königlichen Pflichten unterzuordnen.

    Im Mai werden der Thronfolger und seine Frau Camilla (66) nach Kanada reisen, William und dessen Frau Kate (32) sind gerade am anderen Ende des Commonwealth in Australien und Neuseeland unterwegs. Die Besuche sind wichtig als Werbung für das Königshaus, denn hier wie dort würden Republikaner gerne die Queen als Staatsoberhaupt loswerden.

    Doch eigentlich muss sich die Königin über ihre Popularität keine Sorgen machen. Die Geburt ihres Urenkels Prinz George im vergangenen Sommer bedeutete zusätzlich Rückenwind für die Royals. Auch die Schotten, die sich im September per Referendum vom Königreich lossagen könnten, halten zum Commonwealth. Zu den am häufigsten gestellten Fragen im Zusammenhang mit der Unabhängigkeitskampagne gehört: «Dürfen wir die Queen behalten?»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    MCAVOY, James britischer Schauspieler 35 21.04.1979 Glasgow Großbritannien
    BRENNICKE, Nadeshda deutsche Schauspielerin 41 21.04.1973 Freiburg Deutschland
    PLATE, Christina deutsche Schauspielerin 49 21.04.1965 Berlin Deutschland
    © dpa-infocom GmbH
  • 14. April 2014 16:06

    Die Promi-Geburtstage vom 18. April 2014: Neo Rauch

    Zuletzt war Neo Rauch, der heute 54 Jahre alt wird, ziemlich außer Gefecht gesetzt. Nach einer Wespenattacke und einem schweren allergischen Schock war er für Monate «zur Schnecke gemacht», wie er der Zeitschrift «Welt» sagte.
    Neo Rauch in Aschersleben.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Jens Wolf
    Neo Rauch in Aschersleben.
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Jens Wolf
    4 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Deshalb kam auch seine Sonderausgabe der «Welt», die der Maler-Star mit einem eigens geschaffenen Zyklus von 35 Bildern gestaltete, im Oktober 2013 mit einiger Verspätung auf den Markt.

    Überhaupt müssen es nicht immer großformatige Bilder sein, für die Rauch bekannt ist - sein verrätselter Sur-real-ilsmus funktioniert auch wunderbar im Kleinen: Von Buch-Covern über ein Titelbild für das Musik-Magazin «Rolling Stone» bis zur DVD-Gestaltung für Riccardo Chaillys Mahler-Zyklus.

    Neo Rauch zählt zu den wichtigsten und zugleich kommerziell erfolgreichsten Künstlern der Gegenwart. Hollywood-Star Brad Pitt zahlte 680 000 Euro, um in den Besitz eines seiner Bilder zu kommen.

    Rauch ist zudem einer der bedeutendsten Vertreter der «Neuen Leipziger Schule», die für gegenständliche Malerei von Nachwende-Absolventen der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig steht. Rauch hat sich auf die Verfremdung spezialisiert und verbindet alltägliche Motive und Bilder zu surreal wirkenden Kompositionen. Auf seinem Bild «Moder» zum Beispiel ist ein Birkenwald zu sehen, in dem Raketen stehen. Häufig sind die Protagonisten auf seinen Werken uniformiert.

    Rauch wurde am 18. April 1960 in Leipzig geboren. Er wuchs als Waise - seine Eltern starben kurz nach seiner Geburt bei einem Zugunglück - bei den Großeltern in Aschersleben (Sachsen-Anhalt) auf. Später studierte er an der Leipziger Kunsthochschule, wo er auch Meisterschüler und Professor war. Seine Lehrmeister waren Arno Rink und Bernhard Heisig.

    Seine Zeit als Kunststudent in Leipzig hat Rauch in guter Erinnerung: «Die Partys an der Kunsthochschule waren legendär, alle wollten da hin, die ganze Stadt war darauf fixiert. Man stand wirklich Schlange, um in diesen Club zu kommen. Wir hatten hier auch kein Problem mit feministischen Grundsatzdebatten, die mussten nicht geführt werden. Bei uns musste kein Mädchen erst klarstellen, dass sie kein Lustobjekt sein wollte. Die hatten alle Spaß an den sinnlichen Dingen», sagte er dem «Rolling Stone». Besonders präsent ist Neo Rauch in der Stadt Aschersleben, der er sein grafisches Werk vermachte. Daraus ist eine Ausstellungstrilogie entstanden. Die ersten beiden Teile fanden großen Anklang, am 24. Mai startet Teil drei mit Grafiken und Papierarbeiten des Künstlers.

    Seit über 30 Jahren ist Neo Rauch mit der Malerin Rosa Loy liiert - mit Höhen und Tiefen: Sie seien sehr unterschiedlich, sagte sie dem «Zeit-Magazin». «Da kann man emotionale Verletzungen nicht vermeiden.» Eine Trennung stand für Loy aber nie zur Debatte. «So wie ich gestrickt bin, würde ich immer wieder genau so einen Typen kennenlernen.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    HART, Melissa Joan amerikanische Schauspielerin 38 18.04.1976 Smithtown USA
    SCHWEINS, Esther deutsche Schauspielerin 44 18.04.1970 Oberhausen Deutschland
    GRIESMAYR, Hartmut deutscher Regisseur 69 18.04.1945 Bad Berka Deutschland
    © dpa-infocom GmbH
  • 14. April 2014 13:55

    Die Promi-Geburtstage vom 20. April 2014: Jessica Lange

    Holprig war ihr Start in Hollywood. Als halbnackte Blondine in den Fängen von «King Kong» gab Jessica Lange 1976 ihr Leinwanddebüt. Es war beinahe auch schon wieder das Ende ihrer Filmkarriere.
    «King Kong», «Tootsie» und zwei Oscars - Jessica Lange wird 65. Foto: Paul Buck © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    «King Kong», «Tootsie» und zwei Oscars - Jessica Lange wird 65. Foto: Paul Buck
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    5 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Der Gruselstreifen des italienischen Filmproduzenten Dino De Laurentiis, ein Remake des Monsterklassikers von 1933, wurde mit schlechten Kritiken überschüttet. Eine ganze Weile musste Lange auf die nächste Rolle warten.

    Ihr Auftritt als leidenschaftliche Geliebte von Jack Nicholson in der Mörderstory «Wenn der Postmann zweimal klingelt» brachte 1981 die Wende. Eine freizügige Sexszene auf dem Küchentisch katapultierte Lange ins Rampenlicht. Mit ihren eindringlichen Porträts von starken Frauen stieg sie rasch in Hollywoods Topriege auf. Heute wird die zweifache Oscar-Preisträgerin 65 Jahre alt.

    1983 wurde Lange gleich für zwei Schauspiel-Oscars nominiert, eine Seltenheit in Hollywood. Eine Anwartschaft gab es für ihre Hauptrolle in dem Drama «Frances», die Biografie der am Starruhm zerbrochenen Schauspielerin Frances Farmer. Als Freundin von Dustin Hoffman in Sidney Pollacks Verkleidungskomödie «Tootsie» war sie für den Nebenrollen-Oscar nominiert und konnte diesen goldenen Mann auch in Empfang nehmen.

    Es folgten weitere preiswürdige Auftritte und Oscar-Nominierungen für «Country» (1984), «Sweet Dreams» (1985) und «Music Box - Die ganze Wahrheit» (1989), ein Gerichtsdrama mit Armin Mueller-Stahl als Kriegsverbrecher, dem seine ahnungslose Tochter (Lange) als Rechtsanwältin auf die Spur kommt. Für das Melodram «Blue Sky» als manisch-depressive Offiziersgattin an der Seite von Tommy Lee Jones bekommt sie schließlich 1995 ihren zweiten Oscar - diesmal für eine Hauptrolle.

    Lange, die sich als Unicef-Botschafterin und Pazifistin auch politisch engagiert, war zuletzt häufiger im Independent-Kino zu sehen. Jim Jarmusch holte sie an der Seite von Bill Murray für das Road-Movie «Broken Flowers» (2005) vor die Kamera. Im selben Jahr drehte sie mit Wim Wenders «Don't Come Knocking» mit Sam Shepard als alternder Westerndarsteller, der auf eine alte Liebe (Lange) trifft.

    Auch im richtigen Leben waren Lange und der Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler Shepard über viele Jahre hinweg ein Paar. Als sie sich Anfang der 1980er Jahre bei den Dreharbeiten für «Frances» kennenlernten, war Lange auf dem Papier noch mit dem spanischen Fotografen Paco Grande verheiratet und erwartete ein Kind von ihrem damaligen Lebensgefährten, Ballettstar Michail Baryschnikow. Mit Shepard hat Lange eine weitere Tochter und einen Sohn. Ihr Privatleben hielten sie unter Verschluss. Das Paar war schon eine Weile auseinander, als Langes Sprecher im Dezember 2011 ihre Trennung offiziell bestätigte.

    Seither hat Lange ihre Trophäensammlung noch vergrößert. Sie zählt zu den Stars der preisgekrönten TV-Mini-Serie «American Horror Story» über ein verwunschenes Haus. Das brachte ihr seit 2011 einen weiteren Emmy, Golden Globe und einen SAG-Schauspielpreis ein.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    BAUMGARTNER, Felix österreichischer Extremsportler 45 20.04.1969 Salzburg Österreich
    LOHER, Dea deutsche Schriftstellerin 50 20.04.1964 Traunstein Deutschland
    MENDL, Michael deutscher Schauspieler 70 20.04.1944 Lünen Deutschland
    © dpa-infocom GmbH
  • 11. April 2014 08:29

    Die Promi-Geburtstage vom 17. April 2014: James Last

    Na ja, war nur so ein Wortspiel, hatte James Last noch im vergangenen Jahr erzählt, als er für «The Last Tour» angeblich zum letzten Mal auf Tournee ging.
    Der Gute-Laune-Botschafter - Bandleader James Last wird 85.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Britta Pedersen
    Der Gute-Laune-Botschafter - Bandleader James Last wird 85.
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Britta Pedersen
    6 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    An Rückzug denke er nicht, er mache weiter bis zum Umfallen, sagt der Erfinder des «Happy Party Sound» zwölf Monate später in seinem Haus in Florida. Im März 2015 steht wieder eine Konzertreise an, die Musiker sind engagiert, an den Noten arbeite er noch. Vor seinem 85. Geburtstag an diesem Donnerstag (17. April) klingt Deutschlands Sonderbotschafter für gute Laune so, als ob ihm gerade der große Karrieresprung bevorsteht.

    «Alles gut, alles super», sagt Last in die knacksende Telefonleitung. Er sei an diesem Morgen schon im Pool geschwommen, am Nachmittag wolle er noch eine Runde golfen - der Bandleader hat im Rentnerparadies der USA, wo er seit mehr als 30 Jahren lebt, seinen «american way of life» gefunden. In Deutschland guckten die Menschen an der Ampel immer so verbissen, «hier ist alles easy».

    Dass Hans Last, ein Beamtenkind aus Bremen, zum Musikstar aufstieg, klingt bei James Last wie die normalste Sache der Welt. Irgendwann habe es bei ihm gefunkt und sein Sound war geboren: Pop im Bigband-Format wie ein Film in Cinemascope, Stimmungsmusik, «Easy Listening» nennt sich der Stil. Für manche Kritiker klangen die Bearbeitungen wie bis zur Unkenntlichkeit weichgespülte Musik.

    Dabei hat der 1929 geborene Last das Musikgeschäft von der Pike auf gelernt. Sehr früh saß er am Klavier, seine älteren Brüder Werner und Robert musizierten ebenfalls. 1943 besuchte er die Heeresmusikschule Bückeberg, in den ersten Friedensjahren spielten die Brüder im Tanzorchester von Radio Bremen. Dann gründete James eine eigene Band, Anfang der 50er wird er dreimal in Folge zum besten Jazzbassisten in Deutschland gewählt, 1955 engagiert ihn der NWDR.

    Last tourt damals mit Unterhaltungsmusikern wie Helmut Zacharias und Michael Jary, für die er auch Arrangements schreibt. «Ich wollte einfach Partymusik machen.» Vom Programm von Radio Kopenhagen, das sein Vater hörte, lässt sich Last inspirieren: Zur Musik mischt er Geräusche, ausgelassene Lacher oder Gläserklirren. Die Hörer sollen das Gefühl bekommen, dass die Feier längst im Gange ist, wenn sie und er an der Haustür klingeln. Seitdem verarbeitet der Arrangeur Titel von Popgrößen - von Christina Aguilera bis zu den Beatles. Die Songs gehen ineinander über im Wohlfühlklang. Die Platten tragen Namen wie «Trumpet à gogo», «Beachparty» oder «Seduction».

    Last trifft damit einen Nerv. Ausgelassene Partystimmung soll ein sorgenfreies Leben suggerieren. Er komponiert damit den Soundtrack der jungen Bundesrepublik. Die lässige Haltung, mit der er sich vor das Orchester stellte, wird sein Markenzeichen.

    An einem Vorbild hat er sich immer wieder orientiert: Herbert von Karajan. Den legendären Dirigenten sah Last in Hamburg. «Ich war unglaublich beeindruckt von seiner Aura und wie er dann mit geschlossenen Augen dirigierte.»

    Bei all der zur Schau getragenen Lässigkeit - hinter dem Erfolg steht auch Knochenarbeit. Last schreibt die Noten für jedes Instrument vor und verschickt sie dann vor der Tour. «Jeder Musiker weiß genau, was er zu spielen hat. Da kann nichts schieflaufen.»

    Aber eine Ungewissheit bleibt. Wird er diesmal wieder die Hallen füllen, um die Tour zu finanzieren? Rund 90 Personen umfasst die Produktion - eine teuere Sache. Der Musiker bleibt auch in dieser Frage seinem Naturell treu. Seit seiner Platte «Non Stop Dancing» hat er mehr als 80 Millionen Scheiben verkauft - das dürfte wohl auch sehr gelassen machen. Er hat es geschafft, immer wieder neues Publikum zu gewinnen. «Ich erreiche Leute aus allen Generationen.» Tatsächlich passt der weiche Last-Klang in den Lounge-Sound, zu dem in den Clubs gechillt wird.

    Doch auch Schicksalsschläge sind ihm nicht erspart worden. Lasts erste Frau Waltraud wurde bei einem Autounfall schwer verletzt, 1997 starb sie an Krebs. Danach heiratete er die 30 Jahre jüngere Vermögensberaterin Christine Grundner.

    Und dennoch: Mit fast 85 blickt er nach vorne. Schönes Wetter, eine wunderbare Frau, ein erfülltes Leben - was wolle er mehr. Das Leben sei, als habe er «jeden Tag Geburtstag». So könnte auch ein Last-Album heißen.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    DAVISON, Rosanna irisches Fotomodell 30 17.04.1984 Dublin Irland
    DUKEN, Ken deutscher Schauspieler 35 17.04.1979 Heidelberg Deutschland
    BECKHAM, Victoria britische Popsängerin 40 17.04.1974 Hertfordshire Großbritannien
    © dpa-infocom GmbH
  • 10. April 2014 16:42

    Die Promi-Geburtstage vom 14. April 2014: Abigail Breslin

    Sie hat schon rund 20 Kinofilme gedreht, dabei wird die in New York geborene US-Schauspielerin Abigail Breslin heute gerade mal 18 Jahre alt. Allerdings hat sie bereits als Dreijährige angefangen, erste Werbefilme zu drehen.
    Abigail Breslin lässt die Teenager-Zeit hinter sich. Foto: Paul Buck © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Abigail Breslin lässt die Teenager-Zeit hinter sich. Foto: Paul Buck
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    7 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Und Abigail Breslin war noch keine elf, da hatte sie schon eine Oscar-Nominierung für ihre Rolle in «Little Miss Sunshine» (2006) in der Tasche.

    «Little Miss Sunshine» ist ein wunderbarer Film mit Momenten großer Komik, hinter der aber stets die Tragik vertaner Lebensträume erkennbar ist. Abigail Breslin gibt dabei dem Pummelchen Olive, die von einem Sieg in einem Schönheitswettbewerb träumt, eine geradezu atemberaubende Präsenz.

    Erstmals Aufsehen erregte der Kinderstar allerdings bereits schon einige Jahre zuvor an der Seite von Mel Gibson in M. Night Shyamalans Mystery-Thriller «Signs - Zeichen» (2002), in dem die Angst vor Außerirdischen nach der Entdeckung von Kornkreisen in einem Maisfeld weltweit wächst. Abigail Breslin erhielt für ihre Darstellung durchweg positive Kritiken.

    Auch wenn Abigail Breslin im weiteren Verlauf ihrer Karriere einige Komödien wie «Plötzlich Prinzessin 2» ausprobierte, wollte sie sich dennoch von Anfang an auf kein Genre festlegen lassen. «Ich möchte niemals dreimal hintereinander den gleichen Charakter spielen, und ich bin sehr glücklich, dass ich das auch nicht tun muss», sagte sie in einem Interview mit der kanadischen Tageszeitung «Globe and Mail». Sie würde sich einfach von Script zu Script entscheiden, ob sie den Charakter möge oder nicht.

    So war sie 2009 in Nick Cassavetes' Drama «Beim Leben meiner Schwester» ebenso zu sehen wie in der Untoten-Komödie «Zombieland» (2009), die in den USA gleich an die Spitze der Charts stürmte.

    Erfolge am Broadway hat Abigail Breslin auch schon gefeiert. Für ihr Broadway-Debüt hatte sie sich eine besonders schwierige Rolle ausgesucht. Als taubes und blindes Mädchen Helen Keller trat sie 2010 in dem Bühnenstück «The Miracle Worker» auf. Das Stück dreht sich um die Bemühungen einer Lehrerin, Zugang zu dem Mädchen zu finden.

    Und Abigal Breslin scheint immer etwas Neues ausprobieren zu wollen. Durch ihren Film «Janie Jones» (2010), in dem sie eine Sängerin spielt, hat die Schauspielerin Lust auf Musik bekommen. Deshalb hat sie schnell Gitarrespielen gelernt: «Ich habe mir auf YouTube die Gitarrengriffe angeschaut und mir dann selbst das gesamte Taylor-Swift-Album «Speak Now» beigebracht, erzählte Breslin der US-Tageszeitung «USA Today». Sie habe es geschafft, die Gitarrengriffe innerhalb von nur vier Tagen zu lernen. Bei der 18-Jährigen scheint wirklich alles recht schnell zu gehen.

    Und Abigail Breslin ist auf dem Weg nach ganz oben: Gerade ist sie in den deutschen Kinos an der Seite von Meryl Streep und Julia Roberts in dem Familien-Drama «Im August in Osage County» zu sehen. Die Dreharbeiten hat sie intensiv genossen: «Ich fühlte mich, als wäre ich drei Monate auf der Schauspielschule gewesen, denn ich habe nur durchs Zuschauen so viel gelernt», sagte sie.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    TONKE, Laura deutsche Schauspielerin 40 14.04.1974 Berlin Deutschland
    MEYER, Hans-Werner deutscher Schauspieler 50 14.04.1964 Hamburg Deutschland
    CHRISTIE, Julie britische Schauspielerin 73 14.04.1941 Chabua Britisch-Indien
    © dpa-infocom GmbH
  • 10. April 2014 16:42

    Die Promi-Geburtstage vom 16. April 2014: Elmar Wepper

    Lange hat es gedauert, bis auch die Kritiker Elmar Wepper bemerkt haben. 2008 war es soweit. Im Doris-Dörrie-Drama «Kirschblüten - Hanami» spielte er den traurig-anrührenden Witwer Rudi und bekam dafür Preise und internationales Lob.
    Elmar Wepper wird 70.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Ursula Düren
    Elmar Wepper wird 70.
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Ursula Düren
    8 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    «Ich wurde danach anders wahrgenommen», fasst Wepper, der heute seinen 70. Geburtstag feiert, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa zusammen.

    Charakterschauspiel und schwere Themen - das war bis dahin nicht das, wofür Wepper bekannt war und wofür ihn das deutsche Fernsehpublikum liebte. Vielmehr stand er für die leichte Unterhaltung. Mit TV-Serien wie «Unsere schönsten Jahre» oder «Schöne Ferien» wurde er in den 80er Jahren bekannt. Zusammen mit Uschi Glas war er in den 90er Jahren in der ZDF-Erfolgsserie «Zwei Münchner in Hamburg» zu sehen und bekam dafür einen Bambi.

    Doch die Einteilung in Genres passt Wepper nicht: «Sie klingt nach First und Second Class - das will ich nicht.» Auch die leichte Unterhaltung sei schwer zu machen, so der Schauspieler. «Das ist immer eine Gratwanderung, weil man zum Beispiel leicht ins Schmonzettenhafte abrutschen kann», erklärt er.

    Angefangen hat Wepper als Synchronsprecher. Schon als Kind sammelte er erste Synchron-Erfahrungen in der amerikanischen TV-Kinderserie «Fury». Heute leiht er unter anderem Schauspieler Mel Gibson seine Stimme. Mit der Schauspielerei begann der gebürtige Augsburger, der heute in Planegg bei München wohnt, zunächst am Theater. Von dort wechselte er zum Fernsehen. Auch mit seinem älteren Bruder Fritz Wepper stand er vor der Kamera. In der Reihe «Zwei Brüder» lösten sie gemeinsam Kriminalfälle.

    Bruder Fritz ist selbstverständlich auch bei seinem Geburtstag dabei. Den feiert Wepper nur mit den engsten Familienmitgliedern und langjährigen Freunden. Wepper freut sich auf den Tag: «Der 70. Geburtstag ist der letzte, den man noch mit dem Blick nach vorne feiern kann», glaubt er. «Beim 80. wird das bestimmt schwerer.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    UHLMANN, Thees deutscher Musiker 40 16.04.1974 Hemmoor Deutschland
    BARKIN, Ellen amerikanische Schauspielerin 60 16.04.1954 New York USA
    LEWITSCHAROFF, Sibylle deutsche Schriftstellerin 60 16.04.1954 Stuttgart Deutschland
    © dpa-infocom GmbH
  • 10. April 2014 16:41

    Die Promi-Geburtstage vom 13. April 2014: Ron Perlman

    Als klassischer Hollywood-Beau geht Ron Perlman mit seinem Charakterkopf sicher nicht durch. Dennoch - oder gerade deswegen - hat der US-Schauspieler, der heute 64 Jahre alt wird, eine glänzende Karriere hingelegt.
    Ein Großer: Ron Perlman wird 64. Foto: Paul Buck © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Ein Großer: Ron Perlman wird 64. Foto: Paul Buck
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    9 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Nein, den Liebhaber hat er nur selten gespielt. Es sind mehr die finsteren und gewalttätigen Burschen, die monströsen und unheimlichen Gestalten, denen Perlman seit über drei Jahrzehnten ein unverwechselbares Gesicht gibt.

    Seine Paraderolle ist der «Hellboy»: Ein teuflischer Comic-Held mit roter Haut und Hörnern, der seine zerstörerischen Kräfte zur Rettung der Menschheit einsetzt. 2004 erschien der erste Teil des mit viel Witz und Ironie ausgestatteten fantastischen Abenteuers von Guillermo del Toro («Pans Labyrinth»), 2008 gab es eine Fortsetzung. Auch in der hochgelobten Biker-Serie «Sons of Anarchy», in der er den Gang-Chef Clay Morrow spielt, brilliert der Schauspieler.

    Der in New York geborene Perlman studierte in den 1970er Jahren Schauspiel an der Universität Minnesota, die er mit dem Abschluss «Master of Fine Arts» verließ. Der Einstieg ins Filmgeschäft gelang ihm dann 1981 in dem preisgekrönten Film «Am Anfang war das Feuer». Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er durch die Rolle des Salvatore in «Der Name der Rose» bekannt. Seitdem spielt der 1,85 Meter große Schauspieler immer wieder die Grobschlächtigen und Monster dieser Welt - und auch die, die nicht von dieser Welt stammen.

    Seine Physiognomie, die ihn auf der Leinwand so unverwechselbar macht, bescherte ihm während seiner Schulzeit Komplexe: «Meine Nase hat nicht zu meinem Mund gepasst, meine Stirn nicht zu meinen Wangen. Und das in den Jahren, in denen ein Junge hauptsächlich nach seinem Aussehen beurteilt wird. Deshalb hatte ich ein sehr geringes Selbstbewusstsein», so der Hüne mit der tiefen Stimme.

    Seit 1981 ist Perlman mit der Modedesignerin Opal Stone verheiratet. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder, den 19 Jahre alten Brandon Avery und die 25-jährige Blake, die in «Hellboy II» in einer kleinen Rolle an der Seite ihres Vaters zu sehen war. Zu seinen Hobbys zählt er Golf, Jazz und Billard.

    Perlman stand stets in der zweiten Reihe der Hollywood-Stars, obwohl er mit Superstars wie Marlon Brando und Sean Connery drehte und 1989 einen Golden Globe für seine Darstellung des Vincent in der Serie «Die Schöne und das Biest» erhielt.

    Für die Hauptrolle als «Hellboy» in den gleichnamigen Filmen gab er alles. Zur Vorbereitung las er sämtliche «Hellboy»-Comics und machte täglich drei Stunden Fitnesstraining, um für die Rolle in Form zu kommen. Beim Dreh einer U-Bahn-Szene brach er sich eine Rippe. Der Erfolg des ersten «Hellboy»-Films machte den Weg frei für die Fortsetzung, die 2008 ebenfalls erfolgreich die Kinos stürmte. Über einen dritten Teil gibt es Gerüchte, entschieden aber ist nichts

    Bei der Auswahl seiner Rollen hat Perlman klare Vorgaben: «Ich werde nie eine Rolle spielen, die keine Menschlichkeit besitzt.» Und so musste der Schauspieler auch nicht lange überredet werden, 2012 noch einmal in die Maske des «Hellboy» zu schlüpfen, um einem kleinen Jungen, der an Leukämie erkrankt, seinen größten Wunsch zu erfüllen: einen Tag mit seinem Superhelden «Hellboy» zu verbringen.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    BEGA, Lou deutscher Pop-Sänger und Musiker 39 13.04.1975 München Deutschland
    JESSEN, Lars deutscher Regisseur 45 13.04.1969 Kiel Deutschland
    TRISSENAAR, Elisabeth österreichische Schauspielerin 70 13.04.1944 Wien Österreich
    © dpa-infocom GmbH
  • 10. April 2014 16:41

    Die Promi-Geburtstage vom 15. April 2014: Neville Marriner

    Neville Marriner ist einer der Meister des Musikgeschäfts. Als Teenager studierte er Geige, später gehörte er als Violinist zum Londoner Symphonieorchester und gründete 1958 die Academy of St. Martin-in-the-Fields.
    Sir Neville Marriner am Dirigentenpult. Jetzt wird er 90.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Esteban Cobo
    Sir Neville Marriner am Dirigentenpult. Jetzt wird er 90.
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Esteban Cobo
    10 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Dank des Soundtracks zum Film «Amadeus» wurden Marriner und das Orchester auch einem breiteren Publikum bekannt. Er steht noch immer regelmäßig am Pult.

    Erst vor kurzem dirigierte er in der Royal Festival Hall ein Konzert aus Anlass seines 90. Geburtstags am 15. April - mit «Lebhaftigkeit und Herzlichkeit», rezensierte der «Daily Telegraph». «Ich würde sterben», sagte er einmal der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», «wenn ich aufhören würde zu dirigieren.»

    Marriner, 1924 im ostenglischen Lincoln geboren, begann nach seiner Schulzeit am Royal College of Music in London mit einem Violinstudium. Danach ging er in die Violinklasse von René Benedetti am Pariser Konservatorium.

    Das Rüstzeug zum Dirigenten holte er sich in Privatstunden bei Pierre Monteux und in Sommerkursen. Zudem half ihm die Orchestertätigkeit unter den bekannten Dirigenten Herbert von Karajan und Arturo Toscanini.

    In den 50er Jahren überredete Marriner Kollegen, zusammen mit ihm in einer Kirche aus dem 18. Jahrhundert in London Konzerte zu geben. So entstand die Academy of St. Martin-in-the-Fields, die Marriner ursprünglich leitete.

    Doch die Konzerte waren anfangs schlecht besucht. Der Durchbruch gelang Marriner und seinem Kammerorchester 1970 mit einer Aufnahme von Antonio Vivaldis «Vier Jahreszeiten». Damit reiste das Orchester um die ganze Welt.

    Marriner formte die Gruppe zu einem herausragenden Ensemble, das Musik aus verschiedenen Epochen spielte. Zu seinen erfolgreichsten und bekanntesten Aufnahmen gehört die Filmmusik zu Milos Formans oscar-prämiertem Mozart-Film «Amadeus» (1984).

    1985 wurde Marriner in Anerkennung seiner Verdienste für die Musik von Königin Elizabeth II. zum Ritter geschlagen. Für seine Einspielungen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und Preise, darunter mehrere Grammys.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    WARD, Susan amerikanische Schauspielerin 38 15.04.1976 Monroe USA
    THOMPSON, Emma britische Schauspielerin 55 15.04.1959 London Großbritannien
    EDMUNDS, Dave britischer Rockmusiker 70 15.04.1944 Cardiff Großbritannien
    © dpa-infocom GmbH
  • 10. April 2014 16:40

    Die Promi-Geburtstage vom 12. April 2014: Alan Ayckbourn

    Schreiben hat Alan Ayckbourn im Blut. Auch seine Mutter war Schriftstellerin und sie war es, die ihm eine Schreibmaschine schenkte, als er noch ein Kind war.
    Meister der schwarzen Komödie: Bühnenautor Alan Ayckbourn wird 75.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Kay Nietfeld
    Meister der schwarzen Komödie: Bühnenautor Alan Ayckbourn wird 75.
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Kay Nietfeld
    11 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Seither hat der britische Dramatiker mehr als 70 Theaterstücke verfasst, die in rund 40 Sprachen übersetzt wurden. Er gilt als einer der meistgespielten Bühnenautoren seiner Generation.

    Seine Texte bezeichnet der Autor als «Schwarze Komödien». Und auch wenn Ayckbourn am Samstag (12. April) seinen 75. Geburtstag feiert, denkt er nicht ans Aufhören: Bald komme ein weiteres Stück von ihm raus, sagte er kürzlich in einem Interview. «Und ich habe noch viele in petto. Es steckt noch einiges in mir.»

    Autor wurde Ayckbourn dank seiner Mutter, die Texte für Frauenmagazine verfasste. Das habe ihn beeinflusst: «Ich habe als Kind viel Zeit mit ihr verbracht, wie sie an der Schreibmaschine saß», sagte er einmal.

    Ayckbourn lernte das Bühnenhandwerk von Grund auf. Zunächst arbeitete er hinter den Kulissen, dann als Schauspieler, der auch schrieb. «Ich schien eine natürliche Begabung für den Dialog zu haben und ich hatte eine Sehnsucht nach dem Theater.»

    Seine Komödien waren bald erfolgreich, zum Beispiel «Halbe Wahrheiten», «Familiengeschäfte» und «Der Held des Tages». Oft wurden seine Werke als Farce bezeichnet, er selber nannte sie in einem Interview «Komödien. Schwarze Komödien. Schwärzere Komödien».

    Seine Fans sehen ihn als Meister der subtilen Kritik an der englischen Mittelklasse, in seinen sarkastischen und witzigen Komödien Gesellschaftskritik. Doch Ayckbourn ist auch umstritten - so wurde er schon «König des Kicherns» genannt.

    «Mir ist es wichtiger, Leute zum Lachen zu bringen», entgegnete er dem einmal. Sein jüngstes Stück «Arrivals & Departures» ist allerdings ernster als frühere Stücke. «Ernsthaftigkeit hat sich seit einiger Zeit in meine Werke geschlichen», gab er kürzlich zu.

    Egal ob ernst oder lustig - er wolle weiterschreiben, sagte er vor kurzem der «Yorkshire Post», weil er seine «tägliche Ration» brauche.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    DANES, Claire amerikanische Schauspielerin 35 12.04.1979 New York USA
    STRUBEL, Antje Rávic deutsche Schriftstellerin 40 12.04.1974 Potsdam DDR
    HANCOCK, Herbie US-Jazzpianist und Komponist 74 12.04.1940 Chicago USA
    © dpa-infocom GmbH
  • 09. April 2014 12:37

    Die Promi-Geburtstage vom 19. April 2014: Kate Hudson

    Ein kurzer Blick auf ihre Filmografie genügt, um zu begreifen, wer Kate Hudson ist: eine Frau, die auf leichte Unterhaltung abonniert zu sein scheint.
    Kate Hudson ist immer gut gelaunt - und gut im Geschäft.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Mike Nelson
    Kate Hudson ist immer gut gelaunt - und gut im Geschäft.
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Mike Nelson
    12 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    In unzähligen Kino-Romanzen mit Happy End hat sie schon mitgespielt, diesen Sommer wird sie laut «Imdb.com» in den US-Kinos mit der Tragikomödie «Wish I was here» zu erleben sein. Sie spielt darin an der Seite ihres Filmgatten Zach Braff.

    Die Indie-Produktion wurde im Januar auf dem Sundance Festival gezeigt, die Kritik reagierte gespalten, der «Hollywood Reporter» gehörte zu jenen Stimmen, die Hudsons schauspielerische Leistung ausdrücklich loben: «Vielleicht ihre beste Arbeit seit «Almost famous»», heißt es da.

    Das Drama «Almost famous - Fast berühmt» (2000) hat Hudson schon in jungen Jahren international bekannt gemacht. Sie gibt überzeugend ein verzweifeltes Groupie, das einen verheirateten Rockmusiker liebt. Die Rolle brachte ihr einen Golden Globe und eine Oscar-Nominierung ein. Damals war Hudson gerade erst Anfang 20. Heute wird sie 35 Jahre alt.

    Geboren am 19. April 1979 in Los Angeles, wuchsen sie und ihr drei Jahre älterer Bruder Oliver in einer wahren Hollywood-Familie auf. Ihre Mutter ist die Schauspielerin Goldie Hawn, ihr Stiefvater ebenfalls Kollege: Kurt Russell. Ihn betrachtet die Blondine im übrigen als ihren «richtigen» Dad. Seit sie drei Jahre alt war lebten sie zusammen. Mit ihrem leiblichen Vater, dem Musiker Oliver Hudson, soll sie nie viel Kontakt gehabt haben.

    Inzwischen hat Kate Hudson ihre eigene Familie. Mit dem Musiker Chris Robinson (The Black Crowes), mit dem sie seit 2000 für fast sieben Jahre verheiratet war, hat sie einen Sohn namens Ryder, den sie Anfang 2004 gebar. Zum zweiten Mal wurde sie im Sommer 2011 Mutter, als ihr kleiner Bingham zur Welt kam. Sie hat ihn zusammen mit dem englischen Musiker Matthew Bellamy, mit dem sie seit 2010 zusammen ist.

    Das Paar ist seit 2011 verlobt, jedoch nicht verheiratet. Ob und wann die Hochzeitsglocken läuten werden, haben die beiden bisher für sich behalten. Ein Trauschein ist ihnen wohl nicht so wichtig.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    SCHUHMACHER, Daniel deutscher Sänger 27 19.04.1987 Pfullendorf Deutschland
    CHRISTENSEN, Hayden kanadischer Schauspieler 33 19.04.1981 Vancouver Kanada
    PICASSO, Paloma französische Designerin 65 19.04.1949 Paris Frankreich
    © dpa-infocom GmbH
  • 06. April 2014 00:51

    Die Promi-Geburtstage vom 06. April 2014: Oliver Korittke

    Ich bin die Imelda Marcos der Turnschuhe», sagte Oliver Korittke einmal selbstironisch in der rbb-Interviewsendung «Thadeusz». Und tatsächlich dürften die mehr als 1000 Paar Turnschuhe, die der Schauspieler sein eigen nennt, sein privates Markenzeichen sein.
    Oliver Korittke wird 46.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Alina Novopashina
    Oliver Korittke wird 46.
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Alina Novopashina
    13 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Bundesweite Bekanntschaft erlangte der gebürtige Berliner, der heute 46 Jahre alt wird, mit seiner Rolle als Steuerprüfer Ekki Talkötter im ZDF-Krimi «Wilsberg», der im beschaulichen Münster spielt.

    Geboren wurde Korittke in Berlin, als Sohn einer Steglitzer Kneipierfamilie, und er hält der Stadt auch heute noch weitgehend die Treue. Den Traum von seinem ursprünglichen Berufswunsch Stuntman hatte Oliver Korittke nach einem schweren Unfall an den Nagel hängen müssen: Mit 10 Jahren geriet er auf seinem Bonanza-Rad unter die Räder eines Baggers. Doch schon als Kind wurde er für die «Sesamstraße» entdeckt, mit 15 Jahren schmiss er die Schule, um sich vollends der Schauspielerei zu widmen.

    In der TV-Komödien-Trilogie «Die Musterknaben» (1997 - 2003) brillierte er gemeinsam mit Jürgen Tarrach als glückloses Polizisten-Duo. Ein weiterer großer Erfolg war die Ruhrpott-Gangsterkomödie «Bang Boom Bang» (1999), in der Korittke einen Gelegenheitsgauner spielt, der ebenfalls nicht auf der Sonnenseite des Lebens steht. Insgesamt ist Korittke eher auf die Loser-Typen abonniert.

    Dabei zeigt er sich privat ziemlich optimistisch. Auf die Frage, ob er nach seiner Scheidung noch an funktionierende Beziehungen glauben würde, sagte er zu «Spielfilm.de»: «Klar, total!» Er habe sich 2005 scheiden lassen, «weil die Liebe vorbei war. Ich bin der Meinung, dass man sich lieber scheiden lassen sollte, bevor man in einer Beziehung dahindümpelt.» Er würde glatt wieder heiraten - allerdings nur noch mit Ehevertrag. So abgeklärt das klingt - als er in dem ZDF-Drama «Vater auf der Flucht» einen Vater spielte, der um seine Tochter kämpft, sagte er auf die Frage der Vorbereitung für diese Rolle: «Ich bin ja selbst ein früherer Scheidungsfall und habe, wie so viele andere Kinder auch, meine eigenen Erfahrungen damit gemacht. Ich musste also nur ein wenig über meine Jugend nachdenken. Das war Recherche genug.»

    Für seine Rolle in dem Kinofilm «Evet, ich will!» (2008) ersparte er sich auch tiefer gehende Vorbereitungen: In der deutsch-türkischen Hochzeitskomödie spielt er nämlich einen Mann, der sich für seine türkische Freundin beschneiden lassen will. Weitere Kinoerfolge waren die Jugendfilme «Das Morphus-Geheimnis» oder «Rock It!», wo er einen Jugendclubleiter gibt.

    Name Beruf Alter Geburtstdatum Geburtstort Land
    RUDD, Paul amerikanischer Schauspieler 45 06.04.1969 Passaic USA
    BLACK, Frank amerikanischer Musiker 49 06.04.1965 Boston USA
    KOSCHWITZ, Thomas deutscher Moderator 58 06.04.1956 Heidelberg Deutschland
    © dpa-infocom GmbH
  • 04. April 2014 10:32

    Die Promi-Geburtstage vom 10. April 2014: Claudio Magris

    Claudio Magris, italienischer Schriftsteller und Germanist, gilt als brillanter Autor und hervorragender Kenner Deutschlands. Der Kämpfer für ein vereintes Europa und scharfe Kritiker der Allüren Silvio Berlusconis ist ein vielfach geehrter Grenzgänger zwischen den Kulturen.
    Der italienische Autor Claudio Magris wird 75 Jahre alt. Foto: Kote Rodrigo © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Der italienische Autor Claudio Magris wird 75 Jahre alt. Foto: Kote Rodrigo
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    14 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Heute wird Magris, der in den letzten Jahren mehr Preise einheimste als neue Bücher veröffentlichte, 75 Jahre alt. Im Jahr 2011 erschien von ihm auf Deutsch «Das Alphabet der Welt: Von Büchern und Menschen». Er wurde wiederholt als möglicher Literaturnobelpreisträger genannt.

    Magris war 2009 der ideale Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Dennoch war das Echo nicht nur positiv, als ihm die hohe deutsche Auszeichnung zuerkannt wurde. Kritiker meinten, sein Ideal von einem Europa der Vielfalt sei angesichts der aufflackernden Nationalismen und der wachsenden Europamüdigkeit wenig zeitgemäß.

    Doch Magris macht Front gegen Populismus und extremes Denken. Weiter Kolumnist des angesehenen «Corriere della Sera», machte er in einer Analyse kürzlich aus, wer die Basis für den Aufstieg der Marine Le Pen in Frankreich gelegt hat: Der Sozialist François Mitterrand, der aus taktischen Motiven die extreme Rechte salonfähig machte. Und wie vielschichtig er intellektuell ist, das zeigte Magris unlängst in einem «La Stampa»-Interview zu der «unsterblichen» Gattung Roman.

    Magris hat seinen Traum auch noch lange nicht aufgegeben, wie er in seiner Rede in der Paulskirche 2009 deutlich machte. «Auf Europa wartet die große und schwierige Aufgabe, sich den neuen Kulturen der «neuen Europäer» aus der ganzen Welt zu öffnen, die es durch ihre Mannigfaltigkeit bereichern.» Er beklagte einen neuen Populismus und Barrieren, der «Demokratien ohne Demokratie» schaffe. Und Magris meinte damit ganz Europa, also nicht nur sein Heimatland Italien.

    Der Literaturprofessor ist von Geburt an ein Grenzgänger: Er kommt aus der lange umkämpften Grenzstadt Triest - der Kreuzung der italienischen, slawischen und deutschen Kultur. Fünf Jahrhunderte lang gehörte Triest zum Herrschaftsbereich der Habsburger. Wie kaum ein anderer Publizist hat er in seinen intellektuell bestechenden Essays und Romanen das Verbindende der Grenzen in Europa beschrieben. Damit ist Magris auch ein versierter Wanderer zwischen Literatur und Philosophie geworden, ein Flaneur durch die europäische Kultur.

    Magris, dessen Mutter Deutsch konnte und der später in Turin und Freiburg studierte, wurde mit seiner im Alter von 24 Jahren geschriebenen Doktorarbeit «Der habsburgische Mythos in der österreichischen Literatur» (1963) schlagartig bekannt. Auf seiner Fahrt entlang der Donau («Donau. Biographie eines Flusses») beschwor er in den 1980er Jahren auf den fast 3000 Kilometern von der Quelle bis zur Mündung - und vor dem Fall des Eisernen Vorhangs - das alte Mitteleuropa. Sein Roman «Blindlings» gilt ebenfalls als Erkundung der schwierigen europäischen Seele von der Antike bis zur Gegenwart.

    Auch in die Politik seines Landes hat sich der Vater zweier Kinder immer wieder eingemischt. Von 1994 bis 1996 saß Claudio Magris als unabhängiges Mitglied eines Linksbündnisses für die Grenzregion Triest im römischen Senat. Aus Enttäuschung über Berlusconi und dessen Politik gründete er im Jahr 2002 mit Umberto Eco und anderen Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur die Vereinigung «Libertà e Giustizia» (Freiheit und Gerechtigkeit). Als Essayist und Kolumnist des «Corriere» nimmt er innen- wie außenpolitisch Stellung.

    Für seine Leistung erhielt der Sohn eines Versicherungsbeamten und einer Lehrerin zahlreiche Auszeichnungen. Darunter sind der Prinz- von-Asturien-Preis (2004) und der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur (2005). Vier Jahre später folgte dann der europäische Essay-Preis Charles Veillon und vor zwei Jahren das Große Bundesverdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    MCCLARNON, Liz britische Popsängerin 33 10.04.1981 Liverpool Großbritannien
    ELLIS-BEXTOR, Sophie britische Popsängerin 35 10.04.1979 London Großbritannien
    NICKEL, Jochen deutscher Schauspieler 55 10.04.1959 Witten Deutschland
    © dpa-infocom GmbH
  • 04. April 2014 10:13

    Die Promi-Geburtstage vom 11. April 2014: Dakota Blue Richards

    Es hat nicht geregnet, als sich Dakota Blue Richards im April 2007 zum Casting des Films «Der Goldene Kompass» aufmachte. Gott sei Dank, denn «wenn es regnet, gehen wir nicht», hätte ihre Mutter damals gesagt, wie Dakota im Interview mit der «Daily Mail» verriet.
    Dakota Blue Richards wird 20. Foto: Facundo Arrizabalaga © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Dakota Blue Richards wird 20. Foto: Facundo Arrizabalaga
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    15 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Und so nahm das Leben des Mädchens eine völlig neue Wendung. Dakota setzte sich beim Vorsprechen, obwohl sie über keinerlei Schauspielerfahrung verfügte, gegen 10 000 Mitbewerberinnen durch und erhielt die Hauptrolle in dem Fantasy-Spektakel, das Ende 2007 in die Kinos kam. Damals war die Newcomerin, die an der Seite von Nicole Kidman und Daniel Craig ihr Debüt gab, 13 Jahre alt. Harry-Potter-Star Daniel Radcliffe hatte auch gleich einen guten Rat für Dakota Blue Richards: «Hör immer auf deine Mutter.»

    In dem Film-Abenteuer, das einen Oscar für seine Spezial-Effekte erhielt, haben Menschen Tiere als Seelenverwandte, es geht um Magie und eine mythische Parallelwelt, in der kleine Kinder entführt werden und Eisbären in den Krieg ziehen.

    Dem Fantasy-Genre sollte die Jungschauspielerin, die heute 20 Jahre alt wird, kurzfristig treu bleiben. In «Das Geheimnis der Mondprinzessin» (2008) muss Maria Merryweather (Dakota Blue Richards) nach dem Tod ihres Vaters zu ihrem Onkel ziehen, der in einem vernachlässigten Schloss im abgelegenen Mondlandtal lebt. Im angrenzenden Wald treibt eine Bande von Jugendlichen und die schwarzen Ritter des Coeur de Noir (Tim Curry) ihr Unwesen.

    Anschließend schnupperte Dakota Blue Richards ins TV-Geschäft hinein. Sie war in den Serien «Skins - Hautnah» (2012), wo sie eine Außenseiterin spielt, und «Lightfields» (2013) zu sehen.

    So langsam aber sicher verabschiedet sich Dakota Blue Richards aus der Teenager-Ecke. Gerade ist das Drama «The Fold» in die britischen Kinos gekommen. In dem Regie-Debüt von John Jencks geht es um eine anglikanische Priesterin, die nach dem Tod ihrer Tochter aufs Land zieht und dort eine enge Beziehung zu einem Teenager aufbaut, die in der kleinen Gemeinde argwöhnisch beobachtete wird - zumal die trauernde Mutter noch eine weitere Tochter hat, die von Dakota Blue Richards gespielt wird.

    Es sieht ganz danach aus, als könnten hier die Weichen für die zukünftige Karriere der jungen Schauspielerin gestellt werden.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    STAPPENBECK, Stefanie deutsche Schauspielerin 40 11.04.1974 Potsdam DDR
    MIOSGA, Caren deutsche Journalistin und TV-Moderatorin 45 11.04.1969 Peine Deutschland
    QUADFLIEG, Christian deutscher Schauspieler und Regisseur 69 11.04.1945 Växjö Schweden
    © dpa-infocom GmbH
  • 03. April 2014 14:07

    Die Promi-Geburtstage vom 05. April 2014: Tom Riley

    Tom Riley kennt sich in der Renaissance bestimmt gut aus. Auch in der zweiten Staffel von «Da Vinci's Demons» spielt er den Maler, Bildhauer und Gelehrten (1452-1519) als Mitzwanziger. Im wirklichen Leben ist Riley etwas älter. Heute wird er 33.
    Tom Riley wird 33.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Sebstien Nogier
    Tom Riley wird 33.
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Sebstien Nogier
    16 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Die historisierende Fantasy-Serie hat Tom Riley bereits einem größeren Publikum bekannt gemacht. Für ihn ist Leonardo da Vinci die «größte Person der Geschichte nach Jesus Christus», wie er voller Respekt in einem US-Video-Interview im Internet verrät. Die Rolle habe ihn deshalb zunächst auch eingeschüchtert, die Story sei aber so verrückt, dass er sich voll in den Dreh hineingestürzt habe.

    Nun gehen die Abenteuer und Intrigen weiter. Die britisch-amerikanische Koproduktion wird zwar «nur» von einem Bezahlsender ausgestrahlt (in Deutschland derzeit sonntags auf Fox), dafür aber in 150 Ländern.

    «Da Vinci's Demons» ist weder Rileys erste Serie noch Hauptrolle. Zuvor war er beispielsweise in der Fernsehserie «Wenn Jane Austen wüsste» (2008) oder «Monroe» (2010) zu erleben. Die Kinokomödie «I want Candy» (2007) markiert seine erste Hauptrolle beim Film.

    Geboren am 5. April 1981 in der britischen 75 000-Einwohner-Stadt Maidstone (Grafschaft Kent), will der junge Ripley schon als Vierjähriger angefangen haben, sich für die Bühne zu begeistern. Während seiner Schulzeit habe er sich immer wieder als Dramatiker und Regisseur von Theaterstücken ausprobiert, dann Englische Literatur in Birmingham studiert, um danach seine erste eigene Bühnentruppe zu gründen und sich selbst als Schauspieler ausbilden zu lassen, heißt es auf seiner Website. 2005 ist Riley fertig und wirkt seitdem in zahlreichen Bühnenproduktionen mit.

    Dieser Tage dreht Riley in London eine Satire über die englische Musikindustrie in den Hochzeiten des Britpop («Kill your Friends»). Er gibt darin einen übereifrigen A&R-Mann, der ständig auf der Suche nach dem nächsten großen Hit ist. Dass das nicht so einfach klappt, versteht sich fast von selbst.

    Wenn es nicht mit der Schauspielerei hingehauen hätte, wäre er im übrigen wahrscheinlich Koch geworden. «Ich liebe es zu kochen», verrät er auf seiner Homepage (http://dpaq.de/X9NRh). Auch an Journalismus sei er immer interessiert gewesen. Dass er seinen Beruf noch einmal wechseln wird, ist aber kaum denkbar.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    PLASCHG, Anja österreichische Sängerin 24 05.04.1990 Gnas Österreich
    ALMSICK, Franziska van deutsche Schwimmerin 36 05.04.1978 Ost-Berlin DDR
    FÄLTSKOG, Agnetha schwedische Sängerin 64 05.04.1950 Jönköping Schweden
    © dpa-infocom GmbH
  • 02. April 2014 15:40

    Die Promi-Geburtstage vom 08. April 2014: John Madden

    Er hat mit großen Stars gedreht, der britische Regisseur John Madden: Die charmante Kostüm-Satire «Shakespeare in Love» mit Gwyneth Paltrow und Joseph Fiennes oder die Kriegsromanze «Corellis Mandoline» mit Nicholas Cage und Penélope Cruz.
    Rentnerkomödien und Kostümdramen: Regisseur John Madden wird 65.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Warren Toda
    Rentnerkomödien und Kostümdramen: Regisseur John Madden wird 65.
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Warren Toda
    17 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Auch sein jüngster Film «Best Exotic Marigold Hotel» geizt nicht mit einem Staraufgebot, Judi Dench und Maggie Smith spielen mit. Derzeit dreht Madden, der heute seinen 65. Geburtstag feiert, in Indien an einer Fortsetzung der Rentnerkomödie. «Der Film bietet uns eine unwiderstehliche Möglichkeit: mit einer Geschichte weiterzumachen, die gerade erst begonnen hat», sagte Madden kürzlich der BBC.

    Madden etablierte sich zuerst als Regisseur von Fernsehserien. Der filmische Durchbruch gelang ihm 1997 mit «Ihre Majestät: Mrs Brown» mit Judi Dench in der Hauptrolle. Der Film handelt von der Liebesgeschichte zwischen Königin Victoria und einem schottischen Jagdhüter.

    Das bekannteste Werk des Regisseurs ist die Komödie «Shakespeare in Love». Obwohl ein «Traumprojekt» für Madden, war der Film ein «andauernder Kampf». «Wir wussten alle», sagte Madden der BBC, «dass wir an etwas Wundervollem arbeiteten, und wir beteten, dass wir alles richtig machen würden.»

    Sie machten vieles richtig: Die Satire wurde zum Kassenschlager und in sieben Kategorien mit einem Oscar ausgezeichnet. Einer ging an Gwyneth Paltrow, die mit einer tränenreichen Dankesrede für einen erinnerungswürdigen Oscar-Moment sorgte. Für Madden war der Film «wunderbar» und «befreiend».

    Den Erfolg zu wiederholen gelang dem Regisseur danach allerdings nicht sofort. Zuerst floppte die Kriegsromanze «Corellis Mandoline», die als «wenig glaubhaft und kitschig» kritisiert wurde, danach «Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn», da nützten auch Gwyneth Paltrow und Anthony Hopkins in den Hauptrollen nichts.

    Doch Madden gelang vor drei Jahren das Comeback. In der Rentnerkomödie «Best Exotic Marigold Hotel» überzeugte er erneut mit Witz, tollen Bildern und hochkarätigen Stars. Der Film wurde zum Überraschungshit und spielte weltweit mehr als 135 Millionen Dollar ein. Kein Wunder, dass Madden in Indien an einer Fortsetzung dreht.

    Wieder mit an Bord sind die Schauspielerinnen und Schauspieler aus dem ersten Film, darunter Judie Dench, Maggie Smith und Bill Nighy. Das indische Hotel, in dem die Senioren ihren Lebensabend verbringen, hat aber auch einen neuen Gast: Hollywood-Star Richard Gere. «Best Exotic Marigold Hotel 2» soll 2015 ins Kino kommen.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    TELLER, Janne dänische Schriftstellerin 50 08.04.1964 Kopenhagen Dänemark
    HEIN, Christoph deutscher Schriftsteller 70 08.04.1944 Heinzendorf Schlesien
    WESTWOOD, Vivienne britische Modeschöpferin 73 08.04.1941 Tintwhistle Großbritannien
    © dpa-infocom GmbH
  • 02. April 2014 15:40

    Die Promi-Geburtstage vom 04. April 2014: Aki Kaurismäki

    Aki Kaurismäki ist ein kühner Finne: Nicht die Argentinier hätten den Tango erfunden, sondern seine Landsleute, behauptet der Regisseur. Bauern hätten damit Mitte des 19. Jahrhunderts Wölfe fernhalten wollen.
    Mann mit Fluppe: Aki Kaurismäki. Foto: Chema Moya © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Mann mit Fluppe: Aki Kaurismäki. Foto: Chema Moya
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    18 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Diese «wunderbare» Behauptung und gewagte These ist auf fruchtbaren Boden gefallen: Die deutsche Dokumentarfilmerin Viviane Blumenschein hat Kaurismäki beim Wort genommen und begleitete in ihrem Film «Mittsommernachtstango» einige argentinische Tango-Musiker bei ihrer Reise nach Finnland mit der Kamera. Eine schöne Idee - und Kaurismäki ist ja durchaus ein Musikkenner, toben doch immer wieder die Leningrad Cowboys durch seine Filme.

    Aki Kaurismäki, der trinkfeste Eigenbrötler aus Orimattila, hat seinen ganz eigenen Kopf. Der finnische Regisseur, der heute 57 Jahre alt wird, wurde durch seine proletarische Trilogie («Schatten im Paradies», «Ariel», Das Mädchen aus der Streichholzfabrik») einem größeren Publikum bekannt. Im Mittelpunkt seiner mit bisweilen grimmigen Humor ausgestatteten Sozialdramen stehen Außenseiter vom Rande der Gesellschaft, die trotz ihrer Misere das Träumen aber nicht aufgegeben haben. Und manchmal gelingt es ihnen gar, einen Zipfel des Glücks zu erhaschen.

    Seinen letzten Spielfilm «Le Havre» (2011) hat Kaurismäki in Frankreich gedreht. Warum? «Ich hatte so viele Filme über Finnland gedreht, dass ich nichts mehr zu erzählen hatte. Also musste ich woanders hin. Das hätte genauso Deutschland oder Belgien sein können. Aber ich musste raus. Und warum dann nicht Frankreich? Es ist das Geburtsland des Films. Das Kino wurde 1895 dort erfunden», sagte er im Interview mit der «Welt».

    «Le Havre» ist ein Flüchtlingsdrama, das unter der Regie von Aki Kaurismäki aber zu einer hoffnungsvollen Fantasie von Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt wird. Das Märchen handelt von einem alten Schuhputzer, der beschließt, einem afrikanischen Flüchtlingsjungen zu helfen.

    Kaurismäkis eigene Weltsicht ist dagegen tief schwarz. «Ich bin Pessimist. Ich befürchte, die Menschheit wird ohne eine gewaltige Katastrophe nichts lernen», sagte er dem «Zeit-Magazin». «Manchmal denke ich, das Einzige, was den Planeten retten könnte, wäre, wenn die Menschheit verschwindet.» Aber: «Je skeptischer und zynischer ich werde, desto weicher werden meine Filme», meint der Filmemacher.

    Aki Kaurismäki war Kellner, Briefträger und Tellerwäscher, bevor er mit 18 Jahren beschloss, Filmemacher zu werden. Und auch als Hotelier hat sich der Finne versucht. Bei den Dreharbeiten zu dem Film «Juha» entdeckte er 1997 zufällig ein leerstehendes ehemaliges Altenheim, das der Finne zu neuem Leben erwecken wollte. «Hotel Sehnsucht» sollte das Hotel zuerst heißen, «Oiva» wurde schließlich daraus, was auf Finnisch «wunderbar» heißt.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    CROWTHER, Kitty belgische Illustratorin und Autorin 44 04.04.1970 Brüssel Belgien
    ROHDE, Armin deutscher Schauspieler 59 04.04.1955 Gladbeck Deutschland
    MASEKELA, Hugh südafrikanischer Jazz-Trompeter 75 04.04.1939 Witbank Südafrika
    © dpa-infocom GmbH
  • 01. April 2014 10:25

    Die Promi-Geburtstage vom 07. April 2014: Francis Ford Coppola

    Er war vierzehn Mal für einen Oscar nominiert, fünf Mal holte er die begehrte Trophäe, zuletzt 1974 für das Drehbuch von «Der Pate - Teil II».
    Francis Ford Coppola feiert seinen 75. Geburtstag.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Franck Robichon
    Francis Ford Coppola feiert seinen 75. Geburtstag.
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Franck Robichon
    19 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Das ist lange her, doch Francis Ford Coppola steht weiter im Rampenlicht. Der geniale und eigenwillige Regisseur, Produzent und Drehbuchschreiber, der am Montag (7. April) 75 Jahre alt wird, hatte erst im Oktober den japanischen «Praemium Imperiale», einen der weltweit wichtigsten Kunstpreise, erhalten. 2010 teilte auch noch mal die Filmakademie in Hollywood Gold aus, als Coppola mit der seltenen Irving-G.-Thalberg- Trophäe als Produzent gefeiert wurde.

    Und mit 75 Jahren ist noch lange nicht Schluss. Im März sprach Coppola bei einer Filmveranstaltung in Denver (Colorado) über neue Pläne. «Das wird etwas Großes, ein Film, eigentlich eine vierteilige Serie, die ich geschrieben habe. Mein Lebenswerk», zitierte das Lifestyle-Blatt «303 Magazine» den Regisseur. Über den Inhalt verriet er aber nichts.

    Nach zehnjähriger Regie-Pause hatte der Altmeister 2007 beim Filmfestival in Rom die mysteriöse Liebesgeschichte «Jugend ohne Jugend» präsentiert. Ein experimentelles Werk über Alter und Jugend, unter anderem mit Bruno Ganz und Alexandra Maria Lara. Die Kritiken waren gemischt, doch Coppola blieb ungerührt. «Ich habe den Film gemacht, den ich machen wollte», erklärte der Künstler.

    In Cannes zeigte er 2009 das schwarz-weiße Familiendrama «Tetro». «Ich kann jetzt die Filme realisieren, die ich als junger Mann gerne gemacht hätte», freute sich Coppola über seine späte Freiheit, nach etlichen Pleiten und Krisen in seinem Leben. «Verglichen mit meinem Idol Orson Welles geht es mir hervorragend. Ich bin nicht nur schlanker als er», sagt der damals 70-Jährige und legte die Hand auf seinen kugelrunden Bauch, «ich bin auch reicher». Dabei gestand er, dass er seinen Reichtum nach dem finanziellen Zusammenbruch in den 80er Jahren nicht direkt dem Filmemachen verdankt. «Mein Weingut und Hotels haben mich wieder auf die Füße gebracht.»

    Der in New York aufgewachsene Sohn des Musikers Carmine Coppola
    und der Schauspielerin Italia Coppola betreibt seit mehr als 35 Jahren im nordkalifornischen Napa Valley ein großes Weingut. Zudem bessitzt er Luxusresorts im karibischen Belize, in Argentinien und in Guatemala. 2012 eröffnete er ein Hotel im süditalienischen Bernalda, der Heimat seines Großvaters.

    Mit seiner eigenen Produktionsfirma Zoetrope in San Francisco kehrte er in den 70er Jahren Hollywood den Rücken. Er ist das Oberhaupt eines Familienclans mit vielen Filmgrößen. Tochter Sofia (42) holte sich 2005 mit dem vom Vater produzierten Film «Lost in Translation» einen Drehbuch-Oscar, auch Sohn Roman (48) führt Regie und schreibt Skripte. Seine Schwester Talia Shire und seinen Neffen Nicolas Cage spannt der graubärtige und beleibte Italo-Amerikaner gerne für seine Projekte ein.

    Seine Liebe zum Film entdeckte Coppola schon mit zehn Jahren, als
    er an Kinderlähmung erkrankt monatelang ans Bett gefesselt war und
    Zeit hatte, Filme zu schauen. Später besuchte er die Filmakademie in
    Los Angeles, drehte mit 22 Jahren seinen ersten Film («Das gibt es
    nur im Wilden Westen») und holte sich 1970 mit dem Drehbuch zu
    «Patton - Rebell in Uniform» den ersten Oscar. Den großen Durchbruch
    als Regisseur schaffte er 1971 mit der genialen Verfilmung von Mario
    Puzos Bestseller «Der Pate». Coppolas Mafia-Trilogie wurde mit
    unzähligen Preisen überhäuft. In den 70er Jahren hielt die
    Erfolgssträhne des Produzenten, Autors und Regisseurs mit «American
    Graffiti», «Der Große Gatsby» und «Der Dialog» an.

    Mit «Apocalypse Now», dem aufwendigen Schreckensgemälde über den
    Vietnamkrieg, brachte sich der Regisseur nervlich und finanziell an
    den Rand des Ruins. Ehefrau Eleanor - seit über 50 Jahren an seiner Seite - hielt das fast zweijährige Dreh-Drama im philippinischen Dschungel, mit Hauptdarstellern Marlon Brando und Martin Sheen, in dem Dokumentarstreifen «Ins Herz der Finsternis» fest. Die Mühen um das Kriegs-Epos wurden mit zwei Oscars und einer Goldenen Palme in Cannes honoriert.

    Neben seinen großen Erfolgen musste der Filmemacher privat einen
    schweren Schicksalsschlag hinnehmen. 1986 kam sein Sohn Gian Carlo
    bei einem Bootsunfall ums Leben. Beruflich gab es auch Misserfolge:
    Nach seiner teuren Musical-Inszenierung «Einer mit Herz», die bei den
    Kritikern und an den Kinokassen floppte, musste Coppolas
    Produktionsfirma Ende der 80er Jahre den Konkurs anmelden. Nach dem
    dritten «Pate»-Teil schrieb der Regisseur aber wieder schwarze
    Zahlen.

    In den 90er Jahren hatte er mit «Bram Stoker's Dracula» und dem
    Justiz-Thriller «Der Regenmacher» nach einem Grisham-Roman Erfolg.
    Dagegen fiel die Familienkomödie «Jack» mit Robin Williams, Diane
    Lane und Jennifer Lopez komplett durch. Seit 1999 produzierte Coppola alle fünf Spielfilme, bei der Tochter Sofia Regie führte, zuletzt 2013 den in Cannes vorgestellten Gesellschaftsfilm «The Bling Ring» über junge Einbrecher in Promi-Villen.

    Im dpa-Interview war die Tochter 2010 nach Erhalt des Goldenen Löwen beim Filmfestival von Venedig für «Somewhere» voll des Lobes für den Vater: «Er hat mir das Handwerk beigebracht und meine Fantasie beflügelt. Und er ist ein wirklich liebevoller Vater.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    BELLAMY, Bill amerikanischer Schauspieler 49 07.04.1965 Newark USA
    CROWE, Russell neuseeländischer Schauspieler 50 07.04.1964 Wellington Neuseeland
    CHAN, Jackie chinesischer Stuntman und Schauspieler 60 07.04.1954 Hongkong China
    © dpa-infocom GmbH
  • 27. März 2014 12:32

    Die Promi-Geburtstage vom 02. April 2014: Michael Fassbender

    Michael Fassbender, in Heidelberg geborener Sohn eines deutschen Vaters und einer irischen Mutter, ist wohl einer der wandelbarsten Schauspieler, die es derzeit gibt.
    Michael Fassbender wird 37. Foto: Gus Ruelas © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Michael Fassbender wird 37. Foto: Gus Ruelas
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    20 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Dabei wollte ihm sein Vater eigentlich die Schauspielerei ausreden: «Ich bin froh, dass das nicht geklappt hat», sagte Josef Fassbender laut «Bild»-Zeitung.

    Dabei war der Schauspielberuf nicht unbedingt die erste Wahl von Michael Fassbender, der heute 37 Jahre alt wird. «Mein allererster Traum war es, Musiker zu werden, Gitarrenspieler in einer Heavy-Metal-Band, aber ich war nicht gut genug», sagte er der «Süddeutschen Zeitung».

    Sein Publikum hat Fassbender, der vom sadistischen Sklavenhändler bis zum sexsüchtigen Frauenverführer alles draufhat, aber dennoch gefunden. Besonders eng verbunden fühlt er sich dabei dem britischen Regisseur Steve McQueen, mit dem er «Hunger», «Shame» und «12 Years a Slave» drehte. «Er hat mein Leben verändert», sagte der in London lebende Fassbender, nachdem McQueens Film «12 Years a Slave», in dem Fassbender einen sadistischen Gutsbesitzer spielt, den Oscar als bester Film gewonnen hatte.

    «Steve und ich verstehen uns wirklich sehr gut», meint Fassbender. «Wir sehen die Dinge im selben Licht und wir sind bereit, Risiken auf uns zu nehmen und wollen Grenzen verschieben.» Das Kompliment gibt McQueen zurück: «Ich finde, er hat die Schauspielkunst weitergetrieben, denn für mich spielt er nicht, sondern macht mehr als das - die Zuschauer können ihn verstehen und glauben ihm, eben weil er nicht spielt», sagte der Brite in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa und anderen Medien.

    Wie er das schafft? «Ich lese ein Drehbuch vielleicht 200 Mal, denke viel über die Rolle nach und so geht der Charakter langsam in mich über», sagte Fassbender der dpa. «Es ist, als würde ich eine zweite Haut überziehen.»

    So eine zweite Haut aber hat es in sich. Manchmal bliebe am Ende eines Drehtages ein Rest von Gefühlen der Figuren in ihm übrig, sagte Fassbender im Interview mit der Zeitschrift «Joy»: «Die sperre ich dann ganz bewusst geistig weg. Sonst hätte ich längst ein Burn-out.»

    Einem größere Publikum wurde Fassbender durch seinen Part in Quentin Tarantinos «Inglourious Basterds» bekannt, tauchte aber auch als muskelbepackter Held in der Comic-Verfilmung «300» auf.

    Für seine Filmrollen ist Fassbender bereit, alles zu geben: Für «Hunger» (2008) von Steve McQueen speckte er rund 20 Kilogramm ab, um das Verhungern eines in Hungerstreik getretenen Gefängnisinsassen glaubhaft darstellen zu können.

    Drei Jahre später erzählte McQueen mit «Shame» die Geschichte eines Sexsüchtigen, der unfähig ist, soziale Bindungen einzugehen. Vor allem die expliziten Nacktszenen sorgten dabei für reichlich Aufsehen und Diskussionsstoff.

    Liebesszenen aber haben es in sich: An der Seite von Brad Pitt, Javier Bardem, Penélope Cruz und Cameron Diaz spielt Fassbender einen gewieften Anwalt in Ridley Scotts starbesetzten Drogenthriller «The Counselor» (2013). Dabei brachte ihn eine Bettszene mit Penélope Cruz besonders in Schwitzen. «Das ist wirklich immer etwas unangenehm, solche Szenen zu drehen. Vor allem weil Javier am Ende des Bettes saß. Das war wirklich bizarr», sagte Fassbender in einem Interview mit «E! News». Javier Bardem ist der Mann von Penélope Cruz.

    Als Schauspieler scheint Fassbender auch die schwierigsten Rollen zu meistern, im wirklichen Leben gelingt das nicht immer. Sein Bedürfnis, gefallen zu wollen, sei eine Schwäche von ihm, meint Fassbender: «Das ist so ein Muster, in das ich immer wieder rutsche, wenn ich jemanden beeindrucken will. Wenn mir eine Frau gefällt, werde ich sofort wieder zu einem 15-Jährigen, gebe den Clown und gehe allen tierisch auf die Nerven», sagte er gegenüber der Zeitschrift «Brigitte».

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    PELDON, Ashley amerikanische Schauspielerin 30 02.04.1984 New York USA
    BOOTH, Lindy kanadische Schauspielerin 35 02.04.1979 Oakville Kanada
    WITTLER, Tine deutsche Moderatorin und Autorin 41 02.04.1973 Rahden Deutschland
    © dpa-infocom GmbH
  • 27. März 2014 12:16

    Die Promi-Geburtstage vom 28. März 2014: Lady Gaga

    Sie hat nichts verlernt: Nachdem Lady Gaga wegen gesundheitlicher Probleme 2013 zunächst etwas kürzer getreten war, hat sie die PR-Maschine längst wieder angeworfen. Man spricht wieder über sie und ihre schrillen Kostüme. Ihre Garderobe, vor allem das Fleisch-Kleid, ist legendär.
    Lady Gaga zeigte sich vergangenes Jahr in Berlin nur leicht bekleidet.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Britta Petersen
    Lady Gaga zeigte sich vergangenes Jahr in Berlin nur leicht bekleidet.
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Britta Petersen
    21 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Die amerikanische Sängerin wird heute 28. Hat sie den Zenit ihrer Karriere bereits überschritten, wie manche unken? Twitter-Königin ist sie jedenfalls schon lang nicht mehr. Ihr Kollege Justin Bieber hat sie vor geraumer Zeit vom Thron gestoßen (und dann Katy Perry ihn). Es sind aber immer noch mehr als 41 Millionen Follower auf der ganzen Welt, die der selbsternannten Lady (bürgerlich heißt sie Stefani Gabriella Germanotta) Beachtung schenken, wenn diese so gut wie täglich ihre Kurznachrichten absetzt. Den Rest erledigen dann nach wie vor Klatschblätter und Talkshows.

    Nimmt man die internationalen Charts als ein verlässliches Erfolgs- und Popularotätsbarometer, muss sich die New Yorkerin sicher keine ernsthaften Sorgen machen. Nach zwei Nummer-eins-Alben in Deutschland landete ihre aktuelle Platte «Artpop» bei uns zwar nur auf dem dritten Rang, zu Hause in den USA und in Großbritannien dafür aber wieder auf dem jeweils ersten.

    Insgesamt hat Lady Gaga schon Alben in zweistelliger Millionenhöhe verkauft. Mit ihrem Debüt «The Fame» kam für sie 2008 der internationale Durchbruch (Hitsingle: «Pokerface»), drei Jahre später «Born This Way» und 2013 schließlich «Artpop», das die Grammy-Gewinnerin im vergangenen Herbst höchstselbst im Berliner Berghain vorstellte. Sie kam übrigens in ihrem «Lieblings-Fetisch-Outfit»: schwarze Unterwäsche. Dazu trug sie einen Oberlippenbart.

    Vor ihrem Auftritt hatte sie getwittert, sie würde vor Aufregung am liebsten in ihre Tasche «kotzen». Die Show soll sie dann aber souverän durchgezogen haben. Die Fans, die sie «kleine Monster» nennt, waren wenigstens verzückt - und das nicht erst, als sie zu ihnen sagte: «Ihr seid mir alle gleich wichtig, und ich liebe euch alle.»

    Für diesen Herbst hat sich die Pop-Diva wieder in Deutschland angekündigt. Mit ihrer «ArtRave: The Artpop Ball»-Tour wird sie am 3. Oktober in Hamburg, am 7. Oktober in Köln sowie am 9. Oktober in Berlin gastieren. Weitere Stationen sind am 2. November Wien und am 6. November Zürich.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    STILES, Julia amerikanische Schauspielerin 33 28.03.1981 New York USA
    VAUGHN, Vince amerikanischer Schauspieler 44 28.03.1970 Minneapolis USA
    RÖHRIG, Tilman deutscher Schriftsteller 69 28.03.1945 Hennweiler Deutschland
    © dpa-infocom GmbH
  • 27. März 2014 10:57

    Die Promi-Geburtstage vom 03. April 2014: Jane Goodall

    Die Schimpansin Wounda kann es gar nicht erwarten, aus ihrem Verschlag herauszukommen. Als die Tierpfleger den Schieber öffnen, schwingt sich die von einer schweren Krankheit genesene Affendame auf den Käfig und von dort an den Hals einer älteren Dame.
    Schimpansenforscherin aus Leidenschaft: Dr. Jane Goodall.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Dai Kurokawa
    Schimpansenforscherin aus Leidenschaft: Dr. Jane Goodall.
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Dai Kurokawa
    22 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Kurz vor ihrer Auswilderung in die Freiheit nimmt Wounda ihre Retterin noch einmal in den Arm. Die ältere Frau ist «Schimpansen-Mama» Jane Goodall. Die Engländerin, die wohl so viel wie niemand sonst für das Wohl der Menschenaffen getan hat, wird am 3. April 80 Jahre alt.

    Über die Schimpansenforscherin aus Leidenschaft sind unzählige Artikel und Bücher geschrieben worden. Ein Cartoon des amerikanischen Karikaturisten Gary Larson sagt vielleicht am meisten aus über die Frau, die auf Bildern stets mit Pferdeschwanz und im khakifarbenen Wildhüter-Outfit zu sehen ist. «Schon wieder ein blondes Haar», sagt eine Affendame in dem Cartoon zu ihrem Mann. «Wohl wieder Feldstudien mit dieser Jane Goodall betrieben?»

    Feldstudien waren der Ursprung für Goodalls «Affenliebe». 1957 hatte sie nach einer Sekretärinnenausbildung in Großbritannien die Abenteuerlust gepackt. Sie ging nach Kenia und landete im Büro von Louis Leakey, der über die Entstehung der Menschheit forschte. «Meine Mutter lachte nicht über meinen afrikanischen Traum, aber alle anderen taten es: Weil wir kein Geld hatten, weil Afrika der dunkle Kontinent war und ich ein Mädchen», erinnerte sie sich.

    Leakey schickte drei junge Frauen in den Urwald, um die Affen zu beobachten. Er wollte Erkenntnisse über die nächsten Verwandten des Menschen erlangen. Jane Goodall war für die Schimpansen im Reservat von Gombe in Tansania zuständig.

    Aus den ersten Beobachtungen im Auftrag Leakeys wurden eigene Studien - Goodall revolutionierte die Primatenforschung. Sie entdeckte als Erste, dass Schimpansen Fleisch fressen, dass sie untereinander kommunizieren, Gefühle zeigen und Werkzeuge bedienen können. «Wenn du Schimpansen triffst, dann triffst du individuelle Persönlichkeiten», sagte sie.

    Goodall, jung und gut aussehend, verstand es hervorragend, sich in Szene zu setzen. Die Fernsehsender flogen auf die Geschichten um die blonde Engländerin und ihre Affen. «Meine Arbeit wurde weltweit so stark anerkannt, weil die Schimpansen so die Blicke auf sich ziehen, weil sie uns so ähnlich sind und so viel lehren», sagte Goodall selbst über sich und ihr Werk.

    1962 durfte sie sich für eine Promotion an der Universität von Cambridge einschreiben - obwohl sie vorher nie studiert hatte. Mit ihrem Buch «The Chimpanzees of Gombe - Patterns of Behaviour» beschloss Jane Goodall im Wesentlichen ihr Dasein als Forscherin.

    Aus der Wissenschaftlerin wurde eine Aktivistin. Die Tochter eines Ingenieurs und einer Schriftstellerin aus London heimste international unzählige Preise für ihre Projekte ein und steckte die Gelder in ihr Jane-Goodall-Institut, das sie bereits 1977 gegründet hatte.

    Noch im hohen Alter ist Jane Goodall unermüdlich auf Achse - hält Vorträge, treibt Geld ein für ihre unzähligen Projekte. Eines der bekanntesten ist die 1991 mit Schülern in Tansania gegründete Aktion «Roots and Shoots» («Wurzeln und Sprösslinge»). Inzwischen existieren mehr als 10 000 Gruppen in 100 Ländern, die sich in lokalen Umwelt- und Sozialprojekten engagieren.

    Zu Goodalls Projekten gehört auch die Schimpansen-Auffangstation Tchimpounga im Kongo. Dort werden kranke und verwaiste Tiere aufgepäppelt - bis zu 150 gleichzeitig. Auf einer benachbarten Insel werden die Tiere ausgewildert, sobald sie wieder einigermaßen fit sind. «Ich hoffe, wir können genug Geld lockermachen, damit alle hier ihre Freiheit genießen können», sagt Jane Goodall. So wie Wounda.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    LEWIS, Leona britische Sängerin 29 03.04.1985 London Großbritannien
    BALDWIN, Alec amerikanischer Schauspieler 56 03.04.1958 Amityville USA
    VENSKE, Henning deutscher Kabarettist, Journalist und Autor 75 03.04.1939 Stettin Deutschland
    © dpa-infocom GmbH
  • 26. März 2014 11:02

    Die Promi-Geburtstage vom 01. April 2014: Roberto Ciulli

    Die legendäre Mailänder Scala und die berühmte Universität lagen für Roberto Ciulli um die Ecke. Doch der Doktor der Philosophie aus großbürgerlichem Hause zog als Gastarbeiter nach Deutschland und landete in Mülheim an der Ruhr.
    Von Mailand nach Mülheim an der Ruhr: Roberto Ciulli wird 80.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Caroline Seidel
    Von Mailand nach Mülheim an der Ruhr: Roberto Ciulli wird 80.
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Caroline Seidel
    23 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Seit über 30 Jahren ist Ciullis Bühne ein ehemaliges Kurhaus im Ruhrgebiet. Zuhause ist der gebürtige Mailänder aber in der ganzen Welt. Am 1. April wird er 80 Jahre alt - und feiert den Geburtstag natürlich in seinem Theater an der Ruhr, mit seinen Schauspielern und Wegbegleitern.

    Theater bedeutet für Ciulli gesellschaftliche Einmischung, Einsatz für verfolgte Minderheiten und Überwindung von Feindbildern. «Wir geben uns nicht mit dem Offensichtlichen zufrieden, wir wollen die Realität dialektisch auf ihre Widersprüche befragen», sagt Ciulli, der über Hegel promovierte. 1980 gründete er gemeinsam mit dem Dramaturgen Helmut Schäfer und dem Bühnenbildner Gralf-Edzard Habben ein hierarchiefreies Theater, in dem heute noch vom Intendanten bis zur Assistenz alle in einem großen Raum gemeinsam arbeiten.

    Ciulli zog mit seinem Ensemble schon früh in Länder, die politisch im Abseits lagen. In Bagdad mutete er 2002 noch zu Zeiten Saddam Husseins dem Publikum Peter Handkes «Kaspar» mit einer Nacktszene zu. Oft waren die Mülheimer im internationalen kulturellen Austausch die ersten, etwa bei ihrer Theaterreise durch die Türkei 1987 oder bei ihrer Tournee im ehemaligen Jugoslawien Anfang der 80er Jahre.

    Chile, Russland, Ägypten, Algerien, die Seidenstraße mit Usbekistan, Turkmenistan, Kirgistan - überall trat Ciullis Ensemble auf. 1999 reiste es in den Iran und ist dort auch mit revolutionskritischen Stücken zu Gast. «Das Prinzip war immer: Wo finden wir Menschen, die sich fremd im eigenen Land fühlen so wie wir damals, als wir angefangen haben?», sagt Ciulli.

    Nach Nordkorea würde er gern noch reisen - und er meint es ernst. Auch für politisch verfolgte Künstler erhebt Ciulli seine Stimme. So setzte er sich 2012 für die Freilassung des inhaftierten regimekritischen kasachischen Regisseurs Bolat Atabajew ein.

    Auch in Mülheim schont der Intendant mit den langen grauen Locken das Publikum nicht. 2009 brachte er das als antisemitisch kritisierte Fassbinder-Stück «Der Müll, die Stadt und der Tod» erstmals in Deutschland öffentlich auf die Bühne - und beendete damit einen jahrzehntelangen Kulturkampf.

    Ciulli brach schon immer aus althergebrachten Traditionen aus. Mit 26 Jahren gründete er ein Zelttheater am Stadtrand von Mailand, bevor er 1965 als Gastarbeiter nach Deutschland ging und Fabrikarbeiter und Fernfahrer wurde. Politisiert durch die Studentenbewegung in Italien fühlte er sich als Kind einer wohlhabenden Familie in einer reichen Stadt «am falschen Ort geboren, in der falschen Gesellschaft».

    Das mag auch an seinen roten Haaren gelegen haben, die er als Kind hatte. «Mein Widerstand gegen diese Welt hat sehr früh angefangen», sagt Ciulli. Er liebt die Rolle des Clowns. «Der Clown ist ein Widerstandskämpfer. Er lässt uns in eine andere Welt eintauchen, indem er die Gesetze der realen Welt infrage stellt.»

    Ciullis Theater funktioniert anders als die meisten Bühnen in der Nachbarschaft von Düsseldorf bis Oberhausen. Als städtisches Theater ist der Jahresetat von 4,5 Millionen Euro bescheiden. Das Besondere ist, dass das Theater an der Ruhr ein Drittel des Etats selber erwirtschaftet, etwa durch den Verkauf von Produktionen.

    Ciulli holt immer wieder ausländische Ensembles nach Mülheim. Regelmäßig gibt es türkischsprachige Aufführungen, und die Truppe bot dem Roma-Theater Pralipe Asyl. Im November wurde Ciulli als kultureller Brückenbauer mit dem NRW-Staatspreis ausgezeichnet. Dass er nach Mülheim gegangen ist, hat er nie bereut. «Ich hatte immer diesen Gedanken, alles auf den Kopf zu stellen und mir eine verkehrte Welt zu wünschen. Es gibt nicht nur Berlin.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    ZUCKERMAN, Josh amerikanischer Schauspieler 29 01.04.1985 Stanford USA
    VÖLKER, Sandra deutsche Schwimmerin 40 01.04.1974 Lübeck Deutschland
    MACGRAW, Ali amerikanische Schauspielerin 75 01.04.1939 Pound Ridge USA
    © dpa-infocom GmbH
  • 26. März 2014 10:55

    Die Promi-Geburtstage vom 31. März 2014: Volker Schlöndorff

    Mit der Verfilmung der «Blechtrommel» von Günter Grass hat Volker Schlöndorff Filmgeschichte geschrieben. 1980 erhielt er für die bereits mit einer Goldenen Palme ausgezeichnete Kinoversion des Jahrhundertromans den ersten Oscar für einen deutschen Spielfilm seit Kriegsende.
    Der deutsche Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff wird 75.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Maurizio Gambarini
    Der deutsche Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff wird 75.
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Maurizio Gambarini
    24 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    Nach den Schrecken der Nazi-Herrschaft war Deutschland endgültig wieder in die internationale Kinogemeinschaft aufgenommen. Am kommenden Montag (31. März) wird der in der Potsdam lebende Regisseur, Drehbuchautor und Produzent 75 Jahre alt.

    In Europa hatte Schlöndorff schon 1966 in Cannes mit der Robert-Musil-Verfilmung «Der junge Törless» ein vielbeachtetes Debüt geliefert. Der Terrorismus-Film «Die verlorene Ehre der Katharina Blum» nach der gleichnamigen Erzählung seines Freundes Heinrich Böll brachte ihm 1975 auch an den Kinokassen Erfolg. Seither gehörte er mit Werner Herzog, Wim Wenders und anderen zu den Aushängeschildern des Neuen Deutschen Films und profilierte sich als Spezialist für anspruchsvolle und hochkarätig besetzte Literaturverfilmungen.

    Lebensthema des gebürtigen Hessen ist vor allem die jüngste deutsche Geschichte. «Ich habe viele, viele Filme über den Nationalsozialismus gemacht, immer auf der Suche nach der Frage: Wie war das möglich?», sagte er in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa am Rande der Berlinale. «Ich habe die Nachkriegszeit ja noch gut in Erinnerung - die Verbohrtheit der Leute, dieses Gefühl des Rechtshabens und null Schuldbewusstsein. Das hat mich sehr geprägt.»

    1939 in Wiesbaden als Sohn eines Arztes geboren, verlor Schlöndorff schon mit fünf seine Mutter bei einem Küchenbrand. Mit 16 geht er zu einem Schüleraustausch nach Frankreich - aus zwei Monaten werden zehn Jahre. Er beendet in Paris die Schule, studiert Politikwissenschaft und geht als Regieassistent von Louis Malle, Alain Resnais und Jean-Pierre Melville bei den Vertretern der Nouvelle Vague in die Lehre.

    Der beispiellose Erfolg mit der «Blechtrommel» ermöglicht ihm später als einem der ganz wenigen Deutschen auch eine Karriere in Hollywood. In den USA entstehen Filme wie «Tod eines Handlungsreisenden» (1984) mit Dustin Hoffman und «Die Geschichte einer Dienerin» (1989) nach einem Bestseller von Margaret Atwood. Mit Max Frischs «Homo Faber» meldet sich der Filmemacher 1991 in Deutschland zurück. Kritiker nennen ihn auch schon mal einen «redlichen Handwerker» oder einen «Regisseur ohne Stil».

    In seinen Memoiren «Licht, Schatten und Bewegung» gab Schlöndorff 2008 einen Einblick in den «Abenteuerspielplatz» seines Lebens. 20 Jahre lang war er mit der Schauspielerin und Filmemacherin Margarethe von Trotta verheiratet, die bei «Katharina Blum» auch mit Regie führte. 1992 schloss er eine zweite Ehe mit der Filmcutterin Angelika Gruber, mit der er noch spät eine Tochter bekam.

    Auch Enttäuschungen und Niederlagen sind in dem Buch nicht ausgespart. So wurde 1996 das ambitionierte deutsch-französische Kinodrama «Der Unhold» mit John Malkovich zu einem seiner größten Flops. 2007 warf die Constantin ihn bei der Romanverfilmung «Die Päpstin» kurzerhand raus, nachdem er auch mit Blick auf das Münchner Unternehmen die Vermischung von Film- und Fernsehproduktionen kritisiert hatte.

    Sein Engagement als Manager des vom Ruin bedrohten Filmstudios Babelsberg in den 90er Jahren kann er dagegen im Nachhinein als Erfolg verbuchen. Inzwischen arbeiten selbst Hollywoodstars wie George Clooney und Quentin Tarantino da. «Ich kann mit gutem Gewissen sagen: Ohne meinen Einsatz von damals gäb's das Studio gar nicht mehr. Ist doch auch nicht schlecht», sagt er.

    An Ruhestand mag Schlöndorff, der gern auch Opern und Theaterstücke inszeniert, trotz seiner 75 Jahre nicht denken. Klein und drahtig, mit dem notorischen Schnauzer und hellwachen Augen hinter der randlosen Brille, sucht er nach immer neuen Herausforderungen. Im Sommer kommt sein Psychodrama «Diplomatie» um die drohende Zerstörung von Paris durch die Nazis in die Kinos. Zwei weitere Projekte laufen bereits. «Ich fühle mich noch nicht alt», sagt er. «Der Ruhestand kommt schon von selbst, wenn er kommen muss.»

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    ZIMMERMANN, Bettina deutsche Schauspielerin 39 31.03.1975 Großburgwedel Deutschland
    RAUE, Tim deutscher Koch 40 31.03.1974 Berlin Deutschland
    FERRARI, Isabella italienische Schauspielerin 50 31.03.1964 Ponte dell'Olio Italien
    © dpa-infocom GmbH
  • 24. März 2014 14:49

    Die Promi-Geburtstage vom 30. März 2014: Hans Hollein

    Seine drei bekanntesten Bauwerke in Deutschland sind das Museum Abteiberg in Mönchengladbach, das Frankfurter Museum für Moderne Kunst und die Österreichische Botschaft in Berlin. Hans Hollein hat als Baumeister unter seinem Motto «Alles ist Architektur» weltweit Akzente gesetzt.
    Hans Hollein in seinem Büro in Wien (2009).  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Roland Schlager
    Hans Hollein in seinem Büro in Wien (2009).
     
    © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Roland Schlager
    25 / 25
     
     
    Drucken
    Nach Oben
     

    1985 erhielt er den Pritzker-Preis, die weltweit höchste Auszeichnung für Architekten. Am 30. März wird der in Wien geborene Künstler, Designer und Ausstellungsgestalter 80 Jahre alt.

    Zertifizierungen wie «Green Building», «Aktiv-» oder «Passivhaus» stehen für den Architekten und Städteplaner von Weltrang nicht im Vordergrund. Von Beginn an wollte er Bauwerke unter einem sehr umfassenden Blickwinkel gestalten. «Architektur ist kultisch, sie ist Mal, Symbol, Zeichen, Expression. Architektur ist die Kontrolle der Körperwärme - schützende Behausung», schrieb er schon 1967.

    Holleins Büro ist aktuell vor allem mit zwei Projekten befasst: Das Computer- und Servicecenter einer Bank im peruanischen Lima soll 2015 fertig werden. Der 200 Meter hohe SBF Tower, einer von vier Ecktürmen eines neuen Geschäftsviertels im Zentrum der chinesischen Millionenmetropole Shenzhen, soll als Mischung aus traditionellem Hochhaus und vertikalem Garten 2016 eröffnet werden.

    Die Karriere Holleins hatte mit einem Traumstart begonnen. Ein Jahr nach Eröffnung seines Architekturbüros erhielt er 1965 den mit 25 000 Dollar dotierten Reynolds-Preis - für die Gestaltung der bloß 16
    Quadratmeter großen Kerzenboutique «Retti» in Wien. «Das war mehr als die Herstellungskosten des Ladens», erzählte der
    Architekt einmal im Interview der Nachrichtenagentur APA.

    Als Designer hat Hollein Möbel und Türklinken ebenso entworfen
    wie Konzertflügel, er war als Ausstellungsgestalter und Bühnenbildner tätig. Der Visionär hat Museen, Konzerthallen und Kulturzentren von Europa bis nach China, von Japan über die USA bis nach Saudi-Arabien entworfen. In Teheran baute er 1977 das Museum für Glas und Keramik.

    NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
    JONES, Norah amerikanische Popsängerin und Jazzmusikerin 35 30.03.1979 New York USA
    HEINZE, Thomas deutscher Schauspieler 50 30.03.1964 Berlin Deutschland
    CHAPMAN, Tracy amerikanische Sängerin und Songschreiberin 50 30.03.1964 Cleveland USA
    © dpa-infocom GmbH
 
Weitere Artikel zu Geburtstage
 
Amber Heard wird 28. Foto: Paul Buck © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
16. April 2014 13:51
 

Die Promi-Geburtstage vom 22. April 2014: Amber Heard

Sie liebt Männer, und sie liebt Frauen: «Ich liebe den, den ich liebe. Es kommt auf die Person an», sagte die US-Schauspielerin Amber ... mehr
 
Die Queen wird 88. Foto: Sergeant Adrian Harlen/British Ministry Of Defence © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
15. April 2014 08:39
 

Die Promi-Geburtstage vom 21. April 2014: Königin Elizabeth II.

Es gibt weltweit nur einen regierenden Monarchen, der älter ist als die Königin von England. König Abdullah von Saudi-Arabien wird im ... mehr
 
Neo Rauch in Aschersleben.  © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH / Jens Wolf
14. April 2014 16:06
 

Die Promi-Geburtstage vom 18. April 2014: Neo Rauch

Zuletzt war Neo Rauch, der heute 54 Jahre alt wird, ziemlich außer Gefecht gesetzt. Nach einer Wespenattacke und einem schweren ... mehr
 
«King Kong», «Tootsie» und zwei Oscars - Jessica Lange wird 65. Foto: Paul Buck © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
14. April 2014 13:55
 

Die Promi-Geburtstage vom 20. April 2014: Jessica Lange

Holprig war ihr Start in Hollywood. Als halbnackte Blondine in den Fängen von «King Kong» gab Jessica Lange 1976 ihr Leinwanddebüt. Es ... mehr
 

Free-TV-Premieren

 
<b>Kommissar Dupin - Bretonische Verhältnisse</b> Do. 24.04. / 20.15 / Das Erste</br></br>Ein seltsamer Mord beunruhigt die Einwohner des beschaulichen Küstendorfs Pont Aven: Pierre-Louis Pennec, der hochbetagte Inhaber des legendären Hotels Central, das einst Gauguin und andere Künstlergrößen beherbergte, wird erstochen aufgefunden. Die Ermittlungen leitet Georges Dupin, ein in die bretonische Provinz strafversetzter Kommissar aus Paris. Dupin muss als Neuling vor Ort nicht nur die Geheimnisse Pennecs und dessen verwickelter Familiengeschichte ergründen, er hat auch mit dem eigenwilligen Volkscharakter der Bretonen zu kämpfen. © Das ErsteKommissar Dupin - Bretonische Verhältnisse
Ein seltsamer Mord beunruhigt die Einwohner des beschaulichen Küstendorfs Pont Aven: Pierre-Louis Pennec, der hochbetagte Inhaber des legendären ...  mehr
 
 
 
 
 
 
 
 

Zitatecheck: Wer hat's gesagt?

 
"Wenn es der guten Sache dient, lasse ich gern die Hüllen fallen."
 
 
 
 
 

Topthema - Empfehlung der Redaktion

 
Küchenspüle BLANCO AXIA II 6 S © BLANCO
 

Spüle: Edelstahl oder Granit oder was?

Reine Geschmackssache? Edelstahl, Granit, Keramik oder Kunststoff: Entscheidungshilfen für den Kauf einer neuen Küchenspüle.  mehr
 
 
 © CONCON Content Consulting GmbH
 

TV-Kalender: Die TV-Highlights des Monats

 
 

Topthema - Empfehlung der Redaktion

 
Lassen Sie sich den Mund verbieten oder sagen Sie, wo es längs geht? © ingimage.com
 

Beziehungstest: Wer hat das Sagen?

Idealerweise herrschen in einer Partnerschaft Harmonie und Gleichberechtigung. Das ist in Ihrer Beziehung sicher auch so, oder? Testen sie doch mal, ...  mehr