Lothar Matthäus schwitzt, sein weißes T-Shirt klebt am Waschbrettbauch. Genau wie damals auf dem Fußballplatz, als der gebürtige Franke seinen Platz in der Welt noch sicher hatte. Den des Ausnahmefußballers nämlich, was er zwar zu oft, aber völlig zu Recht betont. "Ich war Weltmeister, Europameister, mehrfach deutscher Meister, zweimal deutscher Fußballer des Jahres, Weltfußballer des Jahres 1990 und 1991 und bin mit 150 Länderspielen immer noch der Rekordnationalspieler. Ich bin, mit Franz Beckenbauer zusammen, der bekannteste Fußballer Deutschlands. Im Ausland zählt das was."
Jetzt mit eigener Dokusoap
Ganz anders in Deutschland. Hier heißt er allenthalben nur Loddar, und seine sportlichen Erfolge sind nahezu in Vergessenheit geraten. Denn der Mann, der von sich gern in der dritten Person spricht ("ein Lothar Matthäus"), macht vornehmlich mit seinem Privatleben Schlagzeilen. Vier gescheiterte Ehen (die Angetrauten hießen Silvia, Lolita, Marijana und Liliana) lieferten den Boulevardblättern jahrelang Stoff für Schlagzeilen, und Lothar Matthäus, der auch mit 51 Jahren schneller spricht, als er denken kann, fachte mit unbedachten Interviews das Feuer stets noch an. "In Deutschland ist mein Image in den letzten Jahren zu viel durch private Schlagzeilen bestimmt gewesen. Daran bin ich sicher nicht ganz unschuldig, und meine Exfrauen auch nicht."
Doch weil "ein Lothar Matthäus" Niederlagen nicht kampflos hinnimmt, hat er sich eine Maßnahme erdacht, um sein ramponiertes Ansehen aufzupolieren. Eine Dokusoap soll's richten, für die sich Matthäus und seine Freundin Joanna monatelang mit der Kamera im Alltag begleiten ließen. In diesem Fall heißt das: Shoppen in New York, Übernehmen einer Minirolle in der RTL-Serie "Alarm für Cobra 11" oder Skilaufen in Zermatt.
"Ich spreche keine geschriebenen Texte, und ich brauche auch kein Drehbuch. Ich bin das Drehbuch. Am liebsten hätte ich die Kamera 24 Stunden dabei, denn bei mir passiert immer was", sagt er allen Ernstes. Und: "Vielleicht bekommen die Menschen durch diese Sendung jetzt einen anderen Eindruck von mir."
Jetzt mit eigener Dokusoap
Ganz anders in Deutschland. Hier heißt er allenthalben nur Loddar, und seine sportlichen Erfolge sind nahezu in Vergessenheit geraten. Denn der Mann, der von sich gern in der dritten Person spricht ("ein Lothar Matthäus"), macht vornehmlich mit seinem Privatleben Schlagzeilen. Vier gescheiterte Ehen (die Angetrauten hießen Silvia, Lolita, Marijana und Liliana) lieferten den Boulevardblättern jahrelang Stoff für Schlagzeilen, und Lothar Matthäus, der auch mit 51 Jahren schneller spricht, als er denken kann, fachte mit unbedachten Interviews das Feuer stets noch an. "In Deutschland ist mein Image in den letzten Jahren zu viel durch private Schlagzeilen bestimmt gewesen. Daran bin ich sicher nicht ganz unschuldig, und meine Exfrauen auch nicht."
Doch weil "ein Lothar Matthäus" Niederlagen nicht kampflos hinnimmt, hat er sich eine Maßnahme erdacht, um sein ramponiertes Ansehen aufzupolieren. Eine Dokusoap soll's richten, für die sich Matthäus und seine Freundin Joanna monatelang mit der Kamera im Alltag begleiten ließen. In diesem Fall heißt das: Shoppen in New York, Übernehmen einer Minirolle in der RTL-Serie "Alarm für Cobra 11" oder Skilaufen in Zermatt.
"Ich spreche keine geschriebenen Texte, und ich brauche auch kein Drehbuch. Ich bin das Drehbuch. Am liebsten hätte ich die Kamera 24 Stunden dabei, denn bei mir passiert immer was", sagt er allen Ernstes. Und: "Vielleicht bekommen die Menschen durch diese Sendung jetzt einen anderen Eindruck von mir."








