Wie ist das, wenn man das Angebot bekommt, in der nach dem "Tatort"erfolgreichsten Krimireihe einzusteigen: Löst das Jubel aus?
Matthias Brandt: "Das hängt davon ab, was man als Schauspieler vorhat. Ich habe nicht darauf hingearbeitet, eines Tages "Polizeiruf 110"-Ermittler zu werden. Ich habe mich auch nie gefragt, wo der nächste "Tatort"- Posten frei wird. Mich hat die spezifische Münchener Konstellation gereizt, und als Anna Maria dazukam, dachte ich, das ist stimmig, das sollten wir ausprobieren."
Anna Maria Sturm: "Ich habe bei dem Angebot zuerst richtig geschluckt. Ich hatte nämlich ursprünglich etwas anderes vor, mir lag auch das Angebot eines Theaters vor. Aber beim Casting lief alles so glatt, dass ich zugesagt habe. Ich begreife erst jetzt so richtig, was ich mir da aufgeladen habe." (lacht)
Frau Sturm, Sie spielen eine junge Polizistin Mitte zwanzig, die während des ganzen Films nicht einmal im Internet surft. Ist die Frau aus der Zeit gefallen?
Sturm: "Das glaube ich nicht. Es ist eher so, dass das Drehbuch überhaupt keinen Anlass für Anna gibt, sich mit Facebook oder dergleichen zu beschäftigen. Aber ich denke nicht, dass sie eine grundsätzliche Abneigung hat, etwa ein iPhone zu benutzen, weil sie vom Land kommt. Gerade dort sind ganz viele bei Facebook und nutzen eifrig die digitalen Medien."












