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Schlammschnorcheln : um die Wette

In Wales startet nun ein eher ungewöhnliches Rennen. Dort traten 150 Teilnehmer gegeneinander an. Ausgerüstet waren sie mit Taucherbrille, Schnorchel und gerne auch mit Kostüm. Beim Schlammschnorcheln mussten sie einen 5-Meter langer Wasserkanal im Torfmoor durchqueren. Schwimmend, mit dem Gesicht nach unten. Geatmet werden durfte nur durch den Schnorchel. Angefangen hatte alles mit einer Wohltätigkeitsveranstaltung vor 30 Jahren. Mittlerweile zieht das Spektakel aber zahlreiche Zuschauer und viele ehrgeizige Sportler an. "Es ist verrückt, es ist wild, es ist nass und wirklich braun. Völlig verrückt, einfach genial." Das einzige was wirklich zählt ist die Zeit. Und natürlich müssen die Teilnehmer durchschnorcheln ohne Aufzutauchen. Da muss jeder durch. Und das ist gar nicht so leicht, wie manche vielleicht denken. "Man muss einfach die Kälte überwinden und dann einfach den Kopf runtermachen und schwimmen. Es ist wirklich eiskalt. Man sieht unter Wasser nichts und kann einfach nur atmen" Fische oder andere Tiere konnten die Wettkämpfer den Angaben zufolge nicht ins Ziel bringen. Damit hatte aber auch keiner gerechnet. Die schnellste Frau schaffte den Graben im Moor in einer Minute und 31 Sekunden. Der schnellste Mann brauche eine Minute und 26 Sekunden. Für beide gab es am Ende schicke Medaillen.