Als der Smartphone-Hersteller Samsung auf dem extra dafür veranstalteten Unpacked-Event in London das Samsung Galaxy S3 vorgestellt hat, wurde auch die nur für das Smartphone entwickelte Sprachsteuerung S-Voice, also das Pendant zu Siri für das iPhone gezeigt.
Während Apple für Siri allerdings einige Schutzmechanismen eingebaut hat, die Hacker und Entwickler daran hindern sollen, die App auf ältere iPhones oder gar Geräte anderer Hersteller zu portieren, scheint dies bei Samsung nicht der Fall zu sein.
Denn erste Hacker aus dem XDA-Developer Forum haben es bereits jetzt, also vor dem Verkaufsstart des Samsung Galaxy S3 geschafft, die entsprechenden Dateien zu extrahieren und zu einem Installationspaket zusammenzufügen. So sind nun nicht nur zukünftige Besitzer eines Galaxy S3 in der Lage, S-Voice zu nutzen, sondern diese können es sogar noch vor dem Auslieferungsstart des S3 machen.
Nicht sehr begeistern wird diese Meldung den Hersteller Samsung, der möglicherweise in Zukunft die Apps besser vor solchen Portierungen schützen wird. Damit hat man nun ein Kaufargument weniger für das neue Highend-Smartphone.
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