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Promi-Geburtstag vom 17. Oktober 2018: Felicity Jones

17.10.2018 - In den letzten Jahren ist Felicity Jones in die Top-Riege der Hollywood-Schauspielerinnen aufgestiegen. Ihre Spezialität: starke Frauenrollen.

  • Felicity Jones wird 35. Foto: Joel Ryan/Invision/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Felicity Jones wird 35. Foto: Joel Ryan/Invision/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Als am 31. März in Cambridge die Trauerfeier für Stephen Hawking stattfand, der Astrophysiker war zwei Wochen zuvor im Alter von 76 Jahren verstorben, waren unter den rund 500 geladenen Gästen auch Eddie Redmayne und Felicity Jones.

Mit gutem Grund: Die beiden britischen Schauspieler hatten die Hauptrollen in dem bewegenden Biopic «Die Entdeckung der Unendlichkeit» (2014) gespielt, in dem die unglaubliche Lebensgeschichte von Stephen Hawking erzählt wird.

Eddie Redmaynes Darstellung des körperlichen Verfalls war so glaubhaft ist, dass es den Zuschauer fast schmerzt. Er erhielt dafür einen Oscar. Eine Nominierung gab es immerhin für Felicity Jones, die als Hawkings hingebungsvolle und zugleich selbstbewusste und starke Frau überzeugte.

Der Physiker war von ihrer Darstellung damals ebenfalls begeistert: Er habe sie um einen Kuss gebeten, verriet die Schauspielerin dem «Telegraph». Heute feiert Felicity Jones ihren 35. Geburtstag.

Starke Frauen sollte die Britin, die bereits mit 12 Jahren vor der Kamera stand und in Oxford Englisch studierte, auch weiterhin spielen. Einen Kindheitstraum erfüllte sich Felicity Jones mit «Rogue One - A Star Wars Story» (2016), in dem sie als toughe Rebellin Jyn Erso die manchmal etwas zögerlichen Männer mitreißt, um den Kampf gegen den Todesstern aufzunehmen.

Zwischen beiden Filmen gebe es große Gemeinsamkeiten, meinte Felicity Jones im Interview mit dem «Südkurier». Für «Die Entdeckung der Unendlichkeit» habe sie zwar kein Stunt-Training gehabt, «aber in beiden Fällen stand für mich die spannende Geschichte im Vordergrund».

Eine spannende - und wahre - Geschichte erzählt auch ihrer neuer Film «On the Basis of Sex», in dem sich die Schauspielerin in die Juristin Ruth Bader Ginsburg verwandelt, die seit 25 Jahren Beisitzende Richterin am Supreme Court ist und sich zeitlebens für die Gleichberechtigung von Mann und Frau eingesetzt hat.

«Von Anfang an war Ruth eine große Kämpferin», sagte Jones «Yahoo Entertainment». «Sie musste gegen viele Widerstände und Enttäuschungen ankämpfen, aber sie machte weiter, kämpfte weiter...» Ginsburgs Leben würde sie auch an Jyn Erso aus «Star Wars» erinnern.

Seine Premiere wird «On the Basis of Sex» im November beim AFI Fest in Los Angeles feiern. Das Filmfestival ist ein wichtiges Event auf dem Weg zu den Oscars. Jede Menge Prominente und reichlich Hollywood-Glamour verschaffen den dort gezeigten Filmen ein hohes Aufmerksamkeitspotenzial. Und manchmal springt ganz am Ende auch ein Oscar heraus.

Ihr persönliches Highlight des Jahres hatte Felicity Jones, als sie Anfang des Sommers den Filmregisseur Charles Guard geheiratet hat. Bei der Märchenhochzeit auf einem britischen Schloss waren auch Tom Hanks, ihr Co-Star aus «Inferno», und natürlich Eddie Redmayne dabei.