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Sturm an die Tabellenspitze: BVB schlägt Augsburg 5:1

17.08.2019 - Der BVB ließ seiner mutigen Ankündigung, in diesem Jahr Meister werden zu wollen, in beeindruckender Manier Taten folgen. Das 5:1 über Augsburg taugte als weitere Kampfansage an die Bayern.

  • BVB-Stürmer Paco Alcacer trifft zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Foto: Guido Kirchner © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    BVB-Stürmer Paco Alcacer trifft zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Foto: Guido Kirchner © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das erste Achtungszeichen im Titelkampf versetzte alle Dortmunder in Hochgefühle. Noch Minuten nach dem 5:1 (1:1)-Kantersieg über den FC Augsburg ließ sich das Team von Lucien Favre vor der mächtigen Südtribüne des heimischen Stadions von den begeisterten Fans feiern.

Der Sturm an die Tabellenspitze gleich zum Saisonstart schürte den Glauben an die eigene Stärke. «Das ist ein geiles Gefühl. Besser hätten wir nicht starten können», schwärmte Mittelfeldspieler Julian Weigl.

Anders als der vermeintliche Hauptkonkurrent aus München, der am Tag zuvor beim 2:2 gegen Hertha BSC zwei Punkte liegengelassen hatte, gab sich der BVB keine Blöße. «Dass die Bayern nicht gewonnen haben, hat uns umso mehr angespornt», bekannte Weigl bei Sky.

Dabei wurde auch die Borussia - ähnlich wie der Titelverteidiger - vom Gegner böse überrascht. Bereits nach 31 Sekunden lag der in der Sommerpause mit rund 130 Millionen Euro verstärkte Revierclub zurück. Florian Niederlechner (1.) nutzte eine Unachtsamkeit in der BVB-Deckung und traf nach Zuspiel von Mads Pedersen zum frühen 1:0 für Augsburg.

Es spricht für die Moral des selbst ernannten Meisterschaftsaspiranten, dass er dennoch nicht ins Wanken geriet. «Ich glaube, man hat gesehen, dass uns das nicht wirklich beschäftigt hat», sagte Marwin Hitz, der den noch immer verletzten Stammkeeper Roman Bürki erneut fehlerlos vertrat.

Vor allem der schnelle Ausgleich von Paco Alcácer bereits in der 3. Minute half, die Stimmung zu drehen. Nach tapferer Gegenwehr der Gäste bis zur Pause untermauerte der BVB nach Wiederanpfiff durch weitere Treffer von Jadon Sancho (51.), Marco Reus (57.), Alcácer und Julian Brandt (82.) seinen Anspruch, in diesem Jahr Meister werden zu wollen. Bei aller Freude über die prompte Tabellenführung warnte Michael Zorc jedoch davor, den Kantersieg zu hoch zu bewerten: «Das war ein guter Start, aber mehr auch nicht.»

Es passte ins Bild eines gelungenen Nachmittags, dass auch Neuzugang Brandt bei seinem Pflichtspieldebüt für den BVB kurz nach seiner Einwechslung traf. Zudem blieben die von einigen befürchteten Unmutsbekundungen gegen Rückkehrer Mats Hummels aus. Nur vereinzelt waren vor der Partie Pfiffe derjenigen Fans zu hören, die wegen seines Wechsels im Sommer 2016 vom Revierclub nach München noch immer verärgert sind. Doch Hummels ansprechende Leistung dürfte auch die Kritiker besänftigt haben. «Für ihn gab es große Erwartungen. Er hat es sehr, sehr gut gemacht», lobte Trainer Lucien Favre.

Dagegen mussten die Gäste nur eine Woche nach dem peinlichen Pokal-Aus beim Regionalligisten Verl einen weiteren, empfindlichen Rückstand hinnehmen. «In der zweiten Halbzeit haben wir richtig vor die Fresse gekriegt», klagte Routinier Daniel Baier, «da haben sie mit uns Katz und Maus gespielt.» Trainer Martin Schmidt warb um Nachsicht für sein umgebautes Team: «Dieses neue, junge Team hat Kredit verdient. Wir werden da raus kommen, davon bin ich überzeugt.»

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