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Suche nach Maddie: Taucher finden auch in Brunnen keine Spur

12.07.2020 - Auf der Suche nach der vor 13 Jahren in Portugal verschwundenen Maddie hat die Polizei jetzt drei Brunnen untersucht. War das Teil der Ermittlungsroutine oder gab es einen Hinweis?

  • Polizisten aus Großbritannien und aus Portugal durchsuchen das Buschland außerhalb von Praia da Luz im Zuge der Untersuchung im Fall des vermissten britischen Mädchens Madeleine «Maddie» McCann. (Archivbild). Foto: Nick...

    Polizisten aus Großbritannien und aus Portugal durchsuchen das Buschland außerhalb von Praia da Luz im Zuge der Untersuchung im Fall des vermissten britischen Mädchens Madeleine «Maddie» McCann. (Archivbild). Foto: Nick Ansell/PA Wire/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die portugiesische Polizei hat Medienberichten zufolge in drei Brunnen nach der seit mehr als 13 Jahren verschwundenen Madeleine «Maddie» McCann gesucht.

In den vergangenen Wochen seien Beamte der Kriminalpolizei in der Gemeinde Vilo do Bispo mit Hilfe von Tauchern im Einsatz gewesen, berichtete die Zeitung «Expresso» am Samstag unter Berufung auf einen Augenzeugen. Der TV-Sender RTP und andere portugiesische Medien berichteten unter Berufung auf Polizeikreise ähnlich. Spuren des britischen Mädchens seien nicht entdeckt worden, hieß es. Ob es sich um einen Teil der Routine bei den Ermittlungen handelte oder ob es einen konkreten Hinweis gab, eventuell sogar aus Deutschland, der die Ermittlungsbehörden zu den Brunnen führte, wurde nicht bekannt.

In Braunschweig ermittelt die zuständige Staatsanwaltschaft seit einigen Wochen gegen einen 43 Jahre alten Deutschen wegen Mordverdachts. Der Mann, der wegen einer anderen Tat in Haft sitzt, steht im Verdacht, die damals Dreijährige am 3. Mai 2007 aus einer Ferienanlage des Algarve-Badeortes Praia da Luz entführt zu haben. Vila do Bispo liegt etwa 15 Kilometer westlich von Praia da Luz. Die ursprünglich für die Bewässerung von Feldern genutzten Brunnen, die seit Jahren stillgelegt seien, lägen an einer Straße, die zum Strand Boa do Rio führe, schrieb «Espresso». Dieser Strand sei auch bei Ausländern beliebt, die in Wohnmobilen reisen, so wie der verdächtigte Deutsche 2007, der damals einen Wohnwagen nutzte.

Die Ermittler in Deutschland sind überzeugt, dass das Kind tot ist. Zu dieser Annahme äußern sich die Behörden in Portugal nicht. Die britische Polizei geht weiter von einem Vermisstenfall aus.

Bei den Ermittlungen zum Fall hat die portugiesische Polizei nach eigenen Angaben in den vergangenen Wochen unter anderem auch zahlreiche Bewohner der Region befragt. Portugiesische Medienberichte, wonach man dabei Indizien für eine mutmaßliche Verwicklung des verdächtigen Deutschen gesammelt habe, hat die portugiesische Kripo bislang nicht kommentiert.

© dpa-infocom, dpa:200711-99-758403/4

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