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«Keine negative Stimmung», aber Druck: 96 will durchstarten

12.09.2019 - Das hatte man sich bei Hannover 96 anders vorgestellt. Fünf Punkte und Platz zwölf in der Tabelle sind für den Bundesliga-Absteiger viel zu wenig. Nach der Länderspielpause soll die Saison nun endlich richtig los gehen. Dabei sollen zwei namhafte Neuzugänge helfen.

  • Bundesliga-Absteiger Hannover 96 steht in der 2. Liga schon unter Druck. Foto: Christian Charisius © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bundesliga-Absteiger Hannover 96 steht in der 2. Liga schon unter Druck. Foto: Christian Charisius © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Motto ist ganz einfach: Hauptsache gewinnen. Durch den Fehlstart mit nur fünf Punkten aus fünf Spielen und dem Aus im DFB-Pokal steht Bundesliga-Absteiger Hannover 96 schon unter Druck.

Die Konkurrenz um die Aufstiegsplätze droht zu enteilen. Nach der Länderspielpause wollen die noch einmal mit zwei sogar international erfahrenen Spielern verstärkten Niedersachsen nun endlich durchstarten. Doch leicht wird das mit dem Gewinnen auch am 6. Spieltag nicht. Gegner Arminia Bielefeld ist noch ungeschlagen und in etwa da, wo Hannover mindestens hin will: In direkter Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen.

Rennen, kämpfen und irgendwie einmal öfter treffen als der Gegner - viel fußballerischen Glanz können die Fans am Samstag (13.00 Uhr/Sky) wohl eher nicht erwarten. «Ich glaube, dass wir gerade in einer Situation sind, wo es nicht darum geht, dass wir jede Mannschaft aus dem Stadion schießen müssen», erklärte Neuzugang Dennis Aogo die Zielsetzung für das Duell mit den Ostwestfalen. Wichtig sei einzig und allein, «dass wir jetzt Punkte sammeln und alles Weitere kommt dann über mehr Vertrauen, über mehr Selbstbewusstsein.»

Der 32-Jahre alte frühere Stuttgarter ist einer der beiden neuen 96-Hoffnungsträger - immerhin WM-Teilnehmer 2010 und Champions League erfahren. Der andere heißt Marc Stendera und kam - wie Aogo ablösefrei - von Eintracht Frankfurt. Der technisch starke Mittelfeldmann spielte unter Trainer Adi Hütter bei den Hessen zuletzt keine Rolle mehr, machte sein bis dato letztes Ligaspiel im Januar und ist «dankbar» für die neue Chance in der 2. Bundesliga.

Ob der 23-Jährige Hannover sofort helfen kann, ist fraglich. «Ich bin noch nicht auf dem Top-Niveau, auf dem ich im Spielrhythmus sein kann», sagt Stendera selbst, schiebt aber hinterher: «Wenn mich der Trainer einsetzen will, bin ich natürlich bereit.»

Die vergangenen anderthalb Wochen nutzte der frühere Juniorennationalspieler auch dazu, seine neuen Mitspieler kennenzulernen. «Ich merke hier keine negative Stimmung oder dass die Köpfe runtergehen», sagt er mit Bezug auf den Fehlstart. «Ganz im Gegenteil. Wir müssen alle an einem Strang ziehen und versuchen, dass es so schnell wie möglich wieder in eine positive Richtung geht.»

Acht Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Hamburger SV und fünf auf den Relegationsplatz sind für die 96er kein Grund, den sofortigen Wiederaufstieg schon abzuhaken. «Die Möglichkeit, um einen der Aufstiegsplätze zu spielen, besteht nach wie vor», sagt Mehrheitsgesellschafter Martin Kind. «Das war, ist und bleibt unser Ziel.» Ob das weiter realistisch bleibt? Darauf werden schon die richtungsweisenden Partien zu Hause gegen die Arminia und bei Holstein Kiel eine Antwort geben.

Vor allem im Spiel nach vorne und direkt vor dem gegnerischen Tor muss Hannover zulegen. Während die beiden Auswärtsniederlagen beim HSV und in Stuttgart nicht allzu überraschend waren, sind zwei Punkte und zwei Tore im eigenen Stadion gegen Jahn Regensburg (1:1) und die SpVgg Greuther Fürth (1:1) für das eigene Selbstverständnis viel zu wenig. «Hannover ist nicht der typische Zweitligaverein», sagt Stendera. Ein Sieg am Samstag würde diesen Anspruch untermauern.

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