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Bielefeld schlägt Kiel - Aktion gegen rechte Propaganda

03.11.2019 - In Bielefeld reifen Träume von einer Rückkehr in das Fußball-Oberhaus. Mit dem 2:1 (1:0) über Holstein Kiel festigte das Team von Trainer Uwe Neuhaus den zweiten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga und schloss zum punktgleichen Spitzenreiter Hamburger SV auf.

  • Die Bielefelder besiegten Holstein Kiel mit 2:1. Foto: Guido Kirchner/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Bielefelder besiegten Holstein Kiel mit 2:1. Foto: Guido Kirchner/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Vor 19.007 Zuschauern in der Schüco-Arena sorgte Fabian Klos (33. Minute) und Andreas Voglsammer (73.) für den hart erkämpfen Sieg der Arminia. Dagegen mussten die starken Gäste trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs durch Emmanuel Iyoha (68.) drei Tage nach dem bitteren Knockout im Pokal beim Regionalligisten Verl den nächsten Rückschlag hinnehmen.

Das von Arminia-Coach Neuhaus im Vergleich zum knappen 2:3 im Pokal gegen den Bundesligisten Schalke auf drei Positionen umgebaute Team tat sich zunächst schwer. Erst ein umstrittener Elfmeterpfiff des Schiedsrichters nach einem Zweikampf zwischen Arminia-Profi Marcel Hartel und Jonas Meffert ebnete den Weg. Torjäger Kloos behielt die Nerven und brachte sein Team mit seinem achten Saisontreffer in Führung.

Nach dem Wiederanpfiff verschärfte Kiel das Tempo und wurde durch den Treffer von Iyoha nach schöner Vorarbeit von Jae-Sung Lee belohnt. Doch die Freude über den Ausgleich währte nur wenige Minuten. Ein Zuspiel von Klos beförderte Voglsammer mit einem schönen Schuss von der Strafraumgrenze ins Tor.

Erste Aufregung hatte bereits vor dem Anpfiff gegeben. Weil vermutlich Neonazis an den Eingängen des Stadions über Nacht laut Vereinsmitteilung «unzähliges rechtes Flyermaterial» abgelegt hatten, bat die Arminia die Fans um Hilfe gegen rechte Propaganda. «Lasst uns zusammen unter dem Motto 'Reinigen gegen Rechts' zeigen, dass rechtes Gedankengut und Nazis bei uns keinen Platz haben», appellierte der Club, «mit so viel Dreck vor der Tür wollen wir unser heutiges Heimspiel nicht bestreiten». Diesem Wunsch kamen am Vormittag über 100 Fans nach und beseitigten die Flyer rechtzeitig vor Öffnung der Stadiontore.

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