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Elfmeter-Kuriosum: Kieler Spieler kannte die Regel nicht

26.10.2019 - Trainer Ole Werner von Holstein Kiel hat seinen Spieler Michael Eberwein nach dem kuriosen Elfmeter gegen seine Mannschaft in Schutz genommen.

  • Schiedsrichter Timo Gerach schaut sich die strittige Szene des Spiels Kiel gegen Bochum an. Foto: Frank Molter/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Schiedsrichter Timo Gerach schaut sich die strittige Szene des Spiels Kiel gegen Bochum an. Foto: Frank Molter/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Durch ein Kuriosum kam der VfL Bochum in Kiel zu einem Elfmeter, den Silvère Ganvoula zum 1:1 verwandelte. Foto: Frank Molter/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Durch ein Kuriosum kam der VfL Bochum in Kiel zu einem Elfmeter, den Silvère Ganvoula zum 1:1 verwandelte. Foto: Frank Molter/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Er kannte die Regel nicht. Das wird er sich bestimmt noch das ein oder andere Mal anhören müssen», sagte Werner nach dem 2:1-Sieg der Kieler in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den VfL Bochum. Ersatzspieler Eberwein hatte den Elfmeter zum zwischenzeitlichen Ausgleich verursacht, indem er einen Schuss der Gäste vor dem Überqueren der Torauslinie stoppte.

«Von der Regel, die zum Strafstoß gegen uns führte, hatte von uns noch keiner etwas gehört», sagte der Kieler Mittelfeldspieler Alexander Mühling. So kurios die Entscheidung auch war, die Unparteiischen handelten regelkonform. «Bei einer Spielunterbrechung aufgrund eines Eingriffs durch einen Teamoffiziellen, einen Auswechselspieler oder des Feldes verwiesenen Spieler wird das Spiel mit einem direkten Freistoß oder Strafstoß (im Strafraum) fortgesetzt», heißt in der Regel 3.

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