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HSV mit Überraschung: Fünf Tore, kein Terodde-Treffer

19.01.2021 - Der HSV gewinnt so hoch wie seit gut sieben Jahren nicht. Trainer Thioune ist stolz auf seine Mannschaft. Er freut sich besonders, dass mal andere ins Tor treffen und nicht der Schütze vom Dienst.

  • Kann sich auch für andere freuen: Hamburgs Torjäger Simon Terrode beglückwünscht Joshua Vagnoman (unten) zum Tor. Foto: Axel Heimken/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kann sich auch für andere freuen: Hamburgs Torjäger Simon Terrode beglückwünscht Joshua Vagnoman (unten) zum Tor. Foto: Axel Heimken/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Hamburger SV gewinnt mit 5:0, und Simon Terodde hat kein Tor geschossen. Was schwer zu glauben ist, hat sich beim Sturmlauf der Hanseaten gegen den VfL Osnabrück ereignet.

Sonny Kittel, Josha Vagnoman, zweimal Bakery Jatta sowie ein Eigentor der Osnabrücker sorgten für den Erfolg des HSV. Es war der höchste Erfolg des einstigen Bundesliga-Dinos seit Oktober 2013. Wie gesagt: ganz ohne einen Treffer von Tormaschine Terodde, der mit 16 Toren natürlich bester Zweitliga-Schütze bleibt.

«Baka ist heute der Simon Terodde gewesen», sagte Trainer Daniel Thioune stolz über den Doppeltorschützen Jatta. Der 46 Jahre alte Coach war erleichtert, dass mal nicht sein Parade-Goalgetter ins Schwarze getroffen hatte, sondern dessen Mitspieler. «Danke schön an meine Mannschaft, dass sie heute so schön performt hat», lobte Thioune das Team. Der Coach nahm Terodde nach dem Stand von 5:0 in der 62. Minute aus dem Spiel und brachte Bobby Wood, der sein letztes Tor im November 2018 geschossen hatte, damals für Hannover 96. Terodde musste nicht gehen, weil Thioune mit ihm unzufrieden war, sondern eher, weil er dessen Kollegen den Applaus lassen wollten.

«Sonst ist der Textbaustein immer Simon Terodde. Jetzt müssen wir mal einen anderen einsetzen», sagte Thioune beim TV-Sender Sky und freute sich diebisch. «Diese Mannschaft ist im Kollektiv gut.» Der Trainer würdigte die Breite seines Kaders und gestand, dass es nicht nur strahlende Gesichter im Team gebe, wenn er die Aufstellung präsentiere und verdiente Profis wie Aaron Hunt auf der Bank Platz nehmen müssten.

Jatta steht jetzt bei vier Toren und ist zweitbester HSV-Schütze, Kittel hat drei Treffer auf dem Konto. Thioune will, dass der HSV in der öffentlichen Darstellung nicht nur der FC Terodde ist. «Ich freue mich über die fünf Tore, die wir geschossen haben», meinte er erleichtert.

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