Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

HSV und Köln auf Aufstiegskurs - Union verliert Anschluss

09.12.2018 - In der 2. Fußball-Bundesliga setzen sich die Aufstiegsfavoriten HSV und Köln langsam aber sicher ab. Dagegen muss sich Union Berlin zum 10. Mal mit einem Remis begnügen. Kiel klettert überraschend auf Rang vier.

  • Unions Akaki Gogia (l) erzielt das 1:1. Magdeburgs Steffen Schaefer kann den Gegentreffer nicht verhindern. Foto: J. Sielski © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Unions Akaki Gogia (l) erzielt das 1:1. Magdeburgs Steffen Schaefer kann den Gegentreffer nicht verhindern. Foto: J. Sielski © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Kiels Torschütze Mathias Honsak klatscht mit Alexander Mühling nach seinem Treffer zum 2:0 ab. Foto: Daniel Schäfer © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kiels Torschütze Mathias Honsak klatscht mit Alexander Mühling nach seinem Treffer zum 2:0 ab. Foto: Daniel Schäfer © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Bielefelds Andreas Voglsammer (l) im Kampf um den Ball mit Sandhausens Aleksandr Zhirov (r). Foto: Friso Gentsch © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bielefelds Andreas Voglsammer (l) im Kampf um den Ball mit Sandhausens Aleksandr Zhirov (r). Foto: Friso Gentsch © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Aues Spieler bejubeln den Treffer zum 2:0 beim Auswärtssieg in Fürth. Foto: Daniel Karmann © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Aues Spieler bejubeln den Treffer zum 2:0 beim Auswärtssieg in Fürth. Foto: Daniel Karmann © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Marc Schnatterer (l) und Nikola Dovedan feiern das Tor zum 2:0. Foto: Stefan Puchner © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Marc Schnatterer (l) und Nikola Dovedan feiern das Tor zum 2:0. Foto: Stefan Puchner © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Darmstadts Tim Rieder (l) und Ingolstadt-Torschütze Dario Lezcano beim Zweikampf. Foto: Uwe Anspach © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Darmstadts Tim Rieder (l) und Ingolstadt-Torschütze Dario Lezcano beim Zweikampf. Foto: Uwe Anspach © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Serie hält, doch der Rückstand wächst - Union Berlin bleibt die einzige noch ungeschlagene Mannschaft der 2. Fußball-Bundesliga, hat aber die Tuchfühlung zu den zwei direkten Aufstiegsplätzen vorerst verloren.

Das Team von Trainer Urs Fischer musste sich beim 1. FC Magdeburg mit einem 1:1 (0:1) begnügen. Damit setzten sich die beiden führenden Teams aus Hamburg (34 Punkte) und Köln (33), die ihre Favoritenrolle am Freitag mit Siegen gegen Paderborn (1:0) und Regensburg (3:1) untermauert hatten, um sechs und fünf Zähler ab.

Neuer Vierter ist Holstein Kiel nach einem 2:0 (2:0) in Dresden. Allerdings können die Norddeutschen nach der letzten Partie des 16. Spieltages am Montag zwischen Bochum und St. Pauli noch von diesem Rang verdrängt werden. Auf den Abstiegsplätzen 17 und 18 bleiben Sandhausen und Ingolstadt. Der Vorletzte aus Sandhausen kam am Sonntag zu einem 1:1 (0:0) in Bielefeld. Schlusslicht Ingolstadt musste sich beim Debüt von Trainer Jens Keller am Tag zuvor ebenfalls mit einem 1:1 (1:0) in Darmstadt begnügen.

Anders als erwartet, geriet Union Berlin beim Drittletzten gehörig ins Wanken. Nach dem 0:1 des Magdeburgers Christian Beck (39. Minute) drohte gar die erste Saisonniederlage, ehe Akaki Gogia (65.) für den Ausgleich sorgte. Mit dem bereits 10. Remis in dieser Saison konnte Union-Angreifer Sebastian Polter gut leben: «Man darf nie einen Gegner unterschätzen, auch wenn er unten steht. Das haben wir beherzigt.»

Direkten Kontakt zum Relegations-Aufstiegsplatz stellten die Kieler her. Die seit sieben Spielen ungeschlagen Profis von Trainer Tim Walter liegen nach dem 2:0 in Dresden nur noch einen Zähler hinter Union Berlin. «Wir treten seit Wochen wie ein echtes Team aus. Das zeichnet uns aus», lobte der Coach.

Unbeirrt auf Kurs Richtung Wiederaufstieg bleiben Hamburg und Köln. Für den HSV war das knappe 1:0 über Paderborn bereits der sechste Sieg im siebten Pflichtspiel unter der Regie des neuen Trainers Hannes Wolf. Der Tabellenzweite aus Köln feierte beim 3:1 in Regensburg den vierten Erfolg in Serie.

Allerdings waren die Kölner mehr gefordert als in vergangenen drei Spielen mit insgesamt 15:1-Toren. So verweigerte Schiedsrichter Christof Günsch gleich zwei Treffern der Gastgeber die Anerkennung. «Da hatten wir das Quäntchen Glück auf unserer Seite», gestand Trainer Markus Anfang.

Traditionell knapp ging es beim HSV zu. Weil selbst beste Torchancen ungenutzt blieben, musste der Spitzenreiter gegen Paderborn bis zum Schluss zittern - mal wieder. Für die Kritik, dass sein Team nur selten deutlich gewinnt, hatte Wolf kein Verständnis. «Wie kann irgendjemand in Hamburg daran denken, dass die Spiele leicht sind? Es sollte sich keiner über knappe Siege ärgern», kommentierte der Coach.

Von solchen Luxusproblemen können die Ingolstädter derzeit nur träumen. Auch unter Trainer Jens Keller bleibt der FC das Schlusslicht. Dabei war beim 1:1 in Darmstadt mehr drin, den Ausgleich kassierte der FCI erst in der 83. Minute durch einen Foulelfmeter. «Die Mannschaft hat bis zur letzten Sekunde Mentalität gezeigt», lobte Keller nach seinem Debüt.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren