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Nächster Dämpfer für den HSV: Pleite gegen Magdeburg

08.04.2019 - Schwerer Rückschlag auf dem Weg zurück in die Bundesliga: Eine Woche vor dem Spitzenspiel bei Tabellenführer 1. FC Köln unterliegt der Hamburger SV wieder im eigenen Stadion. Magdeburg schöpft neue Hoffnung.

  • Entsetzen beim HSV: Die Hamburger vorlieren mit 1:2 gegen den 1. FC Magdeburg. Foto: Christian Charisius © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Entsetzen beim HSV: Die Hamburger vorlieren mit 1:2 gegen den 1. FC Magdeburg. Foto: Christian Charisius © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Hamburger SV hat einen weiteren heftigen Rückschlag im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga einstecken müssen.

Eine Woche vor dem Top-Duell beim Tabellenführer 1. FC Köln verloren die Hanseaten gegen den Abstiegskandidaten 1. FC Magdeburg quasi mit dem Schlusspfiff mit 1:2 (1:0). Bakery Jatta (31.) hatte den Tabellenzweiten in Führung geschossen, Magdeburg glich durch Marius Bülter (60.) aus. Philip Türpitz sorgte in der Nachspielspielzeit (90.+4) für das nicht unverdiente Happy End für die Gäste.

«Wir haben unglaublich viel Leidenschaft in das Spiel gelegt», sagte Magdeburgs Trainer Michael Oenning. «Ich bin stolz, dass meine Jungs das so gemacht haben.» FCM-Sportdirektor Maik Frank jubelte: «Wir freuen uns riesig und sind megahappy.» HSV-Mittelfeldspieler Lewis Holtby klagte: «Das ist ekelhaft und tut weh.»

Der HSV (51 Punkte) hat nach der zweiten Heimniederlage hintereinander und dem dritten Ligaspiel ohne Sieg nun sechs Zähler Rückstand auf die Kölner, die noch ein Nachholspiel bestreiten müssen, und nur drei Punkte Vorsprung auf den Dritten Union Berlin. Die Aufsteiger aus Magdeburg schöpfen trotz Tabellenplatz 16 wieder Hoffnung.

HSV-Trainer Hannes Wolf schickte die gleiche Mannschaft auf den Platz wie beim Viertelfinal-Erfolg im DFB-Pokal beim SC Paderborn (2:0). So durfte Kyriakos Papdopolous nach seinem Pokal-Einsatz auch seine Liga-Premiere nach langer Verletzungspause geben. Wolfs Magdeburger Kollege Oenning - 2011 einige Monate selbst Cheftrainer in Hamburg - musste kurzfristig Torwart Giorgi Loria (Adduktoren) ersetzen. Für ihn kam der frühere Hamburger Alexander Brunst zum Einsatz.

Die Gäste versteckten sich vor 49.823 Zuschauern nicht. Aus einer sicheren Deckung heraus suchten die Magdeburger mutig die Offensive. Dem Gastgeber gelang wenig, er ging dennoch in Führung. Eine missglückte Abwehraktion von Magdeburgs Björn Rother nach einem HSV-Freistoß nutzte Jatta (31.) zu seinem vierten Saisontor.

Nach der Pause schienen die Hamburger endlich dominanter zu sein - und hatten Doppel-Pech. Zwei Mal verwehrte Schiedsrichter Bastian Dankert (Rostock) Elfmeter. Erst stoppte FCM-Verteidiger Tobias Müller HSV-Torjäger Pierre-Michel Lasogga zumindest diskussionswürdig im Strafraum. Dankert entschied auf Eckball. Nach diesem fiel Müller der Ball nach einem Kopfball von HSV-Verteidiger David Bates an die weit ausgestreckte Hand.

Die Hamburger erhöhten weiter den Druck, doch das Tor erzielte Magdeburg. Bülter (60.) vollendete einen Konter perfekt. Danach lief beim HSV wieder wenig zusammen, Magdeburg geriet kaum noch in Gefahr. Türpitz schockte dann den HSV mit seinem Siegtor (90.+4).

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