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Quintett jagt HSV und Köln im Aufstiegskampf

21.02.2019 - Der HSV und der 1. FC Köln werden als Favoriten im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga gehandelt. Doch nach zwei Dritteln der Saison sind fünf weitere Teams im Rennen um die ersten drei Tabellenplätze. Die große Frage ist: Wer hält dem wachsenden Druck am besten stand?

  • Die Spieler von Union Berlin sind heiß auf den Aufstieg. Foto: Roland Weihrauch © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Spieler von Union Berlin sind heiß auf den Aufstieg. Foto: Roland Weihrauch © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Vor dem Zweitliga-Saisonstart wurden die Absteiger Hamburger SV und 1. FC Köln als klare Favoriten auf die sofortige Rückkehr in die Fußball-Bundesliga gehandelt.

Nach zwei Dritteln der Spielzeit müssen sich Spitzenreiter HSV (44 Punkte) und Verfolger 1. FC Köln (39/ein Spiel Rückstand) aber starker Konkurrenz erwehren. Denn in Union Berlin, dem 1. FC Heidenheim, SC Paderborn, FC St. Pauli und Holstein Kiel liegen gleich fünf Vereine in Lauerstellung. Wer aus diesem Quintett aber kann dem Favoriten-Duo bei nun auch noch zunehmendem Druck ernsthaft Konkurrenz im Aufstiegskampf machen?

Die dpa beurteilt die Chancen der fünf Vereine vor dem 23. Spieltag:

1. FC Union Berlin (2. Platz/40 Punkte):

Union hat den besten Kader der Vereinsgeschichte und ist damit ein heißer Kandidat im Aufstiegsrennen. Coach Urs Fischer kann Woche für Woche rotieren lassen, ohne dass es einen Leistungsabfall gibt. Das macht Union unberechenbar. In der Defensive sind die Eisernen stark und weisen die wenigsten Gegentore (20) auf. Im Stadion An der Alten Försterei sind sie zudem eine Macht: Seit Januar 2018 ging dort kein Spiel verloren. Auswärts tun sich die Berliner dagegen schwer: Bisher nur zwei Siege in der Fremde schmälern die Aufstiegsaussichten.

1. FC Heidenheim (4./38):

Offiziell ist der Aufstieg in Heidenheim kein Thema, es herrscht also kein Druck. Dass der 1. FCH in der Rückrunde bisher erfolgreicher ist als der HSV, Union und Köln, macht ihn in der aktuellen Form aber zum Aufstiegskandidaten. Dafür spricht auch die positive Auswärtsbilanz. Der Sieg im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen zeigt zudem, dass das Team, das 2018 noch gegen den Abstieg spielte, dazugelernt hat und für Überraschungen gut ist. Dass der FCH bei zunehmenden Erwartungen bis Saisonende oben mitspielen kann, muss er aber erst noch beweisen.

SC Paderborn (5./37):

Mit geballter Offensivkraft hat sich der SCP zu einem ernsthaften Aufstiegsanwärter entwickelt. Mit 53 Treffern sind die Ostwestfalen zusammen mit den Kölnern die angriffsstärkste Mannschaft der Liga. In Heimspielen erzielte der Neuling im Schnitt drei Treffer. Spiele mit Paderborn garantieren Spektakel. An vier der sechs torreichsten Spiele in dieser Saison war der Tabellenfünfte beteiligt. Ob es zum zweiten Aufstieg nach 2014 reicht, hängt aber davon ab, ob Steffen Baumgart mehr Stabilität in die Defensive bekommt. Mit 35 Gegentoren haben die Paderborner mehr als der Vorletzte SV Sandhausen (32).

FC St. Pauli (6./37):

Der Kiezclub hat eine starke Hinrunde hingelegt. Sieben Spiele ohne Niederlage sorgten vor Weihnachten für Rang drei. Seit dem Neustart läuft es aber nicht mehr so. Ein Sieg und drei Niederlagen sprechen gegen die Hamburger. Die Leichtigkeit und die Überzeugung sind weg. «Das müssen wir uns wieder brutal hart erarbeiten», sagt Sportchef Uwe Stöver. Nur wenn Trainer Markus Kauczinski wieder Konstanz ins Team bekommt, kann dieses im Aufstiegskampf mitmischen. Ein Trumpf ist Winter-Zugang Alexander Meier. In vier Spielen traf er drei Mal.

Holstein Kiel (7./36):

Trotz des Verlusts von Erfolgstrainer Markus Anfang und etlichen Leistungsträgern sind auch die Störche wieder im Aufstiegsrennen. Ob das bis zum Saisonende so bleibt, scheint allerdings fraglich. Denn den Kielern fehlen derzeit mehrere verletzte Stammkräfte. Zudem sind ihre Leistungen zu wechselhaft: Top-Auftritten wie zum Rückrundenstart gegen den HSV (3:1) und in Heidenheim (2:2) folgten magere Leistungen wie in Magdeburg (1:1) und zuletzt gegen Fürth (2:2). «Das kann nicht unser Anspruch sein», klagt Coach Tim Walter.

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