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«Richtige Tendenz» in Spanien - mehr als 900 Corona-Tote

03.04.2020 - In Spanien geht im Corona-Kampf die Rate der Neuansteckungen kontinuierlich zurück. Gleichzeitig sterben seit einer Woche täglich mehr als 800 Menschen. Trotz leichter Fortschritte befürchten die Behörden einen Rückfall, wenn die Ausgehsperre nicht verlängert wird.

  • Ein COVID-19-Patient in Spanien wird auf einer Intensivstationen behandelt. Foto: Felipe Dana/AP/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein COVID-19-Patient in Spanien wird auf einer Intensivstationen behandelt. Foto: Felipe Dana/AP/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im stark von der Corona-Pandemie betroffenen Spanien ist die Zahl nachgewiesener Neuinfektionen weiter gesunken. Zwar stieg sie bis Freitag binnen eines Tages um 7500 auf fast 118.000 - die Zuwachsrate lag aber nur noch bei knapp sieben Prozent.

In der vergangenen Woche waren es noch 18 Prozent. Fast 4000 Patienten, die an Covid-19 erkrankt waren, konnten zudem innerhalb eines Tages als geheilt entlassen werden, wie das Gesundheitsministerium in Madrid mitteilte. Von den bisher mehr als 56.000 Infizierten, die in Kliniken behandelt werden mussten, sind damit bereits mehr als 30.000 wieder gesund.

«Die Tendenz ist die richtige. Das Ziel wird schrittweise erreicht - nämlich den Anfang nächster Woche zu erreichen, ohne dass die Intensivstationen überlastet sind», sagte der Chef der Behörde für Gesundheitliche Notfälle (CCAES), Fernando Simón. In Spanien herrscht seit 20 Tagen ein striktes Ausgehverbot, um die Ausbreitung in den Griff zu bekommen.

Gleichzeitig wurden binnen 24 Stunden 932 neue Todesfälle in Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion registriert. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten auf 10 935. Es war der zweite Tag in Folge mit mehr als 900 und bereits der siebte in Serie mit mehr als 800 Toten in Spanien.

Wegen der großen Zahl von Todesopfern soll nun ein drittes öffentliches Gebäude in eine Leichenhalle umgewandelt werden: Nach der Eishalle von Madrid und dem zukünftigen Forensik-Institut der Hauptstadt soll nun auch die Eishalle der nahe gelegenen Gemeinde Majadahonda umfunktioniert werden. Die Bestattungsunternehmen sind völlig überfordert.

Die Regierung denkt Berichten zufolge darüber nach, den Alarmzustand samt Ausgangsbeschränkungen ein weiteres Mal bis zum 26. April zu verlängern. Eigentlich sollen die Maßnahmen nur noch bis zum 11. April gelten. Simón betonte: «Wir haben die Ansteckungen kontrolliert, wir sehen einen Rückgang der täglichen Fälle, aber es besteht das Risiko, dass dieser Fortschritt umgekehrt wird, wenn wir die Maßnahmen nicht für die notwendige Zeit fortsetzen.»

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