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Der Karnevals-Feinsinn des Nicht-Kölners Markus Gisdol

23.02.2020 - Der 1. FC Köln hat auf Jecken-Modus geschaltet. «In Köln sagte man mir, am Rosenmontag muss man besondere Dinge machen, da darf man nicht trainieren. Und das werden wir einhalten», kündigte Trainer Markus Gisdol an.

  • Kölns Trainer hält sich an die Tradition und lässt am Rosenmontag nicht trainieren: Markus Gisdol auf der Karnevalssitzung des Vereins. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kölns Trainer hält sich an die Tradition und lässt am Rosenmontag nicht trainieren: Markus Gisdol auf der Karnevalssitzung des Vereins. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die raue Stimme habe noch nichts mit dem Karneval zu tun, entschuldigte sich der gebürtige Schwabe. Es dürften die Freudenschreie bei den Toren zum 5:0 (3:0) auswärts gegen Hertha BSC gewesen sein. Gisdols sechster Köln-Sieg in den vergangenen acht Spielen der Fußball-Bundesliga.

Und was für einer. 5:0 gewannen die Kölner vorher zuletzt auswärts am 24. Mai 1980 gegen Werder Bremen. Ein 6:0 schafften sie am 30. Oktober 1965 bei Tasmania Berlin. 6:1 siegte der 1. FC beim SV Darmstadt 98 am 28. Januar 2017.

Der Erfolg hätte passender nicht sein können. Er habe der Mannschaft ein paar taktische Dinge genannt, aber vor allem, dass sie für die Stadt und die Fans spielen, sagte Gisdol. Jhon Cordoba (4. Minute/22.), Florian Kainz (38./62.) und Mark Uth (70.) schossen die Tore. «Der Trainer hat heute eine bemerkenswerte Ansprache gehalten. Er hat gesagt, wir spielen heute für unsere Stadt, weil wir in den Tagen sind, wo es ein bisschen außer Rand und Band ist», betonte der Geschäftsführer und gebürtige Rheinländer Horst Heldt.

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