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Netz nach Maß

04.03.2019 - Vodafone plant „Network Slicing“

  • Über 5G ist erstmals "Network Slicing" möglich ©

    Über 5G ist erstmals "Network Slicing" möglich © Vodafone

  • So funktioniert "Network Slicing" im 5G-Netz ©

    So funktioniert "Network Slicing" im 5G-Netz © Vodafone

Mit 5G kommt der Maßanzug für bestimmte Anwendungen im Mobilfunknetz. Wenn Maschinen, Autos oder Smartphones per Mobilfunk kommunizieren, erhalten sie ein „Stück“ vom Netz, das optimal auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Bei Vodafone heißt das „Network Slicing“.

Hier alle Infos zu Vodafones 5G-Planungen

5G ist in vielerlei Hinsicht revolutionär. Der Nachfolgestandard des aktuellen 4G-Netzes vervielfacht die verfügbaren Netzkapazitäten. Milliarden Gegenstände und Smartphones können so auf kleinstem Raum zeitgleich kommunizieren. 5G macht außerdem die Kommunikation in Echtzeit möglich, denn es verringert die Latenzzeit auf bis zu eine Millisekunde.

Unterschiedliche Anforderungen an das Netz

Die wirkliche Revolution aber verbirgt sich hinter dem Begriff „Network Slicing“, denn 5G ist intelligent und weiß immer genau, welche Netzeigenschaften unterschiedliche Anwendungen benötigen. Basierend auf diesem Wissen stellt 5G einer Anwendung immer das optimale Netz zur Verfügung.

So funktioniert "Network Slicing" im 5G-Netz © VodafoneSo funktioniert "Network Slicing" im 5G-Netz © Vodafone5G schneidert perfekt passende „Netzscheiben“ nach Maß und stellt den Nutzern diese individuell zur Verfügung. Smartphones, Autos, Roboter und Co. stellen nämlich ganz unterschiedliche Anforderungen an das Mobilfunknetz, damit sie bestmöglich funktionieren.

Bislang ist diese intelligente Art der Netz-Bereitstellung so noch nicht im Alltag verfügbar. Im 2G-, 3G- und 4G-Netz greifen alle Nutzer, die sich in einer Mobilfunkzelle bewegen, auf die identischen Netzeigenschaften zu, die lokal verfügbar sind.

5G: Kommunikation in Echtzeit

Beispielhaft unterscheidet Vodafone bei 5G zwischen drei Kommunikations-Formen, die unterschiedliche Ansprüche an das Mobilfunknetz stellen: Die Echtzeit-, Massen- und Bandbreiten-Kommunikation.

Die Echtzeit-Kommunikation ist immer dann wichtig, wenn zeitkritische Daten übertragen werden, so z.B. zwischen Verkehrsteilnehmern, um sich gegenseitig vor Gefahren zu warnen. Echtzeit-Kommunikation kann aber auch in Industriehallen wichtig werden, wenn Roboter oder sogar Kräne aus der Ferne gesteuert werden, um die Menschen bei gefährlichen oder gesundheitsschädlichen Arbeiten zu unterstützen.

Bandbreiten-Kommunikation meint jegliche Anwendungen, bei denen extrem große Daten durch die Netze gehen. Das ist z.B. beim Streamen von hochauflösenden Video-Inhalten mit zahlreichen Endgeräten zeitgleich der Fall.

Bei der Massen-Kommunikation werden Millionen Gegenstände auf kleinstem Raum zeitgleich und verlässlich vernetzt, so z.B. in der Logistik, wo Fahrzeuge, Paketboxen und Paletten immer ihren aktuellen Standort übermitteln, in der Industriehalle, wo Maschinen melden, ob sie funktionsfähig sind oder im Stadion, wo Tausende Menschen zeitgleich die Zwischenstände in den weiteren Bundesliga-Stadien abfragen.

Vodafone testet Einsatzgebiete für 5G

Als 5G-Partner der deutschen Industrie entwickelt Vodafone schon heute mit zahlreichen Partnern Einsatzgebiete für das Netz nach Maß.

Im 5G Mobility Lab arbeitet Vodafone gemeinsam mit Continental erfolgreich am Straßenverkehr der Zukunft. Gemeinsam mit dem WDR hat Vodafone ein 5G-Projekt für die schnelle Übertagung von TV-Inhalten per Mobilfunk gestartet. Auch die Deutsche Bahn und Audi sind 5G-Partner von Vodafone.

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