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Vodafone verleiht Innovationspreis

30.01.2019 - Auszeichnung für Prof. Anja Feldmann

  • Prof. Feldmann erhielt den Vodafone-Innovationspreis aus den Händen von Vodafone-Deutschland-CEO Hannes Ametsreiter ©

    Prof. Feldmann erhielt den Vodafone-Innovationspreis aus den Händen von Vodafone-Deutschland-CEO Hannes Ametsreiter © Vodafone

Vodafone-Deutschand-CEO Hannes Ametsreiter hat Prof. Anja Feldmann vom Max-Planck-Institut für Information in Saarbrücken für die Entwicklung und Optimierung der Internet-Architektur ausgezeichnet. Auf dem Vodafone Campus wurden darüber hinaus Dr. Maximillian Matthé und Dr. Chinmay Kakatkar mit Förderpreisen bedacht.

Hier alle Infos zum 5G-Netz von Vodafone

Schon heute ist das Internet der Dinge (IoT) Realität. Es macht unseren Alltag sicherer, erhöht durch die Vernetzung von Maschinen aber auch den Datenverkehr im Internet. Mit dem 4G-Nachfolger 5G wird der Datenverkehr über das Internet in der Zukunft sogar weiter zunehmen. Dann fahren z.B. Autos autonom und erhalten über Sensoren wichtige Daten in Echtzeit über Verkehrsunfälle, Staus oder plötzliche Hindernisse im Straßenverkehr und reagieren selbst und frühzeitig darauf.

Damit es dabei nicht zu Datenstaus kommt, arbeitet Prof. Anja Feldmann am Saarbrückener Max-Planck-Institut für Informatik an der Verbesserung des Internet-Verkehrs. Für ihre innovativen Arbeiten auf dem Gebiet der Entwicklung und Optimierung der Internet-Architektur erhielt sie den mit 25.000 Euro dotierten Vodafone-Innovationspreis 2018.

Internet-Architektur auf 5G-Basis

Die Wissenschaftlerin beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit der Architektur des Internets und seiner Gestaltung auf Basis des schnellen 5G-Mobilfunk-Standards. Mit ihrer Arbeit trug sie maßgeblich dazu bei Engpässe zu ermitteln und zu beheben, um somit den Verkehrsfluss trotz erhöhter Datenmengen in hoher Qualität zu gewährleisten. Ihre Erkenntnisse schufen eine moderne Sichtweise der Verkehrstechnik und dienen als Grundlage für die technische Zukunft.

Der Fokus von Prof. Feldmanns Arbeit liegt insbesondere auf dem großen Datennetzwerk, dass sich bereits im Aufbau befindet. Durch die vielen neuen Sensoren, die große Datenmengen in Echtzeit übermitteln werden, braucht es ein verteiltes System der Netzwerke dieser Daten. Das wird die große Herausforderung von 5G sein.

Förderpreis für Dr. Kakatkar

Den mit 5.000 Euro dotierten Förderpreis für Markt- und Kundenorientierung erhielt Dr. Chinmay Kakatkar von der LMU München für seine Arbeit über erweiterte Anwendungen der Netzwerkanalyse in der Marketing-Wissenschaft. In seiner Arbeit untersuchte er die Beziehungen zwischen diversen Produkten, die oft gemeinsam gekauft werden.

Aus diesen sogenannten Produkt-Netzwerken können Händler beispielsweise Produkt-Empfehlungen für Konsumenten ableiten. Seine Forschungsarbeit befasst sich mit dem Einsatz solcher Netzwerk-Analysen in Kombination mit weiteren quantitativen Ansätzen wie Machine Learning, um interessante Verhaltensmuster von Konsumenten aufzudecken und schließlich bessere Vorhersagen über das Konsumentenverhalten zu treffen.

Förderpreis für Dr. Matthé

Den ebenfalls mit 5.000 Euro dotierten Förderpreis für Natur- und Ingenieurwissenschaften erhielt Dr. Maximilian Matthé von der TU Dresden. Er konnte mit seiner Arbeit über Erkennungsalgorithmen für Mehrantennen-Systeme mit verallgemeinertem Frequenz-Multiplexing zeigen, dass die im System entstehenden Interferenzen auf Kosten einer geringfügig erhöhten Rechenleistung am Empfänger ausgenutzt werden können, um geringere Paket-Fehlerraten zu erreichen und somit die Zuverlässigkeit von zukünftigen Mobilfunk-Systemen zu steigern.

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