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Wo Roboter Menschen helfen

15.04.2019 - Vodafone unterstützt MSRM

  • Im Düsseldorfer 5G-Lab von Vodafone lernen Roboter Menschen zu helfen ©

    Im Düsseldorfer 5G-Lab von Vodafone lernen Roboter Menschen zu helfen © Vodafone

Roboter können Menschen in vielerlei Hinsicht unterstützen, z.B. als Helfer, die pflegebedürftigen Menschen das Essen reichen, oder als Assistenten, die Arbeitern in der Industriehalle bei gefährlichen Aufgaben zur Hand gehen. In der neuen Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM) der Technischen Universität München (TUM) entwickeln Forscher Grundlagen für den Einsatz von helfenden Robotern und künstlicher Intelligenz (KI) im Alltag.

Hier alle Infos zu Vodafones 5G-Forschung

Prof. Sami Haddadin und sein Team wollen Roboter flexibler und schlauer machen. Neben KI braucht es dazu schnellen Mobilfunk, damit Roboter ihr Wissen untereinander teilen können - auf Hunderte Kilometer Entfernung und In Echtzeit. Deshalb arbeitet die MSRM mit Vodafone zusammen, das die Infrastruktur auf Basis von 5G zur Verfügung stellt.

Kommunikation über Distanzen in Echtzeit

Wie Roboter ihr Wissen per Mobilfunk untereinander teilen und voneinander lernen, kann man an der MSRM beobachten. Von 37 Roboter befinden sich die meisten in München, davon zwölf in der MSRM selbst und 13 in der Pinakothek der Moderne. Zwölf weitere Roboter sind etwa 500 Kilometer entfernt im Düsseldorfer 5G Lab von Vodafone stationiert.

Die Vermittlung von Tätigkeit per KI läuft so: Man bringt einem Roboterarm bei ein Türschloss mit einem Schlüssel selbständig zu öffnen. Dafür nimmt man den Roboter bei der Hand und führt dessen Bewegungen. Der Roboter braucht ein paar eigenständige Probeläufe und wenige Minuten des maschinellen Lernens, bis er die Bewegungsmuster selbständig und zielgenau ohne die Hilfe des Menschen ausführt.

Nun kommen die weiteren Roboter an den verschiedenen Standorten in Deutschland ins Spiel. Sie sollen ebenfalls Türschlösser öffnen – ohne dies vorher jemals getan zu haben. Mit einem Mal setzen sich alle Roboter in Bewegung. Ausgehend von den Fähigkeiten des ersten Maschinen-Lehrlings erlernen die Roboter neue Tätigkeiten. Weil die Roboter miteinander vernetzt sind, können sie das neue Wissen verzögerungsfrei mit den anderen Maschinen-Lehrlingen austauschen und sofort nutzen. Das Aufschließen der Türschlösser gelingt allen Robotern in kürzester Zeit.

Vom Labor in die Praxis

Das neue interdisziplinäre Forschungszentrum der TU München will die Grundlagen für die Roboter der Zukunft erforschen. Praktische Anwendungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Im Mittelpunkt stehen der Einsatz von Robotern und KI in den Bereichen Gesundheit, Arbeit und Mobilität.

Dabei arbeitet die MSRM mit Industrie-Partnern und Start-Ups zusammen, um Entwicklungen im Alltag zu erproben und in die Umsetzung überführen. So wurde in Garmisch-Partenkirchen das Zentrum für Geriatronik der MSRM eröffnet. Schon bald sollen Roboter hier unter realen Bedingungen mit älteren Menschen interagieren.

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