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Schräge Schönheiten

08.05.2020 - Viele Crossover haben sich mittlerweile maximal von ihrem Geländewagen-Erbe entfernt. Selbst in der Kompakt- und Kleinwagenklasse warten sie mittlerweile mit Coupé-Elementen auf. 

  • Ein schöner Rücken kann auch entzücken - wie beim Kia XCeed ©

    Ein schöner Rücken kann auch entzücken - wie beim Kia XCeed © Kia

  • Bei Audi heißt das Q3-Coupé Sportback ©

    Bei Audi heißt das Q3-Coupé Sportback © Audi

  • Beim Nissan Juke fällt die Dachlinie nach hinten hin ab ©

    Beim Nissan Juke fällt die Dachlinie nach hinten hin ab © Nissan

  • Der BMW X2 ist die schnittige Alternative zum X1 ©

    Der BMW X2 ist die schnittige Alternative zum X1 © BMW

  • Der Ford Puma gibt den Sportler ©

    Der Ford Puma gibt den Sportler © Ford

SP-X/Köln. Coupés gelten als schön, aber teuer und unpraktisch. Auf Crossover-Coupés trifft nur das erste Attribut zu. Bei Platzangebot und Preis hingegen verlangen sie keine allzu großen Zugeständnisse. Fünf Beispiele aus Kleinwagen- und Kompaktklasse. 

BMW X2 – Der Premiumpionier: 

Mit dem coupéhaften Luxus-SUV X6 haben die Münchner das Segment der angeschnittenen Geländewagen begründet. Mit dem X2 haben sie es mittlerweile finanziell nahbarer gemacht. Die Preise starten bei 34.700 Euro für die 103 kW/140 PS starke Ausführung mit Frontantrieb und liegen damit knapp 1.400 Euro über denen des identisch motorisierten Teilespenders X1. Ein geringer Aufpreis für eine deutliches Mehr an Chic. Dass der X2 rund 8 Zentimeter kürzer ausfällt, bemerkt man im Fond kaum, dafür fällt der Kofferraum spürbar kleiner aus. Einen klaren Vorteil gegenüber dem X1 hat der X2 aber bei der Motorenpalette: Nur ihn gibt es in einer M-Performance-Variante mit 225 kW/306 PS und Allradantrieb. Dann werden allerdings auch 55.700 Euro fällig. 

Audi Q3 Sportback – Der Leistungssportler: 

Wo der BMW X2 dezidiert kompakt auftritt, nimmt sich der direkte Konkurrent aus Ingolstadt ein bisschen mehr Raum. Mit 4,50 Metern ist das Coupé-Crossover nicht nur deutlich länger als der Münchner, sondern liegt auch noch ein paar Zentimeter vor dem „normalen“ Q3. So punktet der Sportback trotz abfallender Dachlinie mit hohem Nutzwert: Neben einem durchaus geräumigen Fond gibt es einen für diese Klasse richtig großen Kofferraum (530 bis 1.400 Liter). Dabei ist Alltagstauglichkeit gar nicht das Hauptinteresse des Fünftürers – stattdessen soll er mit Sportfahrwerk und angepasstem ESP dynamische Fahrer locken. Dabei hilft auch ein brachialer Fünfzylindermotor: Der 2,5-Liter-Turbo des RS-Modells kommt auf 294 kW/400 PS und 480 Nm. Dann verdoppelt sich der Basispreis von 36.000 Euro (110 kW/150 PS und Frontantrieb) allerdings nahezu. Mit 65.000 Euro stößt der Q3 dann schon in Q7-Sphären vor. 

Kia XCeed – Das Anti-SUV: 

Während die süddeutschen Kompakt-SUV mit Power und Premiumpreisen auftrumpfen, verlässt sich der XCeed rein auf seine schöne Linie. Im Gegensatz zu den meisten Coupé-Konkurrenten ist er kein veredeltes SUV, sondern basiert auf dem fünftürigen Schrägheckmodell. Das allerdings fällt kaum auf, gibt das schnittig modellierte Heck dem Ableger doch einen äußerst eigenständigen Auftritt. Dazu kommen Anbauteile in SUV-Optik und eine leicht höher gelegte Karosserie. Auf eine besonders erhabene Sitzposition muss der Fahrer genauso verzichten wie auf Allradantrieb, dafür fällt der Basispreis mit 21.300 Euro auch geringer aus als bei klassischen Kompakt-SUV – selbst solchen ohne Coupé-Design. 

Nissan Juke – Das Designstück: 

Die erste Generation des japanischen Crossovers hatte nur Verachtung für Raumökonomie und Alltagstauglichkeit übrig. Die Ende 2019 erschienene Neuauflage kommt deutlich kommoder daher, lässt den Fondinsassen Platz und verzichtet auf ein überstraffes Fahrwerk. Doch der kleine Crossover setzt auch weiterhin den Fokus auf eine sportliche Optik: Mit abfallender Dachlinie, knackigem Heck und den in der C-Säule versteckten Türgriffen wird der der Herstellerbezeichnung „Coupé Crossover“ durchaus gerecht. Ein echter Fahrdynamiker ist der Juke allerdings nicht: Einziger Antrieb ist ein 1,0 Liter großer Dreizylinderbenziner mit 86 kW/117 PS. Im Gegenzug ist der Nissan mit 18.990 Euro vergleichsweise günstig zu haben. 

Ford Puma – Der Praktiker: 

Das Ford für seinen neuen Crossover den alten Modellnamen „Puma“ reaktiviert hat, ist kein Zufall: Die Neuauflage ist zwar kein Sportcoupé mehr, zeigt als schnittige Alternative zum ähnlich dimensionierten Ford Ecosport aber den deutlich dynamischeren Auftritt. Von der Sportwagen-Front bis zum schrägen Heck zeigt der Puma vor allem Design-Ambitionen. Dass er auch ein durchaus praktischer Vertreter seiner Gattung ist, wird erst nach dem Öffnen des Kofferraums klar. Dort nämlich haben die Entwickler eine neuartige Kofferraummulde integriert, die nicht nur ein hohes Fassungsvermögen bietet und sogar den Transport aufrechtstehender Golftaschen ermöglicht, sondern dank eines Abflusses auch noch bei Bedarf mit dem Gartenschlauch zu reinigen ist. Schönheit und Nutzwert haben allerdings ihren Preis: Unter 23.150 Euro ist der Puma auch in der 92 kW/125 PS starken Basisausführung nicht zu haben. 

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