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ESC: Die skurrilsten Auftritte

16.05.2019 - Du liebst den Eurovision Song Contest vor allem wegen der skurrilen Auftritte von Musikern? In der langen Geschichte des Grand Prix d’Eurovision de la Chanson war ja einiges dabei. Wir haben für Dich die abgefahrensten ESC-Teilnehmer von lieben Omas bis hin zu teuflischen Hard-Rockern zusammengestellt.

  • Die Schock-Rocker von Lordi aus Finnland waren einer der skurrilsten Acts der ESC-Geschichte © Vodafone / picture alliance /

    Die Schock-Rocker von Lordi aus Finnland waren einer der skurrilsten Acts der ESC-Geschichte © Vodafone / picture alliance / dpa

Peter, Sue & Marc: Djambo Djambo

In den Frühzeiten des ESC ging es noch züchtig zu. Deshalb muss man bis ins Jahr 1976 blättern, um auf Peter, Sue & Marc zu stoßen. Die Schweizer Gruppe, die ihr Land gleich viermal beim ESC vertrat, bekam bei der Performance von „Djambo Djambo“ Unterstützung von einem traurigen Clown mit Leierkasten. Der Song über den Clown Djambo, der von der Rückkehr in die große Manage träumt, war trotzdem nicht erfolgreich.

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Scooch: Flying the Flag

Mit dem 22. Platz unter 24 Teilnehmern ging 2007 die Band Scooch unter. Mit der Ballade „Flying the Flag“ huldigten die Briten der Freiheit über den Wolken, aber anders als Reinhard Mey beließen sie es nicht bei der einfachen Gitarre und schickten jede Menge Flugzeuge und Union Jacks über die Leinwand.

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Dschingis Khan: Dschingis Khan

In die Annalen der deutschen ESC-Historie ging 1979 die Gruppe Dschingis Khan ein. Der gleichnamige Titel darf heute noch auf keiner 70er-Party fehlen, zumal die Band in zotteligen Kostümen sang, die an die Zeit der mongolischen Feldzüge im 13. Jahrhundert erinnern sollten. In der Sowjetunion fand man an dem völlig unpolitischen Song wenig Gefallen und erteilte der westdeutschen Gruppe Auftrittsverbot.

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Lordi: Hard Rock Hallelujah

Wenn man so möchte, war Dschingis Khan der Wegbereiter einer weiteren wilden Kriegerhorde. 2006 wurde die Band Lordi auserkoren ihr Heimatland Finnland beim ESC zu vertreten. Die als Monster verkleideten Hard-Rocker wurden wegen ihren schrägen Outfits anfangs belächelt, doch ihre Performance war musikalisch grandios und wurde letztendlich mit Platz 1 belohnt – halleluja!

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Buranovskie Babushki: Party For Everybody

Deutlich knuffiger und mit Platz 2 fast genauso erfolgreich war der ESC-Auftritt von Buranovskie Babushki. „Babushka“ steht im Russischen für Oma und so standen 2012 gleich sechs ältere Damen mit Backofen auf der Bühne und wurden von der Jugend gefeiert. Die Damen sangen in der Landestracht und Sprache der Udmurten – da sage noch mal einer, Musik sei keine völkerverbindende Sprache.

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Verka Serduchka: Dancing Lasha Tumbai

In der Heimat ziemlich umstritten war die Ukrainerin Verda Serduchka. Dass ausgerechnet eine Drag Queen das Land bei seiner ESC-Premiere vertreten durfte, stieß vor allem konservativen Kreisen negativ auf. Das futuristische Outfit der Sängerin und ihrer Begleiter war indes von Dolce & Gabbana entworfen worden und dank einer guten Performance kam die Drag Queen auf Platz 2.

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Dustin The Turkey: Irlande Douze Points

Neben Englisch ist ja das Französische die Sprache des ESC. Dustin The Turkey verband seinen Auftritt im Jahr 2008 denn auch gleich mit der ironisch gemeinten Forderung „Irlande: Douze Points“, also „Irland: Zwölf Punkte“. Für den abgefahren Auftritt der Truthahnpuppe als DJ konnte man die aber ernsthaft nicht vergeben und so war schon im Halbfinale Schluss.

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Cezar: It's My Life

Rumäniens Provinz Transsylvanien ist ja bekannt für Graf Dracula. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass ausgerechnet das südosteuropäische Land 2013 einen Vampir zum ESC schickte. Zwar hatte der Song „It’s My Life“ absolut nichts mit Blutsaugen und Gruftenschlaf zu tun, aufgrund des krassen Outfits gebührt dem Sänger Cezar aber ein Platz in dieser Liste.

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Conchita Wurst: Rise Like A Phoenix

Selten war ein ESC-Teilnehmer so umstritten wie der Österreicher Tom Neuwirth alias Conchita Wurst. Die „Mischung aus Jesus und Kim Kardashian“ durfte trotz Protesten aus Russland, Weißrussland und Armenien teilnehmen und wurde zum ersten Transgender-Gewinner des ESC. Die Erfolgsformel: Bart, hautenges Abendkleid und prächtige Stimme.

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Guildo Horn: Guildo hat euch lieb

1998 war eine Völkerwanderung über die Grenze zu den Niederlanden und zur Schweiz zu beobachten. Fans von Guildo Horn und seinen Orthopädischen Strümpfen enterten die Telefonzellen der Nachbarländer und sorgten dafür, dass Deutschland entgegen der sonstigen Gepflogenheiten zwölf Punkte von dort bekam. Wie gut, dass der Sängen mit den lichten, strähnigen Haaren sich nicht von der BILD-Zeitung einschüchtern ließ und mit seinem skurrilen Auftritt immerhin den 7. Platz erkämpfte.

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