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Heiratsantrag: Was tun, wenn er nicht fragt?

06.01.2020 - Bei Verlobungen gilt für viele Paare ein ungeschriebenes Gesetz: Der Heiratsantrag ist Sache des Mannes. Dabei kann es Druck nehmen, sich von traditionellen Vorstellungen rund um den Antrag zu lösen.

  • Der Heiratsantrag ist stark mit traditionellen Vorstellungen verknüpft - darunter fällt auch die Erwartung, dass der Mann den Antrag macht. Foto: dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Heiratsantrag ist stark mit traditionellen Vorstellungen verknüpft - darunter fällt auch die Erwartung, dass der Mann den Antrag macht. Foto: dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Vera Matt ist Paartherapeutin in Berlin. Foto: dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Vera Matt ist Paartherapeutin in Berlin. Foto: dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Eric Hegmann arbeitet als Paarberater in Hamburg. Foto: dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eric Hegmann arbeitet als Paarberater in Hamburg. Foto: dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Robert A. Coordes ist Paartherapeut und Leiter des Instituts für Beziehungsdynamik in Berlin. Foto: dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Robert A. Coordes ist Paartherapeut und Leiter des Instituts für Beziehungsdynamik in Berlin. Foto: dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Beziehung läuft gut, man teilt sich seit drei Jahren ein Klingelschild - und auch beruflich geht inzwischen alles seinen geregelten Gang. Im Kopf wird ein Gedanke immer lauter: «So langsam wäre es Zeit für einen Heiratsantrag.» Doch der Liebste regt sich nicht. Und nun?

Kaum ein Thema in der Liebe ist so stark mit fixen Vorstellungen verknüpft wie der Heiratsantrag. Darunter fällt auch die Erwartung, dass der Mann für den Heiratsantrag zuständig ist. «Das ist eine Tradition, die über lange Zeit gewachsen ist», erklärt Eric Hegmann, Paarberater in Hamburg. «Schließlich hatten Frauen vor 200 Jahren noch kein Mitspracherecht bei der Frage, mit wem sie eine Ehe eingehen möchten.»

Damals richtete der Bräutigam seinen Heiratswunsch nicht an die Angebetete selbst, sondern an ihren Vater. Gab die Familie der Braut ihre Zustimmung, ging es vor den Altar. Heutzutage wird der väterliche Segen höchstens symbolisch eingeholt. Das Muster, dass meist der Mann die Initiative ergreift, ist geblieben. «Ob das noch zeitgemäß ist, sehe ich sehr kritisch», urteilt Hegmann.

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