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Trump spricht von «erfolgreichen» Razzien gegen Migranten

15.07.2019 - Schätzungen zufolge leben in den USA rund elf Millionen Menschen ohne Aufenthaltspapiere. US-Präsident Donald Trump hatte Ende vergangener Woche Razzien im großen Stil angekündigt. Obwohl Hinweise darauf fehlen, zeigte er sich zufrieden.

  • Polizisten der US-Immigration and Customs Enforcement Zollbehörde führen bei einer früheren Aktion einen Festgenommenen ab. Zurzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass es am Sonntag zu Festnahmen im großen Stil kam....

    Polizisten der US-Immigration and Customs Enforcement Zollbehörde führen bei einer früheren Aktion einen Festgenommenen ab. Zurzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass es am Sonntag zu Festnahmen im großen Stil kam. Foto: Charles Reed/US ICE/AP/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Menschen demonstrieren gegen Razzien der Polizeibehörde ICE in New York. Foto: Julius Motal/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Menschen demonstrieren gegen Razzien der Polizeibehörde ICE in New York. Foto: Julius Motal/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach seiner Drohung mit großangelegten Razzien gegen Migranten ohne Aufenthaltspapiere hat US-Präsident Donald Trump von einem Erfolg gesprochen, aber keine Details genannt.

Die Razzien der Polizeibehörde ICE seien «sehr erfolgreich» gewesen, sagte Trump am Montag in Washington auf Fragen von Journalisten. Er behauptete, es seien viele Menschen festgenommen worden, die Öffentlichkeit habe es nur nicht mitbekommen. Zahlen oder andere Details nannte er aber nicht.

Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass es am Sonntag zu Festnahmen im großen Stil kam. Trump hatte am Freitag angekündigt, dass die Razzien an diesem Tag beginnen sollten. Die Behörden selbst hielten sich bedeckt dazu. Die Bürgerrechtsgruppe «The Legal Aid Society» erklärte, man sei dankbar, dass die Razzien in New York «erfolglos» gewesen seien.

In den USA leben Schätzungen zufolge rund elf Millionen Menschen ohne Aufenthaltspapiere. Großangelegte und koordinierte Abschiebungen hat es in den vergangenen Jahren schon mehrfach gegeben, auch unter dem demokratischen Präsidenten Barack Obama.

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