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Leuchtendes Rück-Bild

29.06.2020 - Die Schokoladenseite des Audi Q5 ist künftig das Heck. Dabei tut sich beim nun anstehenden Lifting auch an anderer Stelle etwas. 

  • Audi hat den Q5 geliftet ©

    Audi hat den Q5 geliftet © Audi

  • Im Cockpit gibt es ein neues Infotainment ©

    Im Cockpit gibt es ein neues Infotainment © Audi

  • Hinten gibt es OLED-Licht ©

    Hinten gibt es OLED-Licht © Audi

  • Neues gibt es außen wie innen ©

    Neues gibt es außen wie innen © Audi

SP-X/Ingolstadt. Audi renoviert sein wichtigstes SUV: Der Q5 erhält im Herbst einen größeren Kühlergrill, Hightech-Rückleuchten und ein neues Bediensystem. Dazu gibt es Elektrounterstützung für die Motoren. Und auch eine neue Karosserievariante ist angekündigt. 

Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal zum noch aktuellen Modell ist der neue, achteckige Kühlergrill, der nun zudem breiter und höher ausfällt. Im Profil nimmt ein neuer Schweller der Karosserie etwas von ihrer optischen Wucht, hinten gibt es erstmals Rückleuchten mit OLED-Technik. Diese flächigen und sehr variabel steuerbaren LEDs ermöglichen je nach Verkehrssituation verschiedene Leuchtengrafiken. Nähert sich etwa von hinten ein anderes Auto dem haltenden Q5 auf weniger als zwei Meter, aktivieren sich zusätzliche Warnlichter. 

Im Innenraum ersetzt wie schon zuvor im technisch verwandten A4 ein Touchscreen den bisherigen Dreh-Drück-Steller. Dazu kommen ein verbesserter Sprachassistent und die Möglichkeit für Over-the-Air-Updates. Die Vernetzung ermöglicht es zudem, einzelne Extras gegen eine Zusatzgebühr noch nach dem Kauf freizuschalten, entweder dauerhaft oder nur zeitweise – interessant etwa bei Navigationsfunktionen für die Urlaubsfahrt. „Function on demand“ nennt Audi das neue Geschäftsmodell. 

Überarbeitet präsentiert sich auf das Motorenangebot: Alle Vierzylinder erhalten Mildhybridtechnik auf 12-Volt-Basis, für die Sechszylinder gibt es die Elektro-Unterstützung mit 48 Volt. Zudem säubern die Diesel ihre Abgase nun mit Hilfe des Twindosing-Filters wirkungsvoll von NOx. Zum Start gibt es zunächst den 2,0-Liter-Diesel mit 150 kW/204 PS, weitere Motorvarianten werden nachgelegt, darunter auch zwei Plug-in-Hybride und ein Top-Diesel für den SQ5. Allradantrieb ist bei den meisten Motoren Serie, Automatik bei allen. 

Die Preisliste für das Mittelklasse-SUV startet zunächst bei 48.700 Euro, die nachgereichten Einstiegsvarianten dürften das Niveau auf rund 45.000 Euro drücken. Zum Marktstart legen die Ingolstädter zudem das designorientierte Sondermodell „Edition One“ auf. Für das kommende Jahr ist darüber hinaus ein Coupé-Ableger mit dem Namenszusatz Sportback angekündigt. Der positioniert sich dann gegen die Wettbewerber BMW X4 und Mercedes GLC Coupé. 

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