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Auch Aggression deutet bei Diabetes auf Unterzucker hin

26.04.2018 - Leidet ein Diabetiker an Unterzuckerung, kann aggressives Verhalten gegen seine Umgebung ein Symptom sein. Doch wie sollen sich Angehörige oder Kollegen in dieser Situation verhalten?

  • Bei Diabetikern können durch Unterzuckerung Aggressionen ausgelöst werden. Foto: Jens Kalaene © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bei Diabetikern können durch Unterzuckerung Aggressionen ausgelöst werden. Foto: Jens Kalaene © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zeigen Diabetiker Symptome von Unterzucker, ist schnelles Handeln gefragt. Doch eine sogenannte Hypoglykämie ist manchmal gar nicht so einfach zu erkennen.

Neben Blässe, Schwitzen, Zittern und Herzklopfen kann sie auch zu ungewöhnlicheren Phänomenen führen. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Hilfe hin. Verhält sich der Betroffene plötzlich aggressiv, kann das zum Beispiel auch ein Symptom sein.

Einige Betroffene werden sehr impulsiv, beschimpfen ihren Partner oder wehren Hilfe mit Schlägen ab. Wichtig ist es dann, dem Betroffenen rasch resorbierbare Kohlenhydrate in Form von Traubenzucker oder zuckerhaltigen Getränken zu geben.

Normalisiert sich der Blutzuckerspiegel, leiden die Betroffenen oft unter einer Art Filmriss und können sich an ihr Verhalten gar nicht mehr erinnern. Der Verband rät daher: Wer Erfahrungen dieser Art macht, sollte sich gemeinsam mit seinen Angehörigen beraten lassen, zum Beispiel bei einem Diabetologen. Symptome frühzeitig zu erkennen kann helfen, Aggression und Gewalttätigkeit künftig zu vermeiden.

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