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Mobilität und Individualverkehr der Zukunft: Wohin die Reise geht

24.06.2019 - Das Thema Mobilität ist mittlerweile seit einigen Jahren verstärkt in den Fokus einer breiten Diskussion gerückt.

  • Das Thema Mobilität ist seit mittlerweile einigen Jahren verstärkt in den Fokus einer breiten Diskussion gerückt. © stux/pixabay.com /

    Das Thema Mobilität ist seit mittlerweile einigen Jahren verstärkt in den Fokus einer breiten Diskussion gerückt. © stux/pixabay.com / stux

Mit dem Bekanntwerden und der schrittweisen Eskalation des Abgasskandals seit 2015 ist die Frage, wie die Fortbewegung in der Zukunft eigentlich vonstatten gehen soll, verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gedrungen

Seit September 2015 hat sich viel getan und es scheint sich der Trend abzuzeichnen, dass eine Weiterführung des Personenverkehrs in seiner jetzigen Form keinen Fortbestand haben wird. Der öffentliche Personennahverkehr ist von steigendem Interesse. Erste Überlegungen und Anläufe zu einer massiven Verbilligung des ÖPNV bzw. sogar zu seiner kostenlosen Nutzung gab es bereits. Im Nachbarland Luxemburg ist sie sogar schon beschlossene Sache.

Währenddessen ist auch beim Individualverkehr allmählich erkennbar, dass es ein „weiter so“ nicht geben kann, insbesondere was die Produktion von Fahrzeugen ohne Rücksicht auf Mensch und Umwelt anbelangt. Niemand weiß, wie weit die Entwicklung umweltfreundlicherer Fortbewegungsmittel bereits vorangeschritten sein könnte, wenn die großen Automobilkonzerne keine kriminelle Energie in die Manipulation von Abgaswerten gesteckt, sondern stattdessen die gleiche Kraftanstrengung für Forschung und Entwicklung aufgewandt hätten.

Die alten Gewissheiten geraten ins Wanken

War früher das Automobil häufig eher ein Statussymbol, als ein unbedingt notwendiges Fortbewegungsmittel, ist dieser Habitus mittlerweile eher rückläufig. Die heutige Generation interessiert sich mehr dafür, wie man effizient von A nach B gelangen kann. Dabei in einem möglichst beeindruckenden Wagen unterwegs zu sein um sich selbst darzustellen und zu repräsentieren ist eher nachrangig geworden.

Der absolute GAU für die Ökobilanz im Straßenverkehr jeder Stadt dürfte wohl ein SUV sein, in der gerade mal eine einzige Person sitzt. Anders ausgedrückt heißt das, dass ein spritfressender Straßenpanzer dafür verwendet wird, eine gerade mal zu einem Viertel ausgenutzte Fahrgastzelle durch die Gegend zu kutschieren. Angesichts eines derart unbesonnenen Konsumverhaltens braucht sich niemand über die Klimakatastrophe wundern, die uns allen droht.

Zuletzt hat die Ignoranz von Wirtschaft, Politik und Verbrauchern zur Entstehung und Verstetigung der Fridays for Future geführt, die immer mehr Wirkung entfalten. So ist ein Ende des SUV-Booms und anderer schädlicher Konsum-Trends glücklicherweise allmählich in Sicht. Innenstädte können in einigen Jahren hoffentlich wieder buchstäblich aufatmen, denn das Angebot an Alternativen zum bisherigen Konsumverhalten wird Tag für Tag breiter und breiter.

Autofahren? Ja, aber…

Mit dem Fahrzeugbestand, der bereits auf den Straßen ist, sollte man so nachhaltig wie möglich umgehen. Gerade Pkw wie Fords Minivan B-Max zeichnen sich durch beachtliche Langzeitqualitäten als Gebrauchtwagen aus. Erhalt und Wartung von Autos sind nicht zuletzt durch das Aufkommen von Online-Werkstätten so leicht geworden wie nie zuvor. Heutzutage bucht man einfach via Internet einen Werkstatt-Termin, lässt den Wagen durchsehen und gegebenenfalls reparieren – fertig ist die scheckheftgerechte Pflege und der Weiterverkaufswert bleibt stabil.

Allgemein aber ist das Bedürfnis, das Eigentum an einem Fahrzeug innezuhaben, anscheinend längst nicht mehr so stark ausgeprägt wie früher, wie die große Nachfrage nach Carsharing-Angeboten zeigt. Ob indes die Entwicklung des E-Autos, die durch den Dieselskandal erheblich an Fahrt aufgenommen hat, die erhofften Segnungen bringen wird, bleibt abzuwarten. Schließlich ist die Frage nach der Emissionsbilanz in der Produktion solcher Fahrzeug längst noch nicht abschließend beantwortet. Die Entwicklung zu Alternativen zum Auto an sich schreiten unterdessen ebenfalls rasch voran, wie das Beispiel der E-Tretroller illustriert. Wir dürfen also auch in Zukunft auf einen anhaltenden Wandel in der Welt der Personenbeförderung gefasst machen.

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