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Tausende Wildunfälle 2018 in Schleswig-Holstein

27.01.2019 - Kiel (dpa/lno) - Zwischen Januar und November vergangenen Jahres haben sich in Schleswig-Holstein mehr als 14 000 Verkehrsunfälle mit Wildtieren ereignet. In 50 Fällen seien Menschen verletzt worden, in einem eine Person getötet worden, teilte Torge Stelck vom Landespolizeiamt auf dpa-Anfrage mit. Abschließende Zahlen für das Gesamtjahr lägen erst im Frühjahr vor. Derzeit gehe man davon aus, dass sich die Lage im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert habe. 2017 hatte die Polizei landesweit knapp 15 300 Wildunfälle registriert.

  • Ein rotes Dreibein mit dem Hinweis auf einen Wildunfall steht an einer Bundesstraße. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein rotes Dreibein mit dem Hinweis auf einen Wildunfall steht an einer Bundesstraße. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im Vergleich zu früheren Jahren ist die Zahl der Unfälle damit aber dennoch gestiegen: 2012, 2013 und 2014 waren jährlich um die 13 000 Fahrzeuge mit Wildschweinen, Rehen und Co. kollidiert. Ein Grund könnte eine gestiegene Anzahl an Wildtieren sein, erklärte Stelck. Es sei aber auch möglich, dass Verkehrsteilnehmer Wildunfälle häufiger meldeten als früher.

Besonders stark auf die Anzahl der Wildunfälle wirke sich das Bewegungsverhalten der Tiere während der Paarungszeit aus, erklärte Stelck. 2018 waren in Mai, Oktober und November überdurchschnittlich viele Unfälle registriert worden. Stelck erinnerte daran, dass Autofahrer verpflichtet sind, nach einem Wildunfall Polizei oder Jäger zu benachrichtigen. Andernfalls könnte das verletzte Tier unnötigen Qualen ausgesetzt sein, aber auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden.

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